Napster, gnutella & co

Kann mir jemand sagen, wie’s bei Napster, Gnutella & CO bezüglich Sicherheit aussieht. Da ein Teil meiner Festplatte ja von den Benutzern durchsucht werden können, frage ich mich, ob man damit nicht ziemlich viel Unfug anstellen kann.

viele Grüsse

Stephan

Einfach ne Firewall installieren und Napster sagen, dass es keine MP3s zu „sharen“ gibt. Napster wird zwar jedes mal beim Start fragen ob diese Einstellung nicht geändert soll, aber damit kann man leben

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Einfach ne Firewall installieren und Napster sagen, dass es
keine MP3s zu „sharen“ gibt. Napster wird zwar jedes mal beim
Start fragen ob diese Einstellung nicht geändert soll, aber
damit kann man leben

Du hast sicher recht, das sollten alle Benutzer von Napster machen, dann gibt es keine Sicherheitslücken mehr.

Thorsten

Hmm, wenn das alle tun, läuft das dem Community-Gedanken solcher Fileshare-Dienste natürlich zuwider. Schon jetzt sind bei Napster weitaus mehr MP3-Abstauber als MP3-Anbieter verzeichnet. Nach meiner Information ist das Sicherheitsrisiko bei Napster allerdings geringer als bei Gnutella, da andere Nutzer bei Napster systembedingt nur auf MP3-Files im freigegebenen Verzeichnis der Festplatte zugreifen können.

Sieht bei Gnutella anders aus, da per default keine Dateiformatbeschränkung besteht. Da wäre also ein Zugriff z.B. auf ein Word-Doc möglich, sofern es versehentlich im freigegebenen Verzeichnis liegt. Die Einschränkung auf bestimmte Dateiformate kann man hier allerdings konfigurieren (zumindest unter der Gnotella-Oberfläche). Das grösste Sicherheitsrisiko wird wohl ohnehin von vielen Nutzern selbst verursacht, die bedenkenlos einen lokalen Ordner wie „Eigene Dateien“ samt Substruktur freigeben.

Du hast sicher recht, das sollten alle Benutzer von Napster
machen, dann gibt es keine Sicherheitslücken mehr.

Thorsten

Moin,

Hmm, wenn das alle tun, läuft das dem Community-Gedanken
solcher Fileshare-Dienste natürlich zuwider.

Es widerspricht auch dem Community-Gedanken, wenn einer das tut. Wer also das Teilen prinzipiell ablehnt, sollte an seinen elektronischen Eiern gepackt und rausgeworfen werden.

Thorsten

Einfach ne Firewall installieren und Napster sagen, dass es
keine MP3s zu „sharen“ gibt. Napster wird zwar jedes mal beim
Start fragen ob diese Einstellung nicht geändert soll, aber
damit kann man leben

Hi Christoph
dann saug nicht bei mir, ich seh mir die Leute an, wer selbst nichts anbietet, wird sofort rausgeschmissen, Schnorrer mag ich nicht.
gruß
Rainer

Nur das manche Leute nicht zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können. Schließlich macht sich nach deutschem Recht der, der die MP3s ins Netz stellt strafbar und nicht der, der sie herunterlädt !

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Nur das manche Leute nicht zwischen Recht und Unrecht
unterscheiden können. Schließlich macht sich nach deutschem
Recht der, der die MP3s ins Netz stellt strafbar und nicht
der, der sie herunterlädt !

Wie bitte? Du willst mir doch nicht weismachen, daß Napster von
lauter gesetzestreuen Bürgern benutzt wird, die es mit ihrem
Gewissen nicht vereinbaren können, dieses Verbrechen zu
begehen? Völlig unabhängig von der Rechtslage
(http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/musik/7173/1.html) ist
es 99% der Benutzer scheiß egal, ob das legal ist oder
nicht.

Thorsten

moings…

Wie bitte? Du willst mir doch nicht weismachen, daß Napster
von
lauter gesetzestreuen Bürgern benutzt wird, die es mit ihrem
Gewissen nicht vereinbaren können, dieses Verbrechen zu
begehen? Völlig unabhängig von der Rechtslage
(http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/musik/7173/1.html) ist
es 99% der Benutzer scheiß egal, ob das legal ist oder
nicht.

War das Musik-Kopieren nicht schon immer eine Art Volkssport??

