Nebenwirkungen der Impfung gegen Gebärmutterhalskr

Hallo Frieeda,

dann erzähl doch mal was über Deine Erfahrungen hierüber,
speziell bei der genannten Fragestellung. Wieviele
„Impffolgen“ hattest Du denn in Deiner Praxis?

Erzählungen und noch dazu aus dem tierischen Bereich sind an dieser Stelle sicher fehl am Platz. Schau doch mal ab und zu bei den Haustieren rein, da ergibt sich vielleicht aufgrund einer Frage mal die Möglichkeit über Kreuzverschlag, Hufrehe, Equines Sarkoid usw. als Folge von Impfungen zu reden.

Lieber Gruß Steffi

Hallo Frieeda,

Ein Arzt muss seine Kenntnisse in allen medizinischen
Bereichen (Anatomie, Pathologie, Chemie, Physiologie etc…)
nachweisen und darf auch nur dann tätig werden, wenn er dies
getan hat.
Ein Heilpraktiker oder auch ein Homöopath muss dies nicht.

Nicht ist nicht ganz richtig. Zumindest im Humanbereich müssen Kenntnisse gesetzlich nachgewiesen werden. Nur leider ist es keine Ausbildung in dem Umfang wie ein Medizinstudium. Ich würde es sehr begrüßen, wenn es gute mehrjährige Vollzeitausbildungen vor allem mit guter Vertiefung der alternativen Behandlungsweisen und Assistenzjahr geben würde.

Die Kenntnisse und Fähigkeiten eines Homöopathen möchte ich
nicht in Abrede stellen,

das freut mich zu hören

die einer Fleischereifachverkäuferin allerdings auch nicht.

Natürlich nicht! Schließlich hat sie lange dafür gelernt.

…interessiert die Meinung zu möglichen Impfschäden eher weniger.

Die Ursprungsfrage ging auch nicht Meinungen, sondern um erfahrungen. Und da hat hat jeder seine eigenen.

Gruß Steffi

Hallo

Ein Heilpraktiker oder auch ein Homöopath muss dies nicht.
Nicht ist nicht ganz richtig. Zumindest im Humanbereich müssen
Kenntnisse gesetzlich nachgewiesen werden.

Irrtum, es muss nur nachgewiesen werden, dass er keine Gefahr für die Allgemeinheit ist. Es gibt keine Ausbildungsregelung.
LG frieeda

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Hallo Steffi,

dann erzähl doch mal was über Deine Erfahrungen hierüber,
speziell bei der genannten Fragestellung. Wieviele
„Impffolgen“ hattest Du denn in Deiner Praxis?

Erzählungen und noch dazu aus dem tierischen Bereich sind an
dieser Stelle sicher fehl am Platz. Schau doch mal ab und zu
bei den Haustieren rein, da ergibt sich vielleicht aufgrund
einer Frage mal die Möglichkeit über Kreuzverschlag, Hufrehe,
Equines Sarkoid usw. als Folge von Impfungen zu reden.

Sicher nicht, da ich in der Lage bin zwischen Human und Tiermedizin zu unterscheiden. Es labern schon viel zu viele rum ohne Ahnung zu haben.
LG frieeda

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Hallo,

vielen Dank.

Wenn ich richtig verstanden habe, handelt es sich bei den Medikamenten um jene, welche man gegen diese Papillomaviren benutzt?

Grüße

Hallo,
das es eine Ausbildungsregelung gibt wurde auch nicht behauptet. Allerdings gibt es wie gesagt eine gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen durch die Gesundheitsämter und in sofern muss der Nachweis von Kenntnissen der Anatomie, Physiologie, Pathologie und Gesetzeskunde - speziell das Infektionsschutzgesetz erbracht werden.
Gruß
Werner

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Hallo,

das es eine Ausbildungsregelung gibt wurde auch nicht
behauptet. Allerdings gibt es wie gesagt eine gesetzlich
vorgeschriebene Prüfungen durch die Gesundheitsämter

bis hierhin stimmt es

und in
sofern muss der Nachweis von Kenntnissen der Anatomie,
Physiologie, Pathologie und Gesetzeskunde - speziell das
Infektionsschutzgesetz erbracht werden.

