Hallo liebe Foren Gemeinde,
ich hab nen recht niedrigen Blutdruck von ca. 90-95 zu 60-65, deshalb hat mein Arzt gemeint ich solle Effortil zu mir nehmen, ich habe gestern um 13 Uhr eine Tablette genommen, danach hats mich den ganzen Tag nur noch weggedreht, mir wurde so extrem schwindelig und ich bekam seltsame Angstzustände, das ganze habe ich jetzt 26 Stunden danach immer noch, zwar nicht so stark aber immer noch da, kann das jetzt immer noch von Nebenwirkungen der Tablette kommen ? habe es dann nicht mehr weiter genommen weils mir gar nicht gut damit ging.
gruß
ich hab nen recht niedrigen Blutdruck von ca. 90-95 zu 60-65,
deshalb hat mein Arzt gemeint ich solle Effortil zu mir
nehmen, ich habe gestern um 13 Uhr eine Tablette genommen,
danach hats mich den ganzen Tag nur noch weggedreht, mir wurde
so extrem schwindelig und ich bekam seltsame Angstzustände,
das ganze habe ich jetzt 26 Stunden danach immer noch, zwar
nicht so stark aber immer noch da, kann das jetzt immer noch
von Nebenwirkungen der Tablette kommen ? habe es dann nicht
mehr weiter genommen weils mir gar nicht gut damit ging.
Diese Geschichte sollten Sie der Herstellerfirma schicken. Effortil gehört genau wie etwa Miroton zu de sicher unwirksamen Mittelchen. Ich habe es immer verschrieben, wenn jemand mit sehr diffusen, unfaßbaren Beschwerden ankan.
Man man den Blutdruck nicht heben, weder mit Effortil, noch mit sonst etwas.
Natürlich gibt es solche Mittelchen, aber die verwenden wir gewöhnlich wir im Krankenhaus auf der Intensivstation
Tragen Sie es mit Fassung: Leute mit niedrigem Blutdruck leben zwar nicht so angenehm, dafür aber länger.
ich werde es auch sein lassen Medikamente gegen den Blutdruck zu nehmen, habe es hauptsächlich genommen weil mir immer schwindelig ist und der Arzt sagte das kommt vom zu niedrigen Blutdruck, aber ihre Antwort hat meine Frage noch nicht beantwortet
hat jemand anderst noch eine Idee ?
Hallo Daniel,
du kannst dich über die Nebenwirkungen von Effortil schlau machen, wenn du diesen Link ansteuerst:
http://www.effortil.de/download/Gebrauchinformation_…
Gruß
Montanus
Danke den Link kenn ich schon, ist jja logisch das ich mir den Beipakzettel als erstes durchlese, die Frage ist eigentlich eher ob die Nebenwirkungen so lange anhalten.
Hallo Daniel,
Danke den Link kenn ich schon, ist jja logisch das ich mir den
Beipakzettel als erstes durchlese, die Frage ist eigentlich
eher ob die Nebenwirkungen so lange anhalten.
das ist möglich; die unangenehmen Nebenwirkungen sollten allerdings nach und nach weniger werden. Andernfalls muus du deinen Arzt aufsuchen.
Montanus
naja ok, dann wart ich mal noch ab, seit gestern ist ja auf jedenfall schon viel besser nur sind se halt immer noch da diese netten nebenwirkungen der wunderwaffe medikamente.
Diese Geschichte sollten Sie der Herstellerfirma schicken.
Effortil gehört genau wie etwa Miroton zu de sicher
unwirksamen Mittelchen.
Warum ist das unwirksam? Ist doch ein Sympathomimetikum, das sollte doch messbar den Blutdruck und die Herzfrequenz steigern?
Zudem lassen die Nebenwirkungen doch den Schluss zu, dass es so ganz unwirksam nicht sein kann 
Warum ist das unwirksam? Ist doch ein Sympathomimetikum, das
sollte doch messbar den Blutdruck und die Herzfrequenz
steigern?
Zudem lassen die Nebenwirkungen doch den Schluss zu, dass es
so ganz unwirksam nicht sein kann 
Falsch rum: Nichtballes, was Nebenwirkungen hat, hat auch Hautptiwrkungen!
