Natursteinwandabdichtung

Ich möchte nun bald mein unterkellertes Haus in Teilabschnitten von ca. 2m (wegen der Bausicherheit)
aufschachten und die vorhandene Natursteinwand wo im Sockelbereich schon leicht lose Fugen erkennbar sind frisch verfugen und gegebenenfalls verputzen. Worauf muß ich hinsichtlich des zu verwendenen Putzes achten und sollte man zusätzlich noch auf Abdichtung durch Bitumanstrich und oder Noppenbahn achten ?

Hallo Christian,
ich wage zu bezweifeln, dass bei einem älteren Gebäude eine Hauswand aus Natur-/Bruchstein konsequent gegen Feuchtigkeit abgedichtet werden kann. Selbst Bitumendickbeschichtungen stoßen da aufgrund der unregelmäßigen Struktur im Mauergefüge an ihre Grenzen.
Letztendlich wird Feuchtigkeit -selbst wenn die Wand abzudichten wäre- über das Fundament, also die Auflage der Mauer auf Traggrund, aufsteigen.
-.-.-.-.-
Gruß: Klaus

Hallo !

Das sehe ich genauso wie @klaus,leider.

Versuche die aufsteigende Feuchtigkeit durch eine nachträgliche Horizontalsperre unterhalb der Kellerdecke aufzuhalten.
Verwende den Keller so wie er vorgesehen war,als Lagerkeller,der eben etwas feucht wird.
Auch mit viel Aufwand kann man daraus keinen Wohnraum machen.

Man kann bei viel Stauwasserandrang von außen gegen die Grundmauern sicher etwas mit einer Dränage machen und einem Bodenaustausch gegen sickerfähiges Füllmaterial oder sogar Filterkies,Splitt o.gl…
Dann wird das meiste nach unten in die Dränage abgelenkt und abgeführt,steht also nicht mehr direkt und lange vor der Wand.

Da man sowieso aufgraben müsste,wäre dann auch eine Abdichtung möglich. Bei Natursteinmauerwerk = unebene,raue Oberfläche muß bestimmt vorher ein Putz aufgebracht werden um es auszugleichen für eine Abdichtung.

Bei solchen umfangreichen und teuren Maßnahmen solltest Du dich aber vor Ort fachlich beraten lassen über Möglichkeiten,Kosten und Erfolgsaussichten.
Und ob nach dem Rat dann eine Selbsthilfe möglich sein wird ?

MfG
duck313