Namibia!?

Hallo liebe Reisefreaks,

wer von Euch kann mir denn mal was über Namibia erzählen?

wir haben in 2002 eine Rundreise in Südafrika gemacht. Von Kapstadt die Garden Route hoch und dann durchs Landesinnere zurück. Und: wir waren absolut begeistert!!! ein fantastisches Land mit wahnsinniger Gastfreundschaft und erstaunlich günstigen Preisen. ich könnte stundenlang schwärmen, aber das ist ja nicht der eigentliche Grund meines Postings. (es sei denn, Ihr wollt mehr wissen)

Also: aufgrund unserer tollen Erfahrungen dort haben wir unsere Pläne für dieses Jahr über den Haufen geworfen und beschlossen, gleich nochmal nach Kapstadt zu fliegen. diesmal wollen wir allerdings von Kapstadt die Westküste hoch und nach namibia.

jetzt unsere Frage: was sollte man sich in 2 1/2 wochen ansehen (mehr Zeit haben wir leider nicht). Welche Routen sind zu empfehlen? wie sind die Preise in Namibia? Kommt man dort ähnlich gut klar (nette Leute, Ausschilderung der Straßen, B&B-Unterkünfte per Telefon organisieren usw). Ich wäre also für jeden Hinweis dankbar. noch können wir es uns ja anders überlegen!

liebe Grüße und ein frohes neues Jahr!
Queedin

Salve Queedin

wer von Euch kann mir denn mal was über Namibia erzählen?

Nur vom Hörensagen

wir haben in 2002 eine Rundreise in Südafrika gemacht. Von
Kapstadt die Garden Route hoch und dann durchs Landesinnere
zurück. Und: wir waren absolut begeistert!!! ein fantastisches
Land mit wahnsinniger Gastfreundschaft und erstaunlich
günstigen Preisen. ich könnte stundenlang schwärmen, aber das
ist ja nicht der eigentliche Grund meines Postings.

Ich habe die Tour in umgekehrter Reihenfolge gemacht und war genauso begeistert.

Also: aufgrund unserer tollen Erfahrungen dort haben wir
unsere Pläne für dieses Jahr über den Haufen geworfen und
beschlossen, gleich nochmal nach Kapstadt zu fliegen. diesmal
wollen wir allerdings von Kapstadt die Westküste hoch und nach
namibia.

Die Westküste ist bei weitem nicht so erschlossen, wie die Südküste. Verschätz Dich da mal nicht!

jetzt unsere Frage: was sollte man sich in 2 1/2 wochen
ansehen (mehr Zeit haben wir leider nicht).

Könnte knapp werden, es sei denn ihr wollt nur KM abreissen.

Welche Routen sind
zu empfehlen? wie sind die Preise in Namibia? Kommt man dort
ähnlich gut klar (nette Leute, Ausschilderung der Straßen,
B&B-Unterkünfte per Telefon organisieren usw).

Soll alles um einige Stufen schwächer sein, als in der Kapregion. Insbesondere die Kriminalität soll in Namibia Formen von Jo’burg aufweisen. Also ich würde mich auf die südafr. Seite beschränken.

Ciao
Tufkac

PS: Gucks Du hier: http://www.namibia.de/index1.html

Hallo Queedin,

wer von Euch kann mir denn mal was über Namibia erzählen?

ich hoffe mal ich :smile:

Also: aufgrund unserer tollen Erfahrungen dort haben wir
unsere Pläne für dieses Jahr über den Haufen geworfen und
beschlossen, gleich nochmal nach Kapstadt zu fliegen. diesmal
wollen wir allerdings von Kapstadt die Westküste hoch und nach
namibia.

Hört sich doch gut an. Frage: Wie stellt ihr euch die Reise vor? Im Mietwagen, mit einer Tourgruppe?

jetzt unsere Frage: was sollte man sich in 2 1/2 wochen
ansehen (mehr Zeit haben wir leider nicht).

Also Swakopmund sollte man gewesen sein und in Windhoek auch. Wenn man in Swakop ist gehört natürlich Soussusvlei zum Pflichtprogramm. Gerade wenn man von Süden her kommt sollte man noch den Fish River Canyon besuchen.
Leider liegen einige der „Hauptattraktionen“ Namibias im Norden: Der Brandberg und vor allem natürlich der Etosha-NP, der wirklich klasse ist. Es ist die Frage, wie nördlich man in 2 1/2 Wochen kommt, wenn man nicht nur KM reißen will.

