Namensschilder Polizei

Hallo,

mit gewissem Befremden laß ich gerade, dass sich im Zuge der Polizeidemonstration in Berlin ein gewisser Herr Freiberg, Chef der GdP, scharf gegen die Einführung von Namensschildern für Polizisten gewandt hat, da dies nur Nachteile für die Beamten bringen würde.

Ich in meiner Naivität dachte eigentlich, es sei doch bestimmt recht nett, den freundlichen Beamten von Nebenan auch mal mit einem Namen anzusprechen, zumal das andernorts ja durchaus üblich ist (und normalsterbliche Angestellte zumindest grösserer Unternehmen idR ja auch gehalten sind, ein wie auch immer geartetes Namensschild zu tragen, damit auch Aussenstehende sie identifizieren können) und das ganze, zumindest nach meiner bisherigen Erfahrung, immer zu einer gewissen Auflockerung der Atmosphäre dient.

Was in aller Welt befürchtet denn da die Polizeigewerkschaft?

Fragt sich

Feanor

Einfache Antwort
Hi,
ich denke es ist naheliegend. Polizisten müssen sich des öfteren mit Zeitgenossen der unangenehmen Art herumschlagen. Wenn nun die Polizei mit Namensschildern auftritt, ist die Zuordnung Beamter private Wohnadresse sehr einfach.
Vielleicht will man ganz einfach zerkratzte Autos, zerstochene Reifen, belästigte Kinder usw. usf. vermeiden.
Ciao Rossi

Hallo RoS,

könnte es nicht auch so sein, dass einfach dann niemand einen Vermummten identifizieren kann, der irgendwo auf einer Demo plötzlich losrast und losprügelt. Trägt jemand ein Namenschilkd ist seine Identifizierung und damit auch eine Bestrafung möglich, bleibt er anonym, bist Du zwar möglicherweise schwer verletzt, die Presse verschweigt solche Fälle bekanntlich, und bleibst mit Deinen Gebrechen alleine. Sicher gibt es aber auch Deine Argumentation, die man für den Großteil der gesetzestreuen Polizeibeamten anwenden muss. Denn auch Beamte, die ihre Pflicht richtig ausüben, können durch diverse Personen gefährdet sein. Andererseits, ein Namensschild trägt Vor- und Zuname, keine weitere Anschrift und da kaum ein Polizeibeamter im Telefonbuch eingetragen ist, kannst Du auch selten dessen Anschrift herausfinden. Gerade deshalb wird sehr oft der Verdacht nicht unbegründet aufgewoerfen, ob die Namensschilder nicht deshalb tatsächlich verhindert werden, damit man straffällig werdenden Beamte im Dienst nicht ermitteln kann.

Gruss Günter

GRuss Günter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

könnte es nicht auch so sein, dass einfach dann niemand einen
Vermummten identifizieren kann, der irgendwo auf einer Demo
plötzlich losrast und losprügelt. Trägt jemand ein
Namenschilkd ist seine Identifizierung und damit auch eine
Bestrafung möglich, bleibt er anonym, bist Du zwar
möglicherweise schwer verletzt, die Presse verschweigt solche
Fälle bekanntlich, und bleibst mit Deinen Gebrechen alleine.

Gerade
deshalb wird sehr oft der Verdacht nicht unbegründet
aufgewoerfen, ob die Namensschilder nicht deshalb tatsächlich
verhindert werden, damit man straffällig werdenden Beamte im
Dienst nicht ermitteln kann.

Hallo Günter,

… meines Wissens nach sind die Helme mit einer Art Personalnummer versehen.
Mit Deinen Gebrechen bleibst Du somit nicht alleine, denn Du kannst mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen jeden Polizisten juristisch vorgehen. Oder willst Du die Bestrafung der Polizisten der Straße überlassen?
Der einzige, der mit seinen Gebrechen alleine bleibt ist der Polizist.
Wenn er dienstuntauglich geschlagen wird, bekommt er noch weniger Geld als er im Dienst ohnehin nur hat.
Erst wenn sämtliche Demonstranten sich ihren Ausweis ans Hemd tackern bin ich für den Vorschlag der Namensschilder für Polizisten…
Was ich hier wieder nicht verstehe ist, dass zuerst einmal wieder die Gewalt von Polizisten diskutiert wird, aber meistens geht die ja wohl von einzelnen Demonstranten aus.