Frueher haben wir uns Platten auf Kasette kopiert, die Qualitaet
war nicht so berauschend…
Dann haben wir CD’s auf Kasetten kopiert, mit besserer Qualitaet…
Dann kam der Zeitpunkt, wo die ganze CD kopiert (gebrannt) wurde,
da war die Qualitaet dann wunderbar…
Und jetzt ist die Zeit, wo MP3’s kopiert werden…

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dadurch die Plattenindustrie
vorm Ruin steht, schliesslich schaffen es immer noch sehr viele
Kuenstler innerhalb relativ kurzer Zeit Goldene und Platine CD’s
zu bekommen…

Was die Plattenindustrie aber jetzt kann ist nachzuvollziehen,
wer wann welches Lied kopiert hat…

Servutz
Stephan

Moin,

War das Musik-Kopieren nicht schon immer eine Art Volkssport??

Ich habe nichts gegen Napster oder andere Tauschbörsen, aber es müssen Tausch börsen sein, nicht Schnorrerversorgungseinrichtungen.

Thorsten

Zurück zum Thema Sicherheit…

Kann mir jemand sagen, wie’s bei Napster, Gnutella & CO
bezüglich Sicherheit aussieht. Da ein Teil meiner Festplatte
ja von den Benutzern durchsucht werden können, frage ich mich,
ob man damit nicht ziemlich viel Unfug anstellen kann.

Hi Stephan.
Also erstmal können die Benutzer von Deiner Festplatte nur lesen. Daß Du irgendwann eine Datei findest die Du nicht selber geladen hast, ist unmöglich.
Zweitens gibst Du natürlich nur den Teil Deiner Festplatte frei, von dem Du weißt, daß keine persönlichen/vertraulischen Daten drauf sind. Also nicht einfach C:\ freigeben (Habe ich auch schon gesehen…)
Drittens solltest Du natürlich einen Firewall benutzen!
Denn im Gnutella-Netz wirst Du über Deine IP identifiziert und diese Adressensammlungen sind ein Paradies für Hacker.
Aber Dein Firewall muß richtig konfiguriert sein! Nimm zum Beispiel ZoneAlarm (http://www.zonelabs.com), das gibt es für privat sogar umsonst. Dort gibst Du Deinem Gnutella-Client oder eben auch Napster die Berechtigung als Server zu arbeiten und schon bist Du das Problem los ZoneAlarm wird Dich danach fragen, wenn es nötig ist). Du bist sicher und kannst trotzdem Daten sharen.

der Guido

Napster stirbt, lang lebe das Filesharing! http://filesharing.here4u.de

Hallo Guido!

Also erstmal können die Benutzer von Deiner Festplatte nur
lesen. Daß Du irgendwann eine Datei findest die Du nicht
selber geladen hast, ist unmöglich.

Bedenke bei dieser Aussage, daß der Gnutella-Wurm genau dies tut. Er ersetzt angeforderte Musikstücke durch infizierte Dateien.

Zweitens gibst Du natürlich nur den Teil Deiner Festplatte
frei, von dem Du weißt, daß keine persönlichen/vertraulischen
Daten drauf sind. Also nicht einfach C:\ freigeben (Habe ich
auch schon gesehen…)

Vorausgesetzt, die Software tut wirklich nur das, was spezifiziert ist. Generell läufst Du immer Gefahr, daß eine Software so modifiziert wurde, daß sie weitere als die dokumentierten Funktionen beinhaltet.

CU
Markus

Hallo Marcus.

Also erstmal können die Benutzer von Deiner Festplatte nur
lesen. Daß Du irgendwann eine Datei findest die Du nicht
selber geladen hast, ist unmöglich.

Bedenke bei dieser Aussage, daß der Gnutella-Wurm genau dies
tut. Er ersetzt angeforderte Musikstücke durch infizierte
Dateien.

Falsch. Der Gnutella-Wurm „Mandragore“ macht das nicht. Du sleber mußt den Wurm laden (aktiv!) und das Programm dann auch noch starten (aktiv!). Dann erst installiert sich der Wurm.

Außerdem „ersetzt“ Mandragore nichts. Die Dateien auf Deiner Festplatte werden nicht angegriffen. Er gibt sich nur selbst zusätzlich(!) zu den anderen Dateien als Suchergebnis aus.

Und wenn er sich installiert hast, dann hast Du schon 2 oder mehr Todsünden begangen:
Du hast eine Datei von einem nicht standardmäßigen Port geladen (port 99 statt Port 6346)
Du hast keine aktuelle Virenabwehr laufen.
Überhaupt hast Du eine ausführbare Datei aus unbekannter Quelle geladen…

usw.

der Guido

Napster stribt, lang lebe das Filesharing! http://filesharing.here4u.de