Narkose

Hallo,

wie kann man Menschen helfen die vor einer Operation stehen aber große Bedenken und Angst vor der Vollnarkose haben? Statistiken, Beruhigungsmittel, …?

cu
Klaus

Servus Klaus,
was helfen kann, ist ein Gespräch mit der/dem AnästhesistIn. Deine eigenen Alternativen sind bestimmt nicht zielführend. Wenn es eine echte Phobie sein sollte > psychosomatische Sprechstunde in einer entsprechenden Praxis/Klinik.
Kai

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Hallo,

wie kann man Menschen helfen die vor einer Operation stehen
aber große Bedenken und Angst vor der Vollnarkose haben?
Statistiken, Beruhigungsmittel, …?

Hallo Klaus,
man kann fast alle Operationen mit einer örtlichen Betäubung machen, nur die Ärzte haben lieber einen kalkulierbaren Patienten, der nicht auf einmal in Panik verfällt und auch nicht Zeuge des Geschehens ist.
Wenn Du sagst , daß Du an einer Myasthenie leidest, bekommst du keine Vollnarkose mehr.
Gruß
Rolf

Hallo,

wie kann man Menschen helfen die vor einer Operation stehen
aber große Bedenken und Angst vor der Vollnarkose haben?

Eine ordentliche „Prämedikation“ (Schlaftablette am Vorabend, Beruhigungstablette vor der OP) genial finde ich die Beruhigungstablette am OP-Morgen (was langwirksames, zB „Dikaliumclorazepat“) uuund natürlich ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Narkosearzt am Vortag (und da direkt ansprechen, es gibt mehr Leute mit ähnlichen Problemen). Gut ist es, wenn man versucht, einen Platz möglichst früh am OP-Programm zu bekommen, was aber nicht immer möglich ist, weil natürlich kleine Kinder (die nicht so lange nüchtern bleiben können), Notfälle oder manchmal auch die lieben Privatpatienten Vorfahrt haben (die OP-Reihenfolge wird idR aber von den operierenden Kollegen festgelegt).
Was soll den operiert werden?

fragt sich

Chris

Hallo,

man kann fast alle Operationen mit einer örtlichen Betäubung
machen,

Rehallo,

hehe, E-Techniker möcht’ ich sein, das sind die ganz Schlauen, die sich überall auskennen… unglaublich, Rolf: Aber wenn Du willst, dann mach ich Dir bei einer Herztransplantation eine Spinalanästhesie oder wenn man Dir bei einer Laparoskopie den Bauch bis kurz vor dem Platzen mit CO2 aufbläst, oder die verkrebsten Eier abbaut, damit Du immer schön was davon hast. Wenn Du mal einen Gehirntumor hast… auch kein Problem oder auch Hüftprothesen sind (zwar möglich, aber) „extrem belibt“ in Rückenmarksnaher Anästhesie.
Das geht nicht einfach so mit an und aus…

nur die Ärzte haben lieber einen kalkulierbaren
Patienten, der nicht auf einmal in Panik verfällt und auch

…schon mal einen Gedanken daran verschwendet, daß das den Patienten in Gefahr bringen könnte?

nicht Zeuge des Geschehens ist.

…schon mal einen Gedanken daran verschwendet, daß das die meisten Patienten gar nicht wollen?

Wenn Du sagst , daß Du an einer Myasthenie leidest, bekommst
du keine Vollnarkose mehr.

Mann mann mann, bleib bitte bei Deinen Nullen und Einsen.

Merke: Erst informieren, dann denken, dann schreiben.

Hochachtungsvoll,

Chris

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Hi,

hehe, E-Techniker möcht’ ich sein, das sind die ganz Schlauen,
die sich überall auskennen…

na, mal wieder die große Schublade aufgetan? Naja, diese Arroganz kennt man ja bei Ärzten zu genüge

auch kein Problem
oder auch Hüftprothesen sind (zwar möglich, aber) „extrem
belibt“ in Rückenmarksnaher Anästhesie.

