Natriumhypochlorit auf Nasenschleimhaut

Nach dem Desinfizieren eines Zahnwurzelkanals im Oberkiefer ist wahrscheinlich Natriumhypochlorit auf meine Nasenschleimhaut geraten. Seit ca. 24 Stunden habe ich nun ständig schubweise Flüssigkeitsaustritte (ähnlich wie Nasenbluten nur, dass es eben kein Blut ist) - das Nasenloch ist extrem frei, d. h. man kann extrem gut durchatmen und das ausfließende Wasser kann entsprechend nicht von der Nase gehalten werden, sondern läuft ungehindert aus! Sowie ich meinen Kopf nach vorne beuge oder mich hinlege, beginnt es zu rumoren und das Wasser beginnt zu laufen. Manchmal kommt es auch bei gerader Kopfhaltung ohne Vorankündigung.

Liegt hier eine behandlungswürdige Schädigung vor oder lässt die Wirkung innerhalb von Stunden nach?

Hallo Martin,

Liegt hier eine behandlungswürdige Schädigung vor oder lässt
die Wirkung innerhalb von Stunden nach?

das kann Dir wohl eher ein HNO-Arzt sagen, denn ich bei den von Dir beschriebenen Sachen auf jeden Fall aufsuchen würde.

Gandalf

Liegt hier eine behandlungswürdige Schädigung vor oder lässt
die Wirkung innerhalb von Stunden nach?

Ich kenne das aus dem Chemiestudium als Chlorschnupfen. Die Schleimhäute sind gereizt und versuchen den Stoff weg zu spülen.
Je nach Intensität und Einwirkungsdauer wird die Schleimhaut absterben oder überleben. Ich glaube nicht, dass man den Vorgang beeinflussen kann.
Udo Becker