Nerv eingeklemmt

Hallo,
Ich hatte vor 4 Jahren einen Unfall, wobei ich ein schweres Schleudertrauma und Gehirnerschütterung erlitten hatte.
Danach wurden alle Maßnahmen wie Krankengymnastik und Fango und Massage natürlich gemacht.
Vor einem Jahr hatte ich dann doch noch Spätfolgen bekommen , mein Nacken war sehr oft ausgerenkt, somit bin ich zum Chiropraktiker, der mich wieder einrenken sollte, was er auch tat, leider nicht mit Erfolg.
Ein Monat später tauchte das Problem wieder auf und ich bekam eine Spritze, die half, aber ich mag keine Spritzen :wink:
Mittlerweile ist es aber so schlimm, dass wenn der Nacken ausgerenkt ist, ich Herzstechen und Taubheit in den Händen bekomme so wie punktuellen Schmerz in anderen Körperregionen.
War natürlich wieder beim Arzt (wieder mal ein neuer, weil ich ja verschiedene Meinungen hören muss), der hat gesagt schlucken sie diese Mittel und es wird besser.
Es wurde besser, weil ich " high " war und nicht mehr arbeiten konnte, toll.
Gibt es Übungen oder vielleicht das Wundermittel für meine Probleme??
Ich bin Grademahl 22 Jahre alt und brauche meinen Körper noch ein paar Jährchen :wink:
LG Caro
PS: Es ist ein BG FAll.

Das ist ein häufiges Problem mit den Chiropraktikern - da sind auch schon Leute dran gestorben.
Heutzutage wird sehr viel Schindluder mit dem Einrenken getrieben. Gerade Manipulationen an der
Halswirbelsäule erfordern ein extrem hohes Maß an Ausbildung, Übung und Sicherheit, das viele
aus der Einrenkerzunft nicht haben, und selbst dem geübtesten können (wie überall wo Menschen
arbeiten) Fehler passieren. Was für ein Chiropraktiker war das denn ? Akademiker oder
Heilpraktiker oder Physiotherapeut ?

Er war gelernter Arzt, mit dem Fachgebiet Ortopädie und Chiropraktik.#
Ich musste auch son Zettel unterschreiben, das ich ich keinerlei Ansprüche habe wenn was schief geht, habe diesen Zettel damals nach Absprache mit meinem Hausarzt unterschrieben.
Heute denke ich leider!

Hm… sehr unglücklicher Ausgang. Wie gesagt, Fehlberhandlungen kommen in den besten Händen vor
und lassen sich auch niemals ausschließen, aber wenn man derjenige ist der von einem solchen
Problem erwischt wird ist es natürlich ganz besonders bitter. Ich würde an Deiner Stelle mal
versuchen, mich an einer auf Wirbelsäulenchirurgie spezialisierten Universitäts- oder
Schwerpunktklinik vorzustellen um mal gucken zu lassen, ob man evtl. was machen kann, es gibt
z.b. stabilisierende Eingriffe mit denen man Nervenkompressionsymptome beheben könnte.
Natürlich kann ich Dir speziell zu Deinem Fall da nichts sagen, kann ja nicht
ferndiagnostizieren, aber gerade mit dem Hintergrund der BG-Geschichte würde ich den Versuch
starten !
(z.b. das Wirbelsäulenzentrum der Charite Berlin oder die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft
DWG)

Fragst Du Interesse halber, weil Du eine eigene Statistik aufstellst, wer die meisten „Unfälle“ beim Einrenken hat? Oder hast Du schon eine vorgefertigte Meinung?
Und? wer hat dann Deiner Meinung nach die beste Ausbildung für gutes „Einrenken“?

Ganz ehrlich, meiner leidlichen Erfahrung nach, sind die Akadämiker leider nicht die besten Chiropraktiker, sondern die ungeübtesten, da sie nie so Patientenkontakt haben!
Das ist sowohl am eigenen Leib erfahren worden, als auch in der Familie. Ich lasse mich nur noch von Kollegen einrenken, die düfen dann auch zufällig Arzt sein, aber von meinem Orthopäden lasse ich mich nicht mehr einrenken, er ist darin grotten schlecht, trotz Fortbildung!
Wenn aber ein Physiotherapeut mit zig Jahren Berufserfahrung am Patienten und Gewebe dann 5 Jahre studiert, um genau das gut zu können, nämlich sanft „einrenken“, dann soll er das schlechter können, als der Akademiker?
Wolltest Du das damit aussagen?

In meinem Studium waren die ungeschicktesten und unsanftesten immer die Ärzte. Und das Fachwissen, was die vielleicht voraushaben, kann man locker lernen, das Gespür und die Erfahrung, die wir schon seit Jahrzenten mit den Detailkenntnissen der Anatomie und Physiologie verbinden, müssen auch diese Akademiker erst mal nachlernen!

