ich muss für die Schule mir ein Buch aussuchen.
Ich habe aber keine Ahnung was davon gut ist und
ich möchte mir auch nicht ein Buch aussuchen wo man keine
Wort versteht. BITTE HELFT MIR
Schreib mal Welches Buch leicht zu lesen und auch icht so dick ist
ich muss für die Schule mir ein Buch aussuchen.
Ich habe aber keine Ahnung was davon gut ist und
ich möchte mir auch nicht ein Buch aussuchen wo man keine
Wort versteht.
Hallo,
es wäre sehr hilfreich, wenn man etwas über dein Alter, deine Interessen, die von dir bevorzugte Literatur wüsste …
Hast du dich schon für eine Textkategorie entschieden?
Tipp für Minimalisten
Carl Zuckmayer, Der Hauptmann von Köpenick.
Das ist nicht zu lang, die Geschichte ist nicht zu kompliziert, sie besitzt auch komische Züge und es gibt genügend Verfilmungen, so dass man sich sogar das Lesen sparen kann!
Also optimal für Dünnbrettbohrer.
Vielleicht ist mein Zynismus unangebracht, dann bitte ich um Verzeihung.
vom Alter her, dürfte Dir „Das Tagebuch der Anne Frank“ und „Die neuen Leiden des jungen W.“ am nächsten sein. Anne Frank war ein jüdisches Mädchen, das im Alter von dreizehn Jahren mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester Margot vor den Nazis in ein Versteck flüchten mußte. In diesem Versteck hat sie ein Tagebuch verfaßt, in dem sie über ihre Gefühle und über das Geschehen im Versteck erzählt. In diesem Versteck lebte noch eine andere Familie und ein alleinstehender Mann. Nach zwei Jahren wurden die Versteckten verraten und in Konzentrationslager verschleppt. Anne Frank starb schließlich in Bergen Belsen, nur wenige Monate vor dem Ende des Krieges.
In „Die neuen Leiden des jungen W.“ geht es um einen Jugendlichen, der in der DDR lebt, er hat Probleme mit seiner Umwelt und ist unglücklich verliebt. Das ist aber nicht so deprimierend, wie es klingt, weil das alles in einer lockeren Sprache geschrieben ist. Allerdings ist das Buch eine Anspielung auf „Die Leiden des jungen Werther“ von Goethe und wenn Du das wählst, möchte Dein Lehrer bestimmt, daß Du Parallelen zwischen beiden Büchern ziehst.
„Die Judenbuche“ hat Annette von Droste-Hülshoff Anfang des neunzehnten Jahrhunderts geschrieben. Das Buch ist zwar leicht zu verstehen, es ist aber in der Sprache des 19. Jahrhunderts geschrieben und ich weiß natürlich nicht, ob Dir so etwas liegt. In dieser Geschichte geht es um einen Mord.
Ich schlage Dir vor, geh einmal in die nächste Bibliothek oder in eine Buchhandlung und lese die Bücher an, dann kannst Du schnell feststellen, welches Dir am besten gefällt.
Viele Grüße von
soneji
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hai, thtdje (wie, zum Teufel, spricht man das aus?),
wenn Dich der Weltkrieg interessiert, dann „Im Westen nichts Neues“
Ist aber nicht unbedingt das, was ich als vergnügliche Literatur werten würde.
Anderschs „Sansibar, oder der letzte Grund“ fand ich abgrundtief ätzend.
„Der Hauptmann von Köpenick“ macht Spaß.
„Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ kam auch gut (auch wenn ich das unsägliche „Glück“ hatte, den Schmöker gleich dreimal durchzunehmen) - allerdings könnte meine Vorliebe auch daher stammen, daß ich diese Zeit der RAF-Hysterie noch live miterlebte.
„Die neuen Leiden des jungen W.“ - naja, mir gehen „Winselstuten“ auf den (nicht vorhandenen) Sack - ich hab dann immer das Bedürfnis „Heul doch“ zu sagen; unabhängig davon ist das Buch aber nicht schlecht und in eher aktuellem Sprachstil geschrieben. Es besteht aber tatsächlich die Möglichkeit, daß Du nach Parallelen zu Goethes Werther gefragt wirst.
„Der Schimmelreiter“ wird von mir immer wieder mal rausgekramt und erneut gelesen.
Leider kenne ich Dein Alter nicht, da es aber für die Realschule ist, denke ich mal, daß Du mit dem Hauptmann von Köpenick ganz gut bedient sein dürftest.
Offene Türen eingerannt!
Hallo, Gudrun,
ich weiß nicht, warum du das mir sagst. Mir ist das durchaus bekannt!
Wenn das in dieser Liste falsch ist, so kann ich nichts dazu.
Die Liste hat wohl ein überarbeiteter Lehrer erstellt, geschrieben und an seine Schüler versteil, und dabei nicht genug aufgepasst.
Ich habe diese Liste nur durch Einfügen von „http:“ aufrufbar gemacht.
In die Liste selbst kann ich gar nicht eingreifen
Mein Einwand galt dem unbekannten Lehrer, dessen Liste jetzt durchs Internet geistert.
Ich hätte das deutlich machen müssen, sah aber nur Theodor, ähm, eben grade nicht!
Hi
von denen würde ich dir eindeutig zum Fänger im Roggen raten, ich liebe dieses
Buch, und dick ist es sicher nicht.
Auch gut: der Steppenwolf, is aber mehr zum lesen.
Superspannend fand ich „Die Schachnovelle (warum steht die bei den Romanen statt Novellen?)“, „Das siebte Kreuz“ und „Der Richter und sein Henker (ist aber durchgestrichen)“.
einige Tips aus berufenen Mündern hast Du inzwischen bekommen; ich zäume den Gaul mal von hinten auf (ich bin in Deutschland nämlich nur ein Jahr zur Schule gegangen und mußte gleichzeitig Deutsch lernen und die Pflichtlektüre absolvieren).
Wenn man will und sich ein bißchen Mühe gibt, kann man alles verstehen… Ich mußte mich damals durch ‚Andorra‘, ‚Im Westen nichts Neues‘ und einige Dramen durchkämpfen. Meine Lehrerin habe ich damals dafür verflucht (vor allem wegen der Dramen); heute bin ich ihr dankbar dafür, daß sie darauf bestanden hat, daß ich trotz meiner miserablen Deutsch-Kenntnisse nicht nur mitlese, sondern auch die normalen Klassenarbeiten mitschreibe. Ich glaube nicht, daß ich ansonsten so schnell Deutsch gelernt hätte.
Meine sprichwörtlichen ‚2 Ct‘ dazu: geh in die Bücherei und blätter mal einige der Bücher durch, dann wirst Du schon feststellen, ob Dir das Thema und die Sprache liegen.