Neffe - Fortsetzung

Hi zusammen,

kürzlich habe ich hier um Rat, bzgl. meines Neffen, gefragt. Nun gibt es einiges an Neuem und ich möchte versuchen, das hier so kurz wie möglich mitzuteilen.

Vorgestern hat sich mein Neffe bei seinen Eltern telefonisch gemeldet und dass das Gespräch gut gelaufen ist, konnte ich daran erkennen, dass er gleich am anderen Tag bei seinen Eltern aufgetaucht ist. Sie haben sich darüber anfänglich auch sehr gefreut – leider hat mein Neffe eine etwas eigenwillige Art, Gespräche zu führen.
Da mich die Eltern gebeten hatten, bei dem Gespräch anwesend zu sein, bin ich heute in der Lage, zu schreiben, was abgelaufen ist (beim Gespräch).

Vorab was meinen Neffen angeht:
Er war an einem richtigen persönlichen Gespräch eigentlich nicht wirklich interessiert. Gesprochen hat er viel, aber nur über seine neue Freundin, wo er ihr z. B. welche Knutschflecke hin gemacht hat. Zwischendurch ist ihm dann noch eingefallen, dass er sich eine eigene Wohnung nehmen will und die Eltern diese bezahlen sollen und zu seiner Mutter meinte er dann noch sehr „gönnerhaft“, dass sie ihm ein Laptop kaufen soll, das bräuchte er nämlich dringend für seine Musik. Und wenn er das nächste Mal zu Besuch kommen würde, dann sollen seine Eltern sich bitte vorher darum kümmern, dass seine beiden kleineren Geschwister nicht anwesend sind. Die würden ihn tierisch nerven und das habe er nicht nötig.

Welchen Eindruck ich über ihn hatte, das mag ich jetzt nicht zum Besten geben, denn positiv ist der auf keinen Fall.

Vollkommen neue und unvorhersehbare Aspekte waren, dass die Mutter und die Schwester meiner Schwägerin bereits nach wenigen (!) Tagen wussten, wo der Kerl sich aufhielt.
Die Mutter meiner Schwägerin hielt es jedoch nicht für notwendig, den Eltern wenigstens zu sagen, dass sie sich keine Sorgen machen bräuchten, weil er sich bei ihr gemeldet hätte und dass es ihm gut gehen würde. Oh nein, ihre Mutter spielte weiterhin die unwissende und besorgte Oma, rief beinahe jeden zweiten Tag an und fragte, ob sie denn endlich mehr wüssten, ob er sich gemeldet hätte etc.
Aber um dem Ganzen eine Haube aufzusetzen, hatte sie ihrem Enkel sogar noch dringend angeraten, sich nicht bei seinen Eltern zu melden. Die seien nicht an einem Gespräch mit ihm interessiert und würden ihm nur Theater machen. Er solle ihnen auch keine SMS schreiben. Sollten die sich doch Sorgen machen – seine Mutter habe es verdient, schließlich müsse die irgendwann einmal dafür büßen, dass sie als Kind ja auch weggerannt sei.
Mir sind beinahe die Ohren abgefallen.
Ich meine, ich weiß, dass die Mutter meiner Schwägerin eine Person ist, die jeden und alle durch den Kakao zieht. Sie schimpft, lästert, intrigiert und ist unehrlich. Aber hier ist sie wirklich einen Schritt zu weit gegangen.
Mein Bruder und seine Frau waren fix und alle, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Beide haben sie sich nun entschlossen, den Kontakt zu der Mutter gänzlich abzubrechen.

Leider hat sich auch die Lieblingsschwester nicht gerade so verhalten, wie es eine Schwester (meine Schwägerin war immer für ihre kleinere Schwester da, hat ihr immer geholfen usw.) eigentlich tun sollte. Auch sie wusste, wo er sich aufgehalten hat, er konnte sogar einmal bei ihr übernachten (sie wusch seine Wäsche) und trotzdem hat sie nichts gesagt. Im Gegenteil! Auch sie hat (nachdem mein Neffe bei ihr war!!!) bei meiner Schwägerin besorgt angerufen um sich zu erkundigen, ob es irgendetwas Neues gibt.

