Natürliche Mittel gegen Ängste

Hallo Nara,

> … denn ich fange immer an zu schwitzen und zu stottern
> wenn ich vor Gruppen was sagen muss.

Damit bist du nicht alleine, geht den meisten so, und die
„bewältigen“ das einfach mit ÜBUNG, such dir ein Hobby
wo du ständig reden musst - werd Feuerwehrkommandant o.ä. :wink:

> Sonst gibts einiges dazu im Internet, also seriöses.

*lächel* … toole Begründung :wink:

Liebe(s) Gruess(l)e
R2D2

Hallo Ralf

Hallo Nara,

> … denn ich fange immer an zu schwitzen und zu stottern
> wenn ich vor Gruppen was sagen muss.

Damit bist du nicht alleine, geht den meisten so,

Vielleicht dann ne Gruppenhypnose für diese meisten. Dann vielleicht bezahlbar. :smile:

und die

„bewältigen“ das einfach mit ÜBUNG, such dir ein Hobby
wo du ständig reden musst - werd Feuerwehrkommandant o.ä. :wink:

> Sonst gibts einiges dazu im Internet, also seriöses.

*lächel* … toole Begründung :wink:

Häh? Ich steh auf dem Schlauch, ich versteh es nicht… Ich meinte Seiten wie von der Milton Erickson Gesellschaft, da habe ich nichts Unseriöses dran gefunden. Oder?

Grüße

Liebe(s) Gruess(l)e
R2D2

Hallo tinanara,

> Sonst gibts einiges dazu im Internet, also seriöses.

*lächel* … toole Begründung :wink:

Häh? Ich steh auf dem Schlauch, ich versteh es nicht… Ich
meinte Seiten wie von der Milton Erickson Gesellschaft, da
habe ich nichts Unseriöses dran gefunden. Oder?

Es klang so als würde was es im Internet „gibt“
„automatisch“ implizieren das es seriös wäre …
darum. :wink:

Liebe(s) Gruess(l)e
R2D2

Hallo tinanara,

Hallo!

> Sonst gibts einiges dazu im Internet, also seriöses.

Ohja, da hab ich mich blöd ausgedrückt, ich meinte, ich hätte im Internet neben vielen blinkblink oder ganz sanften Hypnoseseiten auch einige gut informierende und sachliche gefunden. Kein Hokuspokus, sondern pure Information und Aufklärung zum Thema.
Jetzt gut? :wink:

*lächel* … toole Begründung :wink:

Häh? Ich steh auf dem Schlauch, ich versteh es nicht… Ich
meinte Seiten wie von der Milton Erickson Gesellschaft, da
habe ich nichts Unseriöses dran gefunden. Oder?

Es klang so als würde was es im Internet „gibt“
„automatisch“ implizieren das es seriös wäre …
darum. :wink:

Liebe(s) Gruess(l)e
R2D2

Du hältst nichts von Therapien, schlägst aber eine vor. :wink:
Dazu noch eine, die - wenn sie richtig gemacht wird - höchst
wirkungsvoll ist. Wenn sie aber falsch gemacht wird, wird die
Angst noch schlimmer.

wie macht man das richtig und wie falsch? (ich sitze jetzt ohnehin im fettnapf, also darf ich fragen! *g*)

gruß
dataf0x

Hallo Datafox,

wie macht man das richtig und wie falsch? (ich sitze jetzt
ohnehin im fettnapf, also darf ich fragen! *g*)

die VT der Sozialen Phobie beinhaltet in der Regel mehr, als das, was Du beschrieben hast. Ein paar Bestandteile habe ich hier

http://people.freenet.de/oliverwalter/Psychologie/Ps…

genannt. Das, worauf Du eingegangen bist, ist die in einem solchen Therapiepaket oft enthaltene Konfrontation mit den Angstsituationen im „realen“ Leben. Sie findet oft parallel zu oder nach einem Selbstsicherheitstraining statt. In der Verhaltenstherapie spricht man von In-vivo-Exposition:

http://people.freenet.de/oliverwalter/Psychotherapie…

Auf der Seite habe ich auch einige Bedingungen für die verschiedenen Arten der Konfrontationstherapie beschrieben. Diese zu berücksichtigen, ist sehr wichtig, da sich sonst die Angst verstärken kann. Man spricht deswegen von Angstlerntraining, wenn die Konfrontationen in ungünstiger Weise stattfinden.

Deshalb bin ich vorsichtig, einem wirklichen Sozialphobiker zu sagen: „Geh hin und mach mal. Dann wird das schon.“ Bei einem wirklichen Sozialphobiker ist die therapeutische Unterstützung sinnvoll, damit der Sozialphobiker sich nicht überfordert oder zu früh aus der Angstsituation flieht. Letzteres würde das Vermeidungsverhalten verstärken.

Beste Grüße,

Oliver

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hast Du bei Deinem Therapeuten / Deiner Therapeutin mal
angesprochen, daß Du nicht weiterkommst, und was das aus
seiner bzw. ihrer Sicht für Gründe sein können?