Gruß, PNr.:09979

@ Günter: Was ist mit der Todesstrafe in China???

Hi!

… meines Wissens nach sind die Helme mit einer Art
Personalnummer versehen.
Mit Deinen Gebrechen bleibst Du somit nicht alleine, denn Du
kannst mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen jeden
Polizisten juristisch vorgehen. Oder willst Du die Bestrafung
der Polizisten der Straße überlassen?
Der einzige, der mit seinen Gebrechen alleine bleibt ist der
Polizist.
Wenn er dienstuntauglich geschlagen wird, bekommt er noch
weniger Geld als er im Dienst ohnehin nur hat.
Erst wenn sämtliche Demonstranten sich ihren Ausweis ans Hemd
tackern bin ich für den Vorschlag der Namensschilder für
Polizisten…
Was ich hier wieder nicht verstehe ist, dass zuerst einmal
wieder die Gewalt von Polizisten diskutiert wird, aber
meistens geht die ja wohl von einzelnen Demonstranten aus.

Das unterschreibe ich sofort.
Keiner zwingt einen Zivilisten, sich auf einer Demo mit Polizisten zu prügeln. Der Polizist hingegen hat keine Wahl. Er muß dahin.
Und der schlaue Demonstrant folgert sogleich, daß der Polizist freiwillig da ist, eine seiner eigenen entgegengesetzte Meinung vertritt und es daher verdient hat, einen Stein an die Waffel zu bekommen.

Ich bin wirklich kein Fan von unserer deutschen Beamtendiktatur, aber an Schily sieht man ja, wie sehr die Revoluzzer nach dem Schutze der Staatsmacht schreien, sobald sie zu Geld und Ruhm gekommen sind.
Ich persönlich würde hier noch eine viel härtere Gangart gegen Landfriedensbrecher favorisieren.

Grüße,

Mathias


Hallo Günter,

sie paßt natürlich wieder wunderbar ins Bild, diese Namensschildsache, nicht wahr?! In das Bild, das man vom prügenden, mißhandelnden Polizisten hat.

Andererseits könnte es natürlich auch sein, daß ein Polizist deshalb einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit vor Gericht aufhält, weil er von jedem Deppen, der bei einer Keilerei im Suff einen blauen Flecken oder eine verstauchte Hand kassiert hat, verklagt wird (was nicht zuletzt auf geldgierige Anwälte zurückzuführen ist).

Aber ich will hier gar nicht die Polizisten bedauern. Nur eins noch: Ein Polizist freut sich regelmäßig bei einem Einsatz bei einer Demo genauso sehr auf eine Schlägerei, wie ich mich bei einer Kreditgewährung auf die Pleite freue. Beides gibt im Zweifel Ärger und ist schmerzhaft.

Gruß
Christian

P.S.
Und „ja“, ich weiß, wovon ich rede.

Hallo Günter,

… meines Wissens nach sind die Helme mit einer Art
Personalnummer versehen.
Mit Deinen Gebrechen bleibst Du somit nicht alleine, denn Du
kannst mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen jeden
Polizisten juristisch vorgehen. Oder willst Du die Bestrafung
der Polizisten der Straße überlassen?
Der einzige, der mit seinen Gebrechen alleine bleibt ist der
Polizist.

Hallo Jörg,

wer schon einmal die Treppe hinunter gestossen wurde, von Beamten in Uniform, die dann in solidarischer Einheit angeblich einen Sturz feststellen mussten - wer Vorgänge bei diversen Staatsanwaltschaften kennt, um Übergriffe zu vertuschen, der ist nicht gegen die Polizei, sondenr gegen deren Führung und deren Gewerkschaft mehr als kritisch veranlagt. Unds damit wir uns richtig verstehen, es ging um die Frage, dass jemand der Meinung war, ich sei in Lebensgefahr, würe mich in kein Krankenhaus begeben, rief die Polizei, die mich an den Ärmen aus der Wohnung zog und als ich mich weigerte, die Treppen hinab gestossen hat. Ich verurteile die Polizei nicht insgesamt, denn ich habe einen Sohn der bei der Kripo arbeitet. Aber Kritik muss auch mal sein, denn einiges stimmt - zumindest in unserem Bundesland - nicht. Und das hat nichts mit der Polizei zu tun, sondenr mit der einstigen rechtsradikalen Haltung des früheren Justizministers Eyrich und seinem Spiessgesellen IM Schlee. Ich meine, Du kennst Dich aus, ich muss nicht deutlicher werden.

