NetBook als eReader gesucht

Hallöle!

Ich habe folgendes Anliegen:

Unsere Uni stellt viele Lehrbücher seit neuestem als PDF zur Verfügung (Gratis). Darum wollte ich mir einen eReader anschaffen, aber die Preise sind mir einfach zu hoch.

Also dachte ich mir: Warum kein NetBook für die Aufgabe nehmen?

Kriterien währen:
a) Unter 200€
b) 180° klappbarer Monitor (Das man es quasi wie eine Zeitung „Aufschlagen“ kann
c) SSD-Festplatte
d) SD-Kartenleser (Irgendwo müssen die Bücher ja abgelegt sein)
e) Linux (weil… Linux)

Auf folgende Modelle bin ich bisher gestoßen:
http://www.one.de/shop/product_info.php?cPath=213_21…
http://geizhals.at/deutschland/a341273.html

Meine Frage währe:
a) Reichen 1,6 Ghz und 512MB RAM für das Lesen von PDFs (Keine Bilder, aber z.T. zweispaltige A4-Seiten), oder krepiert Netbook da?
b) Wie kompliziert ist es auf solche NetBooks ein anderes Linux zu bekommen? Bzw.: Lohnt es sich überhaupt?
c) Gibt es ein Linux-PDF-Reader mit dem man Kommentieren oder unterstreichen (oder noch besser: Beides *g*) kann?

Beste Grüße,
Marcel

Moien

Also dachte ich mir: Warum kein NetBook für die Aufgabe
nehmen?

Weil TFT-Displays die Augen schneller ermüden lassen als E-Ink. Vorallem bei Glares.

b) 180° klappbarer Monitor (Das man es quasi wie eine Zeitung
„Aufschlagen“ kann

Das würde ich vergessen. Du must bei Glares das Display immer an den Lichtquellen im Raum ausrichten. Und flach ist da meistens sehr ungünstig.

Auf folgende Modelle bin ich bisher gestoßen:
http://www.one.de/shop/product_info.php?cPath=213_21…

Das Display ist winzigst. 800x480 Pixel sind gar nichts. Da funktioniert keine normale GUI drauf.

http://geizhals.at/deutschland/a341273.html

Das geht schon eher. Das Modell hat den ganz kleinen Akku, d.h. recht wenig Laufzeit. Vorallem wenn man ständig wegen dme Glardisplay die Helligkeit voll aufdrehen muss.

a) Reichen 1,6 Ghz und 512MB RAM für das Lesen von PDFs (Keine
Bilder, aber z.T. zweispaltige A4-Seiten), oder krepiert
Netbook da?

Es hängt ein bisschen von den PDFs ab. Wenn die Text als Text gespeichert wurde ist das kein Problem. Wenn die PDF aber Bilder des Texts enthalten (z.B. bei eingescantem) kann das Umblättern schonmal dauern. Es wird gehen, aber man wird die CPU-Grenze spüren.

b) Wie kompliziert ist es auf solche NetBooks ein anderes
Linux zu bekommen? Bzw.: Lohnt es sich überhaupt?

Bei dem 1024x600 Pixel Model ist es kein Problem und macht bedingt sogar Sinn. Das vorinstallierte hat recht begrenzten Zugriff auf Updates. Bei dem 800x480 Pixel Teil ist die Installation schon ziemlich komplex (weil die Eingabemasken höher als 480 Pixel sind) und das arbeiten schlicht unmöglich.

cu

Danke für die Antwort!

Also dachte ich mir: Warum kein NetBook für die Aufgabe
nehmen?

Weil TFT-Displays die Augen schneller ermüden lassen als
E-Ink. Vorallem bei Glares.

Da ist was dran, definitv.

Das würde ich vergessen. Du must bei Glares das Display immer
an den Lichtquellen im Raum ausrichten. Und flach ist da
meistens sehr ungünstig.

Super Einwand!

Das geht schon eher. Das Modell hat den ganz kleinen Akku,
d.h. recht wenig Laufzeit. Vorallem wenn man ständig wegen dme
Glardisplay die Helligkeit voll aufdrehen muss.

Nrgh… Stimmt, da war ich ein bischen doof, wobei die Bilder aber glücklicherweise auf ein Anti-Glare hindeuten.

Es hängt ein bisschen von den PDFs ab. Wenn die Text als Text
gespeichert wurde ist das kein Problem. Wenn die PDF aber
Bilder des Texts enthalten (z.B. bei eingescantem) kann das
Umblättern schonmal dauern. Es wird gehen, aber man wird die
CPU-Grenze spüren.

