Namensänderung

Hi,

ich würde gerne meinen Namen ändern lassen.
Würde dabei gerne ein psychologisches Gutachten einsetzen.
Was muss dort drinstehen ?
Mein Name soll von Huber (Sammelname) in Popovic geändert werden,
da ich jugoslawische vorfahren habe.
Leider ist der Name Popovic in keinerlei dokumten zu finde.
Ist die Wahl des Nachnamens frei wählbar oder gibt es gewisse
regeln ?

vielen dank für eure antworten

Hallo Stefan!

Ist die Wahl des Nachnamens :frei wählbar…

Klar. So oft und wie Du möchtest.

… oder gibt es gewisse
regeln ?

Nö. Wie kommst Du nur auf die seltsame Idee, daß es irgendwelche Regeln geben könnte?

Späßchen gemacht, gelle?

Gruß
Wolfgang

Hi,

ich würde gerne meinen Namen ändern lassen.
Würde dabei gerne ein psychologisches Gutachten einsetzen.
Was muss dort drinstehen ?
Mein Name soll von Huber (Sammelname) in Popovic geändert
werden,

Also bei der umgekehrten Version kann ich eher ein psychologisches Gutachten verstehen, da Popoirgendwas sicher persönlichkeitsverletzend sein kann. HAst du den Namen schon mal ausprobiert, so im allgemeinen Gewschäftsverkehr, dich mal am Telefon damit gemeldet (zB. wenn du ein Infogespräch in einem Geschäft per telefon abwickelst)Probier das erst mal… Musst ja nichts kaufen, nur mal so.

da ich jugoslawische vorfahren habe.

Gibts da keine schöneren Namen, evtl welche, die auch wirklich auf Vorfahren zurückzuverfolgen sind.

Leider ist der Name Popovic in keinerlei dokumten zu finde.

woher hast du den dann?

Ist die Wahl des Nachnamens frei wählbar oder gibt es gewisse
regeln ?

Meist muss man einen guten Grund haben, oft muss man erst einmal nachweisen und begründen warum es den nun ausgerechnet dieser neue Name sein soll und das ist meistens, weil man den NAmen schon vorher getragen hat (zB. vor der Heirat und wieder Scheidung) oder weil er irgendwo in der Falilie und damit auch in Dokumenten vorkommt. Das „weshalb man den alten Namen nicht mehr haben möchte“ ist eher nebensächlich, da man dazu meist ganz leicht viele Gründe angeben kann.
Du wirst dich sicher auch nicht anlässlich des Einsteinjahres in Einstein umbenennen können.
Bei mir war es zB. ein 50 Jahre alter rechtschreibfehler bei der Umstellung von deutscher Schreibschrift zu Schreibmaschine, den ich anhand von Urkunden nachweisen musste, vorher brauchte ich noch ein Urteil vom Familiengericht, in dem Fetsgestellt wurde, dass die neue Schreibe ihren Eingang in aktuelle Urkunden der betroffenen gefunden hat und selbst wenn ich alle anderen Papiere (Zeugnisse, Krankenkasse etc.)in alter schreibe laufen hatte das alles irrelevant ist.
Erst danach konnt ich meinen Namensänderungsantrag (da der Name zwar offiziell so geschrieben wurde, privat aber so und das private nunmal wichtiger ist)ohne Probleme durchkriegen. Hat alles in allem etwa 3 Monate Zeit und Nerven und in meinem Fall (arbeitslos) 2 Euro 50 Gebühren gekostet (plus Kosten für Ausweis, Führungszeugnis und neue Geburtsurkunde). Bei meinen eltern waren es 90 Euro, es können aber auch bis zu 2500 Euro werden, je nach Gehalt!
Sprech also einfach mal mit dem Ordnungsamt oder Standesamt (je nachdem wo es bei Euch angesiedelt ist) darüber. Die können dir damit weiterhelfen. Ansonsten gibt es das Namensrecht irgendwo in den Gesetzestexten (ich mein nicht, dass es direkt im BGB war, kann aber auch sein), welches genau in Frage kommt, kann dir auch das Standesamt sagen.

vielen dank für eure antworten

Schöne Grüße
Susanne

Hallo,

als ich vor vielen Jahren meinen Nachnamen aus persönlichen Gründen ändern ließ und den meines damals dreijährigen Sohnes gleich mit, war das eigentlich recht problemlos.
Der Standesbeamte beriet mich sehr ausführlich. Da ich mein Anliegen plausibel begründen konnte, wurde zugestimmt, ein polizeiliches Führungszeugnis von mir wurde angefordert, und ich wurde gefragt, welchen Namen ich denn nun annehmen wollte. Er riet mir von sich aus, ich solle den Mädchennamen meiner Mutter annehmen, was mir passend erschien.
Ich zahlte, wenn ich mich recht erinnere, 100 oder 150 DM, und einige Wochen später wurden mir die Urkunden zugestellt.
Ich brauchte keinerlei Gutachten oder ähnliches und habe meinen Schritt nie bereut.

Allerdings würde ich immer einen neutral klingenden Namen bevorzugen, da ich unter meinem Geburtsnamen, der alles andere als neutral war, vor allem als Kind sehr gelitten habe.

Deshalb rate ich Dir, bei der Auswahl des Namens und auch bei der gesamten Entscheidung sehr genau abzuwägen.

Viel Erfolg!

Annette

Hallo,

hier noch ein paar nützliche Links:

Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/nam_nd…

Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndVwV)
http://www.vd-bw.de/spiderlink/401-1-1_01.b_inhalt
(Der Link funktioniert zwar, aber die Seiten lassen sich derzeit nicht aufrufen, vielleicht ändert sich das wieder).
Ich schicke Dir den Text per Mail.

Infoseite der Stadt Crailsheim zur öffentlich rechtlichen Namensänderung (als Beispiel)
http://www.crailsheim.de/344.0.html

Grüße
Sebastian