NAS oder Server

Hallo zusammen,

ich bräuchte einmal eine neutrale Meinung zu einem vorliegenden Problem. Ich soll in einem Büronetzwerk den bestehenden Server durch einen neuen austauschen, da der aktuelle schon gut in die Jahre gekommen ist und man so langsam Versagen aufgrund von Alter befürchten muss.

Die Aufgabe des aktuellen Server:

  • dient als Datenspeicher (keine Software die über das Netzwerk genutzt wird)
  • steuert den Internetzugang über Ken! DSL inkl. Viren-/Spamschutz
  • verwaltet ca. 10 Benutzeraccounts und deren Zugriffsrechte auf die Daten
  • Sicherung der Daten durch Spiegelung der Festplatte und per Streamer (Rhythmus: täglich/wöchentlich/monatlich)
  • zusätzlich im Netzwerk: Print Server und Netzwerkdrucker für teilnehmende Desktoprechner
  • Desktop Rechner der Benutzer variieren so gut wie nie. Sprich: jeder Nutzer sitzt täglich am gleichen Platz

Ich habe mir mit dieser Ausgangsbasis das Angebot von zwei verschiedenen Dienstleistern eingeholt. Da mit jeder aber ein komplett anderes System empfohlen hat, wäre nun vllt noch eine neutrale Meinung von jemanden der hier ggf. schon Erfahrungen gemacht hat sehr hilfreich um eine Entscheidung treffen zu können.

  1. Angebot:
    neuer kompletter Server mit großer Festplatte, Win XP Pro und Streamer zur Datensicherung. also quasi das selbe System nur auf aktuellem Stand

  2. Angebot:
    2 NAS (laut Angebot Buffalo Link Station Pro). 1 NAS: Datenspeicher inkl Spiegelung und Benutzerverwaltung; 2. NAS: Datensicherung des ersten inkl. Spiegelung. Zudem eine externe Platte um einmal wöchentlich die Daten extern sichern zu können. Einbindung der Netzwerkdrucker und Benutzerverwaltung sowie Ordnerfreigabe laut Dienstleister kein Problem. Internet und Email dann über Router von jedem Desktoprechner einzeln inkl. lokalem Antivirus und Spamfilter.

Generell klingt es für mich logisch und nachvollziehbar, dass ich bei meinen Anforderungen eigentlich keinen vollwertigen Server brauche. Und zudem ist natürlich die NAS Lösung die kostengünstigere.

Hat hier jemand schon mal Erfahrungen mit diesen Geräten (auch im Vergleich zum Server) machen können?

Danke und Grüße

2 NAS (laut Angebot Buffalo Link Station Pro). 1 NAS:
Datenspeicher inkl Spiegelung und Benutzerverwaltung; 2. NAS:
Datensicherung des ersten inkl. Spiegelung. Zudem eine externe
Platte um einmal wöchentlich die Daten extern sichern zu
können.

Vor drei Wochen hat ein Anwender den Ordner mit den Inventurbewertungen gelöscht. Jetzt stehen die Wirtschaftsprüfer da, und wollen auf die Daten zugreifen. Mit Ausdrucken lassen sie sich nicht abspeisen.

Wie stellst du den Ordner wieder her?

Gruß

Hy,

ich bräuchte einmal eine neutrale Meinung zu einem
vorliegenden Problem. Ich soll in einem Büronetzwerk den
bestehenden Server durch einen neuen austauschen, da der
aktuelle schon gut in die Jahre gekommen ist und man so
langsam Versagen aufgrund von Alter befürchten muss.

Öhm, wie alt GENAU ist dieser denn (sprich wie dringlich ist das ganze)?

