Nebenverdienst bei Familienversicherung

Fall: Frau (41Jahre, familienversichert) hat Möglichkeit auf Nebenverdienst mit 500 - 600 Euro monatlich (freiberuflich).

D.H. sie würde aus der Familienversicherung rausfallen u. müßte sich selber versichern, nur macht das ganze ja keinen Sinn, wenn das meiste davon dann an die Krankenversicherung abgeführt werden müßten (Angebot von PKV mit hoher Selbstbeteiligung liegt z.B. bei 270 Euro)

Weiß jemand Rat?

Bei der GKV nach der Prämie für eine freiwillige Versicherung fragen, auf die Höhe der Einnahmen ausdrücklich hinweisen. Alternativ Mini-Job mit 400 € und den Rest in eine Mini-Job-bAV.

Danke schonmal, 400 Euro Job ist nicht möglich, ginge nur wie angeben mit Minimum 500-600 Euro

Für alle, die es noch interessiert: Anruf bei der GKV = bis 18 Stunden Arbeitszeit pro Woche u. max. 840 Euro Verdienst pro Monat (nebenberufliche Selbständigkeit) = es wird ein Betrag von 143,64 fällig.

Deswegen der Vorschlag mit der bAV, da kommt alles rein, was über 400 € ist und schon ist der GKV Beitrag gespart.

Hallo Koko,

Eine Lösung hast Du ja schon selbst gefunden.

Aber noch mal nachgehakt: Heißt „Nebenverdienst mit 500 - 600 Euro monatlich (freiberuflich)“ 500 - 600 Euro Gewinn oder Umsatz?

Für die Beurteilung der Famileinhilfe ist der Gewinn, nicht der Umsatz entscheident. Wenn der GEWINN regelmäßig unter 360,- EUR / Monat sinkt und die Selbständigkeit NICHT als Hauptberuflich anzusehen ist, würde IMHO ein Anspruch auf Famileinhilfe erhalten bleiben.

Gruss Conrad

Hallo, es ist kein Gewerbe, es ist einfach freiberufliche Projektarbeit, deshalb sind es einfach Einkünfte und man kann nicht zwischen Gewinn u. Umsatz unterscheiden.

Hallo!

Das verstehe ich nun nicht. Wieso kann man bei freiberuflicher Projektarbeit „nicht zwischen Gewinn u. Umsatz unterscheiden“. Das macht mich neugierig. Normalerweise hat man doch auch bei freiberuflicher Tätigkeit Kosten?? (Wenn der Auftraggeber alle Kosten trägt rückt das ganze verdächtig an die Scheinselbständigkeit ran)

Leider dürfen wir hier ja keine individuelle Beratung geben, daher nur der allgemeine Tipp, daß Du dich doch mal mit einem Steuerberater zusammensetzen solltest. Oft gibt es Kosten (z.B. Reisekosten, Telefon etc.), die man über Pauschalen gewinnmindernd geltend manchen kann, an die der Laie gar nicht denkt.

Gruss Conrad