Welche Routen sind zu empfehlen?

Nmbia verfügt über ein hervorragendes Straßennetz, die großen Verbindungen sind hervorragend geteert, die kleineren meist Pisten in wirklich gutem Zustand. Die Straßen sind so gut, dass sich die meisten Verkehrsunfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit ereignen.

wie sind die Preise in Namibia?

Dank des Verfalls des Rand (an den der NAM$ gekoppelt ist) sind für Europäer die Preise wieder etwas günstiger - aber ein Billigreiseland ist NAM nicht.

Kommt man dort
ähnlich gut klar (nette Leute, Ausschilderung der Straßen,
B&B-Unterkünfte per Telefon organisieren usw).

Wenn mich Freunde fragen, so nenne ich Namibia immer „Africa for beginners“. Die Menschen sind sehr offen, Rassismus gegen Weiße ist mir höchst selten begegnet. Dort alleine herumzureisen war wirklich nie ein Problem, verfahren habe ich mich echt nie. Ich war zur weihnachtszeit/Jahreswechsel dort 3 Wochen mit einem Freund unterwegs - alle haben uns für verrückt erklärt, weil wir NICHTS vorgebucht hatten. Zur Not hätten wir im Auto geschlafen, aber Fakt ist, dass wir immer irgendwie untergekommen sind und das nie schlecht. Der Vorteil von NAM ist, dass dort recht wenige Menschen leben, was dazu führt, dass viele dort ein gutes Kontaktnetz haben. Sprich: Man hat ein B&B in Windhoek, fragt den Gastgeber nach einer Unterkunft in Swakop und er empfiehlt einem was, ja ruft dort sogar für einen an. Manche B&B wollten zum Jahreswechsel eine Garantie haben, dass man kommt in Form einer Vorabzahlung, das hatte sich jedoch immer sofort erledigt, wenn der Gastgeber der aktuellen Pension anrief. Ich habe wirklich nur allerbeste Erfahrungen machen dürfen.

Ich wäre also
für jeden Hinweis dankbar. noch können wir es uns ja anders
überlegen!

Was die Kriminalität betrifft so möchte ich die Aussage von TUFKAC zurückweisen. Natürlich sind dort schon Übergriffe passiert, aber man muss das Ganze mal in Relation zu den Touristen sehen. Ich lese fast täglich die (deutschsprachige) Allgemeine Zeitung Namibia ( http://www.az-namibia.de ), in der über solche Vorfälle berichtet wird. Fakt ist, dass NAM sicherlich nach wie vor eines der sichersten Reiseländer ist und nicht im Ansatz mit J´burg zu vergleichen. Natürlich muss man Vorsicht walten lassen (keine Wertsachen im Auto, nachts nicht unbedingt in die Armenviertel gehen), aber ein unkalkulierbares Risiko besteht nun wirklich nicht. Mir ist in 3 Wochen Daueraufenthalt in NAM sowie in regelmäßgen Aufenthalten für 2-3 Tage zwischendurch lediglich einmal das Auto aufgebrochen worden und der Schlafsack geklaut worden. Und dass bei dauerndem Aufenthalt im Ovamboland, bei nächtlichen Spaziergängen durch Windhoek, durch Katutura (das Soweto von Windhoek), bei Botengängen durch Windhoek mit zig tausend Dollar in der Tasche. Wer die nötige Vorsicht walten läßt braucht dort IMO wirklich nichts zu befürchten.

liebe Grüße und ein frohes neues Jahr!

Euch oder dir auch!
Mein Tipp: Kauft euch den Ivanowski Reiseführer Namibia, schmökert darin und macht euch klug. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