GRuss Günter

Hi Mathias,

Ich bin wirklich kein Fan von unserer deutschen
Beamtendiktatur, aber an Schily sieht man ja, wie sehr die
Revoluzzer nach dem Schutze der Staatsmacht schreien, sobald
sie zu Geld und Ruhm gekommen sind.

Wo schreit Schily nach dem Schutz der Staatsmacht. Halten wir mal fest, dass dieser feine Herr während der RAF Prozesse mit Ströbele (heute Grüne) und Mahler (heute NPD-Justiziar) unserem Staat Rechtsbruch, Bruch der Verfassung unsd mehr vorgeworfen hat. Mit Dreckkübeln wurde seichtes Wasser auf die Bevölkerung verströmt, um Terroristen zu schützen. Und dieser feine Herr, der bis heute die Öffnung der Stasi-Unterlagen befürchten muss, denn bis heute ist unklar, was Schily immer wieder in der EX-DDR gesucht hat erklärt sich heute zum Hüter unseres Staates. Ich muss da immer wieder nur meine persönliche Meinung geben, das ich das Gefühl habe, dass hier „nationale Sozialisten“ am Werk sind. Wir sollten endlich eines nicht übersehen, der Nationalsozialismus" und auch der DDR-Sozialismus" war aufgebaut unter dem Überbegriff Sozialismus mit der Berechtigung der Unterdrücking.

Ich persönlich würde hier noch eine viel härtere Gangart gegen
Landfriedensbrecher favorisieren.

Diese Meinung habe ich in den Jahren der RAF vertreten und erinnere mich, dass ich mich widerholt auch in politischen Gremiene geäußert habe, wir sollten die Todesstrafe haben und diesen Schily und Konsorten standrechtlich erschiessen lassen dürfen. Wir waren stets der Meinung. hätten wir die Todesstrafe, Schily und Co müssten als erste gehängt werden. Wohl bemerkt in Zeiten der RAF. Und heute muss man sich mit einem Taschenspieler auseinandersetzen, der Law und Order predigt. Aber offenbar muss in usnerem Land jeder Bundesinnenminister entweder eine zweifelhafte Vorgeschichte haben oder während seiner Dienstzeit sich im Bereich der organisierten Kriminalität bewegen. Prüfe mal die VERGANGENHEIT der IMs des Bundes nach.

Trotzdem sollte - was der Ursprung war - auch ein Polizist mit einer erkennbaren Zeichnung ausgestattet sein. Auf der anderen Seite frage ich mich bis heute, weshalb es imme rnoch gestattet sein soll, sich als Demonstrant mit Kopfmasken zu schützen.

Gruss Günter

Hi!

Ich bin wirklich kein Fan von unserer deutschen
Beamtendiktatur, aber an Schily sieht man ja, wie sehr die
Revoluzzer nach dem Schutze der Staatsmacht schreien, sobald
sie zu Geld und Ruhm gekommen sind.

Wo schreit Schily nach dem Schutz der Staatsmacht. Halten wir
mal fest, dass dieser feine Herr während der RAF Prozesse mit
Ströbele (heute Grüne) und Mahler (heute NPD-Justiziar)
unserem Staat Rechtsbruch, Bruch der Verfassung unsd mehr
vorgeworfen hat. Mit Dreckkübeln wurde seichtes Wasser auf die
Bevölkerung verströmt, um Terroristen zu schützen. Und dieser
feine Herr, der bis heute die Öffnung der Stasi-Unterlagen
befürchten muss, denn bis heute ist unklar, was Schily immer
wieder in der EX-DDR gesucht hat erklärt sich heute zum Hüter
unseres Staates. Ich muss da immer wieder nur meine
persönliche Meinung geben, das ich das Gefühl habe, dass hier
„nationale Sozialisten“ am Werk sind. Wir sollten endlich
eines nicht übersehen, der Nationalsozialismus" und auch der
DDR-Sozialismus" war aufgebaut unter dem Überbegriff
Sozialismus mit der Berechtigung der Unterdrücking.

…womit Du die oben gestellte Frage selbst beantwortest.
Ich bin hier Deiner Ansicht.

Ich persönlich würde hier noch eine viel härtere Gangart gegen
Landfriedensbrecher favorisieren.

