hast Du bei Deinem Therapeuten / Deiner Therapeutin mal
angesprochen, daß Du nicht weiterkommst, und was das aus
seiner bzw. ihrer Sicht für Gründe sein können?
Nein habe ich nicht, aber sie meinte mal kurz vor Ender der ersten Therapie wenn ich nicht weiter komme, müsste ich mir was anderes suchen.
Stimmt die
„Chemie“ zwischen Dir und Deinem Behandler / Deiner
Behandlerin? Stimmt die Methode? Bist Du tatsächlich bereit
Dich zu öffnen und Veränderungen zuzulassen?
Ich verstehe mich gut mit der Therapeutin. Ob die Methode stimmt weiss ich nicht. Kenne mich mit dem ganzen Therapiesystem nicht aus. Ich bin bereit mich zu öffnen, aber auch nur wenn man mir die Fragen stellt und Nachforschungen anstellt. Ich möchte da nicht unbedingt diejenige sein, die mit dem Thema anfängt, da mir bei heiklen Themen die Tränen kommen und ich dies nicht unbedingt freiwillig tun will. Aber ich denke ein guter Therapeut macht das von sich aus die ganzen Fragen zu stellen um einen Einblick ins Leben des Patienten zu bekommen. Also so allgemeine Fragen wie „Was möchten sie besprechen?“ halte mich nicht für geeignet.
Hast Du Dir denn Deine „Medikamente“ bislang selbst ausgesucht oder
wurden sie Dir von fachkundigen Personen die Dich und Deine
Situation kennen empfohlen?
Die pflanzlichen Medikamente habe ich mir selbst ausgesucht. Ein chemisches gab mir mein Hausarzt. Aber zur Zeit versuche ich es ohne.
Welche Vorstellungen hast Du von Therapie und welche
Anforderungen stellst Du an Deine Begleitung?
Das sie mir im grossen und ganzen gegen meine Ängste hilft und ich eine andere Sichtweise bekomme, sodass meine Ängste weggehen.
Wenn Du bislang als Arzthelferin gearbeitet hast, so hast Du
wohl nicht vermieden Menschen zu begegnen. Du hättest Dir auch
einen Job suchen können bei dem Du allein arbeitest und keinen
Kontakt mit Menschen hast. Das finde ich schon mal positiv,
daß Du Kontakt zu Menschen scheinbar nicht meidest.
Ich wollte meine Angst nicht meine Berufsentscheidung treffen lassen. mein beruf hat mir geholfen, offener zu werden. Anfangs war ich aber scheu.
Abgesehen davon bist Du noch recht jung. Vielleicht geht es
auch darum Dich selbst besser kennenzulernen, unter welchen
Umständen Du Dich öffnen und reden kannst, welche
Voraussetzungen Du brauchst, in Dir selbst oder in Deinem
Umfeld?
Das ist nicht das Problem meines Alters sondern meiner Sozialphobie. Es gibt Leute, die haben dasselbe Problem und sind schon 30 Jahre alt.