Netzspannungsproblem

Hallo!
Folgendes Problem:
Aus der Steckdose zu Hause kommen 230V (Effektivwert), bei i.d.R. 16A (dann geht die Sicherung in die Knie) und 50Hz.
Ich benötige die 230V bei lediglich 10A von 16A, allerdings mit einer anderen (nach möglichkeiten sogar regelbaren) Frequenz (maximal 100Khz bis 200Khz).
Alles wsy ich bis jetzt gefunden habe basiert darauf zwei Trafos mit sekundärseitig 100A zu finden und dann noch Bauteile die das Regeln. Das ist schlicht weg unrealistisch.
Wie kann ich das bei diesen Leistungen realisieren. Wenn es keine Sinusspannung ist, wäre auch egal, es müsste nur eine positive und negative Periodenhälfte existieren, wobei die negative nicht wie so oft 0V ist, statt -Umax.

Ich bin jedem über jeden Hinweis dankbar!

Gruß Christian

PS.: Weil sicherlich wieder viele wissen wollen für was ich das brauche, hier noch diese Information: Eine Hochspannungskaskade mit großer Spannungsstabilität benötigt die Netzspannung mit hohen Frequenzen. Expertenhinweis: Natürlich kann ich auch mit einer niedrigeren Spannung auf die Kaskade gehen, aber das würde den gewünschten Effekt der Spannungsstabilität wieder entgegen wirken, da dann die Anzahl der Kaskadierstufen für gleiche Ausgangsspannung erhöht werden müsste.

Hi Christian,

wie hoch ist der Leistungsbedarf?

Es müßte doch möglich sein, mit einem Gleichrichter die Netzspannung zu bügeln und diese dann mit einem (regelbaren?) Wechselrichter auf die von dir gewünschte Frequenz zu bringen.

Wenn die Leistung nicht allzu hoch ist, kannst Du das ev. sogar direkt mit einer Batterie realisieren und die Spannung mit einem Trafo auf die von Dir gewünschte höhe bringen.

Gandalf

Hallo,

in gesteuerten Werkzeugmaschinen werden Drehstrommotoren mit Wechselrichtern betrieben. Die dürften deiner wahrscheinlich geforderten Leistung am ehesten nahe kommen - aber 200 kHz?? Da bekomme ich Bauchschmerzen. Das ist bestimt nicht mit nicht unerheblichen Aufwand zu realisieren. In dieser Größe bewegen sich noch nichtmal Umformer für Induktionshärtemaschinen.
Also - erst ne Mille sparen, dann bei Fachfirma fragen :smile:.

Gruß
Frank

Hallo Christian,

Folgendes Problem:
Aus der Steckdose zu Hause kommen 230V (Effektivwert), bei
i.d.R. 16A (dann geht die Sicherung in die Knie) und 50Hz.
Ich benötige die 230V bei lediglich 10A von 16A, allerdings
mit einer anderen (nach möglichkeiten sogar regelbaren)
Frequenz (maximal 100Khz bis 200Khz).

Auf Grund deiner Fragestellung, und der darin enthaltenen Fachlichen Fehler, kann ich die nur empfehlen die Finger von solchen Experimenten zu lassen !!!

  1. Bei 230V und 10A komme ich auf eine Leistung von 2.3kW. Bei 200kHz, und möglichst noch als Rechteckspannung, wirst du sehr schnell den Messwagen der Telekomm vor deinem Hause stehen haben und das kann dann sehr teuer werden !!!

  2. Für Hochspannungskaskaden mit solchen Strömen brauchst spezielle Kondensatoren, welche sicher nicht im Hobby-Bereich erhältlich sind. Normale Kondensatoren werden sehr schnell explodieren !!!

  3. Bei Kurzschlüssen in Hochspannungsanlagen treten sehr steile Flanken auf. Dadurch gilt in einem solchen Fall das einfache Ohm’sche Gesetz für Gleichspannung nicht mehr, sondern es müssen diejenigen Gesetzte welche in der HF-Technik verwendet werden angewant werden. Aus diesem Grunde ist z.B. für Röntgen-Anlagen ein minimaler Querschnitt für den Schutzleiter von 30 mm2 vorgeschrieben.

MfG Peter(TOO)

Hallo,
Du redest hier vom Selbstbau eines Schaltnetzteils! Und das beim Kenntnisstand eines Elektro-Anfängers. Lass da bitte die Finger von! Fang vielleicht erstmal mit Kleinspannung an, bevor Du dich an Hochspannung begibst!
Was willst Du eigentlich mit einer stabilisierten Hochspannung anfangen? Und was glaubst Du, wieviel Strom/Spannung/Leistung man aus einer Kaskade ziehen kann? Weißt Du eigentlich, was in einer Kaskade drin ist? Und wo hast Du das Ding her - aus einem alten Farbfernseher? Ich hoffe, das soll keine Einbrecherfalle oder ein Katzengrill werden?

STABILISIERTE HOCHSPANNUNG IST TÖTLICH!!! ABSOLUT TÖTLICH!!!

Axel