Negative Gedanken

Hallo,

Ich habe,wie wohl die meisten Menschen immerwieder mit bösen Attacken von negativen Gedanken zu tun.Sie kreisen und trüben meinen Blick.
Wie geht man mit negativen Gedanken um?Warum haben die oft so eine Kraft,das sie selbst die erhebendsten und positivsten Gedanken unterjochen können?Zumeist will man sie ja einfach wegscheuchen und ihnen einen ruppigen Tritt verpassen,aber sie sind lästig und lassen sich nicht abschütteln.Haben sie vielleicht wiederum eine Botschaft,die erstmal verstanden sein muß?Sollte man ihnen vielleicht gar nicht soviel Bedeutung zuschreiben,einfach drüber hinweggehen?Aber wer kann das schon?
Für mich sind sie lästig und hemmen mich in meiner Entfaltung.
Was wollen die von mir?

Grüßle un dankscheen

Matthias

Die Methode des Raja-Yogas für Geisteskontrolle ist:

Die Aufmerksamkeit auf ein Objekt von Interesse richten, mit Hilfe der Konzentration.

Eine zweite Methode ist Atemkontrolle (Pranayama. Doch hier ist Vorsicht geboten!). Gedankliche Tätigkeit hängt eng mit dem Atem zusammen. Bewußt den Atem zu regulieren, heißt auch die Gedanken zu beruhigen. Andersrum wirst Du sehen, wenn der Geist still ist, wird auch der Atem ruhiger.

Vielleicht ist es ratsam seine eigene Methode rauszufinden.

…denk auch daran, ein fröhliches Herz kann Wunder bewirken. Manchmal lassen sich diese lästigen Geister, durch einen humorvollen Scherz verscheuchen :smile:

grúß
rolf

Hallo Matthew,

Ich habe,wie wohl die meisten Menschen immerwieder mit bösen
Attacken von negativen Gedanken zu tun.Sie kreisen und trüben
meinen Blick.
Wie geht man mit negativen Gedanken um?Warum haben die oft so
eine Kraft,das sie selbst die erhebendsten und positivsten
Gedanken unterjochen können?Zumeist will man sie ja einfach
wegscheuchen und ihnen einen ruppigen Tritt verpassen,

Die beste und schnellste Möglichkeit wäre wohl der „Gedanken Stopp!“
Diese Möglichkeit könnten dich aber wohl am besten Leute wie Branden lehren (also ausgebildete Psychologen, Psychotherapeuten oder Psychiater). Dies aber wohl auch nur im persönlichen Kontakt.

Für mich sind sie lästig und hemmen mich in meiner Entfaltung.
Was wollen die von mir?

Sie sind ein Teil von dir; Also: was willst du von dir?

Thorshammers Rat ist ohne Einschränkung gut, jedoch m.E. der zweite Schritt.

Grüsse

Volker

Hallo Matthias,

wenn negative Gedanken ein gewisses Ausmaß überschreiten und anfangen, lästig und störend zu wirken, sollte man ihren Ursachen nachgehen. Dazu muß man im konkreten Fall aber mehr über sie erfahren, als nur, daß sie lästig und störend sind. Deshalb wäre die Frage an Dich: Welcher Art sind Deine negative Gedanken? Kannst Du sie näher beschreiben?

Jetzt schon irgend welche Ratschläge zu geben, was man am besten dagegen tut oder welche Methode dazu angeblich am geeignetsten sei, ist viel zu früh. Gedankenstopp zum Beispiel ist eine schwierig durchzuführende Methode, für die man viel Selbstdisziplin braucht und deren Erfolg trotzdem nicht sicher ist. Also immer schön ruhig mit den jungen Pferden.

Grüße,

Oliver Walter

Hallo Volker

Die beste und schnellste Möglichkeit wäre wohl der „Gedanken
Stopp!“
Diese Möglichkeit könnten dich aber wohl am besten Leute wie
Branden lehren (also ausgebildete Psychologen,
Psychotherapeuten oder Psychiater). Dies aber wohl auch nur im
persönlichen Kontakt.

