NAS-Server kaufberatung Erfahrungen

Hallo,
ich suche für die private Datensicherung einen NAS-Server der 2 SATA Platten im Raid 1 spiegelt. Außerdem möchte ich gerne das ich diesen als Media Server nutzen kann also das ich Filme die auf dem Server sind am Fernseher sehen kann.
Habe jetzt 2 Server gefunden und wollte mal wissen was ihr von denen halten oder ob ihr einen andere empfehlen würdet.

  1. Synology 207+:
    in der Artikelbeschreibung steht (USV Management (über USB 2.0)) da ich eine kleine USV habe würde mich das intressieren ob das wirklich funktioinert
    2.QNAP TS-201

Was brauche ich eigendlich um die Filme am Fernseher zu sehen?

Ahoi!

ich suche für die private Datensicherung einen NAS-Server der
2 SATA Platten im Raid 1 spiegelt. Außerdem möchte ich gerne
das ich diesen als Media Server nutzen kann also das ich Filme
die auf dem Server sind am Fernseher sehen kann.

Also, die Worte „Datensicherung“ und „Media Server“ in einem Satz ist . . . naja . . . tu dir selber nen Gefallen und mach da eine strikte Trennung!

NAS:
Für Datensicherung imho das dümmste, was man sich kaufen kann.
95% aller Datenverluste sind kein Hardwareproblem (wovon ein NAS genaus betroffen werden könnte), sonder entweder Dummheit (aus versehen gelöscht) oder Viren/Würmer. Das wird dein NAS als ständig mitlaufenden Datenspeicher genauso betreffen.

Datensicherheit bedeuet:
Medium anschließen, Daten sichern, Medium abschalten, abstöpseln und in einen Schrank legen. Alles andere ist nicht sicher.
Also kauf dir ne USB-Platte.

NAS:
laut Tests der Zeitschrift c’t bisher durch die Bank weg Müll.
keines der Geräte - auch die mit GB-Ethernet - kommt auch nur in die Nähe von 10 MB/s.
Jede USB-Platte ist dramatisch schneller.

NAS:
Ein NAS ist ein Spar-Ersatz für einen Server in einem kleinen bis mittleren Netzwerk, für gemeinsame Datenbestände, die von mehreren Rechnern aus erreichbar sein müssen. Ein NAS für Privatpersonen mit nur einem oder zwei Rechnern ist so sinnvoll wie die Spatzenjagd mit einer Zwillings-Flak.

Was brauche ich eigendlich um die Filme am Fernseher zu sehen?

Öhm. Einen DVD-Player?
;D
Definier mal „Filme am Fernseher sehen“.
Mit was für einer weiteren Hardware? Welche Anschlußmöglichkeiten? Welche Formate, Codecs, Auflösungen?

Ich vermute mal, du meinst ein Standalone mit Festplatte für DivX-Filme? Die gibt’s in einer unüberschaubaren Vielzahl von Varianten, Preise von 20 bis mehere hundert Euro. Je nachdem, was das Ding alles kann.
In Anbetracht der Tatsache, das die Entwicklung hier im Moment dermaßen stürmisch verläuft, das bald wöchentlich neue Features auf den Markt kommen/die Preise fallen, kann ich zum jetztigen Zeitpunkt nur zu taiwanischem Billich-Kram raten. Irgendwas für ne handvoll Euros von eBay, womit man zwei oder drei Jahre Spass hat und was man dann ohne großes Bedauern wegwirft, wenn man sich was „richtiges“ kauft.
Bis dahin sieht man klarer, was es alles gibt, was davon Sinn macht (HD derzeit noch indiskutabel teuer) und die Preise werden sich bis dahin auch stabilisiert haben.

Ich hab son’ Mini-Playerchen für 17 Euro geschossen. Nix dolles, aber weil ich eh ne Notebook-Platte „geerbt“ hatte, ein feines Spielzeug.
http://cgi.ebay.de/HDD-MP4-DIVX-Mediaplayer-Festplat…

Such auf ebay nach „Mediaplayer“, für 100 Euro gibt’s schon feine Geräte mit Platte von mehreren hundert Gigs.

@mabuse: deinen Beitrag hätte ich vor paar Monaten mal lesen sollen. Dann wäre mit der 600 Euro schneckenlahme NAS Server erspart geblieben.
Will mir nun vom IOMEGA das REV Drive zulegen. Denke das dürfte so das sinvollste für ne Datensicherung sein.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ahoi!

Also, die Worte „Datensicherung“ und „Media Server“ in einem
Satz ist . . . naja . . . tu dir selber nen Gefallen und mach
da eine strikte Trennung!

