Bei Netscape traten einige merkwürdige Probleme mit dem Internetzugang per Modem auf. Meistens findet Netscape nach Einwahl und erfolgreicher Verbindungsherstellung mit dem Internet keine der gesuchten Adressen. Nur wenige Male ist es mir bis jetzt gelungen, Daten aus dem Internet anzufordern, aber nie bei zwei Sitzungen hintereinander.
Woran kann dies liegen?
Habe ich bei der Serverkonfiguration etwas vergessen, wenn ich Telefonnummer, Nutzername und Passwort für meinen Provider angegeben habe?
Bei Netscape traten einige merkwürdige
Probleme mit dem Internetzugang per Modem
auf. Meistens findet Netscape nach
Einwahl und erfolgreicher
Verbindungsherstellung mit dem Internet
keine der gesuchten Adressen.
[…]
Du hast vermutlich Probleme mit dem DNS (domain name service), der dafuer verantwortlich ist, Namen wie www.bockwurst.de in IP-Adressen (nnn.nnn.nnn.nnn) umzuwandeln.
Wenn Du die Adressen direkt als Nummern eingibst, gibts vermutlich auch keine Probleme.
Du solltest von Deinem Provider zwei Adressen seiner DNS-server genannt bekommen. Diese traegst Du dann in der Datei
/etc/resolv.conf ein:
1.) starte wvdial
2.) öffne eine Konsole
3.) su
4.) ifconfig
was für eine Ausgabe siehst du ?
Es wird folgendes ausgegeben, und dies auch nur unter Einloggung als root, da sonst eine Zugriffsberechtigung verweigert wird zusammen mit einer „may be flaky“-Meldung:
lo Link encap:Local Loopback
inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
UP LOOPBACK RUNNING MTU:3924 Metric:1
RX packets:24 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:24 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
Hallo Gerald,
Du hast vermutlich Probleme mit dem DNS
(domain name service), der dafuer
verantwortlich ist, Namen wie www.bockwurst.de in IP-Adressen
(nnn.nnn.nnn.nnn) umzuwandeln.
Danke für den Hinweis. Hieran scheint es tatsächlich zu liegen.
Warum geschieht die Anpassung hier nicht wie unter Windows automatisch?
Inzwischen habe ich mich bei meinem Privider freenet erkundigt und zu meinem Erstaunen festgestellt, daß hier für Linux eine ganze Reihe spezieller Einstellungen vorzunehmen ist, was von Windows her gar nicht gewohnt ist, wo alles ganz trivial geht.
Inzwischen habe ich mich bei meinem
Privider freenet erkundigt und zu meinem
Erstaunen festgestellt, daß hier für
Linux eine ganze Reihe spezieller
Einstellungen vorzunehmen ist, was von
Windows her gar nicht gewohnt ist, wo
alles ganz trivial geht.
Naja, so viele Einstellungen sind es nicht. Es ist wie gesagt nur der DNS …
Das liegt daran, dass das „Verhandlungsprotokoll“ nicht standardisiert ist, sondern ein proprietaeres Windows Protokoll ist (wie immer: eine kleine Erweiterung des Standards …)
Naja, so viele Einstellungen sind es
nicht. Es ist wie gesagt nur der DNS …
Das liegt daran, dass das
„Verhandlungsprotokoll“ nicht
standardisiert ist, sondern ein
proprietaeres Windows Protokoll ist (wie
immer: eine kleine Erweiterung des
Standards …)
Gruss
Jens
Nun ist es mir gelungen durchzukommen. Anhand der Anleitung auf der entsprechenden Internetseite von freenet habe ich gesehen, daß neben der Angabe einer speziellen DNS-Nummer auch ein sehr seltsamer Nutzername, der meine Telefonnummer enthält gewählt werden mußte. Mit Windows ging das alles ganz automatisch und ohne Anleitung. Noch offen ist für mich die Frage, was die Mask-Nummer oder so ähnlich bedeutet.