Erstmal danke für das Vertrauen!
Techniken wie „Gedanken Stopp!“ würde ich persönlich erst in zweiter Linie empfehlen. Das mag daran liegen, dass ich kein Verhaltenstherapeut bin, sondern analytisch orientiuert arbeite.
Ich neige auch zunächst zu der Ansicht, diesen „negativen“ Gedanken MEHR Raum zu geben, sie WEITER aus-zu-denken.
Aber um Wesentliches dazu sagen zu können, sollte man, wie auch Oliver Walter schon schrieb, wohl konkreter über diese Gedanken informiert werden.
Gruß,
Branden

Hallo,

also allgemein geht`s um Gedanken,die meine Zukunft betreffen,die meine Fähigkeiten betreffen,die mein Auftreten in Menschengruppen betreffen.
Ich bin oft tagsüber immernoch hin- und hergeschüttelt zwischen himmelhoch und abgeschlagen,am Boden zermürbt.Ich kenne zu selten Ausgeglichenheit,entweder hocherregt und überschüssige Energie oder ausgesaugt.
Also so Gedanken wie
„wenn’s wirklich zur Sache geht,dann bist du eh viel zu zartfühlend,du bist zu emotional“,
„das sind doch Gedanken,die interessieren keinen“,
„du bist zu ungeordnet,zu fahrig,um im Berufsleben deinen Platz zu finden“
„das sind doch Träumereien“
„du bist zu wenig durchsetzungsfähig,zu inkonsequent,du brauchst zu lange,um dich zu entscheiden,da ist der Zug schon abgefahren“
so in etwa

Ich stell sie jetzt mal hier rein,natürlich ohne die Illusion,zu glauben,das mir jetzt hier jemand die ultimative Formel,das Gegenmittel nennt.

Gruß
Matthias

Dann, Matthew, hast Du offenbar ein Selbstwertproblem mit der meist dazugehörigen Identitätsproblematik. In diesem Falle würde Dir eine analytisch fundierte Behandlung möglicherweise Gewinn bringen; aber auch die Verhaltenstherapeuten bieten da etwas an, z.B. Selbstbewußtseins-Training o.ä.
Gruß,
Branden

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Hallo Matthias

Wenn Du gleich Dein Problem so präzise beschrieben hättest, hätte auch ich Dir eine andere Antwort gegeben.
Denn was ich beschrieben habe, ist eine rein mentale Technik um den Geist zu beruhigen.

Anscheinend handelt es sich bei Dir um eine vitale Depression. Also das emotionale Wesen gilt es hier zu heilen. Das erfordert eine ganz andere Praxis.

Ganz allgemein könnte man sagen, daß Du noch nicht Deine Mitte gefunden hast. In Deinem Alter ist das aber normal. Gewöhnlich ist dieser Prozess mit ca. 30 Jahren abgeschlossen.

Diese Mitte gefunden, erlaubt es, die Welt aus einer gefestigten Position zu sehen und entsprechend auf sie einzuwirken.

Die Ruhelosigkeit wie Du sie beschreibst, ist wohl jedem von uns Älteren noch gut in Erinnerung. Es ist Hermann Hesses „Steppenwolf“ und ihn zu bezähmen ist keine einfache Sache.

gruß
rolf

Hallo,

also allgemein geht`s um Gedanken,die meine Zukunft
betreffen,die meine Fähigkeiten betreffen,die mein Auftreten
in Menschengruppen betreffen.

das sind Hinweise auf eine negative Gedanken, wie sie bei der Depression auftreten. Hier kannst Du etwas darüber lesen:

http://people.freenet.de/oliverwalter/Psychologie/Ps…

Guck Dir mal die sogenannte kognitive Triade und die 6 typischen Denkfehler an.