Beliebt nicht, aber wenn die alte Dame einen schlechten Allgemeinzustand hat bleibt wohl nichts anderes übrig, oder irre ich mich?

Grüße,
J~

Hi,

hehe, E-Techniker möcht’ ich sein, das sind die ganz Schlauen,
die sich überall auskennen…

na, mal wieder die große Schublade aufgetan? Naja, diese
Arroganz kennt man ja bei Ärzten zu genüge

Ja, eine persönliche. Viele Ingenieure in meinem Umfeld und auch im Netz lassen immer wieder gerne in Sachgebieten, in denen sie nicht ein Fürzchen Ahnung haben, Sachen raus, bei denen sich mir (im Falle der Medizin) die Ohren anlegen. Ich mache dann gerne (natürlich nur, wenn ich es besser weiß) drastisch deutlich, daß es Quatsch war, was da gesagt wurde (es handelt sich ja um ein „Expertenforum“, d.h. man erwartet fundierte Aussagen).

auch kein Problem
oder auch Hüftprothesen sind (zwar möglich, aber) „extrem
beliebt“ in Rückenmarksnaher Anästhesie.

Beliebt nicht, aber wenn die alte Dame einen schlechten
Allgemeinzustand hat bleibt wohl nichts anderes übrig, oder
irre ich mich?

Im Prinzip ganz eindeutig Jein. Die Spinalanästhesie ist oft nicht möglich, weil man gar nicht durch die Wirbelknochen mit der Nadel durchkommt. Auch bei einer Spinalanästhesie kann es ernsthafte Nebenwirkungen geben, zB einen kräftigen Blutdruckabfall durch die Mitbetäubung des vegetativen Nervensystems in der unteren Körperhälfte. Kann zB bei Herzerkrankungen deletär sein. Andere Nebenwirkungen sind, wie immer wenn man Menschen piekst oder aufschneidet Infektion, Blutung und Nervenschäden (in letzter Konsequenz bis zur Querschnittslähmung); die Häufigkeit ernsthafter Nebenwirkungen ist aber zum Glück in etwa genauso selten wie bei einer Vollnarkose.
Ein weiteres Problem der Rückenmarksnahen Anästhesien ist die Wirkdauer: lange OPs können die Wirkdauer des Lokalanästhetikums überschreiten, dann wird doch wieder eine Vollnarkose nötig, ganz zu schweigen davon, daß es ganz und gar nicht einfach ist, länger als etwa 2 Stunden völlig ruhig zu liegen.

Schöne Grüße,

CHris

Grüße,
J~

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Hi,

Ja, eine persönliche. Viele Ingenieure in meinem Umfeld und
auch im Netz lassen immer wieder gerne in Sachgebieten, in
denen sie nicht ein Fürzchen Ahnung haben, Sachen raus, bei
denen sich mir (im Falle der Medizin) die Ohren anlegen.

das ist vielleicht doch etwas sehr allgemein… Ich kenn auch Ärzte, die Antibiotika gegen Vireninfektionen verschreiben. Und das ist dann noch nicht mal fachfremd…

Allerdings liegt es Ingenieuren offenbar tendenziell eher ihnen bisher unbekannte Lösungen zu suchen anstatt nur vorhandenes Altwissen anzuwenden. Und ja, es ist mir auch schon früher aufgefallen, dass manche Menschen damit nicht umgehen können. Damit meine ich jetzt _nicht_ speziell dich.

Ich
mache dann gerne (natürlich nur, wenn ich es besser weiß)
drastisch deutlich, daß es Quatsch war, was da gesagt wurde

Kannste gerne machen, aber beziehe das nicht auf bestimmte Berufe :wink: Sonst sind wir bald beim Blondinenwitz…

(es handelt sich ja um ein „Expertenforum“, d.h. man erwartet
fundierte Aussagen).

Nicht nur. Natürlich keine Falschaussagen (so wie hier), aber manchmal kann jemand anderes gar keine Antwort geben. Die einzige Lösung ist dann oft, dass der Gegenüber dem Ratsuchenden hilft seine Antowrt selbst zu finden.

ganz zu schweigen davon, daß es ganz und
gar nicht einfach ist, länger als etwa 2 Stunden völlig ruhig
zu liegen.

