Hallo, ich habe eine große Zahl von Steckernetzteilen (o.ä. Ausführungen, 220 V Eingang), die gehen aber alle immer nur von etwa 3 V bis 12 V (also für Funkgeräte, Handys etc.), und dann welche, die beginnen bei 12 V und gehen zuweilen sogar bis 24 V, meist jeweils stellbar.
Was ich aber suche, wäre ein Netzteil von vielleicht 3 V bis 16 V, besser 24 V, denn damit könnte ich meine gesamte Reiselektronik laden und versorgen (natürlich passende Übergänge vorausgesetzt). Mein Eindruck ist, sowas gibt es nicht. Wenn dem so ist: Warum? Gibt es da irgendwelche Vorschiften, die das verhindern?
Hi Antal,
ich denke das liegt daran, wenn die mit einem Regler arbeiten, das die Verlustleistung im Netzgerät bei einer eingestellten 3 Volt Ausgangsspanung viel zu hoch ist, wenn du auch 24 Volt davon bekommen kannst. Dazu bräuchte man am besten einen Trafo mit verschiedenen Sekundäranzapfungen, die wiederum in der Herstellung teurer sind. Also entweder selber bauen, oder kleines Labornetzteil kaufen.
Gruß
Markus
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Danke Markus, für die Antwort. Was Du schreibst stimmt, solange die den Überhang einfach „wegregeln“, verbraten; einige meiner Netzteile haben aber erkenntlich ein Schaltnetzteil drin, und wenn man schon mal anfängt zu schalten, dann wäre doch der ganze Spannungshub drin drin, oder?
Ich finde, das wäre eine richtige Marktlücke; was da alles aus meinem Resiekoffer rausflöge…
Antal
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und wenn man schon mal :anfängt zu schalten, dann :wäre doch der ganze :Spannungshub drin drin,
oder?
Wenn der Schaltregler Schwankungen der Versorgungsspannung, Lastschwankungen zwischen Leerlauf und Vollast und dann auch noch große Änderungen der Ausgangsspannung bewältigen soll, kommt man sehr schnell an Grenzen. Bei hoher Primärspannung, kleiner Ausgangsspannung und kleiner Belastung werden die Zeiten zum Laden einer Induktivität richtig unangenehm kurz. Das ist absolut kein Selbstgänger mehr. Wenn das Ganze dann auch noch so gut wie nichts kosten darf und ohne Abschirmung mit langer Strippe am Ausgang Störpegel eingehalten werden sollen, kann man das Vorhaben vergessen.
Technisch machbar ist ein beinahe beliebig größerer Bereich der Ausgangsspannung. Man kann viel machen, z. B. geräteintern je nach äußerer Belastung eine Vorlast dazu schalten, man kann Trafoanzapfungen automatisch umschalten oder einen Schaltregler fürs Grobe und einen Verbrateregler für den Rest einbauen, nur paßt das nicht mehr in die Preisklasse für übliche Konsumgüter und wird auch größer als ein Steckernetzteil.
Ich finde, das wäre eine richtige Marktlücke; was da alles aus
meinem Resiekoffer rausflöge…
Ganz so einfach ist die Welt leider nicht.
Steckernetzteile können Wechsel- oder Gleichspannung liefern.
Ladeelektronik kann so konsturiert sein, daß sie bestimmte Eigenschaften des Steckernetzteiles benötigt (z.B. Innenwiderstand).
Netzteile können Sicherungen enthalten, die auf die Leistung des zu ladenden Gerätes abgestimmt sind.
Es gibt eine große Auswahl an Anschluß Systemen, die auch noch unterschiedlich belegt sein können.
Ein gewiefter Bastler mag da eine Lösung finden, der unbedarfte User eher nicht und würde dem Service unnötige Kopfschmerezen bereiten.
Hi Antal,
was Ulrich schon sagte, für den versierten Bastler…
Wenn du löten kannst, nimm das 12…24 Volt Netzgerät und bau eine Umschaltplatine mit einige Silizium-Dioden in Reihe davor, die auch die Stromstärke abkönnen, evtl. kühlen. An jeder Diode fallen etwa 0,6 Volt ab und wenn du von deinen 12 auf 3 Volt runter willst, naja, rechenen kannst du ja auch… HAbe ich schon mal im Auto am Zigarretenanzünder runtergeregelt, klappte ganz gut
Markus
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Auf meinem steht
Input AC 100-240V 1200mA 50/60Hz
Output select by a changeable slot
indoor use only
Made in China by Amplus
Model 0179
Ist in 20 1V-Schritten von 5V (7.5A) bis 24V (2.7A) einstellbar ( 70W ).
Geht also nicht bis 3 Volt runter.
Umgestellt wirds mit kleinen Steckern, jeder für eine aufgedruckte Spannung.