da will ein VM einen Mieter aus der Wohnung ekeln und wendet dazu einen zu völlig unterschiedlichen Zeiten hörbaren tinnitusähnlichen Pfeifton an, der sich nicht genau lokalisieren lässt, so etwas wie eine psychische Zerrüttung bewirken kann. Ohne in das große Feld der Verschwörungstheorien abgleiten zu wollen, würde mich interessieren, ob solcherart Methoden hier irgendjemandem bekannt sind, ob Erfahrungen damit vorliegen und wenn ja, was dagegen unternommen wurde oder werden kann.
danke für Deine schnelle Rückmeldung. Ja, so was ähnliches stellte ich mir wohl vor als ich von Mieter und seiner Hör-Beobachtung hörte.
Inzwischen wird jetzt ein Pfeifton-Protokoll geführt um festzustellen, ob sich der Verdacht bestätigt.
Vielleicht meldet sich ja der eine oder die andere noch, die mit sowas schon mal Erfahrung hat sammeln können im mietrechtlichen Zusammenhang.
Danke nochmal, ich werde mal weiter recherchieren
Gruss
gretell
Es wäre natürlich schon am besten, wenn der Mieter die Quelle orten könnte.
Wenn der Mieter tatsächlich ein Gerät auffindet, das ausschließlich als Generator für Pfeiftöne agiert, würde ich sehr dringend einen Anwalt aufsuchen.
Wenn der Mieter das Treppenhaus abläuft, sollte man schon mal das Stockwerk finden. Oder wohnt der Vermieter im gleichen Haus und kann es in seiner Wohnung verstecken?
danke für Dein posting.
Klar, das wäre das Beste. Zunächst war es wohl so, dass der Mieter irritiert den Kopf schüttelte: was war das denn … als es sich wiederholte und er mit seiner Wahrnehmung jenseits von paranoiden Anwandlungen zu verorten ist, fielen ihm natürlich die Wiederholungen auf. Deshalb suchte er den Austausch und ich übernehme jetzt mal seine Anfage und frage in größerem Umfeld die wer-weiß-was Community.
Die Quelle lässt sich vom Schall her schon orten - schwieriger ist es das Teil konket zu identifizieren. Erst mal muss mensch ja wissen, wonach er sucht.
Das ist per Ferndiagnose natürlich schwer zu sagen. Gerade hohe Töne bekommt man mit relativ wenig Energie in hoher Lautstärke mit einem Piezo-Lautsprecher gut hin. Da reicht ne Zeit lang auch ne Batterie. Aber ein Kasten o.ä. müsste schon irgendwo sein. Eventuell natürlich hinter einer verschlossenen Tür.
Seid ihr denn wirklich sicher, dass das ein Manöver ist und nicht ein leer laufender Rauchmelder in der Nachbarwohnung (sehr beliebt) oder ein Wecker irgendwo? Mir kommt das recht perfide vor.
Die Quelle lässt sich vom Schall her schon orten - schwieriger
ist es das Teil konket zu identifizieren. Erst mal muss mensch
ja wissen, wonach er sucht.
Es wäre zu Beginn einmal hilfreich, alle aber auch wirklich alle eigenen Elektrogeräte vom Netz zu trennen. Manche Netzteile geben Pfeiftöne von sich.
Zur Suche nach der Ursache dieses Pfeiftons würde ich evtl. auch den Kühlschrank für einige Tage vom Netz nehmen (Tür offen lassen, damit er nicht schimmelt).
Wenn der Pfeifton dann immer noch da ist, und es sich nicht um Tinnitus handelt, muss er wohl von außen kommen. Aber vielleicht ist der Vermieter ja gar nicht so böse, wie es den Anschein hat, und der Kauf eines neuen Netzteils/Fernsehers/Kühlschranks löst das Problem?
da will ein VM einen Mieter aus der Wohnung ekeln und wendet
dazu einen zu völlig unterschiedlichen Zeiten hörbaren
tinnitusähnlichen Pfeifton an, der sich nicht genau
lokalisieren lässt, so etwas wie eine psychische Zerrüttung
bewirken kann.