Habe mich vielleicht ein wenig falsch ausgedrück also Datensicherung nur in dem sinne das die Daten auf 2 Platten gespiegelt werden und somit bis zum nächsten Backup erstmal sicher sind.
Habe noch eine externe Platte mit der gleichen Kapazität und würde dann jede Woche oder alle 2 Wochen darauf ein Backup speichern.

NAS:
Ein NAS ist ein Spar-Ersatz für einen Server in einem kleinen
bis mittleren Netzwerk, für gemeinsame Datenbestände, die von
mehreren Rechnern aus erreichbar sein müssen. Ein NAS für
Privatpersonen mit nur einem oder zwei Rechnern ist so
sinnvoll wie die Spatzenjagd mit einer Zwillings-Flak.

Wir haben in unserem Netzwerk 6 Rechner und daher möchte ich das man die Daten gegenseitig tauschen kann. Ohne das immer alle Rechner laufen müssen.

Definier mal „Filme am Fernseher sehen“.
Mit was für einer weiteren Hardware? Welche
Anschlußmöglichkeiten? Welche Formate, Codecs, Auflösungen?

Ich vermute mal, du meinst ein Standalone mit Festplatte für
DivX-Filme? Die gibt’s in einer unüberschaubaren Vielzahl von
Varianten, Preise von 20 bis mehere hundert Euro. Je nachdem,
was das Ding alles kann.

Dachte eigendlich das ich die Filme die ich auf dem NAS habe über einen „Media Adapter“ auf dem Fernseher sehen kann.

Anschlußmöglichkeiten? Welche Formate, Codecs, Auflösungen?

Denke mal das Scart ausreicht.
Das DS-207+ hat laut Artikel Beschreibung einen Multimedia Server (UPnP) das würde dann bedeuten das ich einen Media Adapter brauceh der UPnP unterstüzt oder?

Moien

Ich weiss echt nicht was ihr alle habt. Billige NAS Server kann man schnell machen. Man muss nur von dem extrem lahmen SMB/CIFS-Protokoll wegkommen. Das frist so viel Speicher und Bandbreite, das muss langsam werden.

Hier pumpt gerade eine KuroBox recht locker 85MB/s durchs Netz (mehr geben die Platten nicht her). Allerdings läuft kein SMB/CIFS sondern ein ftpfs und zeitweise ein netblock-device.

cu

Habe mich vielleicht ein wenig falsch ausgedrück also
Datensicherung nur in dem sinne das die Daten auf 2 Platten
gespiegelt werden und somit bis zum nächsten Backup erstmal
sicher sind.

Das sind sie nicht!
Der Kram mit der Spiegelung hat nichts mit Datensicherheit, sondern nur mit Verfügbarkeit zu tun. Wenn die aus Versehen oder mit einem Virus gelöscht sind, dann sind sie weg!

Da würd ich lieber zwei Platten in einem richtigen Server laufen lassen, nur eine davon freigeben und jede Nacht eine komplette Kopie auf die zweite Platte ziehen.

Wir haben in unserem Netzwerk 6 Rechner und daher möchte ich
das man die Daten gegenseitig tauschen kann. Ohne das immer
alle Rechner laufen müssen.

Warum bastelst du dann keinen „richtigen“ Server?
Da brauchst du ja keine Hochleistungs-Maschine, ein Mittelklasse Celeron mit einem Gig Arbeitsspeicher, irgendeiner Hulle-Graka, SATA und GB-Ethernet OnBoard tut’s völlig. Muss ja nur schnell von der Platte auf’s Netzwerk und umgekehrt schaufeln. Mein Celeron 2200 schippt mit den neuen Seagate-Platten locker 80 MB/s übers Netz und strengt sich dabei noch nicht mal an . . .

Stöpselt dir jeder Hardware-Händler für zwei oder drei Hunderter zusammen.
Braucht dann zwar mehr Strom als ein NAS, dafür kannst du hier aber jederzeit nach Gusto nachrüsten und mit einem richtigen Server-OS vernünftge Zugriffsrechte setzen.
Und noch für andere Dinge zweck entfremden, die ein NAS niemals können wird . . . email-Server, Print-Server, Fax-Server . . .

Dachte eigendlich das ich die Filme die ich auf dem NAS habe
über einen „Media Adapter“ auf dem Fernseher sehen kann.

Naja, wenn der Media-Adapter mit dem Freigabe-System des NAS klarkommt, sollte das gehen.
Aber in Anbetracht dessen, was alles gehen kann oder auch nicht würd ich mir trozdem lieber einen dedizierten MediaPlayer für kleines Geld holen. Denn wenn es nicht auf Anhieb geht wirst du da mehr Arbeit reinstecken, als die Sache wert ist.