Die Aufgabe des aktuellen Server:

  • dient als Datenspeicher (keine Software die über das
    Netzwerk genutzt wird)
  • steuert den Internetzugang über Ken! DSL inkl.
    Viren-/Spamschutz

Naja, hier kommt es immer drauf an inwieweit man das als „Serversoftware“ ansehen möchte :wink:

  • verwaltet ca. 10 Benutzeraccounts und deren Zugriffsrechte
    auf die Daten
  • Sicherung der Daten durch Spiegelung der Festplatte und per
    Streamer (Rhythmus: täglich/wöchentlich/monatlich)

Wie sieht die Spiegelung aus?
Optimal sähe ich hier ein RAID1 (2 Festplatten) für das eigentliche Betriebssystem und ein Raid 5 (3 oder mehr Festplatten) für die Daten.
Auch ist hier abzuschätzen wie hoch der Datenzuwachs pro Monat/Jahr ist damit man nicht nach kurzer Zeit wieder ZU wenig Festplattenplatz hat und die Daten ggf. nicht mehr aufs Band passen oder dergleichen.

  • zusätzlich im Netzwerk: Print Server und Netzwerkdrucker
    für teilnehmende Desktoprechner
  • Desktop Rechner der Benutzer variieren so gut wie nie.
    Sprich: jeder Nutzer sitzt täglich am gleichen Platz

Ist eher irrelevant. Das System ansich schliesst ein NAS als „Alleinserver“ schonmal aus. Als „Zusatz“ um ggf. später mal Datenspeicherplatz hinzu zu fügen, Ok.

  1. Angebot:
    neuer kompletter Server mit großer Festplatte, Win XP Pro und
    Streamer zur Datensicherung. also quasi das selbe System nur
    auf aktuellem Stand

XP PRO ist KEIN Serverbetriebssystem. Ansonsten sind keine Details bekannt (redundante Netzteile, RAID Controller, festplatten, etc.), aber sieht nicht schlecht aus.

  1. Angebot:
    2 NAS (laut Angebot Buffalo Link Station Pro). 1 NAS:
    Datenspeicher inkl Spiegelung und Benutzerverwaltung; 2. NAS:
    Datensicherung des ersten inkl. Spiegelung. Zudem eine externe
    Platte um einmal wöchentlich die Daten extern sichern zu
    können. Einbindung der Netzwerkdrucker und Benutzerverwaltung
    sowie Ordnerfreigabe laut Dienstleister kein Problem. Internet
    und Email dann über Router von jedem Desktoprechner einzeln
    inkl. lokalem Antivirus und Spamfilter.

Ein NAS ist ein Netzwerk Datenspeuicher. Nicht mehr und nichtw eniger. Alles andere was in den SoHo NAS Dingelchen eingebaut wird ist eher als zusätzliche Speilerei in meinen Augen anzusehen, aber für einen produktiven Einsatz wenn man eh an Ausfallsicherheit denken muss nicht.

Generell klingt es für mich logisch und nachvollziehbar, dass
ich bei meinen Anforderungen eigentlich keinen vollwertigen
Server brauche. Und zudem ist natürlich die NAS Lösung die
kostengünstigere.

Ja, aber Du wirst später mehr Arbeit haben. Kein zentrales Antiviren Management und Patternverteilung. Datensicherung über NOCHMAL eine extern angeschlossene HDD ist wieder Fehleranfällig, hängt aber auch von der Sicherungsstrategie ab. ICH würde es nicht machen, muss aber jeder Admin für sich entscheiden. Auch die Benutzerrechte können nur ZUM und AUF den NAS geregelt werden (und auch nur eher propritär). Wenn das NAS Seine Einstellungen „vergisst“ musst Du wieder alles neu machen.

Hat hier jemand schon mal Erfahrungen mit diesen Geräten (auch
im Vergleich zum Server) machen können?

Ich setze grundsätzlich Server ein. Nas oder SAN eben zusätzlich.

Gruß
h.

Hy,

ich bräuchte einmal eine neutrale Meinung zu einem
vorliegenden Problem. Ich soll in einem Büronetzwerk den
bestehenden Server durch einen neuen austauschen, da der
aktuelle schon gut in die Jahre gekommen ist und man so
langsam Versagen aufgrund von Alter befürchten muss.

Öhm, wie alt GENAU ist dieser denn (sprich wie dringlich ist
das ganze)?

Der Server ist mittlerweile so ca. 8 Jahre alt. Derzeit läuft da Win2K Server drauf.

