Nebengeschäft mit Versand- und Lieferkosten

Hi,

hatte früher als ich mal aktiv bei Ebay einkaufte mehrfach angefragt, ob man denn die HändlerInnen nicht dazu verpflichten könnte, die Versand- und Lieferkosten gleich mitanzugeben.

Grund war u.a., dass ein Händler für seinen Drucker 90 DM Versandkosten innerhalb Deutschlands haben wollte. Ich bot ihm vier Alternativen an, z.B. Post für 17,00 DM bzw. 8,50 EUR. Später hatte mich der Verkäufer negativ bewertet, weil ich angeblich EUR von DM nicht unterscheiden könne. Nun ob 90 DM oder ca. 45 EUR, war für mich das Gleiche. Ebay hat diese negative Wertung, obwohl ich die geforderten Versandkosten mittels E-Mail auch beweisen konnte, nie gelöscht.

Ebay meint, man könne ja nachfragen. Nun, das stimmt, doch es ist doch viel aufwendiger wenn X Käufer nachfragen, anstatt wenn HändlerInnen gleich die Kosten angeben, zumal sie ja ohnehin auf sie zukommen werden. Wenn jemand meint, es hängt davon ab, wieviel jemand bestellt, so kann man durchaus auch eine kleine Liste machen. Das machen ja auch einige HändlerInnen. Doch die meisten leider nicht, die ich anklicke. Achja, und dann wird noch damit argumentiert, sie würden die Kosten nicht eintragen, da sie noch nicht wissen, was das kostet, weil sie ja auch nicht wüßten, ob der Artikel sich überhaupt verkauft. Das mag bedingt auch ein Problem sein, doch bei sovielen und was ist das für eine Einstellung? :smile:

Und leider muß ich immer wieder feststellen, dass wenn ich mal vergesse nachzufragen, bei einigen immer wieder mit den Versand- und Lieferkosten ein kleines Nebengeschäft gemacht wird.

Was tun? Ob sich was ändern würde, wenn mehr Leute dies bemängeln würden?

Ciao,
Romana

Hallo,

ich denke, es gibt auf Ebay kaum einen Artikel, der wirklich nur 1 x angeboten wird. Also biete ich nur bei Verkäufern, deren Versandkosten für mich nachvollziebar sind.

Zudem - ich hab es unten schon geschrieben - gibt es für mich ein Gesamtpreislimit. Und darüber gehe ich nicht. Wie sich das dann zusammensetzt, ist mir vergleichsweise egal.

Alles andere - Haarspalterei - niemand ist gezwungen, bei Versandkostenneppern zu kaufen. Wenn die Zeit für eine Anfrage zu knapp ist - dann biete ich ebenfalls nicht.

Grüße

Wendy

Hi

Mach ich auch so…
keine Versandkosten = kein Gebot von mir
Zu hohe Versandkosten = kein Gebot von mir

Pech gehabt. Oft hat der VK den Schaden wenn seine Ware für die Hälfte weggeht als anderer Leute Artikel mit fairen Versandkosten.

Eine andere Sache ist, da die Versandkosten nicht im KV stehen sondern erst im Nachinein bekannt werden muss ich diese auch nicht akzeptieren und muss die Ware weder kaufen noch abnehmen wenn die Kosten utopisch sind (reale Kosten müssen aber getragen werden).
Negative Bewertung hin oder her.

MfG
Lilly

Hi Romana.
Habe ja gerade gestern auch hier einen Artikel geschrieben und vielleicht hast Du verschieden Meinungen dazu gelesen.
Mir stellen sich echt die Haare zu Berge, wenn ich das teilweise lese!
Du hast echt Recht mit dem Nebengeschäft. In meinen Augen ist die Spanne zu den tatsächlichen Portogebühren+Verpackung+Weg zur Post, den sich viele bezahlen lassen(so die Argumentationen) einfach zu groß. Oder aber wir sind wirklich zu blöd, daß wir bzw.ich mir die restl. Unkosten nicht bezahlen lasse??!
LG Sandra

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Sandra,

habe die Postings nicht gelesen, und ich verstehe auch bzw. sehe es ja auch so, dass ein Käufer sich schützen muss, und selbstverantwortlich die Dinge für sich im Vorfeld klären muß. In der Regel tue ich das auch, doch ab und an schaue ich halt nicht so genau, vergesse es, die Zeit ist knapp… Und wenn ich einen Artikel haben möchte, dann biete ich halt. Gut, ich habe die Option es nicht zu tun.

Wenn ich mir überlege, was ist aufwendiger, einmal einen Preis für Versand- und Lieferkosten zu schreiben, oder mehrere bishin zu möglicherweise gar zig E-Mails nach Versand- und Lieferkosten zu beantworten, verstehe ich nicht, das manche den umständlicheren Weg wählen. Mag auch teils vergessen worden sein, Nachlässigkeit, doch eben teils auch das Geschäft mit dem Nebengeschäft.