und dies ist nicht geregelt und hier gibt es keine Standards.
So ist der Übergang „in sofern muss“ nicht zulässig.
Zitat:
Die einzige Bedingung, um als Heilpraktiker zu arbeiten, ist eine Überprüfung beim Gesundheitsamt auf seine Kenntnisse und Fähigkeiten. Für diesen Bereich gibt es keine Prüfungsordnung. Es ist nicht gesetzlich geregelt, welche Kenntnisse überprüft werden. Meist sind es Grundkenntnisse über allgemeine Anatomie und Physiologie. Spezielle Krankheitslehre und Therapie muss nicht nachgewiesen werden. Besteht ein Kandidat die Heilpraktikerprüfung nicht, so kann diese beliebig häufig wiederholt werden. Es gibt auch einen gewissen Prüfungstourismus zu den Ämtern, denen leichtere Prüfungsbedingungen nachgesagt werden.

Gruß

frieeda

Hallo Klößchen,

Wenn ich richtig verstanden habe, handelt es sich bei den
Medikamenten um jene, welche man gegen diese Papillomaviren
benutzt?

so in etwa. Genauer: Es sind Impfstoffe gegen bestimmte Papillomviren.
Ich kürze hier mal ab: „G“ für Gardasil, „C“ für Cervarix und „HPV“ für humanes Papillomvirus.
Man hat ca. 50 verschiedene HPV identifiziert, die Krebs auslösen können, und hat die Fieslinge einfach durchnummeriert. Am häufigsten wird Gebärmuttermundkrebs von HPV 16 und 18 ausgelöst. Diese beiden zusammen lösen ca. 70 % dieser Krebsarten aus, und gegen diese beiden HPV-Typen impfen „G“ und „C“. Also: 30 % Restrisiko bleibt immer noch, sich durch andere HPV-Typen diesen Krebs zu holen.
Vorteile „G“: Zusätzlich HPV 6 und 11-Impfstoff. Typ 6 und 11 sind harmlos, können aber lecker Genitalwarzen auslösen.
Vorteile „C“: Zwar kein Schutz gegen Genitalwarzen, dafür ein modernes Adjuvans (=Stoff, der die Impfung wirksamer macht) Top Schutz durch Studien belegt für 5,5 Jahre. Längere Daten gibt’s noch nicht. Konstant hohe Antikörperkonzentrationen über diesen Zeitraum nachgewiesen, während „G“ nach ein paar Jahren zu schwächeln scheint.
Kann sein, dass man also „G“ häufiger auffrischen muss als „C“, aber das wird sich erst mit den Jahren zeigen.

Wichtig: Diese Impfung ersetzt KEINEN Vorsorgetermin !!! Warum?
1.) Weil nur 70 % Abdeckung besteht für Mädchen, die zum Impfzeitpunkt noch keinen sexuellen Kontakt hatten. Es reicht Hautkontakt ohne Penetration, um schon mit HPV infiziert zu werden.
2.) Weil oft nicht nachgewiesen werden kann, ob man schon HPV-positiv ist. Diese Viren wandern in die unteren Hautschichten, sind dann erst mal fürs Immunsystem nicht erkennbar. Dann hat man zwar tolle Antikörper, die das HPV aber nicht finden. Im Untergrund baut es fleißig Zellen um, und wenn es heraus wächst (die älteren Zellschichten wachsen immer weiter nach oben, und werden dort abgeschilfert), dann hat man plötzlich eine gefährliche HPV-Schwemme, und ein Areal veränderter Zellen.
Dort setzt übrigens der Impfstoff bzw. die Antikörper auch an. Deshalb soll es Sinn machen, dass auch HPV-positive Frauen geimpft werden.
Ein „Medikament“ wie ein Antibiotikum ist es nicht, vor allem nicht, wenn die Frau schon vor der Impfung HPV-positiv war. G und C schützen aber wirksam gegen HPV-Neuinfektion der Typen 16 und 18.
3. Weil es noch andere Krebsarten gibt, die bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt werden können wie Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs.

Also, is nix mit Einsparen der Höhlenforscher-Termine. Aber ein bis zu 70 %iger Schutz gegen Gebärmuttermundkrebs, und andere „Läsionen“ ist doch auch nicht zu verachten. Und wenn wir Frauen dem HPV 16 und 18 den Garaus machen, können die Männer auch aufatmen. Das Zeugs löst u. a. beim Mann Peniskrebs aus. Zwar selten, aber wenn das gute Stück mal unter die Guillotine muss… AUTSCH!

LG
Tollkirsche

PS: Der wirksamste Schutz: Apfel essen, anstatt… ***ggg***

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