…und IMHO auch von der psychischen Belastung. Ich war mindestens einmal bei einer HüftOP (oder war’s 'n Kniegelenk?) ohne Vollnarkose dabei. Die Patientin habe ich wirklich nicht beneidet, dass weiß ich selbst heute noch.

Grüße,
J~

Hallo Chris,

erstmal merci für die Infos.

Hab gestern erfahren, daß gar keine Vollnarkose nötig sein wird. Es wird eine HAL gemacht und die Ärztin sprach von einer „Sattelnarkose“ (Betäubung des Bereichs der in einem Sattel sitzt ??!!??) mittels „Pieks“ in den Rücken.

  1. Ist das jetzt eine PDA oder eine Spinalanästhesie?

Da hört man aber auch ganz wilde Sachen im Internet (vor allem was von wochen- bis monatelangen Kopfschmerzen; den Rest schließ’ ich als extrem selten mal aus).
2. Was genau ist eine „Harnverhaltung“?

Das mit der Beruhigungstablette find ich gut - morgen ist Beratungsgespräch mit dem Anästesisten: den werd’ ich gleich mal fragen.
3. Geben die mir das gleich mit (in Tablettenform) und ich kann’s morgens einnehmen oder erst im OP per Spritze?

cu
Klaus

…danke für deinen artikel, bist mir zuvor gekommen :smile:
sternchen dafür :smile:)

Mann mann mann, bleib bitte bei Deinen Nullen und Einsen.

Merke: Erst informieren, dann denken, dann schreiben.

Hochachtungsvoll,

Chris

Hallo Klaus,

wenn du gegen Medikamente keine Allergien hast dann solltest du eigentlich keine Probleme mit einer Vollnarkose haben. Ich habe letztes Jahr 2 Vollnarkosen gehabt, Nase und Leiste, und hatte im nachhinein keinerlei Probleme. Im Gegenteil. Die Erfahrung einer Vollnarkose war, für mich jedenfalls, toll. Faszinierend, wenn man plötzlich weg ist und dann wenn alles vorei ist wieder aufwacht ohne etwas davon bemerkt zu haben.
Schönen Tag noch.

N’Ahmd,

HAL?? Naja, irgendwas „daunten“ also, wenn Du von Sattelblock sprichst. Dabei handelt es sich um eine sehr tiefe Variante der Spinalanästhesie. Es wird lokales Betäubungsmittel sehr tief am Rücken in das Nervenwasser injiziert (so etwa 2 ml, evtl. weniger). Du bist dabei wach, aber das ist eigentlich kein Act, weil das am Rücken gemacht wird und die Pieksstelle lokalö betäubt wird. Die Nadel ist sehr dünn. Da wo gepiekst wird gibt es kein Rückenmark mehr, sondern nur noch so lange Leitungsfasern, die wie Wasserpflanzen im Nervenwasser schwimmen und bei evtl. Nadelkotakt sehr wahrscheinlich auf die Seite weichen. Das injizierte Mittel ist wahrscheinlich hyperbar, d.h. es hat ein höheres spezifisches Gewicht als das Nervenwasser, Du wirst dann aufgesetzt und es sinkt dann nach unten, so daß nur die unteren Leitungsbahnen betäubt werden.

Manchmal kommt man zwischen den Knochen mit der dünnen Nadel nicht durch, weil sie durch verknöcherungen der Bänder zur Seite abgelenkt wird oder durch Wirbelsäulenverkrümmungen eine Punktion schwierig wird. Dann ist (selten) doch ein kleines Schläfchen nötig.

Harnverhalt: Lähmung der Muskeln, die die Blase entleeren, d.h. die Blase kann nicht entleert werden -> Blasenkatheter nötig, meist nur vorübergehend.

