Ich bin beim Abnehmen, zusätzlich zu einem recht umfangreichen Sportprogramm. Morgens gibts Müsli, Mittags Salat und „normales“ eher gesundes Essen, abends esse ich nichts, dafür trinke ich Kräutertee. Nun meinte eine Bekannte, für den Abnehmerfolg sei es förderlicher, abends Naturjoghurt zu essen. Was meint ihr?
es kommt, wie fast meistens, darauf an, nämlich auf die Kalorienbilanz. Wenn Du mehr zu Dir nimmst, als Du verbrauchst, dann hilft alles Strampeln nichts.
Grundsätzlich gilt: Was immer der Mensch einwirft, wird vom Körper umgesetzt. Manches marschiert durch, ohne aufzutragen - Wasser zB - aber nichts zehrt.
es kommt, wie fast meistens, darauf an, nämlich auf die
Kalorienbilanz. Wenn Du mehr zu Dir nimmst, als Du
verbrauchst, dann hilft alles Strampeln nichts.
Jogurt ist gut für die Verdauung (wie Danone in einer Reihe von Studien dankenswerterweise belegen konnte) und hat somit sicherlich auch Einfluss auf die Verwertung der sonstigen Nahrung. Als Diätspeise wirkt er aber nur dann, wenn er nicht zusätzlich, sondern anstelle anderer Lebensmittel gegessen wird.
Ich würde die Entscheidung pro oder contra Jogurt daher nicht an irgendwelchen akademischen Kriterien messen, sondern daran, ob’s dir gut tut und schmeckt oder nicht.
Jogurt ist gut für die Verdauung (wie Danone in einer Reihe
von Studien dankenswerterweise belegen konnte)
Da Danone diese „Reihe von Studien“ vermutlich rein aus dem Interesse durchgeführt hat, viele Joghurts zu verkaufen, würde ich dieser Quelle nicht unbedingt glauben. Zigarettenhersteller haben auch Studien durchgeführt, die „nachwiesen“, dass Zigaretten nicht schädlich sind.
Jogurt ist gut für die Verdauung (wie Danone in einer Reihe
von Studien dankenswerterweise belegen konnte)
Da Danone diese „Reihe von Studien“ vermutlich rein aus dem
Interesse durchgeführt hat, viele Joghurts zu verkaufen, würde
ich dieser Quelle nicht unbedingt glauben.
Zigarettenhersteller haben auch Studien durchgeführt, die
„nachwiesen“, dass Zigaretten nicht schädlich sind.
Ganz so einfach ist das nicht mehr!
Die Bevölkerung der Industriestaaten ist zunehmend von so genannten „Wohlstandskrankheiten“ geplagt. Diese Krankheiten werden mit einer falschen Ernährungszusammensetzung, einem übermäßigen Lebensmittelkonsum und mit zu geringer Bewegung in Verbindung gebracht. Dies bringt steigende Kosten für das Gesundheitssystem mit sich. Das Thema hat daher eine goße Bedeutung für die Politik. Eine Mitverantwortung für die Missstände wird oft bei den Lebensmittelherstellern gesucht. Ihre Produktstrategien und Kommunikationsmaßnahmen stehen unter dem Verdacht, zu einer falschen Ernährung beizutragen. Eine mögliche Irreleitung durch kommerzielle Aussagen auf und über Lebensmittel zu verhindern, ist ein Ziel der seit dem 1. Juli 2007 in der EU geltenden Verordnung zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben (kurz: Health Claims-Verordnung). Gleichzeitig sollen Lebensmittelherstellern eine höhere Rechtssicherheit und eine EU-weit einheitliche, den Handel erleichternde Handhabung derartiger Angaben ermöglicht werden.
Was ist ein Health Claim?
Ein Health Claim bzw. eine gesundheitsbezogene Angabe ist laut der Verordnung definiert als „jede Angabe, mit der erklärt, suggeriert oder auch nur mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Zusammenhang zwischen einer Lebensmittelkategorie, einem Lebensmittel oder einem seiner Bestandteile einerseits und der Gesundheit andererseits besteht“. In Abgrenzung dazu stellt eine nährwertbezogene Angabe lediglich heraus, dass von einem bestimmten Nährstoff oder einer Substanz besonders viel oder wenig enthalten ist, ohne jedoch einen Zusammenhang zur Gesundheit herzustellen – etwa „hoher Ballaststoffgehalt“ im Vergleich zu „Ballaststoffe fördern die Darmgesundheit“. Die Verordnung gilt für jegliche kommerzielle Aussage sowohl auf der Verpackung als auch in der Werbung und für Markennamen. Nicht-kommerzielle Informationskampagnen zur Ernährung sind vom Geltungsbereich somit ausgeschlossen. Eine nährwert- oder gesundheitsbezogene Angabe (im folgenden Claim genannt) muss für den „normal informierten, aufmerksamen und verständigen Durchschnittsverbraucher“ verständlich sein. Der Inhalt des Claims muss sowohl wissenschaftlich erwiesen als auch für das entsprechende Lebensmittel und dessen Verwendungssituation wahrheitsgemäß sein, also nicht etwa erst bei übermäßigem Verzehr Wirkung zeigen.
Jogurt ist gut für die Verdauung (wie Danone in einer Reihe
von Studien dankenswerterweise belegen konnte) und hat somit
sicherlich auch Einfluss auf die Verwertung der sonstigen
Nahrung. Als Diätspeise wirkt er aber nur dann, wenn er nicht
zusätzlich, sondern anstelle anderer Lebensmittel gegessen
wird.
Diese Studien hat es gegeben und sie haben durchaus einen gesundheitlichen Nutzen von Joghurt erwiesen. Etwas anderes habe ich nicht behauptet oder auch nur impliziert.
Die Danone-Werbung impliziert aber, dass dieser Nutzen spezifisch für Danone-Produkte wäre, nicht auf die allgemeinen Eigenschaften von Joghurt zurückzuführen sei. Diese Implikation ist es, deretwegen Danone der Werbelüge geziehen wird, nicht die Werbung mit den Studien an sich.
Diese Studie belegt klar den Nutzen auch von Danone-Produkten, kommt aber zu dem Ergebnis, dass deren Wirkung auf das Immunsystem gewöhnlichen Joghurts nicht überlegen sei.
der Joghurt am Abend schadet Dir sicher nicht, iss ihn ruhig, solange es wirklich Naturjoghurt ist und nicht einer mit einer Masse an Kohlenhydraten ( Zucker, Fruchtzucker etc.) Du kannst auch Kräuterquark essen, dessen KH’s fallen nicht ins Gewicht.
Wenn Du nach dem Mittagessen nichts mehr zu Dir nimmst bis zum nächsten Morgen, dann ist das für Deine Leistungsfähigkeit nicht gerade förderlich und zum abnehmen auch nicht.
Wer zu wenig isst nimmt auch nicht ab weil der Körper dann auf Sparflamme schaltet und alles was Du dann zu dir nimmst wird gnadenlos gespeichert…es könnte ja sein das es eine längere Zeit nichts mehr gibt…
Leider ist es nun mal so das dein Körper eigentlich noch in der Steinzeit steckt und nicht immer der Verstand die Oberhand hat.