Die Aufgabe des aktuellen Server:

  • dient als Datenspeicher (keine Software die über das
    Netzwerk genutzt wird)
  • steuert den Internetzugang über Ken! DSL inkl.
    Viren-/Spamschutz

Naja, hier kommt es immer drauf an inwieweit man das als
„Serversoftware“ ansehen möchte :wink:

  • verwaltet ca. 10 Benutzeraccounts und deren Zugriffsrechte
    auf die Daten
  • Sicherung der Daten durch Spiegelung der Festplatte und per
    Streamer (Rhythmus: täglich/wöchentlich/monatlich)

Wie sieht die Spiegelung aus?
Optimal sähe ich hier ein RAID1 (2 Festplatten) für das
eigentliche Betriebssystem und ein Raid 5 (3 oder mehr
Festplatten) für die Daten.
Auch ist hier abzuschätzen wie hoch der Datenzuwachs pro
Monat/Jahr ist damit man nicht nach kurzer Zeit wieder ZU
wenig Festplattenplatz hat und die Daten ggf. nicht mehr aufs
Band passen oder dergleichen.

Es stecken 2 Festplatten a 35 GB drin, die 1zu1 gespiegelt werden. Da die Größe der Platten so natürlich schon zu klein ist (und zudem die Bänder nur 25 GB sichern) werden abgeschlossene Projekte etc. auf einer externen Platte als Archiv gespeichert und auf CD gebrannt. Ich denke mit 500 GB dürfte man aber erstmal sehr gut hinkommen.

  • zusätzlich im Netzwerk: Print Server und Netzwerkdrucker
    für teilnehmende Desktoprechner
  • Desktop Rechner der Benutzer variieren so gut wie nie.
    Sprich: jeder Nutzer sitzt täglich am gleichen Platz

Ist eher irrelevant. Das System ansich schliesst ein NAS als
„Alleinserver“ schonmal aus. Als „Zusatz“ um ggf. später mal
Datenspeicherplatz hinzu zu fügen, Ok.

  1. Angebot:
    neuer kompletter Server mit großer Festplatte, Win XP Pro und
    Streamer zur Datensicherung. also quasi das selbe System nur
    auf aktuellem Stand

XP PRO ist KEIN Serverbetriebssystem. Ansonsten sind keine
Details bekannt (redundante Netzteile, RAID Controller,
festplatten, etc.), aber sieht nicht schlecht aus.

Hier wurde mir gesagt, dass XP Pro für meine Bedürfnisse (Server als Domaine, die Benutzerverwaltung und Ordnerfreigabe sowie Ken! Installt
ation, Plattenspiegelung, Streamer) ausreicht… hatte einfach mal gehofft, dass das stimmt?! Sonst sieht das vorgeschlagene System m.E. nach, mit Ausnahme der zwei Festplatten und dem Streamer, eigentlich wie ein normaler PC aus (Core2Duo, 4 GB DDR2 RAM, 2 HDD 500 GB, Standard GraKa, DVDRW, Streamer)

  1. Angebot:
    2 NAS (laut Angebot Buffalo Link Station Pro). 1 NAS:
    Datenspeicher inkl Spiegelung und Benutzerverwaltung; 2. NAS:
    Datensicherung des ersten inkl. Spiegelung. Zudem eine externe
    Platte um einmal wöchentlich die Daten extern sichern zu
    können. Einbindung der Netzwerkdrucker und Benutzerverwaltung
    sowie Ordnerfreigabe laut Dienstleister kein Problem. Internet
    und Email dann über Router von jedem Desktoprechner einzeln
    inkl. lokalem Antivirus und Spamfilter.

Ein NAS ist ein Netzwerk Datenspeuicher. Nicht mehr und nichtw
eniger. Alles andere was in den SoHo NAS Dingelchen eingebaut
wird ist eher als zusätzliche Speilerei in meinen Augen
anzusehen, aber für einen produktiven Einsatz wenn man eh an
Ausfallsicherheit denken muss nicht.

Generell klingt es für mich logisch und nachvollziehbar, dass
ich bei meinen Anforderungen eigentlich keinen vollwertigen
Server brauche. Und zudem ist natürlich die NAS Lösung die
kostengünstigere.

