Ich werde mich für ca. 18 Tage in einem Land aufhalten, wo die „spontane“ Ernährung ein bißchen spärlicher ausfallen wird.
Da ich allgemein einen starken Energieverbrauch habe, wollte ich fragen, ob in dieser Hinsicht bei Globetrotter oder im Sporthaus was zu empfehlen ist.
Welche Energieriegel sind hier speziell zu empfehlen und nehmen wenig Platz ein ? Welche haben einen hohen Brennwert und machen auch über einen längeren Zeitraum „satt“ ? Evtl. könnte ich auch Fertiggerichte nehmen, wo ich nur heißes Wasser zutun muss.
Wie schaut es mit Astronautennahrung aus ? Kann man dies auch irgendwo kaufen ?
Ich werde mich für ca. 18 Tage in einem Land aufhalten, wo die
„spontane“ Ernährung ein bißchen spärlicher ausfallen wird.
Puh wo gehts denn hin.
Wie schaut es mit Astronautennahrung aus ? Kann man dies auch
irgendwo kaufen ?
Hehe ich habe da mal was Extremes gesehen. Kennst du einen Armeeshop oder sowas? Es gibt Nahrungsriegel für das Survivalkit von Kampfpiloten. Tausende Kalorien und Nährstoffe in einem einzigen Riegel. Ob das was wär für dich? ) Muß allerdings grauenhaft schmecken.
Wie schaut es mit Astronautennahrung aus ? Kann man dies auch
irgendwo kaufen ?
Ja klar, in der Apotheke, Fresubin zum Beispiel gibt es im Tetrapack, bruchsicher und leicht.
Enthält viel Eiweiss und Vitamine.
Für die Kalorien vielleicht fetten geräucherten Speck, wenn Du das magst.
*wink*
Rainer
Hi Marsi,
ein gutes Verhältnis von Gewicht zu Nährwert hat die klassische akademische Notverpflegung: das Studentenfutter. Ich habe mir früher für Bergtouren immer meine eigene Mischung aus Nüssen und Trockenfrüchten zusammengestellt. Zumindest bei mir trat der Übersättigungseffekt (bäääh … schon wieder …) deutlich später ein als bei Müsliriegeln. Zusätzlich hatte ich noch Haferflocken dabei - auf der Hütte brauchte ich dann nur noch etwas Milch für ein nahrhaftes Frühstücks-Müsli. Außerdem (ich war damals noch kein Vegetarier) war immer ein ordentliches Stück Tiroler Speck und Schüttelbrot mit dabei - das bleibt auch bei wärmeren Temperaturen genießbar. Im Amiland habe ich statt Speck (den gab’s da nicht) ‚beef jerky‘ mitgenommen. Das ist stark gewürztes Trockenfleisch - wer’s mag (dochdoch, so Leute gibt’s) …
Süßes Zeugs (Schokolade, Traubenzucker) hatte ich auch dabei - aber das taugt nicht zum sattessen, das gibt nur einen kurzfristigen Energiekick. Das ist etwas für die letzten hundert Höhenmeter, keine Verpflegung.
Bei mit Wasser anzurührenden Trockengerichten und Astronautennahrung (man kriegt so etwas in Outdoor-Läden) merkt man nach einigen Tagen, warum das Zeug als ‚NOTverpflegung‘ bezeichnet wird.
„EPA’s“ der Bundeswehr gibt es z.B. im Nato-Shop oder bei EBay. Das erinnert mich heute noch an Hartkeks mit Leberwurst…
Letzteres kann man aber auch als günstige Variante selber machen: Leberwurst gibt es als Konserve in Supermarkt, als die Hartkeksvariante kann man ja einen Butterkeks nehmen. Das hat bestimmt gut Kalorien: Zucker und Fett.
mein Bruder hat mal mit einem Kumpel eine tierische Wanderung in Kanada gemacht
(700 Kilometer in 6 Wochen quer durch die Rocky Mountains ohne Wege, ohne
menschliche Siedlungen). Die haben sich von Buschpiloten an manchen Stellen
Nahrungsmitteldepots einfliegen lassen, mussten aber trotzdem für viele Tage
Verpflegung mitschleppen. Die haben sich vorher Kalorientabellen angeschaut was
bei möglichst vielen Kalorien möglichst wenig Gewicht hat. ich kann mich noch
erinnern, dass Schweineschmalz der absolute Hammer war.
wenn ich wandern gehe, nehm ich, je nach Temperatur und Klima, folgendes mit:
(fetten) Speck oder Salamie
(fetten) Käse
Erdnüsse oder Nüsse allgemein
Schokolade
Vollkornbrot
Damit hab ich schon Wanderungen von 10 Tagen durchgehalten, auch wenn ich dann anschließend das Zeug nicht mehr sehen konnte.