MfG Claus

Sicherheit in NAM
Tach Tufkac,

Soll alles um einige Stufen schwächer sein, als in der
Kapregion. Insbesondere die Kriminalität soll in Namibia
Formen von Jo’burg aufweisen. Also ich würde mich auf die
südafr. Seite beschränken.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber manchmal sollte man vorsichtig sein mit Infos, die man nur vom „Hörensagen“ kennt. Was die touristische und verkehrstechnische Infrastruktur betrifft so ist NAM sehr weit entwickelt und sicherlich kaum hinter Südafrika (zumal es ja bis 1989 von Südafrika verwaltet wurde).
Zur Sicherheitslage mal ein paar Ausschnitte von den Seiten des Auswärtigen Amtes:
Namibia
„Reisebeschränkungen bestehen im westlichen Caprivi-Gebiet zwischen Bagani und Kongola. Wegen krimineller Aktivitäten mit Ursprung im angolanischen Grenzgebiet ist die Straße zwischen diesen beiden Orten nachts zwischen 17.00 Uhr und 07.00 Uhr gesperrt. Grundsätzlich wird von nächtlichen Fahrten zwischen Rundu im Westen und Kongola im Osten abgeraten. Auch sollte die Hauptverbindungsstraße zwischen beiden Orten in Richtung Grenze nicht verlassen werden.“ -> betrifft einen kleinen Teil im äußersten Nordosten, wo Angolas Probleme „reinstrahlen“.

Und weiter:
„Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen – vor allem Einzelreisende - werden häufiger, insbesondere in den Städten Windhuk und Swakopmund. Es ist ratsam - auch am Tage Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um Taschendiebstahl und Straßenraub vorzubeugen. Vorsicht ist bei den kleinen, unbewirtschafteten Rastplätzen entlang der Landstraßen angebracht, wo es in letzter Zeit wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist. Mit Geld und Wertsachen sollte auf der Straße nicht offen hantiert werden, Wertsachen nicht im Fahrzeug zurückgelassen werden.“ -> Der letzte Satz sollte wohl für jedes (!) Land der Erde gelten.

Hinweise des AA zu Südafrika :

Südafrika leidet seit mehreren Jahren an anhaltend hoher Kriminalität.Vor allem in Großstädten hat die Gewaltkriminalität deutlich zugenommen. Folgende Vorsichtsmassnahmen können das Risiko mindern:
Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber ist erhöhte Vorsicht angeraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.
Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).
Taxis sollte man möglichst über als zuverlässig bekannte Unternehmen reservieren.Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.
Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz KwaZulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten, Überlandfahrten vor Einbruch der Dunkelheitbeendet werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten und Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind." -> Hat IMO eine etwas andere Qualität als die Hinweise zu Namibia.

Fakt ist, dass ich in NAM viele Situationen erlebt habe, wo wir einer hohen Gefahr ausgesetzt waren (trampen, Nutzung von Sammeltaxis, Spaziergänge durch Armenviertel, Autopannen am Arsch der Welt) und nie etwas passiert ist. Natürlich bestehen etwas mehr Gefahren als in Deutschland, aber dass Namibia unsicherer sein soll als RSA (oder gar vgl. mit J´burg) halte ich für ein Gerücht.

Ein frohes Neues wünscht -> Claus

Hallo,

habe einige Erahrungen dort, mehrfach rumgereist mit Auto und Flugzeug. Kann meinem Vorredner Claus nur zustimmen. Sicherheit ist gut, würde sagen wie (will niemandem zu nahe treten) Oldenburg. Natürlich hat man mir mal was aus der Tasche geklaut, na und? (das kann sich zwar in den nächsten Jahren ändern, wenn der drezeitige Präsident so weiter macht, aber, heute ist heute).

Abraten möchte ich davon, nach Kapstadt zu fliegen und dann die ganze Strecke hochzufahren, die Entfernungen sind weit größer als das auf der Karte aussieht. Obwohl ich im Hotel in Windhoek ein paar Engländer getroffen habe, die die ganze Strecke von unten hoch in einem Rutsch durchgepeest sind; aber dementsprechend verschwitzt und abgekämpft sahen sie auch aus. Man sollte seine Kraft für was anderes verwenden. Flieg direkt Windhoek an, und Ihr seid mitten drin.

Wie Claus schon sagte: ein oder zwei Reiseführer kaufen, vorher lesen, und alles ist erledigt. Claus hat auch Recht insofern, daß man nichts, aber auch gar nicht vorbuchen muß, kann man alles elegant von dort aus erledigen, ggf. mit dem eigenen Handy.

Eine einzige Ausnahme vielleicht: Für die Ankunft in Windhoek, bei der man nach einem Nachtflug natürlich ein wenig zermatscht ist, ein Hotel vorbuchen (und einen kleinen Mietwagen), und zwar empfehle ich das „Hotel Verdi“ (zu Fuß ins Zentrum), für mein Gefühl ein (bezahlbares) Paradies.