Effortil Depot Perlongetten Stand: 05.2003
1
- Bezeichnung des Arzneimittels
Effortil Depot Perlongetten
Wirkstoff: (±)-Etilefrinhydrochlorid
- Verschreibungsstatus/Apothekenpflicht
Apothekenpflichtig
- Zusammensetzung des Arzneimittels
3.1 Stoff- oder Indikationsgruppe
Sympathomimetikum
3.2 Arzneilich wirksame Bestandteile
1 Kapsel enthält 25 mg (±)-Etilefrinhydrochlorid.
3.3 Sonstige Bestandteile
Lactose, Gelatine, Ethylcellulose, Macrogol, Polyvidon,
Methylhydroxypropylcellulose, Magnesiumstearat,
Farbstoffe: Erythrosin (E127), Indigocarmin
(E132).
- Anwendungsgebiete
Orale Anwendung
Kreislaufregulationsstörungen mit Hypotonie, die
im Stehtest mit Beschwerden wie Schwindel,
Schwächegefühl, Blässe, Schweißausbruch, Flimmern
oder Schwarzwerden vor den Augen sowie
mit einem deutlichen Blutdruckabfall ohne einen
Anstieg der Herzschlagrate einhergehen.
- Gegenanzeigen
Effortil Depot Perlongetten dürfen nicht angewendet
werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen Etilefrinhydrochlorid
oder einen der anderen Bestandteile des Arzneimittels
• hypotone Kreislaufregulationsstörungen mit
hypertoner Reaktion im Stehtest
• Hypertonie
• Thyreotoxikose
• Phäochromozytom
• Engwinkelglaukom
• Entleerungsstörungen der Harnblase, insbesondere
bei Prostataadenom mit Restharnbildung
• sklerotischen Gefäßveränderungen
• koronare Herzkrankheit
• tachykarde Herzrhythmusstörungen
• Herzklappenstenose
• hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie
Vorsicht ist geboten bei:
• Diabetes mellitus
• Hyperkalzämie
• Hypokaliämie
• schweren Nierenfunktionsstörungen
• Cor pulmonale
Hinweis
Schwangerschaft und Stillzeit
Effortil Depot Perlongetten dürfen in den ersten 3
Monaten einer Schwangerschaft nicht angewendet
werden, da Tierversuche Hinweise auf eine
teratogene Wirkung (Missbildungen) bei hohen
Dosen Etilefrin ergeben haben und Erfahrungen
beim Menschen nicht vorliegen.
Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat ist eine Anwendung
möglich, wenn der behandelnde Arzt
dies befürwortet.
Effortil Depot Perlongetten können die uteroplazentare
Durchblutung beeinträchtigen und zu
Gebärmuttererschlaffungen führen.
Während der Stillzeit dürfen Effortil Depot Perlongetten
nicht angewendet werden, da ein Übergang
in die Muttermilch nicht auszuschließen ist
und bei Säuglingen keine Erfahrungen vorliegen.
- Nebenwirkungen
Gelegentlich können unter der Anwendung von
Effortil Depot Perlongetten Palpitationen, Unruhe,
Schlaflosigkeit, Angstzustände, Diaphorese,
Schwindelgefühl und Magen-Darm-Beschwerden
auftreten. Ferner kann es zu pektanginösen Beschwerden,
Tachykardie, ventrikulären Herzrhythmusstörungen
sowie hypertonen Reaktionen —
z. T. mit Kopfschmerzen und Tremor — kommen.
Beim Vorkommen dieser Symptome sollte die Dosis
vermindert werden.
In Einzelfällen sind nach Einnahme von Effortil
Depot Perlongetten Überempfindlichkeitsreaktionen
auf den Bestandteil Erythrosin möglich.
- Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Folgende Wechselwirkungen mit Effortil Depot
Perlongetten sind zu beachten:
- Warnhinweise
Keine
- Wichtigste Inkompatibilitäten
Keine.
- Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben
Maximale Tagesdosis
Im Allgemeinen sollte die folgende maximale Tagesdosis
nicht überschritten werden:
Erwachsene und Kinder
über 6 Jahren 50 mg
Kinder zwischen 2 und 6 Jahren 40 mg
Kinder unter 2 Jahren 30 mg
- Art und Dauer der Anwendung
Bei den Effortil Depot Perlongetten wird der Wirkstoff
aus den in der Kapsel enthaltenen kleinen
„Trägertabletten“ sofort und kontinuierlich freigegeben,
so dass die Kreislaufwirkung schnell einsetzt
und über 8 – 9 Stunden anhält.