Keiner der Beiden (ach ja – den Schwiegervater meines Bruders habe ich vergessen, denn auch er hat geschwiegen) – keiner hat den Beiden auch nur den Hauch einer Information zukommen lassen. Man hat zugeschaut, wie die Beiden sich sorgten und so wie ich die Mutter meiner Schwägerin kenne, hat sie sich darüber sogar noch richtig gefreut.
Ich kann nicht verstehen, wie man so kalt sein kann, so gemein und hinterhältig. Dass man versucht, den Enkel noch weiter von seinen Eltern wegzutreiben und das nur um sich beinahe 30 Jahre später eine fragwürdige Befriedigung darüber zu holen, weil meine Schwägerin als Kind von zu Hause ausgerissen ist, weil ihr der Vater die Nase gebrochen hat.
Wie krank und schlecht muss man sein um sich so zu verhalten?

Mein Bruder wird seine Schwiegermutter nicht mehr in Haus lassen und meine Schwägerin möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben.
Was die Schwester anbelangt, so will sie abwarten, was die Zeit bringt – vorerst möchte sie aber auch zu ihr keinen Kontakt haben.

Jetzt ist es doch sehr lange geworden, aber es ist mir wichtig, hier nicht nur eine Frage zu stellen sondern auch eine Rückmeldung geben zu können.

Danke für euer Zuhören.

mG
nyke

Hi nyke,

auch wenn du uns in Verwandtschaftsgraden einige Denksportaufgaben lieferst: Danke für den Nachtrag zu
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Denn an der Auflösung so mancher Rätsel kann man immer gut prüfen, wie schief oder gerade man vorher lag in der Einschätzung einer kritischen Situation, wo spontanes Handeln angezeigt zu sein schien.

Besonders auffällig ist das, was du jetzt entwirrt hast, in Hinsicht auf diese Information von dir vor 2 Wochen:

Ich habe gestern den Abschlussbericht des Psych. gelesen. Er
bezog sich u. a. auf die familiäre Situation (in diese damals
2-jährige Therapie wurde die Familie miteinbezogen) und dort
stand wörtlich: Besondere Anmerkung: Ich habe selten eine
solch intakte und stabile Familiensituation erlebt. Herr und
Frau XXX leben ein sehr freundliches und offenes Miteinander
und sind für ihre Kinder eine zuverlässige und wichtige Hilfe.

Eine solche Beurteilung (die gerade mal knapp 2 Jahre alt ist) nach 2-jährigem Kontakt mit dem jungen Mann: In einem derartig eng interagierenden Familien netz vom Schwiegervater deines Bruders bis zum Sohn der Schwester deines Mannes, der wiederum zu seiner Tante und seiner Großmutter ein vertrauteres Verhältnis hat als zu seinen Eltern …

…das sagt schon etwas aus über so manche sog. „professionelle Hilfe“.

Vorab was meinen Neffen angeht:

Welchen Eindruck ich über ihn hatte, das mag ich jetzt nicht zum Besten geben.

Das glaubt man dir gern. Soviel zur „intakten und stabilen Familiensituation“, der Herr Neffe wird diese Eigenschaften ja ganz ohne logischen Zusammenhang mit dem „freundlichen und offenen Miteinander“ entwickelt haben :wink:

Mir sind beinahe die Ohren abgefallen.
Ich meine, ich weiß, dass die Mutter meiner Schwägerin eine
Person ist, die jeden und alle durch den Kakao zieht. Sie
schimpft, lästert, intrigiert und ist unehrlich. Aber hier ist
sie wirklich einen Schritt zu weit gegangen.

Einen Schritt zu weit ist sie mit Sicherheit nicht erst jetzt gegangen. Es fallen einem wirklich manchmal die Ohren ab, wenn man sieht, wie eine einzige „verhaltensauffällige“ Großmutter mit ihren Attacken ein gesamtes (interessanterweise dann auch fast immer) weitgespanntes und dichtes Familiennetz terrorisieren und zerstören kann.

Beide haben sie sich nun entschlossen, den Kontakt zu der Mutter gänzlich abzubrechen.

Das ist leider konflikttechnisch in solchen Fällen fast immer die einzig (aber selten wirklich realisierbare) sichtbare Lösung. Für den jungen Mann in diesem Fall leider nicht.

… es ist mir wichtig, hier nicht nur eine Frage zu stellen sondern :auch eine Rückmeldung geben zu können.

Das ist sehr vornehm von dir. Es wäre so sehr zu wünschen, wenn das alle Poster hier so handhaben würden.

Grüße

Metapher

Hi Metapher,

auch wenn du uns in Verwandtschaftsgraden einige
Denksportaufgaben lieferst: Danke für den Nachtrag zu
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Denksport - hmm. So war das eigentlich nicht gedacht :smile:.

Denn an der Auflösung so mancher Rätsel kann man immer gut
prüfen, wie schief oder gerade man vorher lag in der
Einschätzung einer kritischen Situation, wo spontanes Handeln
angezeigt zu sein schien.

