das man Kabel abisolieren kann weiß ich. Aber wie nennt folgenden Vorgang?
Isoliertes Kabel wird mit einer Öse (?) versehen damit die einzelnen Äderchen im Kabel nicht auftrotteln bzw. das man das Kabel dann in irgendeine Klemmvorrichtung stecken kann.
Üblicherweise isolert man Adern ab, nicht Kabel. Adern sind die einzelnen, isolierten „Drähte“ im Kabel. Alle Adern zusammen bilden die „Kabelseele“.
Das Kabel selbst ist nochmal isoliert, es hat eine Außenhülle, die man Kabelmantel nennt. Das (teilweise) Entfernen dieses Kabelmantels nennt man folgerichtig „abmanteln“. Um also das Kupfer der Adern freizulegen, muß man zunächst abmanteln und dann abisolieren.
Isoliertes Kabel wird mit einer Öse (?) versehen damit die
einzelnen Äderchen im Kabel nicht auftrotteln bzw. das man das
Kabel dann in irgendeine Klemmvorrichtung stecken kann.
Aderendhülsen aufquetschen. Dafür gibt’s speziellen Quetschzangen (auch Crimpzangen genannt).
Eine andere Technik ist das verzinnen der Aderenden. Dabei werden die Einzeldrähte der Aderenden zunächst verdrillt, dann mit einem Lötkolben erhitzt, worauf Lötzinn an das Kupfer gehalten wird. Bei dieser Technik werden die einzelnen Drähte also miteinander verlötet. Dabei wird die Ader an der Lötstelle leider auch versteift und kann bei mechanischer Beanspruchung brechen.
Wo man Endhülsen crimpen kann, sollte man diese Technik dem Verzinnen vorziehen.
Hallo olli
Vielleicht nächstes mal das betreffende Teil was immer es sein mag im Fachhandel kaufen , da ist Dir der Support sicher und Du brauchst Dich nicht mit dem o.g. Kauderwelsch den ingend ein Rei… übesetzt hat abzuärgern.
Gruß schwubbi1877
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Dabei wird die Ader an der
Lötstelle leider auch versteift und kann bei mechanischer
Beanspruchung brechen.
Und nicht nur das, Lötzinn fließt ganz langsam. In einer Lüsterklemme absolut tödlich. Man schraubt sie zu und im Laufe der Zeit weicht das Lötzinn dem Druck aus. Irgendwann ist der Kontakt dann zum Wackelkontakt geworden. Mit der Folge der Erwärmung und unter Umständen brennt die Sache dann irgendwann.
Folglich ist ein Verzinnen der Aderenden seit einiger Zeit verboten, wenn es nicht nur zum Einlöten in einer Platine geschieht.
Gruß
loderunner
Hallo,
den Vorgang an sich könnte man mit " konfektionieren" bezeichnen.
Man bezeichnet Kabel als konfektioniert, wenn sie mit
einen Stecker versehen sind. Welcher Art ist dabei offen.
So kenne ich es zumindest.
Gruß Werner
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ich habe jetzt nicht alle Antworte geselen. Aber ich denke nicht dass man eine Lize mit einem Kabelschuh oder Kabelhülse versieht um das innere aufdrillen zu verhindern oder das man sie besser festschrauben kann.
ich denke dass macht man nur um zu verhindern dass das Kupfer bricht und das Kabel dann keinen Kontakt mehr hat oder lose ist.
Diese Kabelhülsen haben nur diesen einen zweck (aus meiner Sicht).
Ich habe Jahrelang Kabelhülsen aufgebracht aber nie einen Fachausdruck gehört.
Vom verlöten des Kabels muss man dringend abraten da dies zum Kabelbruch in der Isolierung führen kann.
ich habe jetzt nicht alle Antworte geselen. Aber ich denke
nicht dass man eine Lize mit einem Kabelschuh oder Kabelhülse
versieht um das innere aufdrillen zu verhindern oder das man
sie besser festschrauben kann.
Aber genau das ist der technische Grund für die Verwendung von Aderendhülsen.
Lies die anderen Antworten durch !
Diese Kabelhülsen haben nur diesen einen zweck (aus meiner
Sicht).
wer-sieht-was ist eine andere Abteilung (Eine Art Fotowettbewerb bei wer-weiss-was)
Vom verlöten des Kabels muss man dringend abraten da dies zum
Kabelbruch in der Isolierung führen kann.
