Nebenberufliche selbstständigkeit

Hallo

Ein Bekannter möchte mir helfen mich selbstständig zu machen und stellt mir Maschine und die dazugehörigen Werkzeuge zu Verfügung. Möchte dieses aber erst nebenberuflich mache.

Wie sieht da die Rechtslage aus. Ist dies einfach so machbar?
Was ist mit meinem jetziger Arbeitgeber?
Muss ich meinem Arbeitgeber davon in Kenntnis setzen? (Möchte ich gerne aber…)

…falls dieser erfährt das ich so etwas vor habe, glaube ich zu wissen, das ich in dieser Firma nicht mehr lange sein werde.

Erfährt mein Arbeitgeber auf einem anderen Weg, IHK Berufsgenossenschaft usw., das ich dieses vor habe?

Denn wen es nicht laufen sollte, habe ich immer noch meine Arbeit.
Klingt zwar sehr eigennützig, ist aber in der jetzigen Situation die auf dem Arbeitsmark herrscht ziemlich einleuchtend.

Und da meine Firma Arbeit auslagert, und ich mich in der gleichen Branche betätigen werde, könnte ich später, wenn alles gut läuft, auch für meine Firma arbeiten.

Jürgen wünscht euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Hallo Jürgen,

in Arbeitsverträgen gibt es dazu meist eine Standardklausel, dass der Arbeitgeber Nebentätikeiten zustimmen muss. Das kann also durchaus ein Kündigungsgrund werden, wenn man es *nicht* sagt und hofft er emekrt es nicht.

Ist der Arbeitegeber einverstanden ist das alles kein Problem. Beim Finanzamt bekommst du eine neue Steuernummer, füllst ein paar Formulare aus - und fertig ist die Laube. Habe ich auch schon gemacht und bisher habe ich nur kompetente und nette Leuten bei den Finanzämtern gehabt, die einem wirklch weitergeholfen haben. Damit will ich sagen: Hab auch keine Berühungsangst davor, einfach mal im Amt nachzufragen.:smile:

grüßlis,

barbara

Hallo Barbara

Den kennst du. „Ich dulde keine anderen Götter neben mir“.
Und genau so ist mein Chef. Wenn ich sehe wie Mitarbeiter angeranzt
werden die nicht so wollen wie er habe ich mich schon öffter gefragt
ob wir eingenlich keine Meinung haben dürfen.

Und das ist es auch warum ich mich selbstständig machen möchte.
Ich weiss wie ich meine Arbeit anzufangen und wie ich sie
zu beenden habe. Mit anderen Worden ich kann mich so richtig entfalten.

Ich werde, wenn ich meine Vorhaben in die Tat umsetze, mal bei den
Ämtern anklopfen und ein paar Infos einholen. Die wissen bestimmt einiges mehr und können auch hifreiche Tipps geben.

Ich Danke dir für deine Antwort und den Hinweis der Ämter.

Mfg Jürgen

Hallo!

An erster Stelle kommt die Gewerbeanmeldung für eine nebenberufliche Tätigkeit.Und die leiten eigentlich alles weiter an die Zuständigen Behörden z. B. Finanzamt und IHK. Sollte sich das Finanzamt nicht melden, dann schleunigst hintraben. Wichtig ist auch die BfA für eine eventuelle Befreiung.

Tschau

Hallo Jürgen,
wenn du einen Arbeitsvertrag hast, dann lese doch einfach nach, ob eine klausel darin enthalten ist. Wegen nebenberufliche Tätigkeit. Wenn nicht, musst du dir überlegen, wie schaffe ich es aus dieser Zwickmühle. Sage ich es meinem Chef oder nicht.
Da du allerdings im selben Bereich tätig wärst. Ist diese Frage bzw. Antwort schwer. Das musst du dann mit deinem Gewissen vereinbaren.
Gruß
Minnie

Hallo Minnie

Es ist nicht das Gewissen was mich plagt. Es sind die Folgen, die entstehen, wenn mein Chef davon erfährt. Ich glaube ich werde dann die Halle kehren müssen.
Ich habe eigentlich folgendes vor. Gosse Betriebe lassen Ihre Arbeit vermehrt auswärts fertigen. Ob im Innland oder Ausland spielt jetzt mal keine Rolle. Ich sehe nur das der Trend schon seit einigen Jahren anhält, und sich sogar noch steigern wird.
Mein Arbeitgeber verlagert die Arbeit auch verstärkt nach auswärts. Diese Firmen nennt man auch Lohnfertigerbetriebe. Gut für den Arbeitgeber, das keine Nebenkosten wie Krankheit, Urlaub, Maschinenausfallszeiten, Lohnnebenkosten usw., anfallen. Das hat die Folge, wie es bei uns schon geschehen ist, das Arbeitsplätze weg fallen.
Jetzt komme ich zu mir. Ich möchte mich als Lohnfertiger selbstständig machen. Und das der Konkurrenzkampf sehr groß ist, wollte ich mich erst mal nebenberuflich etwas anfangen.
Jetzt könnte man ja sagen, prima, kann er ja für unsere Firma arbeiten. Aber mein Chef ist so ein komischer Typ, das ich an diese Vorstellung nicht glauben mag.

Danke für Deine Antwort und einen Gruß aus Köln, Jürgen