Besonders auffällig ist das, was du jetzt entwirrt hast, in
Hinsicht auf diese Information von dir vor 2 Wochen:

Ob ich etwas entwirrt habe, da bin ich mir nicht so sicher. Interessant und auch erschreckend fand ich das eiskalte Gehabe des Neffen - schockiert hat mich das Verhalten der Großmutter. Vor allem dann, wenn man weiß, dass mein Neffe nicht viel von seiner Großmutter hält. Den Großvater und seine Tante hingegen mag er schon.

Ich habe gestern den Abschlussbericht des Psych. gelesen. Er
bezog sich u. a. auf die familiäre Situation (in diese damals
2-jährige Therapie wurde die Familie miteinbezogen) und dort
stand wörtlich: Besondere Anmerkung: Ich habe selten eine
solch intakte und stabile Familiensituation erlebt. Herr und
Frau XXX leben ein sehr freundliches und offenes Miteinander
und sind für ihre Kinder eine zuverlässige und wichtige Hilfe.

Eine solche Beurteilung (die gerade mal knapp 2 Jahre alt ist)
nach 2-jährigem Kontakt mit dem jungen Mann: In einem derartig
eng interagierenden Familien netz vom Schwiegervater
deines Bruders bis zum Sohn der Schwester deines
Mannes, der wiederum zu seiner Tante und seiner Großmutter ein
vertrauteres Verhältnis hat als zu seinen Eltern …

Nein, es ist kein vertrautes Verhältnis. Allerdings muss ich eingestehen, dass ich nicht geglaubt hätte, dass der Kerl tatsächlich zu seinen Großeltern geht und sich dort das Sparbuch holt (das war nämlich der Grund für seinen Besuch dort).
Kurze Anmerkung:
Ich hab ihn gefragt, wie um alles in der Welt er auf die Idee mit den Großeltern kam und er antwortete mir, dass er wisse, wie Sch… die Großmutter ist, aber dort konnte er sich holen, was ihm „zustand“.

Die Großmutter hat versucht, das für sich auszuschlachten - mit dem Ergebnis, dass die eigene Tochter ihr deutlichst gesagt hat, dass sie dieses Mal zu weit gegangen ist und sie in ihrer Familie keinen Platz mehr hat.

…das sagt schon etwas aus über so manche sog.
„professionelle Hilfe“.

Ich kann dir nur bestätigen, dass meine Schwägerin eine klasse Frau ist und wir uns alle in dieser Familie immer sehr wohl gefühlt haben. Als ich beruflich knappe eineinhalb Jahre in Argentinien war, hat sie meiner Frau immer wieder ermöglicht, mich zu besuchen und hat sich in dieser Zeit hervorragend um unsere Kinder gekümmert.

Vorab was meinen Neffen angeht:

Welchen Eindruck ich über ihn hatte, das mag ich jetzt nicht zum Besten geben.

Das glaubt man dir gern. Soviel zur „intakten und stabilen
Familiensituation“, der Herr Neffe wird diese Eigenschaften ja
ganz ohne logischen Zusammenhang mit dem „freundlichen und
offenen Miteinander“ entwickelt haben :wink:

Woher er dieses (Ar…)-Verhalten (wie ich es nenne) hat, weiß ich nicht, aber definitiv nicht aus dieser Familie.

Mir sind beinahe die Ohren abgefallen.
Ich meine, ich weiß, dass die Mutter meiner Schwägerin eine
Person ist, die jeden und alle durch den Kakao zieht. Sie
schimpft, lästert, intrigiert und ist unehrlich. Aber hier ist
sie wirklich einen Schritt zu weit gegangen.

Einen Schritt zu weit ist sie mit Sicherheit nicht erst jetzt
gegangen. Es fallen einem wirklich manchmal die Ohren ab, wenn
man sieht, wie eine einzige „verhaltensauffällige“ Großmutter
mit ihren Attacken ein gesamtes (interessanterweise dann auch
fast immer) weitgespanntes und dichtes Familiennetz
terrorisieren und zerstören kann.

Ich gebe dir recht, zumal ich weiß, dass diese Frau immer versucht hat und wohl auch immer versuchen wird, ihrer Tochter „gegenzuleben“. Vielleicht hat mein Bruder hier auch einen Teil Mitschuld zu tragen, da er immer darauf bedacht war, die Schwiegermutter nicht allzu sehr an ihrem Familienleben teilhaben zu lassen. Seine Frau hat immer wieder versucht, gute Mine zum bösen Spiel zu machen und die Großmutter eben Großmutter sein zu lassen.