Ja, aber Du wirst später mehr Arbeit haben. Kein zentrales
Antiviren Management und Patternverteilung. Datensicherung
über NOCHMAL eine extern angeschlossene HDD ist wieder
Fehleranfällig, hängt aber auch von der Sicherungsstrategie
ab. ICH würde es nicht machen, muss aber jeder Admin für sich
entscheiden. Auch die Benutzerrechte können nur ZUM und AUF
den NAS geregelt werden (und auch nur eher propritär). Wenn
das NAS Seine Einstellungen „vergisst“ musst Du wieder alles
neu machen.

Hat hier jemand schon mal Erfahrungen mit diesen Geräten (auch
im Vergleich zum Server) machen können?

Ich setze grundsätzlich Server ein. Nas oder SAN eben
zusätzlich.

Gruß
h.

Danke für die Infos. Gerade das Antivirenmnagement und die Datensicherung sind auf jeden Fall Punkte die mir bisher beim durchdenken der Optionen sehr negativ am NAS auffallen…

Grüße

Hy,

Der Server ist mittlerweile so ca. 8 Jahre alt. Derzeit läuft
da Win2K Server drauf.

Dann wäre meine Empfehlung hier schnellstens einen Server samt Wartung anzuschaffen und die Lizenz lediglich auf die neueste Server 2008 Version updaten.

Die Aufgabe des aktuellen Server:

  • dient als Datenspeicher (keine Software die über das
    Netzwerk genutzt wird)
  • steuert den Internetzugang über Ken! DSL inkl.
    Viren-/Spamschutz

Naja, hier kommt es immer drauf an inwieweit man das als
„Serversoftware“ ansehen möchte :wink:

  • verwaltet ca. 10 Benutzeraccounts und deren Zugriffsrechte
    auf die Daten
  • Sicherung der Daten durch Spiegelung der Festplatte und per
    Streamer (Rhythmus: täglich/wöchentlich/monatlich)

Wie sieht die Spiegelung aus?
Optimal sähe ich hier ein RAID1 (2 Festplatten) für das
eigentliche Betriebssystem und ein Raid 5 (3 oder mehr
Festplatten) für die Daten.
Auch ist hier abzuschätzen wie hoch der Datenzuwachs pro
Monat/Jahr ist damit man nicht nach kurzer Zeit wieder ZU
wenig Festplattenplatz hat und die Daten ggf. nicht mehr aufs
Band passen oder dergleichen.

Es stecken 2 Festplatten a 35 GB drin, die 1zu1 gespiegelt
werden. Da die Größe der Platten so natürlich schon zu klein
ist (und zudem die Bänder nur 25 GB sichern) werden
abgeschlossene Projekte etc. auf einer externen Platte als
Archiv gespeichert und auf CD gebrannt. Ich denke mit 500 GB
dürfte man aber erstmal sehr gut hinkommen.

Naja, wie derDatenzuwachs zu beurteilen ist (ich weiss nich was in der Firma gearbeitet wird ob Produktion oder Büro, etc.) aber wenn Ihr schon eingeschränkt arbeiten müsst (=Daten wo auch immer zwischenparken) dann ist die Frage ob 500GB noch mehrals 4 Jahre reichen werden…
Es ist oftmals hgünstiger sich einmal für ein Konzept zu entscheiden und dieses nach oben hin skalierbar zu haben.

  • zusätzlich im Netzwerk: Print Server und Netzwerkdrucker
    für teilnehmende Desktoprechner
  • Desktop Rechner der Benutzer variieren so gut wie nie.
    Sprich: jeder Nutzer sitzt täglich am gleichen Platz

Ist eher irrelevant. Das System ansich schliesst ein NAS als
„Alleinserver“ schonmal aus. Als „Zusatz“ um ggf. später mal
Datenspeicherplatz hinzu zu fügen, Ok.

  1. Angebot:
    neuer kompletter Server mit großer Festplatte, Win XP Pro und
    Streamer zur Datensicherung. also quasi das selbe System nur
    auf aktuellem Stand

XP PRO ist KEIN Serverbetriebssystem. Ansonsten sind keine
Details bekannt (redundante Netzteile, RAID Controller,
festplatten, etc.), aber sieht nicht schlecht aus.

