Nennspannung?

Hallo!

Ich habe mal eine einfache Frage zur Elektronik:

Ich habe mir eine Blinkschaltung mit Transistoren und Elkos gebaut, die mit 9V Gleichspannung betrieben wird. Um einen stärkeren Verbraucher anzuschließen, müsste ich ein Relais einsetzen. Die Spannung im Steuerstromkreis ist (mit 470Ohm entfernbarem Schutzwiderstand) ca. 7V/15mA bei eingeschaltetem und 5V (?)/ 0mA beim ausgeschalteten Zustand.

Im Conrad-Katalog finde ich aber nur eine „Nennspannung“, hinter der in Klammern ein weiteres Spannungsintervall angegeben wird (z.B. 12V=(7,3…9,0). Ist die Nennspannung überhaupt die Spannung bei der das Relais sich einschaltet, und welche der beiden Spannungen wäre es dann (Zahl oder Intervall)?
Es wäre sehr schön wenn du mir vielleicht die Bestellnummer eines passenden Teiles geben könntest…

mfg
Raber

Hallo!

Ich habe mal eine einfache Frage zur Elektronik:

ja wenn’s so einfach ist, warum fragst Du dann :-?)

Ich habe mir eine Blinkschaltung mit Transistoren und Elkos
gebaut, die mit 9V Gleichspannung betrieben wird.

Ich nehme mal an, die Schaltung heißt „bistabiler Multivibrator“
oder so?

Um einen
stärkeren Verbraucher anzuschließen, müsste ich ein Relais
einsetzen.

Jo, kann man machen. Aber wenn die Schaltung lange im Dauerbetrieb
und evtl. auch recht schnell blinken soll, dann wäre ein
Leistungstransitor statt Relais evtl. noch besser.
Relais verschleißen nämlich, bei intensiver Belastung.

Die Spannung im Steuerstromkreis ist (mit 470 Ohm
entfernbarem Schutzwiderstand) ca. 7V/15mA bei eingeschaltetem
und 5V (?)/ 0mA beim ausgeschalteten Zustand.

Ist nicht ganz plausibel, kann Deine Schaltung auch nicht sehen,
aber da ein Relais direkt in die Blinkschaltung zu setzen ist
nicht optimal. Durch das Relais wird die Blinkschaltung
wahrscheinlich beeinflusst.

Besser einen Relaistreiber-Transistor zusätzlich dran hängen,
dafür die Blinkschaltung etwas hochohmiger machen
(spart auch etwas Strom).

Im Conrad-Katalog finde ich aber nur eine „Nennspannung“,
hinter der in Klammern ein weiteres Spannungsintervall
angegeben wird (z.B. 12V=(7,3…9,0).

Kann sein, daß damit die Spannung angegeben wird, bei der
das Relais durchschaltet. Je nach Bauform kann ein Relais
mit 12V-Nennspannung eben schon bei ca. 6…9V schalten.
Die sichere Funktion ist aber erst bei ca. 10…11V garantiert.

Ist die Nennspannung
überhaupt die Spannung bei der das Relais sich einschaltet,
und welche der beiden Spannungen wäre es dann (Zahl oder
Intervall)?
Es wäre sehr schön wenn du mir vielleicht die Bestellnummer
eines passenden Teiles geben könntest…

Tja, bei 9V Betriebsspannung brauchst Du ein Relais für 8…10V
Nennspannung. Gib’s so wahrscheinlich schlecht.
Also entweder auf 5V oder 6V-Relais ausweichen oder
die Schaltung mit 12V betreiben, was auch gut machbar sein sollte.
Außerdem das Relais so auswählen, daß der Nennstrom größer ist
als der Laststrom.
Dann sollte das Relais noch eine Freilaufdiode
(schnelle Si-Diode) bekommen, sonst stirbt evtl. Dein Transistor.

Kannst mir auch mal Deine Schaltung schicken. Dann schaun’ma mal
weiter, Herr Unternehmer.
Gruß Uwi

Transistor nicht gut möglich

Hallo!

Ich habe mal eine einfache Frage zur Elektronik:

ja wenn’s so einfach ist, warum fragst Du dann :-?)

Weil ICH zwar die Sache nicht verstehe, aber warscheinlich sonst jeder, der etwas Ahnung von Elektronik hat.

Ich habe mir eine Blinkschaltung mit Transistoren und Elkos
gebaut, die mit 9V Gleichspannung betrieben wird.

Ich nehme mal an, die Schaltung heißt „bistabiler
Multivibrator“
oder so?

In meinem Plan heißt sie „astabiler Multivibrator“ oder „FlipFlop-Schaltung“

Um einen
stärkeren Verbraucher anzuschließen, müsste ich ein Relais
einsetzen.

Jo, kann man machen. Aber wenn die Schaltung lange im
Dauerbetrieb
und evtl. auch recht schnell blinken soll, dann wäre ein
Leistungstransitor statt Relais evtl. noch besser.
Relais verschleißen nämlich, bei intensiver Belastung.

Eine gute Idee, wenn ich aber den Widerstand am Verbraucher ändere (Vorwiderstand für die Basis), ändert sich das Blinkverhalten wenn ich nicht die Widerstände vor der Basis richtig ändere. Wie man diese Widerstände berechnet, weiß ich aber nicht.

Die Spannung im Steuerstromkreis ist (mit 470 Ohm
entfernbarem Schutzwiderstand) ca. 7V/15mA bei eingeschaltetem
und 5V (?)/ 0mA beim ausgeschalteten Zustand.

Ist nicht ganz plausibel, kann Deine Schaltung auch nicht
sehen,
aber da ein Relais direkt in die Blinkschaltung zu setzen ist
nicht optimal. Durch das Relais wird die Blinkschaltung
wahrscheinlich beeinflusst.