Beide haben sie sich nun entschlossen, den Kontakt zu der Mutter gänzlich abzubrechen.

Das ist leider konflikttechnisch in solchen Fällen fast immer
die einzig (aber selten wirklich realisierbare) sichtbare
Lösung. Für den jungen Mann in diesem Fall leider nicht.

Nun, ich denke, sie werden es leicht realisieren können. Sie wohnen weit genug auseinander und die Großmutter hat etwas getan, das meine Schwägerin, für die das Wohl ihrer „eigenen“ Familie immer das Wichtigste war, kein Verständnis aufbringen kann. Und wenn sie einen Kontakt abbricht, dann gibt es für sie kein Zurück mehr.

… es ist mir wichtig, hier nicht nur eine Frage zu stellen sondern :auch eine Rückmeldung geben zu können.

Das ist sehr vornehm von dir. Es wäre so sehr zu wünschen,
wenn das alle Poster hier so handhaben würden.

Nein - nicht vornehm, aber ich denke, dass man eigentlich nur aus dem „wie ging es weiter“ sehen kann, was oder welche Antworten oder Ratschläge der Problemlösung am nahesten kamen.

Das denke ich übrigens auch in anderen Brettern - aber das ist ein anderes Thema :wink:.

mG
nyke

Hi,

…das sagt schon etwas aus über so manche sog. „professionelle Hilfe“.

Ich kann dir nur bestätigen, dass meine Schwägerin eine klasse
Frau ist und wir uns alle in dieser Familie immer sehr wohl
gefühlt haben.

naja, „die Familie“ besteht ja aus mehr als Deiner Schwägerin, und auch Dein Neffe steht unter weitreichenderen Einflüssen (ganz offensichtlich). Ich sehe allerdings auch den Eindruck bestätigt, dass der damals beurteilende Therapeut auf ganzer Linie versagt hat mit seiner Einschätzung dieses ach so wunderbaren Familienumfelds. Nochmal, das ist nix gegen Deinen Bruder oder Deine Schwägerin, auch wenn ich immer noch finde, dass der Vater - Dein Bruder - in der ganzen Geschichte bemerkenswert wenig (=gar nicht) auftritt.

Seine Frau hat immer wieder versucht,
gute Mine zum bösen Spiel zu machen und die Großmutter eben
Großmutter sein zu lassen.

Meinst Du immer noch, dass Dein Neffe das auf gar keinen Fall aus der Familie hat?

Nein - nicht vornehm, aber ich denke, dass man eigentlich nur
aus dem „wie ging es weiter“ sehen kann, was oder welche
Antworten oder Ratschläge der Problemlösung am nahesten kamen.

Klar. Das mit dem Suizid damals war offensichtlich eine völlig falsche Richtung - nur doof, dass man das in der konkreten Situation nie hinreichend sicher feststellen kann, wenn der Betr. nicht greifbar ist ;-/

Toi toi toi,

Malte

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Hi Malte,

Ich kann dir nur bestätigen, dass meine Schwägerin eine klasse
Frau ist und wir uns alle in dieser Familie immer sehr wohl
gefühlt haben.

naja, „die Familie“ besteht ja aus mehr als Deiner Schwägerin,
und auch Dein Neffe steht unter weitreichenderen Einflüssen
(ganz offensichtlich). Ich sehe allerdings auch den Eindruck
bestätigt, dass der damals beurteilende Therapeut auf ganzer
Linie versagt hat mit seiner Einschätzung dieses ach so
wunderbaren Familienumfelds. Nochmal, das ist nix gegen Deinen
Bruder oder Deine Schwägerin, auch wenn ich immer noch finde,
dass der Vater - Dein Bruder - in der ganzen Geschichte
bemerkenswert wenig (=gar nicht) auftritt.

Das kann ich dir erklären - es ist einfach, aber nicht für jeden nachvollziehbar.
Das ich hier um Rat gefragt habe, wissen mein Bruder und seine Frau. Während mein Bruder, das für „Nicht gut“ hielt, war seine Frau dafür. Ihm habe ich dann eben versprochen, ihn nur dann zu erwähnen, wenn ich es nicht vermeiden kann. Seine Frau hingegen hat sich eure Antworten von mir ausdrucken lassen (damit sie alle lesen kann), weil sie der Meinung ist, vielleicht gibt es ja hier Menschen, die ähnliches erlebt haben.
Mein Bruder hat zu allem natürlich eine Meinung und hat dazu auch viel gesagt und unternommen, aber er will es nicht hier stehen sehen.
Es ist mir schon wichtig, seine Wunsch zu respektieren.