Und es ist wirklich sicher, dass das nicht etwa ein Geräusch der Heizungs-Umwälzpumpe ist? Unsere macht das, wenn sie mindestens auf Stufe 2 steht und zufällig grad alle Thermostatventile zu sind.
Mit Mietrecht hat das Problem natürlich erstmal noch nichts zu tun, da wäre wohl eher das Brett ‚Elektronik allgemein‘ angesagt (wenn man sich sowas basteln will) oder vielleicht auch ‚Physik‘ (wenn man Schallortungsgeräte sucht).
Gruß
loderunner
Und es ist wirklich sicher, dass das nicht etwa ein Geräusch
der Heizungs-Umwälzpumpe ist? Unsere macht das, wenn sie
mindestens auf Stufe 2 steht und zufällig grad alle
Thermostatventile zu sind.
Dabei fällt mir noch eine weitere mögliche Quelle für einen Pfeifton ein. Bei mir gibt zur Zeit der Wasserhahn einen relativ lauten Pfeifton von sich, wenn man ihn halb aufdreht. Wer weiß … vielleicht hören das sogar meine Nachbarn? Und denken sich nun „der Vermieter muss hier irgendwo einen Pfeiftongenerator versteckt haben, der will uns sicher los werden“?
Warum mein Wasserhahn das macht, weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Aber nur so als Hinweis zur Suche nach dem Ton.
da will ein VM einen Mieter aus der Wohnung ekeln und wendet
dazu einen zu völlig unterschiedlichen Zeiten hörbaren
tinnitusähnlichen Pfeifton an, der sich nicht genau
lokalisieren lässt, so etwas wie eine psychische Zerrüttung
bewirken kann. Ohne in das große Feld der
Verschwörungstheorien abgleiten zu wollen, würde mich
interessieren, ob solcherart Methoden hier irgendjemandem
bekannt sind,
Denkbar wäre auch ein Elektronisches Gerät das zur Marderabwehr im Auto eingebaut wird und in jedem Baumarkt zu kaufen ist. Das Gerät wird einfach mit zwei Kabel an einer Batterie angeklemmt.
ob Erfahrungen damit vorliegen und wenn ja, was
dagegen unternommen wurde oder werden kann.
Denkbar wäre auch ein Elektronisches Gerät das zur
Marderabwehr im Auto eingebaut wird und in jedem Baumarkt zu
kaufen ist. Das Gerät wird einfach mit zwei Kabel an einer
Batterie angeklemmt.
Wenn der VM dann argumentiert, dass er die Marder vom Dach verscheuchen will, hätte er sogar ein Argument.
meines Erachtens könnte es sich bei einem solchen Vorgehen u.a. um eine Straftat im Sinne des § 223 StGB - Körperverletzung - handeln.
Der Tatbestand könnte erfüllt sein, wenn A (VM) nachweisbar und bewusst (dann vorsätzlich) durch ein Gerät einen hörbaren „unangenehmen“ Ton erzeugt, der keinen anderen Zweck verfolgt, als den B (M) zu schädigen (z.B. durch Störung des Schlafes und damit Herbeiführen von „Unwohlsein“).
Daneben kommt je nach Uhrzeit natürlich auch noch „normale“ Ruhestörung in Betracht (diese ist allerdings eine Ordnungswidrigkeit).
Schwierig wird es an der Stelle, wenn der Ton von einem Gerät erzeugt wird, das einen tatsächlich legitimen Zweck erreichen soll. Manche Fernseher (insb. die älteren Röhrengeräte) strahlen ja auch sehr hohe Betriebstöne aus (die aber in der Regel nicht so laut sind, dass sie durch Räume dringen). Auch der bereits genannte Marderschreck funktioniert in einem Schallspektrum, dass die meisten Menschen hönren können.