Besser einen Relaistreiber-Transistor zusätzlich dran hängen,
dafür die Blinkschaltung etwas hochohmiger machen
(spart auch etwas Strom).

Im Conrad-Katalog finde ich aber nur eine „Nennspannung“,
hinter der in Klammern ein weiteres Spannungsintervall
angegeben wird (z.B. 12V=(7,3…9,0).

Kann sein, daß damit die Spannung angegeben wird, bei der
das Relais durchschaltet. Je nach Bauform kann ein Relais
mit 12V-Nennspannung eben schon bei ca. 6…9V schalten.
Die sichere Funktion ist aber erst bei ca. 10…11V garantiert.

Ist die Nennspannung
überhaupt die Spannung bei der das Relais sich einschaltet,
und welche der beiden Spannungen wäre es dann (Zahl oder
Intervall)?
Es wäre sehr schön wenn du mir vielleicht die Bestellnummer
eines passenden Teiles geben könntest…

Tja, bei 9V Betriebsspannung brauchst Du ein Relais für 8…10V
Nennspannung. Gib’s so wahrscheinlich schlecht.
Also entweder auf 5V oder 6V-Relais ausweichen oder
die Schaltung mit 12V betreiben, was auch gut machbar sein
sollte.
Außerdem das Relais so auswählen, daß der Nennstrom größer ist
als der Laststrom.
Dann sollte das Relais noch eine Freilaufdiode
(schnelle Si-Diode) bekommen, sonst stirbt evtl. Dein
Transistor.

Kannst mir auch mal Deine Schaltung schicken. Dann schaun’ma mal

Den Aufbau findest du auf: http://www.woig.de/bastelbs/
Am Kollektor der beiden Transistoren sind die Verbraucher angebracht. Die Basis des einen Transistors ist über einen 10 uF-Elko mit dem Kollektor des anderen Transistors verbunden. Die Basis wird zusätzlich über Widerstände von der Stromquelle her mit Strom versorgt.

Vielen Dank für die Antwort!

Weißt du zufällig, ob/wie man im Forum Bilder einfügt?

mfg
Raber

weiter, Herr Unternehmer.
Gruß Uwi

Hallo!

In meinem Plan heißt sie „astabiler Multivibrator“ oder
„FlipFlop-Schaltung“

ja klar, bistabil ist ja auch Quatsch. Ist ja gerade nicht
stabil in beiden Zuständen, sondern eben astabil.

Als Flip-Flop wird allerdings in der digitalen Schaltungstechnik
was anderes verstanden.

Um einen
stärkeren Verbraucher anzuschließen, müsste ich ein Relais
einsetzen.

Jo, kann man machen. Aber wenn die Schaltung lange im
Dauerbetrieb
und evtl. auch recht schnell blinken soll, dann wäre ein
Leistungstransitor statt Relais evtl. noch besser.
Relais verschleißen nämlich, bei intensiver Belastung.

Eine gute Idee, wenn ich aber den Widerstand am Verbraucher
ändere (Vorwiderstand für die Basis), ändert sich das
Blinkverhalten wenn ich nicht die Widerstände vor der Basis
richtig ändere. Wie man diese Widerstände berechnet, weiß ich
aber nicht.

Ja, das klären wir mal. Ich schicke Dir eine kleine Schaltung
mit Ergänzungen.

Die Spannung im Steuerstromkreis ist (mit 470 Ohm
entfernbarem Schutzwiderstand) ca. 7V/15mA bei eingeschaltetem
und 5V (?)/ 0mA beim ausgeschalteten Zustand.

Kannst mir auch mal Deine Schaltung schicken. Dann schaun’ma mal

Den Aufbau findest du auf: http://www.woig.de/bastelbs/
Am Kollektor der beiden Transistoren sind die Verbraucher
angebracht. Die Basis des einen Transistors ist über einen 10
uF-Elko mit dem Kollektor des anderen Transistors verbunden.
Die Basis wird zusätzlich über Widerstände von der Stromquelle
her mit Strom versorgt.

Jo, so sieht diese schöne alte Blinkschaltung eben aus.

Weißt du zufällig, ob/wie man im Forum Bilder einfügt?

Nö, das kann man vorläufig noch nicht, aber vielleicht wird’s
ja irgendwann mal. Ich denke, die Betreiber denken darüber schon
länger nach, aber Bilder würden ja schlagartig auch viel mehr
Speicherplatz brauchen. Ist also schon ein wenig aufwendiger,
als bloß bischen Text Speichern.

Vorläufig muß es also noch anders gehen.
Gruß Uwi

E-Mail?
Falls du meine E-Mail brauchst, um die Schaltung als Bild zu schicken: Sie heißt frederic[underscore]raber[at]web.de

P.S. Wenn man den Versuchsaufbau in PSpice eingibt, wechselt die Spannung gar nicht von der einen zur anderen LED!?

mfg
Raber

[Mod: Nachdem das Archiv für Google geöffnet ist, und somit auch EMail-Bots Zugang haben, ist es eine eher schlechte Idee eine eMail-Adresse im Text einer Nachricht anzugeben. Die Adresse zum Einloggen hingegen wird für Google verborgen. Ich habe mir daher erlaubt die Adresse etwas zu verändern…]

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Geheime Sache das

P.S. Wenn man den Versuchsaufbau in PSpice eingibt, wechselt
die Spannung gar nicht von der einen zur anderen LED!?

Tja, und nu???

Dann lämpelt die Schaltung also gar nicht und wenn doch,
dann wegen der kosmischen Vakuumenergie!
Die wird im PSpice sicher nicht mit berücksichtigt, oder?
Gruß Uwi