Moin Jörg,
besser spät als nie - meine unmaßgebliche Meinung… 
unser kleiner (5 Jahre) hatte bei einem Routine-Besuch den
Mund geöffnet und bekam dann -mehr oder weniger- überraschent
gebohrt: Sein Lachen wurde zum weinen.
Öhm, hat der Doc den Kleinen denn nicht darauf vorbereitet? Ich meine, wie dringend kann denn ein zu bohrendes Loch sein, als daß man nicht das Küken darauf vorbereitet und ggf. nochmals einen neuen Termin macht? *staun*
Jetzt haben wir Probleme, damit er sich überhaupt nochmal auf den Stuhl sitz.
Ja, klar - ging’ mir damals auch so.
Am Dienstag muß aber ein Zahn geöffnet werden. Der Z-Arzt will
nun wohl (Voll ?) - Narkose geben. Was haltet Ihr davon?
Okay, ich bin wohl dann zu spät, oder? Also, Vollnarkosen darf nur ein entsprechend in der Anästhesie ausgebildeter Doc einleiten. Selten hat ein Zahnarzt sowas als Zusatzausbildung, meist kommt dann zwei, drei Mal im Monat ein externer Anästhesist rein, der dann amulante "Voll"narkosen macht.
Inzwischen sind die Jungs so gut, daß sie die Schlafphase auf 3-5 Minuten genau steuern können. Der Pieks für den Zugang ist kein Problem, dafür gibt’s ja die erwähnten Pflaster - die leider auch sonst wirklich fähige Kinderärzte nicht immer kennen.
http://www.astrazeneca.de/az/content/010/020/030/ind…
http://www.astrazeneca.de/az/content/010/020/020/ind… )
AstraZeneca ist einer der größten europäischen Pharmahersteller, einfach mal nach Emla googeln.
So was ähliches auch schon erlebt?
Ja, leider selbst als Kind erlebt. Der Zahnarzt weigerte sich auch standhaft, mir eine Betäubung zu verpassen, denn Spritzen fand und finde ich absolut nicht schlimm. Nur, so schmerzhaft und blutig wie der im Mund „rumgewühlt“ hat… ‚das kann ja gar nicht soo schlimm sein, sind ja gleich fertig‘ - kein Wunder, daß ich mich jahrelang dem Zahnarzt verweigert habe mehr, als nur mal reinschauen lassen war nicht drin; mit entsprechenden Folgen, das ist klar.
Warum nur fällt es Docs soo schwer, Kindern (und sonstigen Patienten!) frühzeitig (!) eine Spritze zu geben? Wird doch bezahlt, oder nicht?! *Kopf_schüttel*
Naja, vermutlich aus dem gleichen Grund, warum Kindern immer noch in 90% aller Fälle ohne Emla-Pflaster Blut abgenommen wird. Letztens war ich auch mit meinem 2-jährigen zum wiederholten Blut-abnehmen. Genau wie sein „Vorgänger“ sollte auch er etwas mehr Blut abgezapft bekommen, also Zugang in die Vene legen. Das Küken vor uns quikte echt erbärmlich und unter Tränen. Vielleicht noch nicht mal so sehr vor Schmerzen, als viel mehr vor Schock, Überraschung, oder sowas; aber das kann man doch auch umgehen… Jedenfalls wollte mein Kleiner sein Pflaster abmachen und dem Kind bringen - worauf der, sonst wirklich sehr fähige Doc, erstaunt fragte, was er denn da habe… „Zauberpflaster! *zeig’ Armbeuge*“ - Doc: „*aha, hmm, *staun*“
Danke für die schnellen Antworten
Vielleicht spät, aber hoffentlich nicht zu spät für noch folgende Arztbesuche. In einem der Links (oder irgendwo auf der Seite) gibt’s auch extra Tapferkeitsurkunden für Kids zum Ausdrucken…
)
Grüße,
Achim