Und wieso ist Ebay hier so lasch? Diese Nachfragen nach Versand- und Lieferkosten manchen in Einzelfällen kaum wahrnehmbaren Traffic, doch bei der Masse der Artikel… aber anscheinend fällt das nicht ins Gewicht.

Ich find’s halt schade. Da gibt’s nur die Möglichkeit, wach und flexibel zu sein. :smile:

Ciao,
Romana

…da bin ich mal gespannt…
… auf den link bzw. den Händler der das angeblich gemacht haben soll…

zweifelnde Grüße

Bernd
P.S.: Wenn du Ebay so scheiss findest dann geh doch net mehr dahin statt hier dubiöse Postings zu setzen…
P.P.S.: Abgesheen davon kauft eh nur ein … in diesem Falle bei dem Händler *gg

… auf den link bzw. den Händler der das angeblich gemacht
haben soll…

Ist es denn hier erlaubt, Links zu Händlern zu setzen. Denke nicht.

zweifelnde Grüße

Tja, die Sache stimmt. Und wenn Du sie nicht glauben magst, ist mir auch gleich.

Bernd
P.S.: Wenn du Ebay so scheiss findest dann geh doch net mehr
dahin statt hier dubiöse Postings zu setzen…

Habe ich geschrieben, Ebay nur scheiße zu finden? Nein! Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, sondern bunt. Missstände müssen ja nicht unter den Teppich gekehrt werden, oder?

Dubios? Dachte immer der Angeklagte ist solange unschuldig bis seine Schuld bewiesen ist. :smile:))

P.P.S.: Abgesheen davon kauft eh nur ein … in diesem Falle
bei dem Händler *gg

Ich gehe mal in den Keller zum Lachen.

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Hi Lillian

zu niedrige Versandkosten = ebenfalls kein Gebot von mir :wink:

…wenn ich erst jemandem erklären muss dass er einen 27kg schwere Endstufe nicht sachgemäss verpackt haben kann wenn er 13 EU Versandkosten nimmt ist er entweder zu doof oder wickelt das Gerät in eine Lage Luftfolie ein um es so Hermes und seinem schicksal zu überlassen - hatte ich vor 3 Wochen und hatte zum Glück jemanden der’s abholen konnte… Ich hatte dasselbe Gerät einmal verschickt, es wog mit Verpackung Brutto 32 KG. unversichert etwa 26 EU reine Versandkosten. Da werd ich misstrauisch, der der VK hat entweder keine Ahnung oder verschickt es tatsächlich in ner Tüte.
hh

Hallo,

hatte früher als ich mal aktiv bei Ebay einkaufte mehrfach
angefragt, ob man denn die HändlerInnen nicht dazu
verpflichten könnte, die Versand- und Lieferkosten gleich
mitanzugeben.

eine entsprechende Mail habe ich auch schon mehrfach an Ebay geschickt, in der Hoffnung, daß mehrere Leute das tun und Ebay reagiert. Fehlanzeige! Es gab zwar jedes mal eine nette Antwort von Herrn Computer, das war’s.
Da müssen wir halt weiter gut aufpassen, Ebay ist an dem Thema nicht interessiert.

cu Rainer

Hi

Mach ich auch so…
keine Versandkosten = kein Gebot von mir
Zu hohe Versandkosten = kein Gebot von mir

Moin moin,

kleine Einschränkung

geringer Preis und hohe Versandkosten = Gesamtpreis = günstig

dann hab ich kein Problem mit hohen Versandkosten.

Ich stelle immer mehr fest, dass Artikel mit hohen Versandkosten so abschrecken, dass der eigentlich Preis sehr günstig bleibt, so dass es sich in der Gesamtheit wieder lohnt. Hier gilt aber wie überall: kalkulieren sollte man den Gesamtpreis inklusive Nebenkosten und nicht den reinen Nettoverkaufspreis.

Gruß

ALex

Nabend

Mach ich auch so…
keine Versandkosten = kein Gebot von mir
Zu hohe Versandkosten = kein Gebot von mir

kleine Einschränkung

geringer Preis und hohe Versandkosten = Gesamtpreis = günstig

dann hab ich kein Problem mit hohen Versandkosten.

Ich stelle immer mehr fest, dass Artikel mit hohen
Versandkosten so abschrecken, dass der eigentlich Preis sehr
günstig bleibt, so dass es sich in der Gesamtheit wieder
lohnt.

Ich kaufe generell nicht bei Versandkostenabzocker und wenn du denn Trend ja ebend selbst entdeckt hast, andere wohl auch nicht. Nur so lernen se vielleicht was draus, wenns im Geldbeutel wehtut :wink:
Da schick ich manchmal noch ne Mail ‚Ja wenn die Versandkosten nicht so unverschämt wären, würd ich auch bieten‘ :stuck_out_tongue_winking_eye:

Erziehung geht doch vor Geld und so arm bin ich nicht das ich wegen paar Euro Unterschied beim Versandabzocker bieten muss. Solangs immernoch billiger ist als im Laden oder nen Onlineshop bin ich zufrieden.
Freut sich halt ne ärmere Sau dies billig gekriegt hat und der VK rafft vielleicht das sein Angebot irgendwo nicht sehr überzeugend war.

