Nebenkostenabrechnung Heizungskosten

Hallo,

angebommen im Jahr 2010 wäre eine Wohnung zum ersten mal bezogen worden. Es würde sich um eine Dachgeschosswohnung handeln, die in einem alten Haus vom Vermieter hergerichtet wurde. Vorher wäre der Raum noch nie zu Wohnzewekcen genutzt worden.

Die Wohnung hätte eine Wohnfläche von knapp 30 m².
Da durch den Erstbezug keine Erfahrungswerte vorliegen würden, wären vor dem Einzug angemessen scheiende Nebenkosten von 100€ vereinbart worden, welche mit der Miete bezahlt worden wären.
Die Dauer der Meite hätte 8,5 Monte betragen.

Die erst 9 Monate nach beendigung der Miete vorgelegte Abrechnung würde nun 1200€ Nebenkosten ausweisen (für 8,5 Monate). Der größte Posten wäre hierbei Gas mit 725 €. Ein Gasherd wäre nicht vorhanden.

Wie würde eine derart starkte Abweichung von den vereinbarten Nebenkosten zu bewerten sein?

Gruß
Gharlane

Hallo,

ich bitte um mehr Informationen. Wieviele Räume sind vorhanden und wieviele Heizkörper? Ist Heißwasser auch vorhanden oder wird dies per Durchlauferhitzer geregelt? Wie groß sind die Heizkörper LxB?
Beste GRüße
Kocki

Hallo Kocki,

danke für die Rückmeldung.
Es handelte sich um einen verwinkelten Raum mit 2 Heizkörpern.
Die größe der Heizkörper kann ich nur schätzen: Standardgröße mit eimal mit 1,20 Meter Breite und einmal mit 0,6 Meter Breite.
Warmwasser ist in der Nebenkostenabrechnung nicht extra ausgewiesen, daher gehe ich davon aus, dass dieses mit in den Posten Gas fällt.

Ich gehe mal davon aus, dass der Vermieter bei der Ablesung erlich war… Dennoch unterscheiden sich die tatsächlichen Nebenkosten von den angenommenen erheblich.

Gruß Gahrlane

Hallo,
eine Vergleichswohnung mit 46 qm und 4 in etwa gleich großen Heizkörpern, jedoch ohne Heisswasser, hat für 12 Monate ca. 500 Euro an HeizungsNebenkosten in einem Merhfamilienhaus mit zentraler Heizung gehabt.
Allerdings kann bei Personen, die es gerne sehr warm haben wollen in ihrer Wohnung, zu erheblichen Verbrauchs-Unterschieden kommen.
Beste Grüßen
Kocki

Hallo Kocki,

Ja, ich dachte auch eher daran, ob sich vereinbarte Nebenkosten derart stark von den tatsächlich anfallenden unterscheiden dürfen…
Da das ganze aber wohl verbrauchsabhängig eingerechnet wurde, wird es von den Zahlen her schon stimmen.

Vielen Dank für die Antworten.

Gruß
Gharlane

Hallo Gharlane,
solche Konjunktiv-Anfragen habe ich eigentlich nicht so gerne… in der Regel handelt es sich ja doch um einen realen Fall, warum dann also so kompliziert?
Erst einmal kommt es darauf an, WELCHE 8,5 Monate das waren. Wenn es die Wintermonate waren, ist mit hohen Energiekosten zu rechnen. Normalerweise werden diese mit den „billigeren“ Sommermonaten ausgeglichen. Wenn das nicht der Fall ist, muss heftig nachgezahlt werden. Zdem die exorbitante Energiepreiserhöhung 2010 vorher nicht absehbar war. 100€ Nebenkostenpauschale sind relativ. Ob man damit auskommt, hängt vom Heizverhalten ab, der Dachisolierung, der Art der Fenster, den anderen Kosten, die in der NKA enthalten sind (Wasserverbrauch…). 725€ Gaskosten für 8,5 (Winter-) Monate sind aber ok.

Gruß

Mary

Hallo Mary,

Vielen Dank für die Antwort.
Ja, ich hätte auch leiber nicht im Konjnktiv geschrieben. Das verkompliziert das ganze so…
Aber wer-weiss-was weißt beim einstellen der Frage mehrfach darauf hin, dass rechtliche Fragestellungen nicht als realer Fall bzw. in der Ich Form geschrieben werden dürfen.

Wintermonate waren mit dabei. Ich bin mittlerweile auch zu dem Schluss gekommen, dass die Gaskosten wohl schon stimmen.
Es ging mir mehr darum, wie stark tatsächliche Nebenkosten (bei normalem Nutzungsverhalten) von vereinbarten abweichen dürfen…

Gruß
Gharlane