Netzwerk an der uni erstellen

Hallo, vielleicht kann mir eine von euch helfen.

Ich bin studentische Hilfskarft an der Uni. Unsere Rechner (40!) sollen auf Windows XP umgestellt werden. So weit so gut. Allerdings soll ein ein Netzwerk aufgebaut werden. Alle 40 Rechner sollen (per Internet?)ohne Server in einer Arbeitsgruppe vereint werden. Wer kann mir in etwa die Vorgehensweise skizzieren, oder eine Internetseite für diese Problematik empfehlen? Ich bin wirklich ein blutiger Anfänger und brauche eine möglichst verständliche Hilfe. Das momentan genutzte Netzwerk (Windows 98) wurde vor meiner Zeit aufgebaut. Ich habe beispielsweise so banale Fragen wie: Wie finden sich die Rechner im Netz? Jede Hilfe wäre willkommen. MfG FaulerRebell

Mh,

wenn Du noch nie ein Netzwerk gestaltet hast, dann ist es heikel so ein Unternehmen zu starten. Es soll ja funktionieren.

Wie sind die Rechner verteilt, alle in einem Raum, über mehrere Räume verteilt, über mehrere Stockwerke verteilt, liegt ggf. schon eine Verkabelung, wenn ja, welcher Typ, ist dieser den Anforderungen noch gerecht, wenn nein, gibt es abgehängte Decken, müssen Mauerdurchbrüche geschaffen werden, können die Kabel ordentlich verlegt werden.
Per Internet werden diese Rechner gar nicht miteinander verbunden, sondern mit einem LAN (local area network). Wenn also Kabel liegen, dann müssen die Rechner theoretischerweise nur an eine Dose angeschlossen werden und alle in eine Arbeitsgruppe (nenne die bitte nicht Workgroup oder Arbeitsgruppe) eingebunden werden. Dann sollten sie sich finden.
Der einfachste Weg ist, Du nimmst erst einmal zwei Rechner und installierst darauf XP Professional. Dann besorgst Du Dir ein sogenanntes Crossover-Kabel und verbindest die beiden Netzwerkkarten direkt miteinander. Danach installierst Du das Netzwerk http://www.nickles.de/c/s/45-0003-210-1.htm

Wenn Du dann schon einmal zwei Rechner am Laufen hast, kannst Du Schritt für Schritt das Netzwerk erweiteren. Wie schon gesagt, die Hardwareverbindung müsste vor Ort geplant werden, wo welche Switches und Dosen etc.

Ich weiß jetzt nicht an welcher Uni Du bist, aber normalerweise machen das immer die Leute aus dem Rechenzentrum :smiley:.

Gruß
Christian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also folgendes: Es besteht bereits ein Netzwerk, allerdings läuft dies unter Windows 98. Ein Router ist ebenfalls vorhanden.
Man will das ganze unter WIN XP haben und keinen Server.
Das Institut wird also nicht in Schutt und Asche gelegt werden müssen.

Was hab ich mir da eingehandelt? Also im Prinzip muss ich nur ein Netzwerk aufbauen, wie es bei diversen „Zockernächten“ üblich ist?
Nur nicht 3-4 Rechner, sondern 40?

Das liebe Rechenzentrum… Bei uns ist das Rechenzentrum offenbar nicht für die Einrichtung von Netwerken zuständig. Das kann ja was geben…

Was hab ich mir da eingehandelt? Also im Prinzip muss ich nur
ein Netzwerk aufbauen, wie es bei diversen „Zockernächten“
üblich ist?
Nur nicht 3-4 Rechner, sondern 40?

Genau das - ein simples Peer2Peer Netzwerk. Die Verkabelung hast Du, da die Kisten ja alle ins Internet können sind sie auch untereinander über die Switch verbunden.

Dann mal viel Spaß

Gruß
Christian

Also folgendes: Es besteht bereits ein Netzwerk, allerdings
läuft dies unter Windows 98. Ein Router ist ebenfalls
vorhanden.

