Netzteil, Amperezahlen?

Hallo,
ich habe mir einen strom-adapter für meine festplatten gekauft, leider ist die erste testplatte sofort abgeschmiert

war zwar schon relativ alt aber trotzdem bleibt die vermutung dass das netzteil etwas damit zu tun hat

es liefert 2 ampere, die platte braucht aber nur 960 mA, ist das ein problem?

gibt es bei solchen netzteilen unterschiede im punkto stromstabilität? wie kann man ein so etwas testen?

gruß narf!

Hallo,

was für festplatten? intern/extern mit gehäuse?
was fürn netzteil? pc- /stecker- netzteil ?

falls externes gehäuse mit steckernetzteil:
es kommt auf eine stabilisierte ausgangsspannung an(natürlich in der richtigen grösse und korrekter polung), und daß das netzteil mindestens die stromstärke liefern kann die gefordert wird.
falls dein netzteil ein unstabilisiertes war, war die ausgangsspannung möglicherweise zu hoch. weil es unter seiner nennstromabgabe betrieben wurde.
miss doch mal die ausgangsspannung mit einem multimeter ohne angschlossenem verbraucher. falls die ausgangsnennspannung mehr als 10% überschritten wird, kannst du davon ausgehen, daß es sich um ein unstabilisiertes modell handelt -> schmeiss es schnell und weit weg.

gruss wgn

Hallo narf,

es liefert 2 ampere, die platte braucht aber nur 960 mA, ist
das ein problem?

Das kommt auf das Netzteil an.

Die Angaben 12V/2A besagen, dass das Netzteil:
a) mit maximal 2A dauernd belastet werden darf.
b) bei 2A Belastung 12V +/-xx% liefert.

gibt es bei solchen netzteilen unterschiede im punkto
stromstabilität? wie kann man ein so etwas testen?

Da gibt es jede Menge:
1.) da ist nur ein Trafo drin, am AUsgang hast du eine Wechselspannung.
2.) neben dem Trafo ist noch ein Gleichrichter eingebaut. Am Ausgang hast du intermittierenden Gleichstrom.
3.) Trafo + Gleichrichter + Elko --> Hier kommt Gleichspannung raus.

Diese Tyapen sind alle unstabilisiert, also die Ausgangsspannung nimmt mit der Belastung ab. Zudem ist die Ausgangsspannung auch abhängig von der Eingangsspannung, Schwankungen der Netzspannung sind auch am Ausgang proportional vorhanden.
Die Abnahme der Ausgangsspannung mit zunehmendem Ausgangsstrom kann man bei der Konstruktion des Trafos festlegen. Allerdings bedeutet ein geringerer Innenwiderstand, also geringere Spannungsänderung bei Last, mehr Kupfer (dickere Drähte) und aus Platzgründen oft auch einen grösseren Eisenkern, wodurch der Trafo etwas teurer wird … Geiz ist halt geil!!

Die Änderung der Ausgangsspannung in abhängigkeit der Eingansspannung lässt sich nicht konstruktiv am Trafo beheben. Deshalb gibt es noch stabilisierte Netzgeräte:

4.) Wie 3.) mit einer nachgeschalteten Schaltung welche die Spannungsänderungen ausregelt. In einem bestimmten Bereich der Eingangsspannung und bei Änderungen des Ausgangsstroms bleibt die Ausgangsspannung praktisch konstant.

5.) Schaltnetzteile. Die benötigte Eisenmenge für den Trafo hängt direkt von der Leistung und der Frequenz ab. Wenn man also die Frequenz erhöht, z.B. statt 50Hz (Netzfrequenz) auf 20’000 Hz, wird der Trafo entsprechend kleiner und vor allem leichter. Dazu wird die Netzspannung direkt gleichgerichtet und anschliessend wieder in eine Wechselspannung, mit einer höheren Frequenz zerhackt und erst dann durch den Trafo geschickt. Bei soviel Elektronik ist dann die Spannungsstabilisierung nur noch einen Nebensache. Allerdings haben SChaltnetzteile den Nachteil, dass sie nur funktionieren wenn ein bestimmter minimaler Strom verbraucht wird.