Diese Meinung habe ich in den Jahren der RAF vertreten und
erinnere mich, dass ich mich widerholt auch in politischen
Gremiene geäußert habe, wir sollten die Todesstrafe haben und
diesen Schily und Konsorten standrechtlich erschiessen lassen
dürfen. Wir waren stets der Meinung. hätten wir die
Todesstrafe, Schily und Co müssten als erste gehängt werden.
Wohl bemerkt in Zeiten der RAF. Und heute muss man sich mit
einem Taschenspieler auseinandersetzen, der Law und Order
predigt. Aber offenbar muss in usnerem Land jeder
Bundesinnenminister entweder eine zweifelhafte Vorgeschichte
haben oder während seiner Dienstzeit sich im Bereich der
organisierten Kriminalität bewegen. Prüfe mal die
VERGANGENHEIT der IMs des Bundes nach.

Hart aber akzeptabel.

Trotzdem sollte - was der Ursprung war - auch ein Polizist mit
einer erkennbaren Zeichnung ausgestattet sein. Auf der anderen
Seite frage ich mich bis heute, weshalb es imme rnoch
gestattet sein soll, sich als Demonstrant mit Kopfmasken zu
schützen.

Gleiches Recht für alle eben.
Sehe ich auch so.

Des weiteren kann ich aus meiner reichhaltigen Erfahrung mit der Exekutive dieses Landes nur feststellen, daß der kleine Beamte der während einer Demo zum Schutze von Staats- und Privateigentum sowie der öffentlichen Ordnung eingesetzt wird, nicht das Problem ist.

Gefährlich für die normale Bevölkerung sind v.a. die Seilschaften der höheren (Polizei-)beamten, Staatsanwälten und Richtern.
Sich hier zu wehren wird zusehends schwerer und v.a. teurer.
Hier muß die Mácht des Klüngels bekämpft werden, wo immer man sie findet. Und man wird sie nicht in der Verkehrskontrolle beim kleinen Beamten finden, der nur seinen Job macht…

Grüße,

Mathias

Hi, Mathias,

ich sehe, wir sind uns hier in vielen Teilen einig.

Gefährlich für die normale Bevölkerung sind v.a. die
Seilschaften der höheren (Polizei-)beamten, Staatsanwälten und
Richtern.
Sich hier zu wehren wird zusehends schwerer und v.a. teurer.
Hier muß die Mácht des Klüngels bekämpft werden, wo immer man
sie findet. Und man wird sie nicht in der Verkehrskontrolle
beim kleinen Beamten finden, der nur seinen Job macht…

Wir habend erzeit eine Diskussion in unserer Stadt, bei der sich der Landrat gegen einen beamten ausspricht, der das Polizeikommissariat übernehmen soll. Der Beamte ist in der Öffentlichkeit beliebt und anerkannt. Er lässt seine ihm bisher unterstellten Abteilungen ohne Ansehen der Person prüfen und ermitteln. Nun will ihn unser Landrat nicht und einen anderen Beamten, der nicht nur von der Mehrheit der Polizeibeamten nicht erwünscht wird, sondenr wo sich sogar der zuständige CDU Abgeordnete gegen den Landrat (CDU) ausspricht und verlangt, dass der fähigere Beamte die Stelle erhält. Aber klar ist, dass der Klüngel natürlich einen Chef möchte, der sich den Interessen diverser Kreise unterordnet. Wir hoffen, die Entscheidung soll am 29.11.01 im Innenministerium Stuttgart gefällt werden, dass Schäuble nach Fähigkeit und nicht danach entscheidet, wer zu Gunsten von Parteifreunden sich unterwirft.

Gruss Günter

Hallo EXC,

wen ich richtig lesen kann, stellst Du als MOD etwas dar, was ich nicht ausgesgat habe. Die Frage war, könte es nicht sein,…usw. Oder sinn zwischenzeitlich nicht einmal mehr Fragen erlaubt ?

sie paßt natürlich wieder wunderbar ins Bild, diese
Namensschildsache, nicht wahr?! In das Bild, das man vom
prügenden, mißhandelnden Polizisten hat.

Ich habe - was hier offenkundig bewusst nicht mehr übernommen wurde - ein klares Verbot bzw. Verhalten gegen Vermummte Schläger erwartet.