Die Kapsel ist ungeöffnet und unzerkaut, am besten
mit reichlich Flüssigkeit (ca. 1 Tasse voll) morgens
zum Frühstück einzunehmen, gegebenenfalls
eine weitere Kapsel am frühen Nachmittag.
In Ausnahmefällen können Erwachsene die morgendliche
Dosis auf 2 Kapseln erhöhen. Gelegentlich
im Stuhl auffindbare „Trägertabletten“
haben ihren Wirkstoff während der Darmpassage
abgegeben und sind daher ohne Bedeutung.
Effortil Depot Perlongetten sollten nicht mehr am
späten Nachmittag oder Abend eingenommen
werden, da ihre anregende Wirkung das Einschlafen
erschweren kann.
Hinweise
Die gleichzeitige Anwendung von β-Rezeptorenblockern
soll wegen der Möglichkeit überschießender
Bradykardien vermieden werden.
- Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegenmittel
a) Symptome der Intoxikation
Tachykardie, Arrhythmie, Blutdruckanstieg,
Schweißausbruch, Erregung, Übelkeit, Erbrechen.
Bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine Überdosierung
zu einer zentralen Atemdepression und
Koma führen.
b) Therapie von Intoxikationen
Als Gegenmaßnahme kommen — abhängig von
der Stärke der Symptome und unter Berücksichtigung
der Wirkungsdauer — in Frage:
Entfernung des Arzneimittels aus dem Gastrointestinaltrakt,
Anwendung von medizinischer
Kohle und salinischen Abführmitteln.
Nach intravenöser Gabe** klingt die Wirkung
nach ca. 30 – 60 Minuten ab. In schweren Fällen
sind Maßnahmen der Intensivmedizin unter Kontrolle
von EKG, Blutdruck und Venendruck zu ergreifen.
Eine überschießende sympathomimetische
Wirkung am Herzen lässt sich mit Beta-
Rezeptorenblockern kompensieren.
- Pharmakologische und toxikologische Eigenschaften,
Pharmakokinetik und Bioverfügbarkeit,
soweit diese Angaben für die therapeutische
Verwendung erforderlich sind
13.1 Pharmakologische Eigenschaften
Etilefrin gehört zur Gruppe der direkt und peripher
wirkenden Sympathomimetika; es besitzt eine
ausgeprägte Affinität zu adrenergen α1-, β1- und
ebenso zu β2-Rezeptoren.
Die positiv chronotropen und positiv inotropen
kardiomyodynamischen Effekte führen zu einem
Anstieg des Herzzeitvolumens durch Erhöhung
des Schlagvolumens.
Zusätzlich kommt es zu einem Anstieg des Venentonus
und des zentralen Venendruckes, woraus
eine Zunahme der zirkulierenden Blutmenge mit
verbessertem Blutrückfluss zum Herzen resultiert.
Die positiv inotrope Wirkung von Etilefrin wurde
bei Patienten mit normaler oder eingeschränkter
Herzleistung nachgewiesen. Unter Etilefrin kommt
es zu einem stärkeren Anstieg des systolischen als
des diastolischen Druckes. Dies führt bei orthostatischen
Kreislaufstörungen zu einer Verbesserung
der Beschwerden bei Schwindel, Müdigkeit und
Kollapsneigung sowie zu einer Stabilisierung der
Gesamthämodynamik.
Wirkstoffe bzw. Wirkstoffgruppen
mögliche Wirkung
Reserpin,
Guanethidin,
Mineralocorticoide,
trizyklische Antidepressiva,
Sympathomimetika,
Schilddrüsenhormone,
Antihistaminika,
MAO-Hemmer
sympathomimetische
Wirkungsverstärkung
von Etilefrinhydrochlorid
(unerwünschter Blutdruckanstieg)
Atropin Anstieg der Herzfrequenz
Alpha- bzw. Beta-
Rezeptorenblocker
Blutdruckabfall bzw.
