Hallo,
habe mir heute nachmittag beim Hose anziehen an der linken Hüfte einen Nerv eingeklemmt (kam schon mal vor, ging aber gleich wieder). Jetzt humple ich schon seit Stunden und kann kaum schmerzfrei sitzen. Mancher Schritt geht gut, dann tuts plötzlich weh - so plötzlich, dass ich dann auch noch das Lachen anfangen muss…
Wie es mit dem Schlafen geht, mal sehen.
Geht das von selber wieder (wie früher), oder sollte ich zum Arzt - und wenn: zu welchem? Allgemeinmed. oder direkt zum Neurologen?
Gruß Christian
Hallo,
wie man sich einen Nerv ausgerechnet „in der Hüfte“ einklemmen kann, mußt Du mir mal zeigen
Nein, nur Spaß.
Was Du beschreibst, könnte einer sogenannten Lumboischalgie entsprechen, also einem in ein Bein ausstrahlenden Schmerz aufgrund von zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule.
Ein solcher lumbaler Bandscheibenvorfall kann (muß aber keineswegs) so gravierend sein, das es sogar zu Sensibilitätsstörungen (Taubheit, Kribbeln u.a.) oder gar zu Lähmungen im betroffenen Bein kommen kann.
In diesem Fall ist tatsächlich die Fachkunde eines Neurologen gefragt - und zwar umgehend, d.h. innerhalb von 12 Stunden!
Keine Panik jetzt, eine schmerzbedingte Bewegungseinschränkung ist noch keine Lähmung.
Der Gang (gerade wenn man noch einigermaßen problemlos gehfähig ist) zum Hausarzt kann aber nicht falsch sein, besonders um die eventuelle Notwendigkeit weiterer Diagnostik zu klären.
Bei rezidivierenden (also immer mal wieder auftretenden, gleichartigen) Beschwerden, bzw. Schmerzen sollte die Durchführung einer kernspintomographischen Bildgebung in Erwägung gezogen werden.
Diese kann, abhängig vom Schweregrad der Symptome (in Absprache mit dem Hausarzt) auch ambulant erfolgen.
So viel zu einem „Klassiker“.
Je nach Lokalisation, Ausbreitung, Ausprägung und Qualität sowie Belastungsabhängigkeit des Schmerzes (wir reden ja im Moment „nur“ von Schmerz) kommen auch andere Differentialdiagnosen in Betracht: unter Umständen vielleicht sogar eine sogenannte Bursitis (also Schleimbeutelentzündung), wobei die Ursache der Beschwerden tatsächlich in der Hüfte, bzw. knapp darunter, lokalisiert wäre (ist lästig, aber harmlos).
Die Empfehlung kann natürlich, wie immer, nur lauten:
Vorstellung beim Arzt.
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Du kannst natürlich auch gleich direkt zum Facharzt für Orthopädie gehen oder aber zu einem Physiotherapeuten. Die Möglichkeiten gibt es auch noch.
Ansonsten wird sicher Wärme gut tun. Ein warmes Bad oder ein Wärmekissen, um die schmerzreiche Zeit bis zum Arztbesuch zu überbrücken.
Gute Besserung!
Hallo Christian,
wenn deine Beschwerden bleiben, solltest du natürlich einen Arzt (Orthopäden) aufsuchen.
Ich weiß natürlich nicht, welche Bewegung du gemacht hast - aber ich vermute, bei dir hat sich etwas an der Lendenwirbelsäule, bzw. dem Iliosacralgelenk verschoben.
Leg’ dich auf den Rücken, versuche beide Beine zu strecken und abwechselnd ein Bein aus der Hüfte 'rauszustrecken bzw. langzumachen.
Hast du Schmerzen, wenn bd. Beine gestreckt sind, stelle ein Bein an und strecke nur das schmerzhafte Bein aus.
Fahre Fahrrad (entweder auf einem Fahrrad oder in Rückenlage mit bd. Beinen).
Wie geht’s dir, wenn du dich auf den Bauch legst und beide Beine gestreckt abhebst?
Gruß
Angie
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Hallo,
also, die Nacht hab ich rumgekriegt. Heute morgen „ging es so“. Es schmerzt noch, vor allem, wenn ich schnelle und schiefe Bewegungen mache (z.B. auf der Stelle stehend umdrehen).
Am Nachmittag wurde es wieder schlimmer. Ich werde morgen doch mal zum Arzt gehen.
Fahrradfahren werd ich gleich im Bett mal probieren.
Schleimbeutel - ja, das hatte ich schon mal (diagnostiziert) in der Schulter. War kein Spaß!
Naja, das mit dem „Nerv eingeklemmt“ hab ich geschrieben, weil man es so sagt. Ob es vielleicht etwas mit der Bandscheibe zu tun hat - kann durchaus sein - mein zweiter Vorname ist Rückenschmerzen.
Gruß Christian