Namensänderung (mal wieder)

Hallo liebe community,

eine interessante Frage bezüglich der Änderung eines Nachnamens mit . Folgende Situation: Harald F. ist
volljährig und studiert Wirtschaftswissenschaften mit internationalem Einschlag, genauer gesagt mit
künftigem Arbeitseinsatz im angelsächsischen Raum.

Leider ist der Nachname von Harald F. ausgeschrieben „Fuck“, was bei seinen englischen wie
amerikanischen Kontakten stets zu Erheiterung, zu Wortspielen - oder schlimmer - gar Mobbing führt.

Hat Harald die Möglichkeit seinen Nachnamen unter Berufung auf diesen zweifellosen Nachteil
in Geschäftsbeziehungen ändern zu lassen? D.h. weiß jemand, ob Bezeichnungen sexueller Praktiken
(sofern dies auf den künftigen Arbeitsraum zutrifft, was anhand entsprechender Ausbildungsnachweise
bezeugt werden kann) als Änderungsgrund akzeptiert werden?

Vielen Dank für eure Bemühungen!

Hallo ja das ist ein Klassischer Fall zumal dieser spezielle Ausdruck inzwischen auch hierzulande in besagtem Zusammenhang verwendet wird.
Sollte eigentlich kein Problem sein, und als noch Student oder in der Zwischenzeit wirds stellenweise sogar recht günstig (sofern dort Gebühren Gehaltabhängig sind, ist von Ort zu Ort verschieden.)
Namensänderungsbehörde ist oft beim Ordnungsamt untergebracht, eher selten beim Standesamt.
Gruß Susanne

Hallo Susanne,

vielen Dank für die flotte und positive Auskunft.

Eine Frage noch: Angenommen die Eltern des bereits volljährigen Harald F. sind geschieden - kann er dann
den Mädchennamen der Mutter (z. B. Müller) annehmen oder wird lediglich der Nachname einer ähnlichen
Variante angepasst?

Hallo, Kann er, meist wird nach einem passenden Namen in der Verwandtschaft Ausschau gehalten, denn das macht sich besser als eine totale Neukreation. (so wegen neuer Geburtsurkunde, Familienbezug etc.)
Aber wenn der Antrag durch ist (man bekommt daber erst mal nur das ok, dass die Namensänderung gerechtfertigt ist), dann kann man sich quasi eine Namen aussuchen, darf auch ein komplett an den Haaren herbeigezogener sein, aber das ist selten sinnvoll.

Ich hatte zu meiner Zeit (ich weiß nicht ob das jetzt Faq-konform ist, ist aber eigene Erfahrung und definitiv keine Rechtsberatung, aber evtl Konkreter Fall?, notfalls bitte diesen Absatz rausschnibbeln) scherzeshalber gesagt, na da könnte ich jetzt ja auch den Namen meines Dauerlebensabschnittsgefährten nehmen, der sich schon ewig vor der Hochzeit drückt, oder wie?" Und die Dame vom Amt meinte, „Klar, nur verheiratet wären sie dann immer noch nicht, wenns zur Beziehungskriese kommt, bin ich schon nicht mehr zuständig, doch dann könnte ein neuer Antrag schwierig werden, da DER Name an sich ja ganz ok ist.“
Ich hab dann doch nur den Tippfehler korrigieren lassen um den es bei mir ging.

Gruß Susanne

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Bei mir trifft der ähnliche Fall zu. An welches Amt muss ich mich denn wenden? Habe gehört das kostet bis zu 1.000 EUR

Bei mir trifft der ähnliche Fall zu. An welches Amt muss ich
mich denn wenden? Habe gehört das kostet bis zu 1.000 EUR

Hallo Die Namensänderungsbehörde ist meist beim Ordnungsamt untergebracht, manchmal auch beim Standesamt (dort weiß man jedenfalls wo sie in der jeweiligen Gemeinde zu finden ist.)
Bei mit hat die Namensänderung 2,50 gejkostet + 6eu für nen neuen Ausweis, Geburtsurkunde hab ich nicht erneuern lassen, da ich dafür jetzt ja einen Zusatz hat (Eben die Namensäderungsurkunde), hätt mich sonst nochmal ein bisschen was gekostet.
Zu dem Zeitpunkt war ich arbeislos, und da es hier bei uns nach Einkommen geht, kostete das eben nur den Mindestsatz. Es hätte aber auch bis zu 15.000 Euro gehen können, aber dann hätte man schon einen Kontostand wie Dieter Bohlen haben müssen.
Wenns vor Ort pauschal abgerechnet wird, dann hab ich meist von Preisen von 100-150 Euro gehört.
Inwieweit es da noch Möglichkeiten gibt das Fremdzufinanzieren weiß ich grad nicht, ich meine damals was davon gehört zu haben, dass das Arbeitsamt da was zuzahlen könnte, wenn der Name oder Berufshinderlich wirkt oder etwas anderes den angehenden Arbeitsgeber missmutig werden lässt (bei mir liefen Zeugnisse, Konto, Führerschein u eigentlich das ganze Leben alle auf den eigentlichen Namen, aber die Steuerkarte auf den offiziellen aber eigentlich falschen Namen ausgestellt).
Aber für zwofuffzich hatte ich da keinen Bock drauf mir noch mehr Behördenkram aufzuhalsen.
Gruß Susanne