Namensänderung nach deutschem Namensrecht

guten tag,

nehmen wir an, dass eine Person eine deutsche und polnische Staatsangehörigkeit besitzt. Diese Person hat einen polnischen Vornamen und einen deutschen Familiennamen. Zum Beispiel Mateusz (auf deu. Matthäus) Schmidt. Diese jedoch in Deutschland lebende Person fühlt sich weder deutsch noch polnisch. Kann diese Person, den Vor- und Nachnamen ändern, wenn sie im solchem Fall psychisch leidet? Z.B. aus dem Grund, dass der Vorname schwer auszusprechen ist und der Nachname typisch deutsch ist? Eine Eindeutschung des Vornamens möchte diese Person nicht, da Matthäus altmodisch klingt und geistlich nicht zu der Person passt.
Diese Person möchte einen neuen Namen, der jedoch nicht deutsch sein soll. Internationale Namen wie z.B. Tony, Rocco usw. kommen in Frage. Das gleiche gilt für den Nachnamen. Was sagt das deutsche Namensänderung Gesetzt dazu? Muss der neue Vor- und Nachname deutsch sein oder nicht? Was für eine Auswahl am neuem Namen besitz diese Person?

eher nicht
Ich glaube für eine Namensänderung müssen zwingende Gründe vorliegen.

schau mal hier:

Man könnte sich eventuell einen Künstlernamen zulegen, den man dann einfach im normalen Gebrauch nutzt.

ich habe mir den Wikipedia Link angeschaut und die Gründe, wann der Name geändert werden kann. Die im meinem erstem Post beschriebene Person Mateusz Schmidt, welche in Echt nicht exesiert, hat laut den in Wikipedia ernannten Gründen (die erste drei Gründe treffen sehr gut zu) das Recht seinen Vor- und Nachnamen zu ändern. Mateusz soll aber nicht eingedeutsch
werden. Würde hier im solchem Fall eine vom Psychologen verfasster Zertifikat gut sein? In was der Vor- und Nachname geändert sein kann, steht jedoch auf Wikipedia nicht. Muss der neue Vor- und Nachname deutsch sein, oder darf es z.B. international sein? Zum Beispiel Tony?

Hallo Psychische Folgen wie identitätsprobleme oder allein die unaussprechlichkeit des vornamens für deutsche Zungen sind typische Gründe für eine Namensänderung.
ich denke der Matthäus hätte gute Chancen.
Das ganz läuft sowieso so ab, dass man einen Antrag stelllt über den möglichst natürlich positiv entschiedenn wird, dann bekommt man einen Termin an dem man die eigentliche Namensänderung vollzieht.
Sprich mit dem Antrag erbittet man erst einmal nur das ok. Wenn man das hat muss man sich eigentlich erst dann einen Namen aussuchen (man sollte sich vielleicht wirkich schon vorher ein paar Gedanken mehr dazu machen und auch klären ob der neue Name wirklich nicht unerwartete Nebenwirkungen haben kann, johnny halt ich zB. für weniger geeignet, da sind neue psychische Folgen absehbar, insbes. wenn der Knabe eine größere Nase hat)

Vermutlich wird man ihm zu Matthias raten, zumindest für diesen Beispielnamen, also schon irgendwie nah am Original. Sinnvoll ist es aber sonst auch zumindest den Anfangsbuchstaben beizubehalten (wg gleichbleibender Initialen).

Aber rein theoretisch hätte man freie Wahl, wurde sogar mir gesagt, wo ich doch nur einen Tippfehler im Nachnamen korrigiert haben wollte. Statt dessen hätt ich mir auch irgendeinen sonstigen Nachnamen geben lassen können, aber das wär da recht unsinnig, jahrelanger Aufstand um dann irgendwann doch nicht den ersehnten Namen zu nehmen… (aber ich hätt mir auch den Namen meines Lebensgefährten geben lassen können, so ganz ohne Heirat wovor der sich wohl ewig drückt. Aber das war wirklich nur eine klitzekleine fiese Eingebung, als ich nochmal gefragt wurde, welchen Namen ich denn nun annehmen möchte, dass musste so sein, denn ich hätte mir wie gesagt einen aussuchen können)

Gruß Susanne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

was ist an Matteusch schwer auszusprechen?

Und wie schlimm ist es wirklich, sich als Matthias, Matti oder Mätt oder sogar Matze vorzustellen?

Immer noch besser als Roco (Zuhälter) oder Kevin (ALG-II-Empfänger in 3. Generation) oder ähnlichem Krimskrams…

grüsse
dragonkidd

guten tag,

also hat man die freie wahl, wenn man sich für einen neuen vor- und nachnamen entscheidet? das heißt, dass der name auch nicht typisch deutsch sein muss? mit welchen kosten muss man zirka rechnen?
falls ein psychologischer bericht vorhanden ist, wird die namensänderung vllt billiger sein?

Also jetzt verstehe ich garnichts mehr.
Wo ich im Dezember 06 meine Deutsche Staatsangehörigkeit bekommen habe, wollte ich nur zwei Buchstaben an meinem Vornamen ändern.
Die haben sich geweigert wie nomal was. Ich hätte ein Antrag stellen müssen vor Gericht und ob es es überhaupt zugesprochen wäre war auch Fraglich.
Also mir wurden nur Steine in den Weg gestellt, dass Streß wollte ich mir nicht antun. Habe es sein lassen dann.