Hier wurde mir gesagt, dass XP Pro für meine Bedürfnisse
(Server als Domaine,

XP PRO kann kein ADS verwalten im eigentlichen Sinne! Dazu ist Windows Server 200x erforderlich.
Bitte spart hier nicht am falschen Ende und gebt später unnötig Kosten für updates aus.
Der Lieferant will Geld verdienen, ganz klar.
WinXP „reicht aus“ heisst noch lange nicht, das nach einem Monat wenn auf einmal die Zeit der Anpassungen länger braucht als das arbeiten selbst noch so ist…

die Benutzerverwaltung und Ordnerfreigabe
sowie Ken! Installt
ation, Plattenspiegelung, Streamer) ausreicht… hatte einfach
mal gehofft, dass das stimmt?!

Du KANNST das alles auch auf einem Windows98 installieren, keine Frage. Aber das OS ist eben nicht als Server ausgelegt und Du wirst schnell an die grenzen stossen.

Oder bildlich gesprochen:
Du KANNST auch mit einem 40 Jahre alten VW Käfer vom Nordpol zum Südpol fahren. Aber ob dies praktikabel in der tatsächlichen Umsetzung ist, ist fraglich, oder?!

Sonst sieht das vorgeschlagene
System m.E. nach, mit Ausnahme der zwei Festplatten und dem
Streamer, eigentlich wie ein normaler PC aus (Core2Duo, 4 GB
DDR2 RAM, 2 HDD 500 GB, Standard GraKa, DVDRW, Streamer)

Dann lass es bitte. Ehrlich!
Es gibt kleine, fertige Server von Dell oder IBM. Da sind dann redundante Netzteile, Streamer und eben genügen Festplatten drin.
Man sollte z.B. daran denken die System Daten und die Nutz Daten eben „räumlich“ zu trennen.
Die Spiegelung von Daten nimmt auch Performance weg. Wenn dann User auf die Daten zugreifen wird es ggf. langsam. Mag sein, das es noch nicht weiter aufgefallen ist, aber in neueren Systemen wird man es merken :wink:

Danke für die Infos. Gerade das Antivirenmnagement und die
Datensicherung sind auf jeden Fall Punkte die mir bisher beim
durchdenken der Optionen sehr negativ am NAS auffallen…

Wie gesagt, wenn es z.B. um Kostenreduzierung geht würde ich vorschlagen nicht ganz so grosse Festplatten für den Anfang zu nehmen und das Geld lieber in ein gutes Bandlaufwerk investieren, welches ggf. in ein neues System nach ca. 4 Jahren gesteckt werden kann.

Ein NAS kann man dann immer mal neben den Server stellen und von diesem mitsichern lassen.

Gruß
h.

Wie stellst du den Ordner wieder her?

Aus dem _täglichen_ Backup… :wink:

Naja, ein NAS hat seine Vorzüge als billiger Fileserver. Kombiniert man sowas mit einer zuverlässigen Datensicherung, ist das auch kein großes Problem. Nur können die wenigsten NAS mit LTO oder ähnlichem umgehen, als Hauptfileserver also nicht so wirklich prickelnd. Klar, eine „irgendwie-Sicherung“ ist besser als gar keine, aber nur Spiegelungen ersetzen halt kein tägliches inkrementelles Backup.
Wenn’s denn „billig“ sein soll, kann man auch über einen Server auf Linuxbasis nachdenken, da gibt es inzwischen so allerhand, was mit einer einfachen Adminoberfläche daherkommt, und Windows-spezifische Anwendungen scheinen ja auch gar nicht zu laufen.
So richtig beurteilen kann man das aber nur, wenn man im Einzelfall die genauen Anforderungen kennt, per Forum läßt sich das alles kaum sinnvoll bewerten.

Der Server ist mittlerweile so ca. 8 Jahre alt. Derzeit läuft
da Win2K Server drauf.

Anmerkungen: ich habe auch noch W2K-Server in Betrieb - u.a. auch deswegen, weil selbst ein uralter NT4-Server immer noch besser ist als ein Desktop-System wie XP, sonst hätte ich ja schon längst wechseln können.

