vor kurzem sah ich eine bildliche Darstellung von Nerven im Gehirn und den dazugehörigen Nervenzellverbindungen. Dabei konnte ich erkennen, daß in oder aus den einzelnen Nervenzellverbindungen zum Teil mehrere Nerven (etwa 4) ein- oder ausgingen.
Meine Frage ist daher, wie sich die eingehenden unterschiedlichen Nervenbahnen dann in den Verbindungen positiv oder negativ erkennen und wissen, mit welcher Nervenbahn sie sich verbinden müssen?
Danke für die kompetente Antwort!
Keine Ahnung, ob ich die Fragen alle wirklich richtig verstanden habe. Ich glaube hier hat noch niemand geantwortet, weil die Fragen nicht gerade sehr eindeutig sind.
Ich bin kein Arzt oder sonst etwas, habe mir aber ein Grundwissen übers Gehirn ageeignet.
Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass die Neurowissenschaften keine Antwort auf die Frage haben, wie ein Zellnukleus weiß mit welchem Zellnukleus er sich verbinden muss. Die Frage hört sich sehr metaphysisch an.
Ganz allgemein gehalten, ist es eben so, dass die elektrischen Impulse darüber entscheiden, ob etwas zum anderen Zellnukleus gelangt oder nicht. Dabei gibt es Nervenzellen, die den elektrischen Impuls hemmen können und auch Nervenzellen die den elektrischen Impuls verstärken können.
Keine Ahnung ob das irgendeine deiner Fragen beantwortet. Ich hoffe, ich habe keinen Müll erzählt.
Ich hatte eigentlich eine klare Frage gestellt, welche organischer Natur ist und nichts mit Metaphysik zu tun hat.
Daß es Nervenzellverbindungen gibt dürfte unbestritten und auch bekannt sein. Meine Frage ging einfach nur dahin, wie es die vielen einzelnen Nerven im Gehirn vorab wissen, mit welchen anderen Nerven sie sich gewissermaßen zu vernetzen haben.
Schizophrene Menschen z. B. weisen einen Mangel an Nervenverbindungen auf, die bestimmte Strukturen im Stirnhirn hemmen.
Meine Frage ist eigentlich verständlich, aber schwierig zu beantworten. Dies wird der Grund sein, weshalb keine Rückantwort kommt.
Da muss ich Sie leider enttäuschen, es ist schon bekannt.
Es gibt Zielproteine, die ein Nervenkegel in seinem Weg zum Ziel ansteuert und von bestimmten Attraktant- und Repellent-Proteinen gelenkt wird, am Ziel werden die Strukturen dann aufgebaut und verankert, soweit die Forschung.
Querverbindungen zwischen Nervenzellen werden durch ihre Aktivität bestimmt, höhere Aktivität, verstärkter Aufbau und Querverbindungen, niedrigere Aktivität heißt Abbau von Strukturen.
Die Synapsen geben an, ob eine Hemmung oder Erregung an der Stelle stattfindet, nicht der Transmitter. Obwohl man das in den meisten Fällen sagen kann.
Von Schizophrenie gibts einige Formen und da gibt es einige Theorien.
Auf jeden Fall wissen die Nerven, wo sie hinbauen. Man muss sich das so vorstellen, dass alles im Körper NIE durch Zufall passiert. Alles hat einen Plan und ein Muster nach dem es funktioniert, auch wenn es sehr komplex ist.