Eine Verwandte von mir ist fast daran gestorben. Nun rat mal, wer das war: Ein Orthopäde!
Fragt nicht nach Risikofaktoren und Kontrainidikationen! Renkt die HWS ein bei einer Patientin mit Zystennieren, die mit 42 einfach keine normalen Gefäße und Blutdruck mehr hatte (Abgesehen davon, das Zystennieren mit Mißbildungen der Gefäße, gern an der Hirnbasis, einhergehen können). Liegt unwideruflich im Koma. Pech gehabt.
Der Herr Arzt praktiziert weiter! Super! Vielen Dank! Existenz vernichtet, Kinder Halbwaisen, sozusagen!

In unserem Studium war ein großes Kapitel Kontraindikationen und Tests zum Ausschluß von Risikofaktoren und der ernsthafte und respektvolle Umgang mit diesen Techniken und wir haben geübt und geübt und geübt. Soviel dazu.
Ich stimme Dir zu, das man eine sehr gute Ausbildung braucht und auch viel Erfahrung, aber ich möchte nicht festlegen, das nur Akademiker diese haben!

Gruß
Kathy

Das ist ein häufiges Problem mit den Chiropraktikern - da sind

auch schon Leute dran gestorben.
Heutzutage wird sehr viel Schindluder mit dem Einrenken
getrieben. Gerade Manipulationen an der
Halswirbelsäule erfordern ein extrem hohes Maß an Ausbildung,
Übung und Sicherheit, das viele
aus der Einrenkerzunft nicht haben, und selbst dem geübtesten
können (wie überall wo Menschen
arbeiten) Fehler passieren. Was für ein Chiropraktiker war das
denn ? Akademiker oder
Heilpraktiker oder Physiotherapeut ?

Das ist mal eine Gute Idee, ich wohne in Berlin, da bietet sich das an!!!
Ich schau gleich mal nach wie das funktioniert.
Danke!!

Hallo Caro,

  1. Durch die Osteopathie kam jetzt mein Nackenwirbelproblem nach einem Unfall wieder in die Reihe. (es wirkt stark entspannend)

  2. Zuerst erhielt ich „Manuelle Therapie“ bei einem Physiotherapeuten in einem Krankenhaus
    (Krankenhäuser sind mit Geräten besser ausgestattet) brachte mir Linderung. Zusätzlich gab man mir dort ca. 20 elektrische Nackendehnungen auf einem Traktionstisch. (angenehm)

Gute Besserung!
Rosa

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Hallo Caro,

da Du in Berlin wohnst, hast Du dort auch einige Praxen von BG-zugelassenen Physios, bei denen sich auch sicherlich jemand mit osteopathischen Kenntnissen finden lässt. Und/oder Brüggertherapeutischen.
Gerade die Symptome mit Herzstechen müssen dringend weiter untersucht werden, um auszuschließen, das sie nicht auch vom Herzen direkt kommen. Wenn am Herz alles ok ist, besteht tatsächlich die Möglichkeit, das sie von der Wirbelsäule kommen, aber gegen dieses ständige „ausgerenkt“ sein kann man viel tun.

Ein Wundermittel gibt es nicht und irgendwelche Übungen einfach so in einem Forum auch nicht. Auch ich würde Dich erst mal eingehen untersuchen wollen und dann Übungen idividuell abstimmen.

Manche schwören aus Erfahrung auf Sport. Gezielte Kräftigung, andere auf Rückenschule, oder Osteopathie oder klass. Massage. Oder eine Mischung aus allem. So oder so bleibt es auch Dir überlassen, das selbst rauszufinden und Dir da einen Weg durch die vielfältigen Angebote zu suchen.

Gruß
Kathy

Mittlerweile ist es aber so schlimm, dass wenn der Nacken
ausgerenkt ist, ich Herzstechen und Taubheit in den Händen
bekomme so wie punktuellen Schmerz in anderen Körperregionen.
War natürlich wieder beim Arzt (wieder mal ein neuer, weil ich
ja verschiedene Meinungen hören muss), der hat gesagt
schlucken sie diese Mittel und es wird besser.
Es wurde besser, weil ich " high " war und nicht mehr arbeiten
konnte, toll.
Gibt es Übungen oder vielleicht das Wundermittel für meine
Probleme??
Ich bin Grademahl 22 Jahre alt und brauche meinen Körper noch
ein paar Jährchen :wink:
LG Caro
PS: Es ist ein BG FAll.

Hallo zurück,
ich wohne leider hier noch nicht so lange und habe eben nur einen Hausarzt, der mich jetzt zur Charite wie dein Vorredner empfolen hat überweist und die sollen sich dann um mich kümmern, leider habe ich dort erst im Dezember eine Chance auf einen Termin, also geh ich heute wieder zu meinem HA und frag ich wie es bis dahin weiter gehn sollen.
Ich werde ich auf deine Vorschläge ansprechen und mal schauen was er dann macht.
Im Moment habe ich Fango Packungen für zu Hause verschrieben bekommen, nicht grad toll, aber die Ärzte haben nunmal ein bestimmtes Kontingent und das ist glaub ich bei Ihm schon voll,leider.
das mit dem Herzen wurde per EKG schon überprüft, ich habe keine Probleme, also ist das nicht ganz so schlimm, obwohl das EKG schon länger her ist. Mal schauen, was er sagt.
Lieben Dank!!!

Dann viel Glück!
Gruß
Kathy