Gruß Antal

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, ich bin es noch mal :smile:

Ich stimme Antal zu, dass ein Flug nach Cape Town und von da hoch (womöglich bis Etosha) eine KM-Reißerei ohne Ende ist für 2 1/2 Wochen. Vielleicht doch besser direkt nach Windhoek? Oder zumindest Rückflug von WDH aus?

Mietwagen:
Wenn ihr nicht gerade sehr viel Geld über habt verabscheidet euch von dem Gedanken an einen 4x4. Die Mietkosten für einen Jeep sind exorbitant höher als für einen PKW. Und man braucht dort nicht wirklich einen Geländewagen, wenn man nicht gerade ins Kaokoveld oder so will.

Sicherheit:
Das größte Sicherheitsrisiko, darauf möchte ich noch kurz hinweisen, liegt für Touristen in Verkehrsunfällen. Nicht umsonst widmet das AA diesem Thema auf der NAM-Infoseite ein eigenes Kapitel: http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/l…
Die Straßen verleiten auf fatale Weise zum Rasen - mit den zu erwartenden Folgen.

Unterkünfte:
Das Niveau der Unterkünfte in NAM ist wirklich gut - von Luxusunterbringungen bis zum normalen B&B ist alles dabei. Leider ist es manchmal etwas heruntergekommen, aber das kann dir IMO auch auf Malle passieren.
Besonders empfehlen kann ich das Rostock Ritz, eine geniale Unterkunft in der Namib ca. 100 km östlich von Walvis Bay. Wirklich toll.

Orte/Städte:
Swakop und WDH wie gesagt gehören einfach dazu. Walvis Bay ist IMO nicht sehenswert, es ist relativ häßlich. Andererseits kann man von Swakop mal eben rüberfahren, sind es doch nur 30 km (so nahe aneinander ist für NAM-Verhältnisse schon ein durchgängiges Siedlungsgebiet).
Ganz nett ist auch Karibib, Okahandja und Otjiwarongo, wobei es im Prinzip alles Nester sind. Nur mal zur Relation: WDH hat um die 200.000 Einwohner, Walvis als 2. größte Stadt um die 50.000, Swakop um die 20.000…
NAM ist kein Land der Städte - NAM ist ein Land der Weite, der Fläche. Wenn du dich nicht satt sehen kannst an endlosen Ebenen, dann bist du richtig in NAM…

So, mehr fällt mir im Moment nicht ein :smile:

MfG Claus

Sicherheit in NAM und im Rest der Welt
Salve Claus

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber manchmal sollte man
vorsichtig sein mit Infos, die man nur vom „Hörensagen“ kennt.

Darum habe ich das ja auch ganz am Anfang meines Postings geschrieben.

Ich finde es gut, das Du die AA-Infos angegeben hast. Dennoch möchte ich daraufhinweisen, dass ich zur Kriminalität in NAM von Leuten (Südafrikaner aus Milnerton/Kapstadt) einige glaubhafte Erlebnisse gehört habe.

Aber ich gebe Dir auch recht, dass man heutzutage überall auf der Welt mit Negativerlebnissen rechnen muss. Mich hat man versucht im Zentrum von Kapstadt (Strandstreet) zu überfallen. Pech nur für den Messerhelden, dass ich ihm sein eigenes Messer in den Leib drückte.

Ciao
Tufkac

Sicherheit ist immer auch subjektiv
Hi Tufkac,

Ich finde es gut, das Du die AA-Infos angegeben hast. Dennoch
möchte ich daraufhinweisen, dass ich zur Kriminalität in NAM
von Leuten (Südafrikaner aus Milnerton/Kapstadt) einige
glaubhafte Erlebnisse gehört habe.

Wenn denen was passiert ist: kein Wunder. Sicherheit ist eben immer auch subjektiv. Wer überfallen/beraubt worden ist, dem nützt eine Statistik auch nichts, er wird den Ort künftig meiden. Aber ich denke die Hinweise des AA zu RSA sind um einiges deutlicher als zu NAM. Fakt ist nach wie vor: Die beste Chance für einen Touri, dort zu Schaden zu kommen, ist der Straßenverkehr.

In diesem Sinne: Seid so vorsichtig wie möglich, Wertsachen verdeckt tragen oder besser noch darauf verzichten, den gesunden Menschnverstand walten lassen, in der Nacht dunkle und gefährliche Ecken meiden.
Ob in Windhoek, Kapstadt, Nairobi, Osnabrück, Berlin, Amsterdam (der einzige Ort, wo ich je beraubt wurde) oder New York…

In diesem Sinne: Frohes Reisen!