Normalerweise werden alle diese Parameter bei der Konstruktion von Geräten berücksichtig und deshalb auch Geräte und Netzteile zusammen verkauft. Auch wenn die Kurzdaten auf den Netzgeräten übereinstimmen, muss Netzgerät A, welches zu Gerät B gehört, nicht problemlos mit Gerät C funktionieren zu welchen Netzgerät D gehört.

MfG Peter(TOO)

ahm, aha…, hätte wohl doch in technischer info mal aufpassen sollen (:smile:

multimeter kenn und hab ich nicht, kenn aber leute zu hauf die sowas haben müssten

es ist übrigens ein seperater netzstromadapter (zusammen mit einem ide-adapter) zum anschluss einer platte ohne gehäuse an einen usb anschluss, der strom kommt also direkt von dose (bzw. netzteil) in festplatte

das ganze ist ohnehin leider sehr unausgegoren, hab mich jetzt erstmal für externe gehäuse entschieden, werde aber trotzdem nochmal den adapter prüfen, falls das netzteil schuld war werde ich mich nochmal mit dem verkäufer unterhalten müssen

vielen dank

gruß narf!

Hallo,

es ist übrigens ein seperater netzstromadapter (zusammen mit
einem ide-adapter) zum anschluss einer platte ohne gehäuse an
einen usb anschluss, der strom kommt also direkt von dose
(bzw. netzteil) in festplatte
das ganze ist ohnehin leider sehr unausgegoren, hab mich

ich habe auch so einen USB-IDE-Adapter.
Funktioniert auch. Ist ganz praktisch, weil man schnell
mal 'ne alte Platten für Datentransport nutzen kann.
Gruß Uwi

kannst du denn bei deinem während des pc-betriebs die platte aus und einschalten? (=„hot swap“)

bei mir wird die platte nur erkannt wenn ich sie erst einschalte und dann den usbverbinder einstecke

wenn ich die platte dann ausmache, bleibt sie weiterhin im explorer verfügbar, bringt ihn allerdings zum abstürzen wenn man sie anklickt

funktioniert das bei dir problemlos? falls ja könntest du mir vielleicht eine produktbezeichnung (marke, nummer?) nennen? vielleicht hab ich ja nur ein schwarzes schaf dieser produktart erwischt:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&it…

gruß martin!

Hallo,

kannst du denn bei deinem während des pc-betriebs die platte
aus und einschalten? (=„hot swap“)
bei mir wird die platte nur erkannt wenn ich sie erst
einschalte und dann den usbverbinder einstecke
wenn ich die platte dann ausmache, bleibt sie weiterhin im
explorer verfügbar, bringt ihn allerdings zum abstürzen wenn
man sie anklickt

ich denke, so ist HotSwap nicht zu verstehen.

Du kannst den USB-Stecker im laufenden Betrieb einstecken.
Vorm abziehen sollte das USB-Divice abgemeldet werden.
Dann klappt das auch.

Also zuerst Platte mit Adapter verbinden, dann Strom an
und zuletzt USB-Stecker einstecken.
Entfernen umgekehrt.

funktioniert das bei dir problemlos? falls ja könntest du mir
vielleicht eine produktbezeichnung (marke, nummer?) nennen?
vielleicht hab ich ja nur ein schwarzes schaf dieser
produktart erwischt:

Keine Ahnung, das Dingens heit IDE-to-USB-Adapter,
ist absolute Noname-Ware und kommt aus China.
Habe ich mal bei einem Internethändler gekauft.
Gruß Uwi

naja, aber bei den externen gehäusen funktioniert hot swap genau so, man kann jederzeit zu und abschalten, ohne das lästige abmelden, also müssen die ja doch noch irgendwas anders machen, außerdem melden sich die platten bei den gehäusen nicht mit so einem bedenklichen klicken ab wie das bei dem primitiven stromunterbrecher des netzteils der fall ist

meine adapter kommen auch aus china und sind auch sehr „noname“ (selbst das logo ist in schlechter qualität aufgedruckt… ^^)

sehr schade, eigentlich wollte ich die platten in einen hdd rahmen eines gehäuses (cm stacker) einbauen und mit den adaptern verbinden, somit hätte man ein externes gehäuse für vier festplatten die alle von einem leisen 120er lüfter gekühlt werden, aber auf „echtes“ hot swap verzichte ich dafür nicht!

gruß martin!