Den krassesten Unterschied hab ich mal bei ner Steuersoftware gesehen. Die Auktion mit den teuersten Versand (VK _bestand_ auf versicherten Versand in Form von Postpaket auch wenn die CD + Handbuch locker als Einschreiben gegangen wäre) die bei 5 EUR endete wenn se woanders im Durchschnitt bei 30-35 war.

Über sowas freu ich mich :stuck_out_tongue:
Jaja die Schadenfreude :stuck_out_tongue_winking_eye:

Lilly

Hallo Romana,

persönlich finde ich, dass „Hirn einschalten“ meistens solche Situationen vermeiden kann.

Wenn keine Versandkosten angegeben sind, biete ich nicht auf irgendwelche Artikel. Das ist die Regel.
Außnahme zur Regel.
Wenn ich etwas unbedingt trotzdem haben möchte, dann frage ich VORHER nach.

Ich habe daher noch nie böse Überraschungen in dieser Hinsicht erlebt.

Ebay verpflichtet die Verkäufer nicht die Versandkosten anzugeben, also nützt auch das lamentieren darüber nichts.

Gruß Ivo

Wie Du siehst…
…ist die weibliche Logik eine andere :smile:

kleine Einschränkung
geringer Preis und hohe Versandkosten = Gesamtpreis = günstig
dann hab ich kein Problem mit hohen Versandkosten.

Das ist zu viel Mathematik für die holde Weiblichkeit :smile:

Ich stelle immer mehr fest, dass Artikel mit hohen
Versandkosten so abschrecken, dass der eigentlich Preis sehr
günstig bleibt, so dass es sich in der Gesamtheit wieder
lohnt. Hier gilt aber wie überall: kalkulieren sollte man den
Gesamtpreis inklusive Nebenkosten und nicht den reinen
Nettoverkaufspreis.

Und ich kenne Verkäufer, die schon mal die Notbremse ziehen. Die behaupten dann im Nachhinein, einen Defekt an dem Artikel entdeckt zu haben (versteckter Mangel, geht nach den Ebay-Statuten). Und wenn dann der Käufer sistiert, war es eben schon im Müll gelandet.
Man kann auch einen Pusher einsetzen, der das Schnäppchen hochtreibt oder aus dem Verkehr zieht. Kostet halt mehr als die versteckten Mängel, weil Verkaufsprovision anfällt. Je nach Preislage tritt dann der Pusher vom Kauf zurück.

Bei jedem Markt regelt Angebot und Nachfrage den Preis. Aber jeden Morgen wachen wieder Dumme auf… oder es sind Leute mit viel Zeit und Spieltrieb, denen die Vernunft abhanden gekommen ist (davon gibt’s im Internet genug).

Gruß
Richard

Hi Romana.
Habe ja gerade gestern auch hier einen Artikel geschrieben und
vielleicht hast Du verschieden Meinungen dazu gelesen.
Mir stellen sich echt die Haare zu Berge, wenn ich das
teilweise lese!
Du hast echt Recht mit dem Nebengeschäft. In meinen Augen ist
die Spanne zu den tatsächlichen Portogebühren+Verpackung+Weg
zur Post, den sich viele bezahlen lassen(so die
Argumentationen) einfach zu groß. Oder aber wir sind wirklich
zu blöd, daß wir bzw.ich mir die restl. Unkosten nicht
bezahlen lasse??!
LG Sandra

Ich kann das auch kaum glauben, daß jemand soviel an Versandkosten verlangt haben soll, wäre schon interressant zu wissen welcher Ebayname das wäre, denn dieser hätte mit sicherheit seeeeehr viele Negative Bewertungen.
Aber zu Sandras Artikel hier kann ich nur sagen:smiley:as Verkäufer ihre Unkosten zum Teil gedeckt haben wollen,mit einer Versandkostenpauschale finde ich durchaus normal und richtig, denn neben den reinen Versandkosten kommen die Zeit die Artikel einzustellen, denke nur mal an eine Artikelbeschreibung für ein Buch, oder das Verpacken,den weg zur Post, den man sonst nicht machen würde, bei dem man vielleicht sogar mit dem Auto oder Bus fahren muß/ zumindest bei Privatpersonen finde ich es vollkommen in Ordnung.Ich denke mal wenn es auch im Rahmen bleibt bei vielleicht 0,50 - 1 Euro kann dafür nicht zuviel sein: Bei Privatpersonen!Denn oft werden auch Sachen weit unter dem Wert versteigert!

Gruß Annika