Gut, dann werde ich mich mal nach einer Umkonvertierungseinrichtung umsehen…

Bei dem 1024x600 Pixel Model ist es kein Problem und macht
bedingt sogar Sinn. Das vorinstallierte hat recht begrenzten
Zugriff auf Updates. Bei dem 800x480 Pixel Teil ist die
Installation schon ziemlich komplex (weil die Eingabemasken
höher als 480 Pixel sind) und das arbeiten schlicht unmöglich.

Dann erfüllt sich mein langer Wunsch eines Linxurechners wieder :smile: (Für die Arbeit und Co. währe es extrem unpraktikabel, leider).

Last but not least…

Verbleibt eine Frage, die zur Killerfrage werden könnte. Das Acer-Notebook ist nur 40€ von Sonys eBook-Reader entfer, klar fehlen dem eReader die Multimediafunktionen, aber die sind eh nebensächlich.

Aber: Es geht um Lehrbücher, das heißt, wenn ich die Dokumente nicht durchsuchen kann (Springe zu Wort „Xyz“), oder zumindest Indizieren (sprich, schnelles Springen von A nach B oder Hyptertext), ist der eReader raus.

Weis jemand ob man mit dem eReader Dokumente durchsuchen kann?

Alternativ-Vorschlag
Hallo,

wenn die pdfs nicht hunderte von MB groß und voller riesiger Bilder sind, wäre ein PDA als günstige Reader-Alternative geeignet. Ich lese sehr gerne ebooks auf meinem Palm TX. Mit Zusatzsoftware kann er native pdfs lesen, aber netter wird es, wenn man die Dinger beim Sync durch einen Umwandler jagt, der sie PDA-mäßig optimiert. Wenig Aufwand.

Wenn die Lehrbücher allerdings viele Tabellen oder Grafiken enthalten, ist der kleine Bildschirm (320x480) nicht so gut geeignet. Ich wollte es nur mal erwähnen :smile:

Gruß,

Myriam

Hallo!

Ich besitze ein HTC Touch Pro mit 640x480er Bildschirm, leider ist der dort installierte PDF-Reader (Adobe 2.5 LE) dermaßen Instabil auf dem Modell, das es leider nicht wirklich gangbar funktioniert.

Trotzdem Danke für die Anregung :smile:

Ich besitze ein HTC Touch Pro mit 640x480er Bildschirm, leider
ist der dort installierte PDF-Reader (Adobe 2.5 LE) dermaßen
Instabil auf dem Modell, das es leider nicht wirklich gangbar
funktioniert.

Ich weiß schon, warum ich mit diesem WindowsMobile-Geraffel nie wirklich warmgeworden bin. PalmOS rulz (schade, dass es nicht mehr weiterentwickelt wird).

Gruß,

Myriam

Moien

Nrgh… Stimmt, da war ich ein bischen doof, wobei die Bilder
aber glücklicherweise auf ein Anti-Glare hindeuten.

Matte Displays sind selten bei den Kleinen, aber es gibt sie. Man muss dann aber trotzdem auf die maximale Helligkeit achten. Für draussen dürfen es durchaus > 300 cd/m² sein.

Hast du mal an ein gebrauchtes IBM X21 oder Toshoba Libretto gedacht ?

Aber: Es geht um Lehrbücher, das heißt, wenn ich die Dokumente
nicht durchsuchen kann (Springe zu Wort „Xyz“), oder zumindest
Indizieren (sprich, schnelles Springen von A nach B oder
Hyptertext), ist der eReader raus.

Der Sony kann einen Index anlegen, braucht dafür aber richtig Zeit (Stunden für 300MB Text). Durchsuchen kann er den Index recht flott, macht aber nur exakte Matches („kochen“ findet „köcheln“ nicht).

Bei Ubuntu und den anderen üblichen Kandidaten sind trackerd und/oder beagle installiert. Die durchsuchen Text-PDFs auch unscharf. Bild-PDFs aber nicht.

cu

Moien

Ich besitze ein HTC Touch Pro mit 640x480er Bildschirm, leider
ist der dort installierte PDF-Reader (Adobe 2.5 LE) dermaßen
Instabil auf dem Modell, das es leider nicht wirklich gangbar
funktioniert.

  1. Alle Anwendungen beenden.
  2. Wirklich alle Anwendungen beenden.
  3. freien RAM checken um zu kucken wieviele Anwendungen immernoch offen sind. Im Fall der Fälle zurück zu 1.
  4. FoxIt Reader installieren.

Die Punkte 1 - 3 muss man bei Windows Mobile öfter wiederholen. Den meisten Geräten geht es dann besser.

Allerdings werden PDFs aus grösseren Kopier-Scan-Druckern fast jeden mobilen Reader zur Verzweifelung bringen. Die benutzen exotische Bildformate, welche dann auf PDAs Pufferüber/unterläufe basteln. Da bewirkt eine Konvertierung nach PS Wunder.

cu