„Postspinaler Kopfschmerz“: Ursache letztlich noch nicht ganz klar, man geht davon aus, daß Nervenwasser durch das Loch in der harten Hirnhaut, die das ganze einschließt „ausläuft“, dadurch entsteht gewissermaßen ein „Unterdruck“ im Nervensystem. IdR mit Medikamenten beherrschbar, selten ist ein „bloodpatch“ nötig, dabei wird Venenblut vom Patienten abgenommen und direkt vor das Löchli gespritzt, das Blut gerinnt dann und bildet einen „Flicken“. Tritt v.a. bei lockerem Bindegewebe auf (klassisch: Schwangere). Es sollte eine möglichst atraumatische Nadel verwendet werden, zB eine dünne „Sprotte-Nadel“ mit „Pencil Point“.

Beruhigungsmittel: in jeder Klinik/Praxis unterschiedlich. In meiner momentanen Klinik gibts nur was für stationäre Patienten, abends nur, wenn sie da schon in der Klinikk sind. Bei ambulanten Patienten, die am OP-Tag wieder heimgehen, gibts höchstens direkt präoperativ ein bischen was kurzwirksames i.v., alles ist darauf ausgerichtet, daß die Patienten wieder blitzwach sind, wenn sie heimgehn.
Alle anderen kriegen abends schön was langwirksames zum schlafen (10 - 50 mg „Tranxilium“), und morgens nochmal Tranxilium, dann wartet es sich „wie von selbst“ auf die OP (sofern sie kein „Schlafapnoe-Syndrom“ haben.
Während der OP können die Patienten dann ein wenig zum Dösen bekommen oder auch Musik hören. Spinalanästhesien werden an meiner Klinik nicht bei ambulanten Eingriffen angeboten.
Aber auch die anderen von Dir angesprochenen Methoden sind prinzipiell möglich. Bei starken Ängsten ist ggf. auch bei kleinen Sachen, die sonst nur ambulant gemacht werden „dürfen“ (weils die lieben Kassen so wollen), eine stationäre Aufnahme möglich.

Aber das wird schon. Viel Spass, es ist ein wirklich witziges Gefühl.

Ciao,

Chris

PS: erstes Aufstehen nur in Begleitung, selten hat man nicht alle Muskeln unter KOntrolle, da sollte jemand neben Dir stehen, damit Du weich fällst (c;

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Hallo,

Allerdings liegt es Ingenieuren offenbar tendenziell eher
ihnen bisher unbekannte Lösungen zu suchen anstatt nur
vorhandenes Altwissen anzuwenden.

Solche Menschen sind wichtig und wertvoll, zweifellos. Nur wenn sich dabei jemand in Höhen versteigt, in denen ohne einen Funken Hintergrundwissen dazu aufgefordert wird, das Patienten-Arzt-Vertrauensverhältnis zu unterlaufen, um eine nur scheinbar (in Wirklichkeit ganz und gar nicht immer) „bessere“ Leistung zu erhalten, geht es mir persönlich etwas zu weit (ganz nebenbei: auch Myastheniker können prima Volnarkosen bekommen).

Und ja, es ist mir auch
schon früher aufgefallen, dass manche Menschen damit nicht
umgehen können. Damit meine ich jetzt _nicht_ speziell dich.

Ja, zugegeben, das ist eine schwache Stelle bei mir, über sowas kann ich mich stundenlang aufregen.

…und IMHO auch von der psychischen Belastung. Ich war
mindestens einmal bei einer HüftOP (oder war’s 'n Kniegelenk?)
ohne Vollnarkose dabei. Die Patientin habe ich wirklich nicht
beneidet, dass weiß ich selbst heute noch.

…naja, man kann das ganze auch pharmakologisch etwas angenehmer gestalten. Ich persönlich bin ein totaler Freund von dieser genial einfachen Methode der Schmerzausschaltung, nur wollen die meisten Patienten nicht (etwa 3 von 4, denen ich das „verkaufen“ will, wollens nicht). Und man muß halt die Kontraindikationen ernst nehmen. Von daher wird in nächster Zukunft das gros in Vollnarkose passeieren.