Ich persönlich bin auch kein Fan totaler Vernetzung.
Daten sind Daten und Unterhaltsungselektronik was anderes . . . persönliche Einstellung.

Anschlußmöglichkeiten? Welche Formate, Codecs, Auflösungen?

Denke mal das Scart ausreicht.

Das geht schon Richtung HighEnd. Normale Geräte haben Composite, selten SVHS. Scart kostet schon einen Happen mehr.

Das DS-207+ hat laut Artikel Beschreibung einen Multimedia
Server (UPnP) das würde dann bedeuten das ich einen Media
Adapter brauceh der UPnP unterstüzt oder?

Oh oh . . . mach dich mal schlau, was UPnP bedeutet.
Ich halte es für eine Seuche.

lg, mabuse

Moien

Und noch für andere Dinge zweck entfremden, die ein NAS
niemals können wird . . .
email-Server,

http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/SetUpAnEmailSe…

Print-Server

http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/AddPrinter

Fax-Server . . .

Ich weiss dass es mit mgetty geht, hab aber kein HowTo online gefunden.

Oh oh . . . mach dich mal schlau, was UPnP bedeutet.

Das können die Teile inzwischen auch:
http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/CompareUPnP

cu

Warum bastelst du dann keinen „richtigen“ Server?
Da brauchst du ja keine Hochleistungs-Maschine, ein
Mittelklasse Celeron mit einem Gig Arbeitsspeicher,
irgendeiner Hulle-Graka, SATA und GB-Ethernet OnBoard tut’s
völlig. Muss ja nur schnell von der Platte auf’s Netzwerk und
umgekehrt schaufeln. Mein Celeron 2200 schippt mit den neuen
Seagate-Platten locker 80 MB/s übers Netz und strengt sich
dabei noch nicht mal an . . .

Stöpselt dir jeder Hardware-Händler für zwei oder drei
Hunderter zusammen.
Braucht dann zwar mehr Strom als ein NAS, dafür kannst du hier
aber jederzeit nach Gusto nachrüsten und mit einem richtigen
Server-OS vernünftge Zugriffsrechte setzen.
Und noch für andere Dinge zweck entfremden, die ein NAS
niemals können wird . . . email-Server, Print-Server,
Fax-Server . . .

Habe zu Hause einen alten Pentium 2 stehen aber die Lüfter der CPU und vom Netzteil sind mir zu laut und auch der Stromverbrauch ist höher als bei einem NAS. Außerdem sind die NAS schön klein im gegensatz zum PC.

Habe zu Hause einen alten Pentium 2 stehen aber die Lüfter der
CPU und vom Netzteil sind mir zu laut und auch der
Stromverbrauch ist höher als bei einem NAS. Außerdem sind die
NAS schön klein im gegensatz zum PC.

P2 kannste vergessen, weil der Onboard-Controller bei Platten >128 GB zumachen dürfte. Auch hat der bestimmt kein GB-Ethernet mit CNA, daher wären mit einer PCI-Karte bestenfalls 40-50 MB/s drin.

Da muss in jedem Falle was Neues her.

Was den Lärm und die Größe angeht: Ab in den Keller damit!

Und neuere Rechner kann man auch sehr ruhig bekommen.

Was den Stromverbauch angeht . . .
NAS um die 20 W, PC um die 50 W (jeweils nur eine Platte, vernünftige Hardware, grob geschätzt. Bekommt man auch niedriger).
Die 30 W Differenz addieren sich im Jahr im Dauerbetrieb zu ~260 kWh = ~50 Euro auf.

Das ist zwar kein Kleingeld, aber in Anbetracht dessen, was du mit einem richtigen PC für Geschwindigkeiten erzielen kannst, und was du für weitere Möglichkeiten hast, halte ich es persönlich für akzeptabel.
Außerdem dürfte man einen brauchbaren Rechner für deutlich weniger Geld bekommen als ein brauchbares NAS, die ersten zwei bis drei Jahre verbrauchst du an mehr-Kosten nur das, was du beim Kauf gespart hast.

lg, mabuse

Moien

Ich weiss echt nicht was ihr alle habt. Billige NAS Server
kann man schnell machen. Man muss nur von dem extrem lahmen
SMB/CIFS-Protokoll wegkommen. Das frist so viel Speicher und
Bandbreite, das muss langsam werden.

Hier pumpt gerade eine KuroBox recht locker 85MB/s durchs Netz
(mehr geben die Platten nicht her). Allerdings läuft kein
SMB/CIFS sondern ein ftpfs und zeitweise ein netblock-device.