Nein habe ich nicht, aber sie meinte mal kurz vor Ender der ersten Therapie wenn ich nicht weiter komme, müsste ich mir was anderes suchen.

Stimmt die

„Chemie“ zwischen Dir und Deinem Behandler / Deiner
Behandlerin? Stimmt die Methode? Bist Du tatsächlich bereit
Dich zu öffnen und Veränderungen zuzulassen?

Ich verstehe mich gut mit der Therapeutin. Ob die Methode stimmt weiss ich nicht. Kenne mich mit dem ganzen Therapiesystem nicht aus. Ich bin bereit mich zu öffnen, aber auch nur wenn man mir die Fragen stellt und Nachforschungen anstellt. Ich möchte da nicht unbedingt diejenige sein, die mit dem Thema anfängt, da mir bei heiklen Themen die Tränen kommen und ich dies nicht unbedingt freiwillig tun will. Aber ich denke ein guter Therapeut macht das von sich aus die ganzen Fragen zu stellen um einen Einblick ins Leben des Patienten zu bekommen. Also so allgemeine Fragen wie „Was möchten sie besprechen?“ halte mich nicht für geeignet.

Hast Du Dir denn Deine „Medikamente“ bislang selbst ausgesucht oder
wurden sie Dir von fachkundigen Personen die Dich und Deine
Situation kennen empfohlen?

Die pflanzlichen Medikamente habe ich mir selbst ausgesucht. Ein chemisches gab mir mein Hausarzt. Aber zur Zeit versuche ich es ohne.

Welche Vorstellungen hast Du von Therapie und welche
Anforderungen stellst Du an Deine Begleitung?

Das sie mir im grossen und ganzen gegen meine Ängste hilft und ich eine andere Sichtweise bekomme, sodass meine Ängste weggehen.

Wenn Du bislang als Arzthelferin gearbeitet hast, so hast Du
wohl nicht vermieden Menschen zu begegnen. Du hättest Dir auch
einen Job suchen können bei dem Du allein arbeitest und keinen
Kontakt mit Menschen hast. Das finde ich schon mal positiv,
daß Du Kontakt zu Menschen scheinbar nicht meidest.

Ich wollte meine Angst nicht meine Berufsentscheidung treffen lassen. mein beruf hat mir geholfen, offener zu werden. Anfangs war ich aber scheu.

Abgesehen davon bist Du noch recht jung. Vielleicht geht es
auch darum Dich selbst besser kennenzulernen, unter welchen
Umständen Du Dich öffnen und reden kannst, welche
Voraussetzungen Du brauchst, in Dir selbst oder in Deinem
Umfeld?

Das ist nicht das Problem meines Alters sondern meiner Sozialphobie. Es gibt Leute, die haben dasselbe Problem und sind schon 30 Jahre alt.

Akzeptanz retard
hi, eins der wirksamsten und natürlichsten mittel ist AKZEPTANZ. mit mitteln, pillen und giften dagegen anzukämpfen ist nicht so gut wie der angst auf den grund zu gehen und sie als bestandteuil des lebens zu akzeptieren. ist sie ganz schlimm und lebensbeeinträchtigend kann man ja nochmal drüber nachdenken, ob eine kombination von mittel und behandlung sinnvoll ist.

informiere dich doch mal über pasiflora - also passionsblume -
hier gibt es einige varianten - wenn also bachblüten nicht so anschlägt, dann eben mal eine andere version testen.

abgesehen davon wäre es evtl sinnvoll auf dauer im ursächlichen sinne etwas für dich zu tun - angstthera oder was es eben so gibt - ansonsten empfehle ich den nervenarzt der evtl mehr auf dich als individuum eingehen kann und mit dir gemeinsam ergründen kann ob du evtl zumindest übergangsweise etwas stärkeres benötigst.

bedenke - die ängste werden dich von allein im regelfall nie verlassen und ausserdem findet ohne eine bearbeitung nach und nach - mal schneller mal langsamer - eine verstärkung statt - zu lasten deiner lebensqualität und derer die zu dir gehören evtl ebenfalls.

aber das hast du hier bereits mehrfach gelesen auf die eine oder andere weise. ob und wann fu für den einen oder anderen schritt bereit bist kann aber niemand erzwingen - manchmal ist es nötig noch eine weile zu leiden und erst an dem punkt wo man nicht mehr kann setzt die bereitschaft ein. menschen sind eben so und das ist nicht kritisierbar.

ich wünsche dir viel kraft für dich und mut, denn viel mehr kann man dir nicht raten - die mittel sind eben begrenzt in der anzahl - in der form aber vielfältig.

sorge gut für dich:smile:

liebe grüsse

nina

GABA und 5-HTP

Lies das auf deutsch brandneue Buch „Ernährung und Psyche“ von Horward

Gruss
Beat