Grüße,

Oliver Walter

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Hallo,

also allgemein geht`s um Gedanken,die meine Zukunft
betreffen,die meine Fähigkeiten betreffen,die mein Auftreten
in Menschengruppen betreffen.

das sind Hinweise auf eine negative Gedanken, wie sie bei der
Depression auftreten. Hier kannst Du etwas darüber lesen:

http://people.freenet.de/oliverwalter/Psychologie/Ps…

Guck Dir mal die sogenannte kognitive Triade und die 6
typischen Denkfehler an.

Also ich war 6 Jahre lang in Therapie und Klinik,kenne mich sehr gut aus mit den Tiefen der Deppression,wahrscheinlich habe ich eben eine Veranlagung dazu.Aber nebenbei erlebe ich mich wie ich geschrieben habe,tagsüber,wenn es mir meine eng gestrickte Veranlagung,dieses Gefühl des Ausgeliefertseins erlaubt,auch in Höhen,wo ich mich wohl fühle und für gut befinde,aber diese negativen Gedanken wollen mich anscheinend immer wieder auf den Boden holen,das der Junge ja nicht seine Stärke und seine Kraft spürt.

Gruß
Matthias

Hallo Matthias,

Also ich war 6 Jahre lang in Therapie und Klinik,kenne mich
sehr gut aus mit den Tiefen der Deppression,

dann weißt Du doch, was es mit diesen negativen Gedanken auf sich hat, oder? Und ich hoffe, ihr habt in 6 Jahren Therapie darüber gesprochen, wo sie herkommen und was man gegen sie machen kann. Oder etwa nicht??

Grüße,

Oliver Walter

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Hallo Oliver,

dann weißt Du doch, was es mit diesen negativen Gedanken auf
sich hat, oder? Und ich hoffe, ihr habt in 6 Jahren Therapie
darüber gesprochen, wo sie herkommen und was man gegen sie
machen kann. Oder etwa nicht??

Eher nein,ich hatte während dieser Zeit ja mehrere Therapeuten,aber so richtig sind wir darauf nicht eingegangen.Ich weiß auch nicht,warum ich das so nicht zur Sprache gebracht habe.
Ich hab mir selber versucht zu helfen,mit Autosuggestion,mir Formeln eintrichtern,die dann angeblich mit der Zeit sich in den tiefsten Schichten des Unterbewußtseins festsetzen.
Na ja,irgendwann denkt man, vielleicht auch man(n), dann,ich will es eben auch mal alleine in die Hände nehmen und nicht immer am Tropf der Therapeuten hängen.

grüße

Matthias

Hallo Matthias,

es ist in Ordnung, es allein versuchen zu wollen. Dazu solltest Du in der Therapie fit gemacht worden sein, auch und besonders in Bezug auf diese negativen Gedanken, weil sie ein Hauptmerkmal von Depression sind. Ganz ohne unterstützende Anleitung eines Therapeuten ist es jedoch sehr schwierig, den negativen Gedanken auf den Grund zu gehen und sie damit entweder aufzulösen oder sie zu kontrollieren. Jedenfalls am Anfang.

Wenn das in den 6 Jahren nicht auf den Weg gebracht worden ist, dann sehe ich das als etwas an, was sich nun bemerkbar macht. Du merkst es ja selbst. Gibt´s ´ne Chance, dieses Versäumnis nachzuholen?

Grüße,

Oliver

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Hallo Mattias,

Also so Gedanken wie
„wenn’s wirklich zur Sache geht,dann bist du eh viel zu
zartfühlend,du bist zu emotional“,
„das sind doch Gedanken,die interessieren keinen“,
„du bist zu ungeordnet,zu fahrig,um im Berufsleben deinen
Platz zu finden“
„das sind doch Träumereien“
„du bist zu wenig durchsetzungsfähig,zu inkonsequent,du
brauchst zu lange,um dich zu entscheiden,da ist der Zug schon
abgefahren“
so in etwa

Evtl. auch interessant für dich:
http://66.102.9.104/search?q=cache:LVSRidVxLfkJ:www…

Grüße Andreas