Negativscanner

Hallo, ich trage mich ein wenig mit dem Gedanken mir so ein Gerät zu kaufen. Auf was müßte man da achten? Was ist wichtig? Sollte es etwas besonderes haben oder können? Oder ist irgendwas nur Geldschneiderei? Welche Anschlüsse an den PC haben die Geräte? Ich möchte meine Negative scannen, muß aber nicht soooo die Qualität haben, daß man Riesenposter von drucken könnte :smile: Übertreiben muß ich es nicht, also mir gehts mehr ums archivieren damit nicht dauernd die Papierbilder überall rumliegen. Danke für Tips,gern auch links :smile:
Kerstin

Hallo Kerstin,

also für den von Dir beschriebenen Einsatz tut es ein Scanner
mit Durchlichtmöglichkeit. Um die Negative dann in Positive zu
konvertieren, muß man dann mit einem Grafikprogramm das Ganze
nur invertieren (evt. kann es auch die Scansoftware).
Zu den Anschlüssen: Nun, da kommt es ganz darauf an, was Dein
Computer für Möglichkeiten bietet. USB ist wohl z.Zt. der
Standard. Ich selbst habe einen SCSI-Scanner (eine
Schnittstelle, die früher beim Apple Standard war).

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen

Hallo,
benutze den HP Photosmart Scanner, Farbnegatitive,SW-Negative und Bilder bis 13*18 das Teil kann bis 3000 DPI scannen.

Einfach Super

Gruß Anno

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Bitte nimm keinen „normalen Scanner mit Durchlichteinheit“, wie im Artikel von Juma beschrieben! Weiter oben steht einiges zu diesem Thema („Diascanner zu normalem Scanner“).

Auf was Du achten solltest: Dias lassen sich in einem Dia-/Negativ-Scanner sehr problemlos scannen, Negative sind schwieriger zu bearbeiten. Ich behandele meine Negative wirklich sehr sorgfältig, aber was nach einem Negativ-Scann an Staub usw. besonders in ruhigen Flächen wie dem Himmel zu sehen ist … da glaubt man, das Negativ hat schon ein paar Wochen unter dem Sofa auf dem Boden gelegen. Das hat mit der Scanntechnik zu tun, dass da kleine Krümelchen so schön „rausgearbeitet“ werden. Also, ich würde unbedingt einen Scanner mit Digital-ICE-Staubentferungs-Funktion empfehlen (Minolta hat sowas und Nikon auch, bei Canon heißt die Funktion FARE) - wie gesagt, für Negative sehr wichtig! Es gibt Filmscanner mit USB-Anschluss, mit SCSI-Anschluss, mit Firewire-Anschluss, auch kombiniert … ist oft auch eine Frage der Preisklasse.

also für den von Dir beschriebenen Einsatz tut es ein Scanner
mit Durchlichtmöglichkeit. Um die Negative dann in Positive zu
konvertieren, muß man dann mit einem Grafikprogramm das Ganze
nur invertieren (evt. kann es auch die Scansoftware).

Hallo Jürgen,

hast du schonmal ein eingescanntes Farbnegativ einfach invertiert. Aber hallo, nix als blaugrünstich!
Irgendwie sollte man da noch was rausrechnen …
Vielleicht weiß ja jemand, wie man das macht, ich wollte sowieso mal ne Anfrage stellen …

Grüße HylTox

das hilft mir sehr weiter…
Vielen Dank, genau solche Auskünfte habe ich gesucht :smile: Ich hatte mal so eine Durchlichteinheit zu meinem Flachbettscanner und war hellauf enttäuscht. Wie oben schon beschrieben, alles nur stichig und unscharf. Grusel! Genau das wollte ich eben vermeiden. Kannst du mir auch einen Tip geben, wie genau die Geräte heißen, die du empfehlen würdest?
Danke, Kerstin

Der Blaugrünstich kommt von der Orange-Maske, die jeder Farbnegativfilm hat (das Trägermaterial ist nicht neutral-durchsichtig wie S/W-Filme, sondern habt so einen Orangebraunstich - und das komplementäre Gegenteil ist halt der Blaugrünstich. Das Invertieren ist sowieso nur für Schwarzweiß und Special Effects geeignet. Neben der Orangemaske kommt nämlich noch einiges an Umrechnungsalgorithmus dazu - und das kann nur die Software von speziell dafür entwickelten Geräten, nämlich von Filmscannern.

Zum Beispiel der Dimage Scan Elite von Minolta (habe ich selber, hat um die 2300 D-Mäuse gekostet), Nikon LS 40, Canon FS 4000 (unter 2000 D-Mäuse) … Einfach mal in den Homepages schauen (www.minolta.de …)