Hallo Forum,
habe eine Frage für eine spezielle Speicheranforderung im 24/7-Betrieb. Die Aufgabe: portieren einer Kassensoftware auf DOS 6.11 auf einen Atom-PC. Bitte jetzt nicht lachen, ich kann auch nix dafür 
Das neue Gerät: Elitegroup Breez MD100 (ohne HDD), wegen der seriellen Schnittstelle. Ich brauche lediglich eine 2GB Partition für die Software, mehr geht sowieso nicht (DOS!).
Was nun als Medium reinkaufen: 3,5" HDD, 2,5" Notebookplatte, Flash-Speicher oder CF mit SATA-Adapter?
Wie langlebig sind die kleinen Flash-Speicher im vermutlich jahrelangen Dauerbetrieb? Bin für jeden Tipp dankbar!
Viele Grüße - Michael Mahle
Hallo,
Es sollte eine einfache HDD mit IDE ( P-ATA )- Schnittstelle sein.
Zudem kann es ja nach Speicherbedarf der Anwendung unter DOS nötig
sein, den Arbeitsspeicher auf max. 64 MB downzugraden.
( bei Fehlermeldung " Zu wenig Arbeitsspeicher " )
Bei >64 MB taucht diese Meldung ggf. auch bei optimal konfiguriertem
" konventionellem " Speicher ( Speicherbereich unter 640 KB ) auf, da
DOS nicht über 64 MB RAM adressieren kann.
Somit kann nicht auf den EMS ( Extended Memory ) über 1024 KB zugegriffen werden.
mfg
nutzlos
Es sollte eine einfache HDD mit IDE ( P-ATA )- Schnittstelle
sein.
…den Arbeitsspeicher auf max. 64 MB downzugraden…
Hmmm - das halte ich für ein schwieriges Unterfangen: Mini-PCs und Atom-Rechner haben keine IDE-Schittstellen mehr, alles auf SATA. Und Speicherbausteine DDR2 mit 64 MB ?!?!
Derzeit läuft die Software auf PIII-Rechnern mit 256 MB RAM. Wird wohl auf einen Versuch hinauslaufen.
Vielen Dank für die Anregungen!
Grüße
Michael
Was nun als Medium reinkaufen: 3,5" HDD, 2,5" Notebookplatte,
Flash-Speicher oder CF mit SATA-Adapter?
Hallo,
am sichersten, aber auch am teuersten eine richtige SSD z.B. von Intel. Natürlich das kleinste was es gibt, alle heutigen Platten sind viel zu gross.
Eine CF mit USB-Schnittstelle habe ich mal unter Linux probiert, hat aber nicht gut funktioniert. Das ist allerdings schon eine Weile her. Bei CF usw. kommt es zunächst mal darauf an, wovon dein System booten kann und ob das dann auch als Laufwerk ohne Treiber zur Verfügung steht („legacy“), SATA-Treiber für DOS sind eher selten.
Notfalls eben 2.5 Zoll Festplatte mit IDE, schnell kaufen solange es sowas noch gibt.
Gruss Reinhard
Hallo @m-mahle,
Die Antwort von @Richard Kern trifft aber rein unter DOS den Nagel auf den Kopf: Treiber vorhanden ?
Virtuelle Geschichten ( z.B. DOS-Box etc. wurden hier öfter beschrieben )z.B. in den Foren " Betriebssysteme " …dazu auch das Archiv mal
durchstöbern.
PIII ist abwärtskompatiebel. Wirst unter DOS nur auf neuere Features
des MB verzichten müssen, da hierfür in der tat fast keine Treiber
mehr angeboten werden.
Hol Dir für ein paar Euros lieber einen x486 oder ein Pentium I als
Komplettsystem gebraucht. Dann sollte reines DOS auch funzen.
mfg
nutzlos