Drahtbruch gibt es nur, wenn der Leiter dauernd bewegt wird.
Allerdings darf die Verbindungsstelle gar nicht mechanisch belastet werden. Wenn doch, fehlt die Zugentlastung und das Ganze ist gar nicht zulässig.
Wie geschrieben wurde, fliesst das Lötzinn unter Druck und die Schraubverbindung lockert sich. Bei grösseren Strömen wird es dann an dieser Stelle heiss und beginnt zu schmoren …
Das Kabel selbst ist nochmal isoliert, es hat eine Außenhülle,
die man Kabelmantel nennt. Das (teilweise) Entfernen dieses
Kabelmantels nennt man folgerichtig „abmanteln“. Um also das
Kupfer der Adern freizulegen, muß man zunächst abmanteln und
dann abisolieren.
Kabel legt man in die Erde und bestehen wie Du selbst geschrieben hast nicht aus Litzen. Leitungen sind für (Oberirdische) Verlegung/ Verwendung gedacht.
Darüber hinaus kenne ich noch die Technik für zuhause:
Bitte nur dann, wenn man unbedingt einen Kabelbrand, einen Zimmerbrand oder auch einen nicht angeschlossenen Schutzleiter produzieren will. Dein Vorschlag ist so ziemlich der größte Mist, den man anrichten kann und deshalb schon einige Jahre zurecht verboten. Zinn weicht aus, damit kann man keine sichere, dauerhafte Schraubverbindung herstellen. Was spricht denn gegen die Verwendung der von Dir verlinkten Ringösen, die man mittlerweile in jedem Baumarkt für wenig Geld bekommen kann?
Gruß
loderunner
Dein Vorschlag ist so ziemlich der größte Mist, den man
anrichten kann und deshalb schon einige Jahre zurecht verboten.
dass das verboten ist, glaub ich Dir gern - seit die Berufsschullehrer das Sagen haben, gibt es ja auch keinen Schraubenzieher mehr. Ansonsten hat diese Technik beim Militär(trotz Mil-Specs!) jahrzehntelang problemlos funktioniert. Ohne Kabelbrände.
Was spricht denn gegen die Verwendung der von Dir verlinkten Ringösen,
die man mittlerweile in jedem Baumarkt für wenig Geld bekommen kann?
dass das verboten ist, glaub ich Dir gern - seit die
Berufsschullehrer das Sagen haben, gibt es ja auch keinen
Schraubenzieher mehr.
Die haben damit nichts zu tun. Normen werden anderswo erfunden. Und manche haben sogar einen Sinn, wie die über das Verbot von verzinnten Aderenden.
Ansonsten hat diese Technik beim
Militär(trotz Mil-Specs!) jahrzehntelang problemlos
funktioniert. Ohne Kabelbrände.
Militär ist es völlig egal, ob etwas funktioniert oder nicht. Sie müssen die Reparatur ja nicht bezahlen. Ich kenne aber niemanden, der die Hausinstallation regelmäßig aus den Wänden reißt und zur Inspektion gibt. Schon deshalb ist das überhaupt kein Maßstab. Es kommt hinzu, dass beim Militär diese Vrbindungen nicht in der Hausinstallation vorgenommen werden. Und schließlich kann niemand behaupten, dass das Militär auch nur annähernd auf der Höhe der Zeit wäre.
Was spricht denn gegen die Verwendung der von Dir verlinkten
Ringösen, die man mittlerweile in jedem Baumarkt für wenig Geld
bekommen kann?
Nichts natürlich - so man sie zur Hand hat.
Und wenn nicht, besorgt man sie sich, statt Probleme vor zu programmieren.
Ansonsten hat diese Technik beim Militär(trotz Mil-Specs!) :jahrzehntelang problemlos funktioniert. Ohne Kabelbrände.
Kleine Geschichte vom Adern verzinnen, wie es mein Opa noch gelernt hat:
Vor etwa vier Jahren sollte ich sofort zu meiner Oma fahren (Auftrag von Vater) ihre Waschmaschine riecht verbrannt.
Also sofort hin und die Maschine in Augenschein nehmen. Hinten die Abdeckung der Klemmstelle bereits verschmort.
Mein Opa hat eine längere Zuleitung angebaut und so wie er es gelernt hat verzinnt. Durch die Vibrationen hat sich die Klemmstelle gelöst und einen beinahe Brand ausgelöst.
Auch die Technik hat jahrelang an der Waschmaschine funktioniert.