Hi,
ich würde gerne meinen Namen ändern lassen.
Würde dabei gerne ein psychologisches Gutachten einsetzen.
Was muss dort drinstehen ?
Mein Name soll von Huber (Sammelname) in Popovic geändert
werden,
Also bei der umgekehrten Version kann ich eher ein psychologisches Gutachten verstehen, da Popoirgendwas sicher persönlichkeitsverletzend sein kann. HAst du den Namen schon mal ausprobiert, so im allgemeinen Gewschäftsverkehr, dich mal am Telefon damit gemeldet (zB. wenn du ein Infogespräch in einem Geschäft per telefon abwickelst)Probier das erst mal… Musst ja nichts kaufen, nur mal so.
da ich jugoslawische vorfahren habe.
Gibts da keine schöneren Namen, evtl welche, die auch wirklich auf Vorfahren zurückzuverfolgen sind.
Leider ist der Name Popovic in keinerlei dokumten zu finde.
woher hast du den dann?
Ist die Wahl des Nachnamens frei wählbar oder gibt es gewisse
regeln ?
Meist muss man einen guten Grund haben, oft muss man erst einmal nachweisen und begründen warum es den nun ausgerechnet dieser neue Name sein soll und das ist meistens, weil man den NAmen schon vorher getragen hat (zB. vor der Heirat und wieder Scheidung) oder weil er irgendwo in der Falilie und damit auch in Dokumenten vorkommt. Das „weshalb man den alten Namen nicht mehr haben möchte“ ist eher nebensächlich, da man dazu meist ganz leicht viele Gründe angeben kann.
Du wirst dich sicher auch nicht anlässlich des Einsteinjahres in Einstein umbenennen können.
Bei mir war es zB. ein 50 Jahre alter rechtschreibfehler bei der Umstellung von deutscher Schreibschrift zu Schreibmaschine, den ich anhand von Urkunden nachweisen musste, vorher brauchte ich noch ein Urteil vom Familiengericht, in dem Fetsgestellt wurde, dass die neue Schreibe ihren Eingang in aktuelle Urkunden der betroffenen gefunden hat und selbst wenn ich alle anderen Papiere (Zeugnisse, Krankenkasse etc.)in alter schreibe laufen hatte das alles irrelevant ist.
Erst danach konnt ich meinen Namensänderungsantrag (da der Name zwar offiziell so geschrieben wurde, privat aber so und das private nunmal wichtiger ist)ohne Probleme durchkriegen. Hat alles in allem etwa 3 Monate Zeit und Nerven und in meinem Fall (arbeitslos) 2 Euro 50 Gebühren gekostet (plus Kosten für Ausweis, Führungszeugnis und neue Geburtsurkunde). Bei meinen eltern waren es 90 Euro, es können aber auch bis zu 2500 Euro werden, je nach Gehalt!
Sprech also einfach mal mit dem Ordnungsamt oder Standesamt (je nachdem wo es bei Euch angesiedelt ist) darüber. Die können dir damit weiterhelfen. Ansonsten gibt es das Namensrecht irgendwo in den Gesetzestexten (ich mein nicht, dass es direkt im BGB war, kann aber auch sein), welches genau in Frage kommt, kann dir auch das Standesamt sagen.
vielen dank für eure antworten
Schöne Grüße
Susanne