Im Gegensatz zu Windows XP etc. ist Linux auch ein richtiges Serversystem und kommt daher als Ersatz durchaus in Frage, man muss aber jemand haben, der das auch bedienen und konfigurieren kann. Auch ein Windows-Server ist alles andere als trivial, aber immer noch ein bisschen einfacher zu bedienen.

NAS ist so wie wenn du in deinen Server eine zusätzliche Festplatte einbaust - nicht mehr und nicht weniger. Ein NAS mit Streamer wäre da schon eher diskutabel, aber nicht mehr billig genug.

Mit KEN arbeite ich auch schon lange, aber das ist nur notwendig, wenn es internen EMail-Verkehr gibt. Den Internetzugang mit Firewall erledigt heute auch jeder Router.

Mein Server kümmert sich auch zentral um das Faxen - sofern man das heute noch braucht.

Gruss Reinhard

Hi!

Der Server ist mittlerweile so ca. 8 Jahre alt. Derzeit läuft
da Win2K Server drauf.

Und was reicht daran nicht?

Es stecken 2 Festplatten a 35 GB drin, die 1zu1 gespiegelt
werden. Da die Größe der Platten so natürlich schon zu klein
ist (und zudem die Bänder nur 25 GB sichern) werden
abgeschlossene Projekte etc. auf einer externen Platte als
Archiv gespeichert und auf CD gebrannt. Ich denke mit 500 GB
dürfte man aber erstmal sehr gut hinkommen.

Naja.
Kauf einen SATA-Kontroller, 2 500er Platten und einen dickeren Streamer. Und weiter geht’s.

Neuere Betriebssysteme haben bei deiner Größenordnung keinerlei Vorteile, da kann man auch bei 2k bleiben.
Meine Server laufen auch beide absolut stabil auf 2000.

Von NAS-Systemen halte ich in Firmen herzhaft wenig. Zu langsam, keine vernünftige Rechteverwaltung. Für zuhause okay, aber nicht produktiv.
Gleiches gilt für BackUps auf USB-Platten.

Einfach den alten Server ordentlich aufbohren, dann wird der noch viele Jahre zuverlässig seinen Dienst tun.

lg, mabuse

Hallo zusammen,

dann einmal vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen. Auf Basis von dem was ich nun hier gelesen sowie dem, was ich über die verschiedenen Varianten so im Netz recherchiert habe, halte ich nun mal als Fazit fest:

die Angebote beider Dienstleister sind nicht wirklich gut.

NAS: bietet keine vernünftige Sicherungsmöglichkeit, kann Mails nicht zentral verwalten und liefert ggf auch noch Schwierigkeiten mit der Benutzerverwaltung. Einzig als Festplattenerweiterung des Servers sinnvoll

XP Server: XP als Serversoftware ungeeignet;

als Lösung bleibt über:

entweder einen neuen Server mit Win Server 2008 bestellen (Linux scheidet da aus, da sich damit keiner auskennt) oder einfach das bestehende System aufbohren und auf neue Kapazitäten erweitern.

Möglich wäre ja wahrscheinlich auch noch, einen neuen Server hardwareseitig zu besorgen und hier dann Win2K Server draufzuspielen, oder? Befürchte irgendwie, dass sonst die einzelnen Teile einfach nach und nach wegen Verschleiß abrauchen.

Danke und Grüße

Hallo zusammen,

dann einmal vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen. Auf
Basis von dem was ich nun hier gelesen sowie dem, was ich über
die verschiedenen Varianten so im Netz recherchiert habe,
halte ich nun mal als Fazit fest:

die Angebote beider Dienstleister sind nicht wirklich gut.

NAS: bietet keine vernünftige Sicherungsmöglichkeit, kann
Mails nicht zentral verwalten und liefert ggf auch noch
Schwierigkeiten mit der Benutzerverwaltung. Einzig als
Festplattenerweiterung des Servers sinnvoll

XP Server: XP als Serversoftware ungeeignet;

als Lösung bleibt über:

entweder einen neuen Server mit Win Server 2008 bestellen
(Linux scheidet da aus, da sich damit keiner auskennt) oder
einfach das bestehende System aufbohren und auf neue
Kapazitäten erweitern.

