Navigation mit Magnetkompass

Moin,

ein Fischkutter läuft Anfang der 1950er Jahre von Sassnitz zum fischen nach Bornholm. An Instrumenten sind Magnetkompass und Handlot vorhanden. Wie wurde so navigiert und der Weg nach Bornholm und zurück gefunden?

Ich hätte das so gemacht: Nach dem Gefühl schätzen, wie schnell der Kutter läuft und die jeweils zurück gelegte Strecke mit der Peilung auf dem Kompass bei jeder Kursänderung in die Seekarte eingetragen. So weiß man immer, wo man ungefähr ist. Diesen Standpunkt dann für die weitere Navigation nutzen und per Seekarte die nächste ungefähr nötige Peilung ausrechnen und dann per Kompass das Schiff ausrichten. Irgendwann kommt man dann ungefähr bei Bornholm raus, dann nach Seezeichen Ausschau halten und Kurs ggf. korrigieren.

Wurde das so gemacht?

danke

Das wurde so gemacht. Sowie irgend ein Seezeichen oder ein ebenfalls nutzbares Objekt zu sehen was wurde es mit dem Kompass gepeilt und der Kurs korrigiert.
Zumindestens vereinfacht ausgedrückt.

Das Peilen war eine ständige Kurskorrektur. Auch der Sextant (oder früher Oktant) war wichtig, damit kann man auch vertikal Peilen. Und Sanduhren. Und natürlich die Fixsterne