Andererseits könnte es natürlich auch sein, daß ein Polizist
deshalb einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit vor Gericht
aufhält, weil er von jedem Deppen, der bei einer Keilerei im
Suff einen blauen Flecken oder eine verstauchte Hand kassiert
hat, verklagt wird (was nicht zuletzt auf geldgierige Anwälte
zurückzuführen ist).

Also, im Umkehrschluss hat jeder, der nicht sofort springt eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt am Hals. Also das ist kein Argument und hat mit den Schildern nichts zu tun.

Aber ich will hier gar nicht die Polizisten bedauern. Nur eins
noch: Ein Polizist freut sich regelmäßig bei einem Einsatz bei
einer Demo genauso sehr auf eine Schlägerei, wie ich mich bei
einer Kreditgewährung auf die Pleite freue. Beides gibt im
Zweifel Ärger und ist schmerzhaft.

Hat jemand was anderes behauptet oder geht es hier darum, einfach jemand in eine Schublade zu drängen, damit man unter sich bleiben kann.

Und ich weiss, was Polizeibeamte gegen sich erlauben lassen müssen und welche Gründe oben sind, dass es keine Schilder gibt. Wenn Du schon meine Meinung auf „polizeifeindlich“ trimmst, dann lese bitte meine Postrings und erkenne mal, dass mein Sohn bei der Polizei ist und zu oft einen Castor oder eine andere Demo als Polizeibeamter zu begleiten hatte. Und da ich mit wenigstens drei Landesinnenministern schon persönlich zu tun hatte - über den Wahlkampf aber auch im privaten Bereich - mit Richter und Staatsanwälten und Dienststellenleitern Kontakte habe, wirst Du mir gestatten, dass ich keine Behauptung gemacht habe, sondern die Frage, die durchaus berechtigt ist, gestellt habe. Es ist eine - wenn Du Dich doch so gut auskennst. weisst Du es je genau - wenn den Polizeibeamten bei Demos Schilder angehängt würden, könnte man sich vor unnötigen Verfahren gegen Polizisten nicht mehr retten. Aber, und dies ist und bleibt meine andere Forderung, auch Demonstranten haben sich nicht zu maskieren und wer dies tut, hat das recht aus Demonstration gem. GG verloren.

Ich hoffe, wir sind uns wenigstens hier einig.

Gruss Günter

Moin,

wen ich richtig lesen kann, stellst Du als MOD etwas dar, was
ich nicht ausgesgat habe.

was hat das mit meiner Tätigkeit als MOD zu tun?

Die Frage war, könte es nicht
sein,…usw. Oder sinn zwischenzeitlich nicht einmal mehr
Fragen erlaubt ?

Fragen sind immer erlaubt.

sie paßt natürlich wieder wunderbar ins Bild, diese
Namensschildsache, nicht wahr?! In das Bild, das man vom
prügenden, mißhandelnden Polizisten hat.

Ich habe - was hier offenkundig bewusst nicht mehr übernommen
wurde - ein klares Verbot bzw. Verhalten gegen Vermummte
Schläger erwartet.

„Offenkundig bewußt“ ist eine Unterstellung. Ich bezog mich auf diese Teile:

  1. Trägt jemand ein Namenschilkd ist seine Identifizierung und damit auch eine Bestrafung möglich, bleibt er anonym, bist Du zwar möglicherweise schwer verletzt, die Presse verschweigt solche Fälle bekanntlich, und bleibst mit Deinen Gebrechen alleine
  2. Gerade deshalb wird sehr oft der Verdacht nicht unbegründet aufgewoerfen, ob die Namensschilder nicht deshalb tatsächlich verhindert werden, damit man straffällig werdenden Beamte im Dienst nicht ermitteln kann.

Vielleicht habe ich Deine Zeilen überinterpretiert. Derjenige, der ein Namensschild trägt kann m.E. nur ein Polizist sein, da man nicht davon ausgehen lann, daß Demonstranten mit Namensschildern rumlaufen werden. Und daß der Vorwurf nicht unbegründet sei, ist ja auch schon eine Aussage.

Also, im Umkehrschluss hat jeder, der nicht sofort springt
eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt am
Hals. Also das ist kein Argument und hat mit den Schildern
nichts zu tun.

Letzteres stimmt, ersteres wäre nicht so falsch. Frag mal Deinen Sohn, was der dazu meint.

Hat jemand was anderes behauptet oder geht es hier darum,
einfach jemand in eine Schublade zu drängen, damit man unter
sich bleiben kann.