Möglich wäre ja wahrscheinlich auch noch, einen neuen Server
hardwareseitig zu besorgen und hier dann Win2K Server
draufzuspielen, oder?

DAS geht natürlich auch. Spart ein paar EUro Lizenzkosten.

Befürchte irgendwie, dass sonst die
einzelnen Teile einfach nach und nach wegen Verschleiß
abrauchen.

Nach 8 Jahren mehr als warscheinlich! Ich weiss nicht was mehrere Tage Ausfall an Kosteneinbussen für eure Firma kosten, aber in einigen Firmen bedeutet der Ausfall von ca. 4h schon, das die Firma pleite gehen kann…
Deshalb: Wähle mit Bedacht und lieber ein Kleinbischen mehr ausgeben aber dann auf der ruhigeren und Stressfreieren Seite des Administrationsjobs leben und Nachts durchschlafen können :wink:

Gruß
h.

entweder einen neuen Server mit Win Server 2008 bestellen

Windows SBS 2008 Premium (enthält SQL-Server) habe ich zufällig gerade ein Angebot vorliegen, kommt für 10 User auf knapp 1.800 €. In der Standard-Version sparst du ca. 500 €. Da ist dann Exchange-Server drin, Active Directory…, für den Preis und deine Bedürfnisse m. E. eine recht solide Angelegenheit. Da ist noch keine Hardware bei, aber so ein HP ML370 o. ä. kostet auch nicht die Welt.

Ins Geld gehen dürfte die für die Datensicherung benötigte Hardware einschl. Bändern - wer daran spart wird auf die Dauer nett auf die Schnauze fallen.

Gruß

Hallo Fragewurm,

Bei Überspannung/Blitzschlag kann die ganze Elektronik in einem Gebäude zu Schrott werden.

Für Backups sind also nur Wechselmedien wirklich brauchbar.

Die andere Gefahr ist dann noch Feuer oder wenn bei euch eine U-Bahn gebaut wird. Also die Datenträger, bzw. Kopien, auch noch in einem anderen Gebäude lagern.
Hier muss man einen Plan erstellen, welcher den Aufwand und den Nutzen auch mit berücksichtigt.

MfG Peter(TOO)

Hei!

XP Server: XP als Serversoftware ungeeignet;

Das würde ich so nicht mal unterschreiben.
In kleinen Firmen (so bis 10 Mitarbeitern, keine wechselnden Arbeitsplätze) kann man durchaus auch einen normalen Rechner mit Workstation-Betriebssystemn als Server nutzen. Es ist halt nur eine Ecke mehr Arbeit, weil man alle User doppelt erstellen muss und sich um die Rechtevergabe mehr Gedanken machen muss.

Aber wenn du schon eine Server-OS-Lizenz hast, wozu?

Möglich wäre ja wahrscheinlich auch noch, einen neuen Server hardwareseitig zu besorgen und hier dann Win2K Server draufzuspielen, oder? Befürchte irgendwie, dass sonst die einzelnen Teile einfach nach und nach wegen Verschleiß abrauchen.

Klar.
Mit absoluter Standard-Hardware (C2D, 2 Gigs RAM, 2 SATA-Platten) bekommt man einen prima Server hin, der dann auch unter W2k-Server prima läuft. Hab ich auch vor einigen Monaten hier eingerichtet.
Wenn’s für die Soundkarte oder so keine Treiber für W2k geben sollte: Wen kratzt es? Braucht ein Server eh nicht.
Aber wenn du deinem Dealer vorher sagst, das da ein 2k drauf soll, dann kann der auch die entsprechende Hardware mit Treibern passend zusammenstellen.

So ein Server kostet dann auch nur um die 500 Euro - aber der Streamer (oder vielmehr die Bänder), der haut rein (DLT 4 (320 GB-Streamer) mit 10 Bändern und Adaptec-SCSI-Karte mal mich mal eben eben schlappe 1800 Euro gekostet - aber das sollte einem die Datensicherheit auch wert sein).

Schönes WE!
mabuse