Netzhautentzündung und Avastin?

Eine 95-jährige Frau hat nach einer Augenoperation (grauer Star) nun eine leichte Netzhautentzündung (so der behandelde Arzt). Sie soll jetzt drei Mal eine intravitreale Injektion von Avastin bekommen, wofür sie 1500 Euro zahlen soll, da es die Krankenkassen nicht zahlen.
Meine Frage: gibt es alternative Behandlungsmethoden, die die Krankenkassen zahlen?
Sie möchte gerne eine andere Meinung einholen, bekommt aber erst in zwei Monaten einen Termin - kann sie damit so lange warten oder ist es akut?

Ich bin sehr dankbar für jegliche Hilfe!

Schöne Grüße und Danke im Voraus!

Hallo Die Netzhaut ist das Ding im Auge, das sehen überhaupt ermöglicht, daher würde ich nicht mit der Behandlung warten. Aber wenn es eben eine Erkrankung ist, finde ich es schon sehr mehrkwürdig, dass die offnebar einzig mögliche Therapie selbst bezahlt werden muss, und das nicht zu knapp.
Daher würde ich mich noch einmal nach weiteren schulmedizinischen Methoden erkundigen, Naturheilkundlich würde ich da nicht erst dran rumpfuschen, da die Netzhaut eben sehr wichtig ist und eben tief im Auge liegt,so dass augenbäder oä. nichts bringen.
Evtl hat ja auch die Krankenkasse einen augenspezi zur Hand, der zumindest die Behandlungsalternativen aufzeigen kann, oder fragt mal nach einem Termin bei einem anderen Arzt. Wenn die euch auch länger warten lassen wollen, sagt der Sprechstundenhilfe, dass es sich eben um eine Netzhautentzündung nach OP handelt und ihr in die Notfallsprechstunde kommen wollt. Und ob so etwas wirklich so lange warten kann. Für ein paar Tipps langt ja evtl auch eine Telefonische Beratung nach Sprechstundenschluß (manche Docs machen das) oder sucht euch eine richtig große Praxis…Da hat zumindest irgend ein PJtler oder Famulant evtl mal Zeit für euch und kann euch die Verschiedenen Methoden erklären.
Gruß Susanne

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Hallo,

bei meiner KK gibt es eine ärztliche Beratung, kostenlos, rund um die Uhr.

Vielleicht gibt´s die ja auch bei Deiner.

Keinesfalls warten, unbedingt mal die KK kontaktieren, wäre auch möglich, dass etwas verkauft werden soll, das nicht sein muss.

Es handelt sich hier ja nicht um Prophylaxe, hier die Leistungen tatsächlich verringert worden (z.B. Glaukom) obwohl sicher viele Komplikationen (z.B. Erblindung) vermieden werden können.

Die 40 bis 60 Euro kann sich nicht jeder leisten.

Aber das bei einem akuten Fall die Kassen nicht zahlen habe ich noch ncht gehört, außer man möchte die teuerst Variante.

Alles Gute für die Dame.

Gruß Volker