Schönen Gruß,

Chris

Hallo Chris,

vielen DANK für die ausführlichen Infrmationen - hat mir sehr geholfen.

Wenn Du von „tief“ sprichts: tief reinstechen oder tief i.S.v. weit unten an der Wirbelsäule (von oben gesehen in Richtung Steißbein)?

Grüße
Klaus

Viele Ingenieure in meinem Umfeld und
auch im Netz lassen immer wieder gerne in Sachgebieten, in
denen sie nicht ein Fürzchen Ahnung haben, Sachen raus, bei
denen sich mir (im Falle der Medizin) die Ohren anlegen.

Hallo Chris,
bitte komme doch einfach zur Sache!
Was war an meinem Posting nicht korrekt?
Ich habe überhaupt keinen Respekt vor Mediziner und meine ,daß man denen viel mehr auf die Finger schauen muß.
Wenn ich keine Vollnarkose haben möchte, sollte der Herr Doktor das akzeptieren.
Gruß
Rolf

Ich kenn auch
Ärzte, die Antibiotika gegen Vireninfektionen verschreiben.
Und das ist dann noch nicht mal fachfremd…

Ein guter Arzt gibt einem geschwächten Patienten bei einer Grippeinfektion prophylaktisch ein Antibiotikum.
Papst Johannes II wäre so z.B. nicht an einer Lungenentzündung gestorben, weil er Grippe bekam.
Das Antibiotikum stärkt die Immunabwehr und die Virusinfektion verläuft sehr wahrscheinlich problemlos.
Gruß
Rolf (Elektroingenieur!)

Was gibts denn da nicht zu kapieren??
Wenn Du jemand aufforderst, seinen Arzt zu bescheißen und das dann noch nicht mal klappen würde (Myastheniker können zB genauso gute Vollnarkosen bekommen), sind solche Postings wie Deines mehr als überflüssig.

Wenn ich keine Vollnarkose haben möchte, sollte der Herr
Doktor das akzeptieren.

Es hat Dich ja auch niemand gezwungen, Du scheinst da was mißzuverstehen, Herr Ingenieur.

esad

Chris

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Hallo!

Dazu muss ich jetzt aber auch mal was sagen:

Ich kenn auch
Ärzte, die Antibiotika gegen Vireninfektionen verschreiben.
Und das ist dann noch nicht mal fachfremd…

Antibiotika wirken nicht gegen Virusinfektionen! Sie werden bei geschwächten Patienten manchmal zusätzlich gegeben, um bakteriellen Begleitinfektionen vorzubeugen bzw. solche zu behandeln. Das ist aber im Einzelfall sorgfältig abzuwägen.

Ein guter Arzt gibt einem geschwächten Patienten bei einer
Grippeinfektion prophylaktisch ein Antibiotikum.

Die Betonung liegt hier auf „geschwächt“ und „prophylaktisch“.

Papst Johannes II wäre so z.B. nicht an einer Lungenentzündung
gestorben, weil er Grippe bekam.

Papst Johannes Paul II. wäre sowieso gestorben. Er war nicht nur schwerkrank, sondern eben einfach auch alt. So leid mir das tut. Im übrigen glaube ich auch nicht, dass bei ihm eine Grippe kausal für die Lungenentzündung war.

Das Antibiotikum stärkt die Immunabwehr und die Virusinfektion
verläuft sehr wahrscheinlich problemlos.

Antibiotika stärken keineswegs die Immunabwehr, sondern wirken im Gegenteil sehr oft sogar immunsuppressiv! Bei ansonsten gesunden Patienten braucht es daher bei Virusinfektionen im Normalfall kein Antibiotika. Das ist eher kontraproduktiv (wie gut, dass diese Mittelchen im Regelfall verschreibungspflichtig sind - so einfach isses dann halt doch nicht.)

Aber was hat das alles eigentlich noch mit der Ausgangsfrage zu tun??
*grübel

Gruß
Rolf (Elektroingenieur!)

Gruß

Suedseesprotte (kein Elektroingenieur!)