-anstieg mit Bradykardie
(verlangsamte Herzschlagfolge)
Antidiabetika Blutzuckersenkung wird
vermindert
Herzwirksame Glykoside,
Halothan
mögliches Auftreten
von Herzrhythmusstörungen
Kapseln
(Perlongetten)
1 – 2-mal täglich
Erwachsene und
Kinder über 6 Jahren
erhalten
Einzeldosis:
1 Kapsel
Tagesdosis:
entspr. 25 – 50 mg
Etilefrinhydrochlorid
Kinder zwischen 2
und 6 Jahren
—
Fachinformation
Effortil Depot Perlongetten Stand: 05.2003
2
13.2 Toxikologische Eigenschaften
Bei einmaliger oraler Applikation an Mäusen, Ratten,
Kaninchen und Hunden lag die LD50 zwischen
66,4 mg/kg (Ratte) und 2300 mg/kg
(Maus).
Nach i.v. Verabreichung an Mäusen, Kaninchen
und Hunden lagen die entsprechenden Werte
zwischen 6,8 und 16,7 mg/kg.
Die wichtigsten toxikologisch bedeutsamen Veränderungen
waren bei Nagern Piloarrektion,
Exophthalmus, Zyanose, Tachypnoe, Salivation,
Ataxie, Krämpfe; bei Hunden traten zusätzlich
Mydriasis, Tremor und Erbrechen auf.
Bei subkutaner Verabreichung lag die LD50 bei
Nagern im Bereich von 200 – 300 mg/kg.
Bei Studien mit oraler Verabreichung über eine
Dauer bis zu 26 Wochen war der „No Observed
Adverse Effect Level“ (NOAEL) 3 mg/kg bei der
Ratte und 0,6 mg/kg beim Hund.
Bei höheren Dosierungen (3 oder 6 mg/kg an der
Ratte bzw. am Hund) wurde eine Verminderung
der Herzfrequenz und des Blutzuckers (Ratte)
und auch erhöhter Blut- und Augeninnendruck,
Mydriasis sowie eine erhöhte Aktivität von SGPT
(ALT) festgestellt. Bei beiden Spezies wurden fibrotische
Veränderungen im Myokard und den
Mitralklappen bei 6 – 30 mg/kg beobachtet. Zusätzlich
wurden beim Hund erhöhte Herzgewichte
und eine Hyperplasie der Media der kleinen
Arterien festgestellt.
In all diesen Studien bis zu 26 Wochen gab es
keine Anzeichen für eine tumorogene Wirkung
der Substanz.
Kanzerogenitätsstudien über die volle Lebenszeit
der Versuchstiere wurden nicht durchgeführt.
In einer 4-Wochen-Studie an Hunden lag der
NOAEL bei intravenöser Applikation bei 0,625
mg/kg. Bei der Gabe von 3,1 mg/kg wurden Erbrechen,
eine reduzierte Körpergewichtszunahme
und eine Zunahme des Serumspiegels
der alkalischen Phosphatase (AP) beobachtet.
Reproduktionstoxikologie
Etilefrin erwies sich bei Kaninchen, Ratten und
Mäusen bis zu einer Dosis von 15 mg/kg p.o. weder
als embryoletal noch als teratogen. In hohen
Dosisbereichen, ab 30 mg/kg p.o. und darüber,
traten neben maternal-toxischen Symptomen Retardierungserscheinungen
bei Rattenfeten und
vermehrt Missbildungen bei Mäusefeten von der
Art auf, die auch bei Kontrollfeten spontan vorkommen.
Diese Befunde dürften Folge eines
überschießenden pharmakodynamischen Effektes
sein (Kontraktion der Uterin-Arterien mit nachfolgender
Mangelernährung der Feten), wie an
Mäusen nachgewiesen wurde.
13.3 Pharmakokinetik
Die Resorption oral zugeführten Etilefrins erfolgt
rasch und vollständig, wodurch schon nach ca.
30 Minuten Blutspiegelmaxima von ca. 25 ng/ml
nach Einnahme von Tabletten** (unverzögerte
Formen) und nach ca. 1 Stunde von 11 ng/ml
nach Einnahme der Perlongetten (Retardkapseln)
erreicht werden.
Nach intravenöser Gabe von Etilefrin zeigen die
Plasmakonzentrationen einen biexponenziellen
Abfall mit einer Halbwertszeit der Alpha-Phase von
6,2 Minuten und einer Halbwertszeit der terminalen
Beta-Phase (Eliminationshalbwertszeit) von 2,2
Stunden.