Du wirst nicht herumkommen, das 98er-Netz zu studieren. Haben die alle feste IP-Adressen? Beziehen sie die IP-Adressen über DHCP oder BOOTP? Sieh das in den 98er-Einstellungen nach.

Dann stelle drei XP-Kisten auf und sieh einfach mal, wie die sich verhalten. Es kommt letztendlich nur auf die TCP/IP-Einstellungen an. Der Rest sollte von allein gehen.

Was hab ich mir da eingehandelt? Also im Prinzip muss ich nur
ein Netzwerk aufbauen, wie es bei diversen „Zockernächten“
üblich ist?

Yep. Genauso. Und machs anständig. Richte jeden XP-Rechner so ein, als wäre es dein eigener. Achte auf die Zugriffsberechtigungen, also welche User darf welche Systemdateien löschen, manipulieren, kaputt machen, etc.

Jeden Fehler, den du machst, kannst du mit 40 multiplizieren, und die Schlange von Usern, die dich nerven, wird lang sein. Also nimm dir drei Wochen Zeit. So was geht nicht über Nacht.

Stefan

Hallo,

Ich bin studentische Hilfskarft an der Uni. Unsere Rechner
(40!) sollen auf Windows XP umgestellt werden. So weit so gut.
Allerdings soll ein ein Netzwerk aufgebaut werden. Alle 40
Rechner sollen (per Internet?)ohne Server in einer
Arbeitsgruppe vereint werden.

LASS ES! 40 Rechner in einem Netzwerk OHNE Server!?! Das wird nicht lange gut gehen. Wer soll denn das administriieren wenn noch nicht einmal ein fest Angestellter fuers Netzwerk zustaendig ist?

Wer kann mir in etwa die
Vorgehensweise skizzieren, oder eine Internetseite für diese
Problematik empfehlen? Ich bin wirklich ein blutiger Anfänger
und brauche eine möglichst verständliche Hilfe.

fuer einfache Windows-Netzwerke: Start->Hilfe

Das momentan
genutzte Netzwerk (Windows 98) wurde vor meiner Zeit
aufgebaut. Ich habe beispielsweise so banale Fragen wie: Wie
finden sich die Rechner im Netz? Jede Hilfe wäre willkommen.

Ich kann euch wirklich nur raten einen kompetenten Fachmann damit zu beauftragen. 40 Rechner, das bedeutet, an jedem Rechner mind. 40 Benutzer anlegen. Das sind mal eben 1600 Benutzer, die du anlegen musst! Von anderen Geschichten wie Quotas ganz zu schweigen. Wenn ihr also nicht vorhabt in den naechsten 2 Monaten die Uni zu schliessen solltet ihr ganz anders an die Geschichte rangehen.

MfG FaulerRebell

Ciao! Bjoern

Das wir uns nicht falsch verstehen.

Jeder Person hat seinen eigenen Rechner. Also nicht 40x40.

Das wir uns nicht falsch verstehen.

Jeder Person hat seinen eigenen Rechner. Also nicht 40x40.

Ich glaube, du verstehst XP falsch:

40 Leute an 40 Rechner haben 40 Benutzerkonten.

Damit man auch auf den anderen Rechnern einen Zugriff steuern kann (oder soll wirklich jeder alles an jedem Rechner duerfen??), muss man die Benutzerkonten aller Benutzer auf jedem Rechner anlegen. Also 40 mal alle 40 Benutzerkonten erstellen. Geht natuerlich auch mit Gruppen, und besonders leicht mit Gruppenrichtlinien, da XP aber mit SIDs und nicht mit den Namen der Gruppen arbeitet, musst du Gruppen an einem Ort global anlegen. Sowas nennt man dann Server =:wink:

Ohne Server: 1600 Benutzerkonten, exponential wachsend

Ciao! Bjoern

PS: natuerlich gibt es auch Moeglichkeiten solche Arbeit zu umgehen. Allerdings dann ohne jegliches Sicherheitskonzept. Erfahrungsgemaess wuerde sogar in einem buddhistischen Kloster, 2000 Meilen von der naechsten Zivilisation enfernt und ohne Internetzugang innerhalb einer Woche jemand wissen, wie man richtig Schaden anrichten kann in so einem Netzwerk! Von denen, die nicht wissen, was sie tun ganz zu schweigen! =:wink:

Eigentlich war es wie folgt geplant:

Eine Person gibt einen bestimmten Ordner frei, der dann für alle 39 anderen Netzwerkmitglieder frei zugänglich ist.