Seine Frau hat immer wieder versucht,
gute Mine zum bösen Spiel zu machen und die Großmutter eben
Großmutter sein zu lassen.

Meinst Du immer noch, dass Dein Neffe das auf gar keinen Fall
aus der Familie hat?

Das war jetzt der Satz, den ich gebraucht habe, um den Begriff „aus oder von der Familie haben“ korrekt zu verinnerlichen. Natürlich habt ihr damit recht. Ich habe den Denkfehler begangen, die Familie abgegrenzt von allen anderen „Verwandten“ zu betrachten! Danke Malte :smile:.

Nein - nicht vornehm, aber ich denke, dass man eigentlich nur
aus dem „wie ging es weiter“ sehen kann, was oder welche
Antworten oder Ratschläge der Problemlösung am nahesten kamen.

Klar. Das mit dem Suizid damals war offensichtlich eine völlig
falsche Richtung - nur doof, dass man das in der konkreten
Situation nie hinreichend sicher feststellen kann, wenn der
Betr. nicht greifbar ist ;-/

Im Nachhinein gesehen ja, aber er hat zugegeben, dass er das hat verlauten lassen. Warum er das erzählt hat, das wissen die Götter!

Toi toi toi,

Danke :smile:

mG
nyke

Familienverbund
Hi Nyke,

…das sagt schon etwas aus über so manche sog.
„professionelle Hilfe“.

Ich kann dir nur bestätigen, dass meine Schwägerin eine klasse
Frau ist und wir uns alle in dieser Familie immer sehr wohl
gefühlt haben.

Das hat nichts damit zu tun, ob seine Eltern freundliche und zuvorkommende Menschen sind. Daran besteht kein Zweifel. Aber die interne Familienkommunikation funktioniert nach anderen Kriterien. Auch in den sog. „besten Familien“ wachsen Kinder mit antisozialem Verhalten heran. Daraus läßt sich nicht schließen, daß die Eltern keine „netten Menschen“ seien. Die Löcher in der Familienkommunikation sind von außen nicht sichtbar. Aber ein früh traumatisiertes Kind sieht sie. Das hat der damalige Psychotherapeut offenbar 2 Jahre lang nicht erkannt.

Auch die hetzende Großmutter gehört zur Familie, auch die Schwägerin, die von ihrem Vater ko geschlagen wurde … bei eurer Familie besteht ein sehr enger und weitreichender Verbund. Und auch das hat der Therapeut nicht erkannt.

Darauf bezog sich meine Bemerkung.

Seine Frau hat immer wieder versucht,
gute Mine zum bösen Spiel zu machen und die Großmutter eben
Großmutter sein zu lassen.

Ahja. Das ist ganz sicher einer der Knackpunkte.

Und warum bei dem Ganzen die Meinung deines Bruders nicht kundgetan werden durfte - Malte hat ja zweimal danach gefragt - ist mir ein Rätsel. Du bist hier anonym und alle sind hier anonym. Warum durften deine (und damit auch seine) hiesigen Ratgeber (die teilweise gar nicht anonym waren!) nicht seine anonyme Meinung wissen? Worin bestand sein Risiko?

Gruß

Metapher

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Hi Metapher,

Und warum bei dem Ganzen die Meinung deines Bruders nicht
kundgetan werden durfte - Malte hat ja zweimal danach gefragt

  • ist mir ein Rätsel. Du bist hier anonym und alle sind hier
    anonym. Warum durften deine (und damit auch seine) hiesigen
    Ratgeber (die teilweise gar nicht anonym waren!) nicht seine
    anonyme Meinung wissen? Worin bestand sein Risiko?

Du kennst das Internet, ich kenne das Internet, viele andere kennen das Internet. Mein Bruder kennt es nicht und hat daran auch kein Interesse. Ich habe es zu akzeptieren, dass er mit einem Medium, das er nicht kennt, nicht in Kontakt gebracht werden möchte - ganz egal in welcher Form und wie unerkannt er dabei auch ist.
Es ist nicht meine Art, meine Ansichten anderen aufzudrängen und ich vergebe mir nichts, seine - wenn auch für Interneterfahrene nicht verständliche - Bitte zu respektieren.

Ich weiß, dass ich hier bei den meisten (nicht bei allen) anonym bin, in wieweit hier andere anonym sind oder nicht, das mag ich nicht beurteilen und liegt auch nicht in meinem Interesse.
Ich denke, dass man sich nichts vergibt, eine Bitte zu erfüllen, sei sie einem oder anderen auch noch so suspekt. Er schadet damit niemandem und von daher…

mG
nyke

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