Das ist doch nicht der Sinn von einem NAS.
Die Platten sollen doch im Betrieb im Windows wie lokale Platten vorhanden sein und direkt aus Word oder so heraus funktionieren.

Und sooo schlimm ist das Protokoll nun auch wieder nicht, mein Server hier feuert über die OnBoard-GB auch ~60 MB/s raus. Unter Windows (2k). Selbst wenn das das Maximum sein sollte (auch hier: mehr können die Platten gar nicht), ist das keine Entschuldigung dafür, das fertige NAS-Systeme bei 7 oder 8 MB/s abkacken.

Moien

Hier pumpt gerade eine KuroBox recht locker 85MB/s durchs Netz
(mehr geben die Platten nicht her). Allerdings läuft kein
SMB/CIFS sondern ein ftpfs und zeitweise ein netblock-device.

Das ist doch nicht der Sinn von einem NAS.
Die Platten sollen doch im Betrieb im Windows wie lokale
Platten vorhanden sein und direkt aus Word oder so heraus
funktionieren.

Und ? Ftpfs kann windows von Haus aus, für netblocks gibts Treiber.

Und sooo schlimm ist das Protokoll nun auch wieder nicht, mein
Server hier feuert über die OnBoard-GB auch ~60 MB/s raus.

Ja, bei 10-20x mehr RAM und 4x mal mehr CPU-Power geht das.

cu

Habe mich nun doch entschlossen einen Server zu nehmen statt der NAS.
Nur bei der Hardware bin ich mir nicht ganz sicher.
Was ich brauche ist ein Server wo Win 2003 Server drauf läuft und womit ich TV Programme aufnehmen kann.
Habe mir mal in einem PC-Konfigurator etwas zusammen gestellt.

-CPU=Intel Pentium Dualcore E2140 „Tray“, LGA775
-CPU-Lüfter=Thermaltake Golden Orb II Sockel 775/754/939
-Mainboard=ASRock Conroe1333-D667, Sockel 775, mATX
-Arbeitsspeicher=2048MB DDR2 TakeMS PC4200/533 CL 4
-TV-Karte=Hauppauge WinTV PCI FM
-Gehäuse=Antec NSK 1380, 300W, mATX (Vielleicht aber auch eins ohne Netzteil von ebay)

Was haltet ihr davon? Damit wäre ich bei ca. 260€ und hätte sogar einen Festplatten Recorder mit drin :smile:

Ja, bei 10-20x mehr RAM und 4x mal mehr CPU-Power geht das.

Mehr als was?

Mein Server ist’n oller Celeron 2400 mit nem halben Gig RAM. CPU-Last geht beim Transfer nicht hoch.

Habe mich nun doch entschlossen einen Server zu nehmen statt der NAS.

Weise Entscheidung.

Was ich brauche ist ein Server wo Win 2003 Server drauf läuft
und womit ich TV Programme aufnehmen kann.

Kommen die Programme digital oder analog rein?
Sprich, muss er nur mitschreiben oder selber digitaliseren?

Wenn das erstere zutrifft, dann ist das hier:

-CPU=Intel Pentium Dualcore E2140 „Tray“, LGA775
-CPU-Lüfter=Thermaltake Golden Orb II Sockel 775/754/939
-Mainboard=ASRock Conroe1333-D667, Sockel 775, mATX
-Arbeitsspeicher=2048MB DDR2 TakeMS PC4200/533 CL 4
-TV-Karte=Hauppauge WinTV PCI FM
-Gehäuse=Antec NSK 1380, 300W, mATX (Vielleicht aber auch eins
ohne Netzteil von ebay)

schon gnadenlos übertrieben, das würde auch 'n oller P3 mit einen Gig noch im Interupt schaffen :wink:

Was haltet ihr davon? Damit wäre ich bei ca. 260€ und hätte
sogar einen Festplatten Recorder mit drin :smile:

Im Prizip gut.
Aber die c’t sagt zu diesem Board: „Achtung! Mainboard entspricht nicht der ATX 2.0 Spezifikation (kein ATX 2.0 Stromanschluß)“ (siehe http://www.heise.de/preisvergleich/a261276.html), da würde ich mich nach was anderem umsehen.

lg, mabuse

Ja, bei 10-20x mehr RAM und 4x mal mehr CPU-Power geht das.

Mehr als was?

Beispiel: Nslu2, 133 MHz (spätere Versionen mit 266MHz) XScale mit 32MB SDRAM. Load bei SMB-transfers zwischen 4 und 5.

cu