Ich bitte vilemals um Entschuldigung, dass ich ihre Anfrage nicht beantworten konnte, da ich Um den Jahreswechsel rum Probleme mit meiner Internet-Verbindung hatte.
Die Operation ist höchstwahrscheinlich bereits vorbei, und ich hoffe, dass es ihrer Bekannten schon wieder gut geht.
Ich versuche jedoch trotzdem nochmal ihre Frage (auch für möglicherweise Zukünftige Unklarheiten) zu beantworten.
Bei einer Narkose „fast nicht mehr aufzuwachen“ kommt relativ selten vor, und endet auch noch seltener mit schwerwiegenden Folgen.
Den Grund, wegen dem sie nicht mehr aus der Anästhesie aufgewacht ist, ist mir natürlich leider nicht bekannt.
Sollte sie nach diesem hoffentlich gelungenem Eingriff immernoch Angst vor Narkosen haben, sagen sie ihr, dass es völlig unbegründet sei. Sie muss(te) und wird auch keine Angst haben müssen. Sie wird gut bewacht.
Man braucht schon schwere Vorerkrankungen, um durch eine Narkose wirklich irreperable Schäden davonzutragen.
Die Gründe nach einer Narkose "nicht mehr aufzuwachen " sind verschieden!
Eine Narkose besteht bekanntlich aus 3 verschiedenen Substanzen. Einem Hypnotikum(Einschläfernd), einem Muskelrelaxantium(lähmt / entspannt die Muskulatur) und einem Analgetikum (also Schmerzmittel).
Wird ein Muskelrelaxantium eingesetzt, wird die Atemmuskulatur gelähmt, (das klingt schlimmer als es ist!) und der Patient muss Intubiert werden. Wenn der Tubus nach dem Eingriff wieder aus der Luftröhre entfernt wird, kann es sein, dass die Spontanatmung nicht sofort wieder einsetztz. In diesem Fall muss der Patient nochmal in Narkose gelegt werden, und langsamer wieder „zurück geholt“ werden.
Dies ist der häufigste Grund.
Weitere Gründe können wie schon erwähnt Vorerkrankungen (zum Teil sogar simple Erkältungen oder Fieber), eine Unverträglichkeit des Narkosemittels oder Interoperative Schäden (In diesem Fall ist der Operatuer schule) sein.
Zuletzt genannte sind aber eher selten.
Ich hoffe, dass ich sie im Nachhinein trotzdem noch darüber informieren konnte, und sich hoffentlich in dieser Zeit auch an jemanden anders gewandt haben, und nicht die ganze Zeit voller Angst verbracht haben.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Viebig