Namensänderung

Wer hat Erfahrung mit Namensänderungen (Nachname) Und kann mir sagen, wo ich mich hinwenden muss und welche Formulare usw. ich haben muss.
Danke Nina

Hallö,

eine Änderung des Namens beantragst Du beim Standesamt, wo Du als Geboren gemeldet bist.
Änderungen der Namen ist problemlos, kostet i.d.R. aber (viel) Geld (Gebühren). Weitgehend kostenlose Ausnahmen sind Namensänderungen, die z.B. nötig sind, weil der Nachname etwa nur angenommen wurde (als Kind, durch eine Heirat der Mutter usw.) und kein familiärer Bezug zum Namen besteht. (bei mir der Fall, habe die Änderung bislang aber nicht vollzogen).

CIAo
Reiko

Und:
…nochmal, weil vergessen: Du benötigst eine Geburtsurkunde, und einen Ausweis/ Pass.

CIAo
Reiko

Wer hat Erfahrung mit Namensänderungen (Nachname) Und kann mir
sagen, wo ich mich hinwenden muss und welche Formulare usw.
ich haben muss.

hallo nina,

aus welchem grund willst du deinen namen ändern? beim ehenamen ist das ziemlich unkompliziert. aber frage einfach mal bei deinem standesamt nach.
ich habe letztes jahr meinen mädchennamen wieder angenommen. dazu brauchte ich nur den perso und einen auszug des familienbuches. gekostet hat das (in berlin) nur 30,-DM und hat 2 wochen gedauert (aber auch nur, weil das familienbuch aus einer anderen gemeinde geschickt werden mußte.)

beste grüße
ann

Nix Standesamt - Ordnungsamt
Hallo Nina,

also, wenn Du Deinen Namen nicht ändern willst, weil Du Deinen Mädchennamen wieder annehmen willst (in diesem Fall könnte es möglicherweise das Standesamt sein), sondern Du aus persönlichen Gründen einen völlig anderen Namen annehmen willst als Du jetzt trägst, dann ist das ORDNUNGSAMT zuständig.
Du brauchst einen gültigen Perso, ein Führungszeugnis, eine Meldebescheinigung und eine gute Begründung für die Namensänderung. Ich habe seinerzeit meinen Vor- UND Nachnamen geändert und habe selbst eine 2-seitige Begründung geschrieben und hatte außerdem eine Bescheinigung von einem Arzt, der auch Psychotherapeut ist, in der stand, daß es „dringend angezeigt“ wäre, den alten Namen abzulegen.

Die Gebühren dafür sind von Deinem Einkommen abhängig. Ich habe zu dem Zeitpunkt studiert und von Sozialhilfe gelebt und deshalb hat mich die Namensänderung ganze 5,- DM gekostet. Ein echtes Schnäppchen :wink:

Viele Grüße,
Fabienne

Wer hat Erfahrung mit Namensänderungen (Nachname) Und kann mir
sagen, wo ich mich hinwenden muss und welche Formulare usw.
ich haben muss.
Danke Nina

Und beim Standesamt…
…in Deiner Geburtsstadt gibt’s dann nach vollzogener Namensänderung eine neue Geburtsurkunde.
Das schöne ist nämlich, daß Du sozusagen „rückwirkend“ den Namen annimmst (wenn’s sich jetzt um eine Namensänderung handelt, wie ich es verstanden habe). Das heißt, der neue Name ist in dem Fall Dein Geburtsname. Allerdings steht in der neuen Geburtsurkunde dann die Bemerkung „Das Kind trug früher den Namen… und den Vornamen…“.

Falls Du weitere Fragen hast, kannst Du mich auch gern privat anmailen.

Gruß,
Fabienne

Seit wann?
Hallö,

seit wann ist das OA dafür verantwortlich? Oder ist das auch von BL zu BL unterschiedlich? Ich musste jedenfalls zu meinem „Heimatstandesamt“ (Land Brandenburg), um die Namensänderung einzuleiten…

Gruss
Reiko

Hallo Reiko,

das kann natürlich sein, das habe ich nicht bedacht. Ich lebe in Schleswig-Holstein. Als ich Ende 1998 meine Namensänderung beantragt habe, mußte ich zum OA.
Aber vielleicht, habe ich das richtig verstanden, Du hast einen Namen WIEDER angenommen, den Du schon mal getragen hast, z.B. wegen Adoption oder so? Dafür ist wohl das Standesamt zuständig. Aber bei mir ging es um eine Namensänderung, die keinen solchen Hintergrund hatte, sondern ich habe schlicht und einfach den Namen, den ich immer trug, abgelegt. Dafür war das OA zuständig. Zumindest hier in Kiel…

Viele Grüße,
FAbienne

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