habe ich die Möglichkeit zu berechnen in wie weit ein bestimmtes Material (Metal) meine Antennenabstrahlung beeinflusst? Gegeben sind mir die Frequenz, die Leistung des Senders, die maximale Netzabdeckung wenn kein „Hindernis“ im Weg ist und ich denke mal die Dämpfung des Metalls wird sich aus rausfinden lassen (sicher in Abhängigkeit der Frequenz???)… Läßt dies eine Berechnung zu?
die Abstrahlung einer Antenne liegt nicht nur am Material, sondern auch an der genauen Form und sogar an der Umgebung. Alles zusammen kann dann eine Berechnung des Antennenfeldes und damit der Abstrahlung ermöglichen. Gehört in die theoretische Elektrotechnik und ist wirklich was für Eingeweihte. Und ob es in der Praxis dann auch so klappt wie berechnet, ist wegen oftmals nicht (oder nicht genau) bekannten Randbedingungen und notwendigen Vereinfachungen auch noch fraglich.
Deshalb:
Probier es aus! Miss es, wenn Du die Möglichkeit hast. Berechnung kannst Du vergessen.
danke für die schnelle Info. Messen werden wir sowieso, wollte nur vorher kurz berechnen wo Standorte für die Antennen komplett unsinnig wären um die Arbeit gar net erst zu haben…
Im Prinzip bräuchte ich net mal exakte Zahlen, sondern mich würde interessieren wie sich mein Signal verhält wenn eine Metalldecke dazwischen ist (leichtes Metall, hat kleine Löcher). Zum einen möchte ich wissen ob sich OBERHALB der Abdeckung die Sender/Empfänger gegenseitig stören, zum anderen wie stark UNTERHALB der Abdeckung die Wellenausbreitung beeinträchtigt wird. Durch die große Fläche der Metallabdeckung kann ich mir vorstellen, dass sich die Qualität des Signals stark verschlechtert?!
mfg - JENS
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Hi,
hier hilft nur: Versuch macht klug!
Eigentlich sollte bei Lambda/10 Schluss sein, klappt aber nicht immer.
Ich habe aus Dummdröldelei mein Handy im Kühlschrank geparkt.
Habs dann in Hektik selbst angerufen, und es hat geklappt!
Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich Tage später den Test gemacht: Handy in Alu-Folie gepackt, dann eine Lage Zeitung, wieder Alu … das Ganze drei mal.
Anruf an mich selbst – es hat funktioniert!!
Naja, es geht hier um eine Frequenz über 5GHz und Metalldecke mit einer riesigen Fläche. Hätte gedacht, dass zum einen die Dämpfung zu hoch ist, zum anderen durch die große Fläche sich die Wellen verschieben und es zu Übertragungsfehlern kommt… Möchte lediglich im Vorfeld planen wo die Antennen hinstellen lasse, damit diese Trial-and-Error Methode net mehrere Tage in Anspruch nimmt, da immer wieder die Decke aufgemacht werden muss um anschließend mehrere Messwerte für die neue Position zu sammeln und das mit mehreren Geräten und Antennentypen. Wenn ich mich auf einige zu testende Positionen einschränken könnte, wär das ein erheblicher Zeitvorteil. Die Leute die das machen kosten ja Geld und ich muss grob eine Zeit abschätzen…
Mfg - JENS
PS: Vernünftige Site Survey Programme die eine Möglichkeit zur Simulation bieten, stehen mir momentan keine zur Verfügung, sonst wäre es evtl. leichter…
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was haltet ihr von der Theorie, dass durch die Metalldecke (mit ganz vielen kleinen Löchern in der Größe eines Cinch-Steckers) gar nix durchgeht, weil die 5 GHz fast total reflektiert werden???
Naja, es geht hier um eine Frequenz über 5GHz und Metalldecke
mit einer riesigen Fläche.
5GHz sollte ja annähernd das gleiche sein, wie Sat-Empfang
(9…11GHz).
Eine durchgehende Metallfläche läßt da nix mehr durch.
Bei Sat macht schon eine nasse Zeitung den Empfang
zunichte.
Allerdings ist es gar nicht so leicht, einen Raum wirklich
HF-dicht zu machen, weil es fast immer irgendwo Spalte
und Löcher gibt (siehe Beispiel Handy im Kühlschrank
und Handy in Folie).
Die Löcher mit ca. 5…10mm Durchmesser sind im Grenz-
bereich. Da kommt sicher noch ein wenig durch (abhängig
von Sendefeldstärke), weil D
danke für deine Antwort. Also 5mm Durchmesser der Löcher wäre schon das Maximum, deswegen glaube ich zurzeit an die Theorie, dass aufgrund von Reflexion weniger als 25% der Signalstärke unterhalb dieser Decke ankommt. Was hälst du davon? Die Antenne ist eine nicht-gerichtete Antenne, mit einer horizontalen Abstrahlung von 360 Grad und einer vertikalen Abstrahlung von 65 Grad, die Leistung beträgt im Maximum 50 mW! Die Decke ist ca. 4 bis 5 cm dick und die Löche darin max. 5mm dick. Die Frequenz beträgt im Maximum ca. 5,7 GHz im Minimum 5,1 GHz…
Mfg - JENS
PS: Wie wird die Reflektion berechnet, bzw. welchen Größen ist sie abhängig?
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was haltet ihr von der Theorie, dass durch die Metalldecke
(mit ganz vielen kleinen Löchern in der Größe eines
Cinch-Steckers) gar nix durchgeht, weil die 5 GHz fast total
reflektiert werden???
Nichts. Es gehen vielleicht Kabel durch die Decke, die auf der einen Seite empfange, auf der anderen Seite wieder senden. Es kann durch eine Fläche senkrecht zur Decke neben der Decke um die Decke herumreflektiert werden. Es kann alles mögliche passieren, wirklich. Du kannst nicht alles vorher berechnen.
Gruß
Axel