Unter sich? Was soll denn das heißen? Egal: Ich gehöre hier zu denjenigen (evtl. wenigen) hier, die sich keine große Meinung oder gar ein Dossier zu einem User aufbauen. Für mich jeder Beitrag ersteinmal anonym und wird entsprechend behandelt. Im übrigen meine ich ich mich zu erinnern, daß ich bei anderen Diskussionen durchaus auf Deiner Seite war, kann mich aber auch irren.

weisst Du es je genau - wenn den
Polizeibeamten bei Demos Schilder angehängt würden, könnte man
sich vor unnötigen Verfahren gegen Polizisten nicht mehr
retten. Aber, und dies ist und bleibt meine andere Forderung,
auch Demonstranten haben sich nicht zu maskieren und wer dies
tut, hat das recht aus Demonstration gem. GG verloren.
Ich hoffe, wir sind uns wenigstens hier einig.

Eigentlich ja, aber noch zwei Dinge:

  1. Das Vermummungsverbot gibt es und es bringt recht wenig.
  2. Aus einem Namensschild (plus Äußeres und Uniform) gewinnt man sehr viel mehr Informationen als aus einem unvermummten Demonstrantengesicht.

Gruß
Christian

Hallo Christian,

  1. Trägt jemand ein Namenschilkd ist seine
    Identifizierung und damit auch eine Bestrafung möglich, bleibt
    er anonym, bist Du zwar möglicherweise schwer verletzt, die
    Presse verschweigt solche Fälle bekanntlich, und bleibst mit
    Deinen Gebrechen alleine

Diese Aussage ist natürlich in Bezug auf die folgende falsch. Ich hätte anfügen sollen "Es wird oft behauptet, trägt …

  1. Gerade deshalb wird sehr oft der Verdacht nicht
    unbegründet aufgewoerfen, ob die Namensschilder nicht deshalb
    tatsächlich verhindert werden, damit man straffällig werdenden
    Beamte im Dienst nicht ermitteln kann.

Vielleicht habe ich Deine Zeilen überinterpretiert. Derjenige,
der ein Namensschild trägt kann m.E. nur ein Polizist sein, da
man nicht davon ausgehen lann, daß Demonstranten mit
Namensschildern rumlaufen werden. Und daß der Vorwurf nicht
unbegründet sei, ist ja auch schon eine Aussage.

Die Antwort ist deutlich. Wir sind hier nicht einer Meinung.

Hat jemand was anderes behauptet oder geht es hier darum,
einfach jemand in eine Schublade zu drängen, damit man unter
sich bleiben kann.

Unter sich? Was soll denn das heißen? Egal: Ich gehöre hier zu
denjenigen (evtl. wenigen) hier, die sich keine große Meinung
oder gar ein Dossier zu einem User aufbauen. Für mich jeder
Beitrag ersteinmal anonym und wird entsprechend behandelt. Im
übrigen meine ich ich mich zu erinnern, daß ich bei anderen
Diskussionen durchaus auf Deiner Seite war, kann mich aber
auch irren.

weisst Du es je genau - wenn den
Polizeibeamten bei Demos Schilder angehängt würden, könnte man
sich vor unnötigen Verfahren gegen Polizisten nicht mehr
retten. Aber, und dies ist und bleibt meine andere Forderung,
auch Demonstranten haben sich nicht zu maskieren und wer dies
tut, hat das recht aus Demonstration gem. GG verloren.
Ich hoffe, wir sind uns wenigstens hier einig.

Eigentlich ja, aber noch zwei Dinge:

  1. Das Vermummungsverbot gibt es und es bringt recht wenig.

Da stimme ich Dir zu. Das ist auch nicht die Schuld der Polizei sondern der Justiz. Hier solltge einfahc härtere Gangart eingelegt werden.

  1. Aus einem Namensschild (plus Äußeres und Uniform) gewinnt
    man sehr viel mehr Informationen als aus einem unvermummten
    Demonstrantengesicht.

Ich habe mir den Vorgang nochmals durch den Kopf gehen lassen. Es war aus meienr Sicht auf Großdemos gerichtet, wobei ich nicht bedacht habe, dass man hier nicht einmal so und einmal so kann und selbstverständlich in jeder Stadt dann sofort mit einfachen Mitteln jemand die genauen Daten findet. Und das möchte ich nun wirklich nicht.

Ein schönes WE

Günter