Nahrungsumstellung nach Lebensmittelantikörpertest

Guten Tag,

ich habe einen Lebensmittel IgG-Antikörpertest gemacht und sitze jetzt mit einer riesigen Anzahl an Unverträglichkeiten zuhause.
Ich habe auch einen Rotationsplan, der auf mich abgestimmt ist, erhalten, der allerdings den Speiseplan ziemlich einschränkt.

Ich sollte laut Plan keine Gluten, auch kein Quinoa, Amarant, Hirse, Buchweizen, Milchprodukte, Eier,… essen (für mind. 10-12 Monate)
Übrig bleiben im Endeffekt ein paar Obst- und Gemüsesorten sowie einige Fleisch- und Fischsorten.

Was erschwerent hinzukommt ist, dass ich 8 Jahre lang Vegetarier war und erst langsam wieder mit Fleisch anfangen kann.

Meine einzige Angst ist nur, dass ich durch eine zu radikale Nahrungsumstellung wieder sehr schnell viel zunehme. Das ist mir nämlich vor 7 Jahren schon mal passiert, als bei mir eine Fruktoseunverträglichkeit diagnostiziert wurde >>> +10kg in 6 Monaten, weil mein Stoffwechsel offensichtlich nicht damit zurecht kam.

Hat irgendjemand Erfahrung mit so etwas? Oder Tipps, wie ich das am besten angehe?

Danke schon mal! Liebe Grüße

Das mal zum Thema IgG Test:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/alle…

Ich hatte auch mal einen machen lassen, mich 2 Wochen dran gehalten, keine Verbesserung gepürt aber massiv Lebensqualität eingebüßt. Dann habe ich diesen oder einen ähnlichen Artikel gefunden und das „teure Experiement“ beendet.

Gruß Maren

Hallo,
ein kürzklicher TV-Bericht hat meine Meinung bestätigt, die Tests sie seien ungenau und nicht aussagekräftig, sollten nicht ernst genommen oder am besten gar nicht gemacht werden, sagten die Fachleute in dem Bericht. Die Erklärung ist mir nicht mehr in Erinnerung, aber das ließe sich im Internet recherchieren. Ich habe einen Test gemacht, es wurden angeblich hohe Antikörper-Werte gefunden. Ich habe die Blutunteruschngen aufgrund der hohen Kosten nicht fortgesetzt, hatte aber immer das ungute Gefühl, nun auf irgendwas allergisch zu sein und es nicht zu wissen. Mittlerweile kümmere ich mich nicht mehr drum, achte aber darauf, ob ich irgendwas nicht gut vertrage. Das ist vor allem Alkohol. Wenn man seine Ernährung den Plänen aufgrund der Tests anpasst, kann wie in Ihrem Fall, fast nichts mehr übrig bleiben. Ich bin schon lange Vegetarierin und würde deshalb raten, bei dieser Ernährungsform zu bleiben. Vorsichtshalber könnten die glutenhaltigen Getreide weggelassen werden. Auch eine vegane Ernährung ohne tierische Proteine könnte vorübergehend ausprobiert werden. Ansonsten: locker bleiben, alles nicht so eng sehen und sich nicht den Ernährungs-Gurus unterwerfen. Selbst in die Hand nehmen. Alles Gute

Alternativ-vorschlag: Suchdiät
Hallo,
zum Thema Antikörpertests haben meine Vorredner genug gesagt…
Ich habe aber eine Alternative für Dich, wie Du trotzdem erfährst, auf was Du allergisch reagierst, ohne Dich ein Leben lang einseitig ernähren zu müssen aus Angst:
Mach eine Suchdiät! Beginn mit einem oder wenigen Lebensmitteln aus der Liste die Du gut verträgst, aber nicht zu viele. Nach 1-2 Wochen fühsr Du je Woche 1-2 neue Lebensmittel ein, immer mit Abstand - wenn in erhalb der nächsten 3 Tage eine REaktion kommt, reagiest Du und lässt es eben weg. So kannst Du Dich langsam an alles rantasten - bei Babys macht man es schließlich zu Beginn genauso, und Du kannst viel schneller mehr und leckerere Dinge essen als mit der „Weglassdiät“
LG maja