Etilefrin wird zu 23 % an Plasmaproteine gebunden.
Untersuchungen bei der Ratte mit Tritiummarkiertem
Etilefrin zeigen, dass die Substanz
nicht die Blut-Hirn-Schranke überschreitet. Es ist
noch nicht nachgewiesen, ob Etilefrin die Plazenta
durchquert und in die Muttermilch übertritt.
Die Metabolisierung von Etilefrin erfolgt primär in
der Leber durch Konjugatbildung mit Schwefelsäure.
Es gibt keine Hinweise dafür, dass einer
der Metaboliten aktiv ist.
Die Ausscheidung beim Menschen (Tritium-Markierung)
erfolgt zu 75 – 80 % auf renalem Wege.
Da Etilefrin und seine Metaboliten überwiegend
über die Niere ausgeschieden werden, ist es
möglich, dass die Konjugate bei Patienten mit Niereninsuffizienz
in der Niere kumulieren.
13.4 Bioverfügbarkeit
Die mit einem neuen GC-MS-Verfahren nachgewiesene
Bioverfügbarkeit von Etilefrinhydrochlorid
beträgt für die Effortil, Tabletten** ca. 12 % und
für die Effortil Depot Perlongetten ca. 17 %.
Siehe hierzu auch oben stehende Tabelle und
Abbildung.
- Sonstige Hinweise
Hinweise zur Schwangerschaft und Stillzeit siehe
Ziffer 5 — Gegenanzeigen.
- Dauer der Haltbarkeit
Die Haltbarkeitsfrist für Effortil Depot Perlongetten
beträgt 3 Jahre.
Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfallsdatums
nicht mehr angewendet werden.
- Besondere Lager- und Aufbewahrungshinweise
Nicht über 25 ° C aufbewahren.
** z. Zt. nicht im Sortiment der kohlpharma GmbH
- Darreichungsformen und Packungsgrößen
Effortil Depot Perlongetten, Kapseln
P zu 20 Kapseln (N1)
P zu 50 Kapseln (N2)
P zu 100 Kapseln (N3)
- Stand der Information
Mai 2003
- Name oder Firma und Anschrift des pharmazeutischen
Unternehmers
kohlpharma GmbH
Im Holzhau 8
66663 Merzig
Dieses Arzneimittel ist nach den gesetzlichen
Übergangsvorschriften im Verkehr. Die behördliche
Prüfung auf pharmazeutische Qualität, Wirksamkeit
und Unbedenklichkeit ist noch nicht abgeschlossen.
Eine an 6 Probanden durchgeführte Bioverfügbarkeitsuntersuchung ergab im Vergleich:
Effortil, Tabletten** (2 x 5 mg) Effortil Depot Perlongetten (1 x 25 mg)
maximale Plasmakonzentration
Cmax (ng/ml)
8,67 11,13
Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration
Tmax (min)
32 60
Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve
AUC (ng/ml·h)
7,493* 10,849*
* berechnet auf Dosis 10 mg und 70 kg Körpergewicht
Etilefrin-Plasmaspiegel nach Gabe von 2 Effortil, Tabletten** à 5 mg (-------) und einer Effortil Depot Perlongette à 25 mg (- - - -);
Mittelwerte von 6 Probanden.
Ich habe einen Auszug aus den Fachinformationen reinkopiert, eieder werden die Kuren nicht übernommen.
Wie dem auch sei: Kaum hat man’s gefressen , ist es auch sch schon ieder weg. Sogar bei intravenöser Gabe. Was also soll das Zeug?
Falsch rum: Nichtballes, was Nebenwirkungen hat, hat auch :Hautptiwrkungen!
Wie dem auch sei: Kaum hat man’s gefressen , ist es auch sch
schon ieder weg. Sogar bei intravenöser Gabe. Was also soll
das Zeug?
Effortil gehört genau wie etwa Miroton zu de sicher unwirksamen :Mittelchen. Ich habe es immer verschrieben, wenn jemand mit sehr :diffusen, unfaßbaren Beschwerden ankan.
Hallo,
dann frag ich mich aber schon, warum Sie das bei „diffusen“ Beschwerden immer verschrieben haben, wenn es doch ihrer Überzeugung nach keine Wirkung, allerdings eine ganze Palette an Nebenwirkungen hat?
Grüße
Chang
2 „Gefällt mir“