Hy,
Der Server ist mittlerweile so ca. 8 Jahre alt. Derzeit läuft
da Win2K Server drauf.
Dann wäre meine Empfehlung hier schnellstens einen Server samt Wartung anzuschaffen und die Lizenz lediglich auf die neueste Server 2008 Version updaten.
Die Aufgabe des aktuellen Server:
- dient als Datenspeicher (keine Software die über das
Netzwerk genutzt wird)
- steuert den Internetzugang über Ken! DSL inkl.
Viren-/Spamschutz
Naja, hier kommt es immer drauf an inwieweit man das als
„Serversoftware“ ansehen möchte 
- verwaltet ca. 10 Benutzeraccounts und deren Zugriffsrechte
auf die Daten
- Sicherung der Daten durch Spiegelung der Festplatte und per
Streamer (Rhythmus: täglich/wöchentlich/monatlich)
Wie sieht die Spiegelung aus?
Optimal sähe ich hier ein RAID1 (2 Festplatten) für das
eigentliche Betriebssystem und ein Raid 5 (3 oder mehr
Festplatten) für die Daten.
Auch ist hier abzuschätzen wie hoch der Datenzuwachs pro
Monat/Jahr ist damit man nicht nach kurzer Zeit wieder ZU
wenig Festplattenplatz hat und die Daten ggf. nicht mehr aufs
Band passen oder dergleichen.
Es stecken 2 Festplatten a 35 GB drin, die 1zu1 gespiegelt
werden. Da die Größe der Platten so natürlich schon zu klein
ist (und zudem die Bänder nur 25 GB sichern) werden
abgeschlossene Projekte etc. auf einer externen Platte als
Archiv gespeichert und auf CD gebrannt. Ich denke mit 500 GB
dürfte man aber erstmal sehr gut hinkommen.
Naja, wie derDatenzuwachs zu beurteilen ist (ich weiss nich was in der Firma gearbeitet wird ob Produktion oder Büro, etc.) aber wenn Ihr schon eingeschränkt arbeiten müsst (=Daten wo auch immer zwischenparken) dann ist die Frage ob 500GB noch mehrals 4 Jahre reichen werden…
Es ist oftmals hgünstiger sich einmal für ein Konzept zu entscheiden und dieses nach oben hin skalierbar zu haben.
- zusätzlich im Netzwerk: Print Server und Netzwerkdrucker
für teilnehmende Desktoprechner
- Desktop Rechner der Benutzer variieren so gut wie nie.
Sprich: jeder Nutzer sitzt täglich am gleichen Platz
Ist eher irrelevant. Das System ansich schliesst ein NAS als
„Alleinserver“ schonmal aus. Als „Zusatz“ um ggf. später mal
Datenspeicherplatz hinzu zu fügen, Ok.
- Angebot:
neuer kompletter Server mit großer Festplatte, Win XP Pro und
Streamer zur Datensicherung. also quasi das selbe System nur
auf aktuellem Stand
XP PRO ist KEIN Serverbetriebssystem. Ansonsten sind keine
Details bekannt (redundante Netzteile, RAID Controller,
festplatten, etc.), aber sieht nicht schlecht aus.
Hier wurde mir gesagt, dass XP Pro für meine Bedürfnisse
(Server als Domaine,
XP PRO kann kein ADS verwalten im eigentlichen Sinne! Dazu ist Windows Server 200x erforderlich.
Bitte spart hier nicht am falschen Ende und gebt später unnötig Kosten für updates aus.
Der Lieferant will Geld verdienen, ganz klar.
WinXP „reicht aus“ heisst noch lange nicht, das nach einem Monat wenn auf einmal die Zeit der Anpassungen länger braucht als das arbeiten selbst noch so ist…
die Benutzerverwaltung und Ordnerfreigabe
sowie Ken! Installt
ation, Plattenspiegelung, Streamer) ausreicht… hatte einfach
mal gehofft, dass das stimmt?!
Du KANNST das alles auch auf einem Windows98 installieren, keine Frage. Aber das OS ist eben nicht als Server ausgelegt und Du wirst schnell an die grenzen stossen.
Oder bildlich gesprochen:
Du KANNST auch mit einem 40 Jahre alten VW Käfer vom Nordpol zum Südpol fahren. Aber ob dies praktikabel in der tatsächlichen Umsetzung ist, ist fraglich, oder?!
Sonst sieht das vorgeschlagene
System m.E. nach, mit Ausnahme der zwei Festplatten und dem
Streamer, eigentlich wie ein normaler PC aus (Core2Duo, 4 GB
DDR2 RAM, 2 HDD 500 GB, Standard GraKa, DVDRW, Streamer)
Dann lass es bitte. Ehrlich!
Es gibt kleine, fertige Server von Dell oder IBM. Da sind dann redundante Netzteile, Streamer und eben genügen Festplatten drin.
Man sollte z.B. daran denken die System Daten und die Nutz Daten eben „räumlich“ zu trennen.
Die Spiegelung von Daten nimmt auch Performance weg. Wenn dann User auf die Daten zugreifen wird es ggf. langsam. Mag sein, das es noch nicht weiter aufgefallen ist, aber in neueren Systemen wird man es merken 
Danke für die Infos. Gerade das Antivirenmnagement und die
Datensicherung sind auf jeden Fall Punkte die mir bisher beim
durchdenken der Optionen sehr negativ am NAS auffallen…
Wie gesagt, wenn es z.B. um Kostenreduzierung geht würde ich vorschlagen nicht ganz so grosse Festplatten für den Anfang zu nehmen und das Geld lieber in ein gutes Bandlaufwerk investieren, welches ggf. in ein neues System nach ca. 4 Jahren gesteckt werden kann.
Ein NAS kann man dann immer mal neben den Server stellen und von diesem mitsichern lassen.
Gruß
h.