Claus

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Hallo Queedin!

Zuerst ein Link: http://www.namibweb.com

Und dann ein paar Ergänzungen, da ich eben erst(Ende Oktober) dort war:

Im großen und ganzen kann ich das bestätigen, was, Claus schon so ausführlich beschrieben hat. Mit der Sicherheit ist das so eine Sache: Unsere örtliche Reiseleiterin, die echt hervorragend war, hat uns vor Sorglosigkeit auch schon in Windhoek gewarnt. In Swakopmund ist das historische Zentrum so gut wie sicher, zumindest bei Tag. In den (ehemaligen) Bergbaugebieten mit 60 % bis 80 % Arbeitslosigkeit wie in Tsumeb, Khorixas und insbesondere Uis ist es freilich besser, nicht aus dem Wagen zu steigen.

Ich würde auch eher empfehlen, von Windhoek aus zu starten. Zweieinhalb Wochen sind verdammt wenig. Da ist es schade um jeden Tag, den man von Kapstadt her fahren muß.
Wichtige Punkte: Natürlich der „Etoscha-Nationalpark“, mindestens zwei Tage.
Von Windhoek dorthin kommt man sowieso an den schon in anderen Postings erwähnten Plätzen Okahandja und Otjiwarongo vorbei. Und nicht auslassen: den Hoba-Meteoriten in der Nähe von Grootfontein. Eindrucksvoll auch die Landschaft in den Fransfontein-Bergen, insbesondere die „Vingerklip“.
In den Süden bin ich leider selbst nicht gekommen, habe aber mehrfach vernommen, daß es dort auch toll sein soll. Und den Caprivi-Zipfel kenne ich auch nicht.

Unterkünfte:
Windhoek: Safari Court Hotel. Liegt ruhig, etwas abseits, bietet dafür einen kostenlosen Shuttle-Service ins Stadtzentrum.
Swakopmund: Hansa Hotel (!!!) – Spitze.
Otjiwarongo: Otjibamba-Lodge. Recht gepflegt.
Beim Etoscha-Nationalpark: Mokuti-Lodge. Beste Lodge, Hotel-Standard, im Gegensatz zu den Rastlagern innerhalb des Nationalparks. Dennoch: in Okaukuejo sollte man mindestens einmal übernachten, dort ist eins der größten Wasserlöcher und daher sind da fast immer viele Tiere, auch nachts.
Outjo: Onduri-Hotel. Unter neuer Führung durchaus brauchbar.
Khorixas: !Ghowati-Lodge. Ich kenne sie nur von einem kurzen Stopp, sieht aber sehr schön aus.

Oktober ist wahrscheinlich die beste Reisezeit. Kein Regen, daher kaum Mücken, auch nicht im Etoscha-Nationalpark. Wegen der Trockenheit kommen alle Tiere zu den Wasserstellen. Die Pisten sind in gutem Zustand, was in der Regenzeit nicht so sein muß.

Außerdem: Namibia hat gutes Bier, und überall gibt es südafrikanischen Wein, was ja auch nicht verkehrt ist. Das Leitungswasser kann man fast überall bedenkenlos trinken, nur in Windhoek ist eklig viel Chlor drin.

Schöne Reise wünscht
Barney

Hallo,
auch wir waren für 2 1/2 Wochen im März/April 2002 in Namibia, wir waren begeistert, so sicher wie dort habe ich mich selten gefühlt, geschlafen habe wir übrigens im Dachzelt unserers 4x4 Wagens (aber immer auf Campingplätzen)!
Das Land ist fantastisch, wie lange weiß man natürlich im Moment nicht, die „Simbabwe-Problematik“ könnte schließlich auch nach Namibia überschwappen. ich würde sofort wieder hinfahren.
Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen wie von anderen beschrieben, haben wir natürlich immer eingehalten. Das mache ich bei uns in Deutschland (und wir leben in der Provinz) übrigens auch immer !
Als Lektüre ist der Iwanowski Reiseführer übrigens wirklich gut.
4x4 Mietwagen (Toyota Hilux) haben wir bei Safecars! gebucht, die Autos sind wirklich in einem Spitzenzustand, top gepflegt und auch hervorragend für Camping bereits ausgestattet!

Viel Spaß und liebe Grüße