Namen in einem Roman

Hallo,

A schreibt einen Roman in dem er in einer Traumszene die Namen der Prominenten B,C,D … für Protagonisten verwendet. Die Aussagen der Protagonisten sind extrem kritisch, in der Regel jedoch vollkommen haltlos und besitzen nur sehr entfernt bezug zur Realität, aber nicht zu den Prominenten im wirklichen Leben. Die Aussagen der besagten Protagonisten im Roman sind in ethischer und rechtlicher Hinsicht alles andere als vorbildlich. Der Erzähler tut sie nach Erwachen jedoch expizit als falsch ab.
Fernerhin wird in anderen Szenen die Arbeit von diversen Prominenten an konkreten Beispielen in Hinsicht auf ihre Qualität hin scharf kritisiert.

Gelegentlich tauchen auch entfremdete Namen (mit Fantasie jedoch erkennbar) der großen Firmen S auf.

Ohne explizite Namensnennung werden Geschäftsabläufe von den weltweit tätigen Gesellschaften X mit sehr konkretem Eingrenzungsmöglichkeiten hinsichtlich des Tätigkeitfeldes kritisiert. Diese haben Bezug zur Realität.

Kann A deshalb Schwierigkeiten bekommen? Sollte A tunlichst Namen von Prominenten und Firmen meiden oder bis zur unkenntlichkeit entfremden? Die Handlung des Romans ist ansonsten erfunden und dies wird dem Leser auch klar.

Wie weit reicht hier der künstlerische Spielraum?

Vorab vielen Dank!

Hallo Lotus,

das ist leider alles ziemlich relativ… Wenn es ein satirischer Roman ist, befindet man sich in ziemlich sicherem Fahrwasser.
Ansonsten geht es in erster Linie darum, dass man niemanden absichtlich verunglimpft.

Gruß!

Horst