Vorweg: Ich will die Theorie im allgemeinen besser verstehen. Ich kenne sie nur grob, durch eine Zeichnung.
Rechts ist die Säule des Volkseinkommens (VE) und links ist die Säule des Sozialproduktes (SP). Und die Säulen sollten natürlich genau gleich groß sein.
Innerhalb der Säule des Sozialproduktes sind nun die Konsumgüter die von dem Volkseinkommen nachgefragt werden können. Allerdings sind in dieser Säule auch Investitionsgüter vorhanden.
Da nicht alles Geld des Volkseinkommens für Konsum ausgegeben wird, bleibt etwas übrig. Es wird gespart auf den Banken.
Dadurch ergibt sich natürlich ein Nachfrageüberhang, wenn eben nicht im Sozialprodukt die Unternehmen Investitionsgüter nachfragen (natürlich das ideale in genau der Menge wie gespartes Geld vorhanden ist).
um das mal auf eine gleichung zu bringen:
Volkseinkommen=sozialprodukt
oder: Konsumausgaben+Sparen=konsumgüter+investitionsgüter
Was aber passiert jetzt, wenn das Sparen wegbricht?
Wenn das Sparen wegbricht ist kein Geld mehr da für die Unternehmen, um investieren zu können.
Aber: Warum ist das denn jetzt überhaupt so schlimm???
Die Unternehmen sollten sich doch auch ohne Investierungsgüter über Wasser halten können, durch die Gewinne, die sie durch die Konsumgüter erzielen.
Die gleichung würde sich dann von Konsumausgaben+Sparen=konsumgüter+investitionsgüter zu
Konsumausgaben=konsumgüter verändern und alles wäre wunderbar.
Senf sagt, dass dadurch, dass die Investitionsgüternachfrage sinkt, weil eben weniger Geld zur verfügung steht, die Arbeitslosigkeit steigt. Warum muss das unbedingt so sein?
Wäre schön, wenn mir jemand diesen Kreislauf mehr beschreiben könnte.
Wenn jemand noch keine genaue Vorstellung von den Säulen hat:
ca. ab der 76Minute fängt Senf das an grob zu erklären.
http://www.dailymotion.com/video/x75y6c_prof-bernd-s…
Liebe Grüße 