namensänderung

hallo,
anfrage:ist es möchlich den namen seiner uhrgroßmutter anzunehmen?
kann die behörde die änderung ablehnen?
bitte um mails.
grüße - holger

Hallo Holger,

soweit ich weiss ist es in Deutschland ziemlich schwierig seinen Namen zu aendern. Ich selbst kenne nur einen Fall, der Herr hiess urspruenglich „Nothdurft“ oder so aehnlich und sein Antrag war erfolgreich.

In einem anderen Fall hat eine Bekannte von mir um eine winzige Aenderung ihres Vornamens gebeten (Anne-Marie anstatt von Annemarie) mit der Begruendung, dass sie mit der Eheschliessung den selben Namen hat wie ihre Schwiegermutter (die im selben Haus wohnte) - abgelehnt.

Sollte sich nichts nennenswertes im Namensrecht geaendert haben wuerde ich sagen, dass es nicht moeglich ist.

liebe Gruesse,
Astrid

Hallo, Holger!

Zumindest hier in HH ist das Namensrecht dahingehend geändert worden, dass man seinen Namen nicht so ohne weiteres ändern darf. Bei mir hat´s geklappt, weil: im selben Haus wohnt jemand mit genau identischem Namen: Andreas Schmidt (klassischer Sammelbegriff …). Das führte natürlich zu Chaos: für wen is welche Post; für wen ist welches Einschreiben, Pakete, Klingelschilder und, und, und. Angabe der Etage bringt nicht überall was.

Aber sowas ist wie so oft bestimmt auch von der Tagesverfassung der Bearbeiterin/des Bearbeiters abhängig. Mein Tip: Gute Vorbereitung! Den Antrag schriftlich verfassen (WARUM willst Du die Namensänderung; WARUM sollte das Amt dem zustimmen?) Ggf. Namensnachweis Deiner Urgroßmutter beifügen und direkt zum Amt gehen! Kommt besser, mein man sein Anliegen persönlich erläutern kann …

Dennoch: ablehen kann das Amt natürlich!
Dennoch - oder gerade deshalb: toi, toi, toi!

Vince. *derjetztechtsoheißt*

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hallo holger,

es ist sehr wohl möglich, den namen zu ändern.
ich selbst habe vor 3 jahren meinen vor- und nachnamen geändert.

allerdings mußt du dafür eine gute begründung haben.
will heißen: wenn dein nachname diskriminierend ist, zum beispiel.
möglich ist es auch aus psychologischen gründen, sprich wenn du den namen, den du bisher trägst, nicht mehr tragen willst, weil du damit traumatische erfahrungen o.ä. verbindest.

bei der wahl des neuen namens gibt es ein paar regeln. z.b. wirst du, wenn du deutscher bist, auch nur einen deutschen nachnamen annehmen können.
du darfst keinen „berühmten“ namen annehmen. also wenn du z.b. thomas heißt, wird dir kein ordnungsamt erlauben, den nachnamen in „gottschalk“ zu ändern (blödes beispiel, aber mir fällt gerade kein berühmter „holger“ ein…).

beantragt wird sowas in der regel beim ordnungsamt. du brauchst dafür ein polizeiliches führungszeugnis, personalausweis und, sofern aus psychologischen gründen geändert werden soll, eine stellungnahme eines behandelnden therapeuten o.ä. ansonsten ist es hilfreich, wenn du selbst wenigstens eine schriftliche begründung verfaßt.

was der spaß dich kostet, ist vom einkommen abhängig. ich habe seinerzeit für meine namensänderung 5,- DM bezahlt, ein echtes schnäppchen :wink: - kann aber auch durchaus bis zu ein paar tausender kosten, wie gesagt, hängt von deinem einkommen ab.

gedauert hat das ganze bei mir damals 2 monate, glaub ich.

viele grüße,
fabienne

Hi, Holger, sei die Frage erlaubt, warum du den Namen ändern willst ? Dein Name klingt doch gut !

:wink: Oder vielleicht kannst du ihn in „Nils Holgerson“ ändern lassen :wink:

Aber ich gehe mal davon aus, du fragst für jemand anderen.

HM

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