Eigentlich war es wie folgt geplant:

Eine Person gibt einen bestimmten Ordner frei, der dann für
alle 39 anderen Netzwerkmitglieder frei zugänglich ist.

Genau. Das waere eine einfache Dateifreigabe. Unter Win98 in Sekundenschnelle zu realisieren. Aber unter XP?

Meiner Meinung nach fehlen dir, der du ja der Hauptverantwortliche zu sein scheinst, grundlegende Kenntnisse in Netzwerken mit NT-Betriebssystemen. Fuer dein oben genanntes Ziel gibt es drei Wege:

  1. Auf jedem Rechner gibt es den gleihen Benutzer (nennen wir ihn Tom) mit genau demselben Passwort. Nun kennen aber 40 Leute den Benutzernamen und das Passwort aller Rechner (klar, die haben ja das gleiche). Und jeder kann sich unter „Tom“ an irgendeinen Rechner einloggen und alle Dateien loeschen/aendern/erstellen

  2. Man gibt jedem Benutzer einen eigenen Account und ein eigenes Passwort. Dann muss man allerdings das Gastkonto auf allen Rechnern aktivieren. Daraus folgt, dass jeder an der Uni von Zuhause einen Laptop mitbringen kann, ihn mal eben an eine Netzwerkdose haengt und ohne Kenntnisse irgendwelcher Passwoerter alle Dateien im Netz sehen und gegebenenfalls auch aendern und loeschen kann.

  3. Ein „sicheres“ Netzwerk: man gibt jedem der 40 Benutzer ein eigenes Konto und eigenes Passwort. Nachteil: woher soll dann jeder Rechner wissen, welche 39 Leute Zugriff haben sollen? Genau: indem man auf jeden Rechner alle Konten aller Benutzer anlegt -> 1600 Benutzerkonten. Allerdings kann dann auch niemand mehr ohne Hackerkenntnisse alle Dateien lesen/aendern/loeschen

So, Susi sagt ihnen schnell noch die Zusammenfassung und dann muessen sie sich fuer einen der drei Kandidaten entscheiden! Schoener waer natuerlich Kandidat 4, der Server, den sie aber schon ganz am Anfang ausgeschlossen haben. Tja. Telaviv =:wink:

Ich moechte nochmal aufdringslichst darauf hinweisen einen Experten damit zu beauftragen!

Ciao! Bjoern

PS: an welcher Uni bist du eigentlich und was studierst du?

Hallo,

Ich bin studentische Hilfskarft an der Uni. Unsere Rechner
(40!) sollen auf Windows XP umgestellt werden. So weit so gut.
Allerdings soll ein ein Netzwerk aufgebaut werden. Alle 40
Rechner sollen (per Internet?)ohne Server in einer
Arbeitsgruppe vereint werden.

LASS ES! 40 Rechner in einem Netzwerk OHNE Server!?! Das wird
nicht lange gut gehen. Wer soll denn das administriieren wenn
noch nicht einmal ein fest Angestellter fuers Netzwerk
zustaendig ist?

Dem kann ich nur beipflichten. Ich würde mir unter Linux einen Domänenkontroller aufsetzen (lassen) und die 40 XP in diese DOM reinhängen. Vorzugsweise XP Pro. Zur Not kann man auch XP Standart nehmen, da ist es dann aber nicht ganz so simpel, die Clients in die DOM reinzubekommen.

Wer kann mir in etwa die
Vorgehensweise skizzieren, oder eine Internetseite für diese
Problematik empfehlen? Ich bin wirklich ein blutiger Anfänger
und brauche eine möglichst verständliche Hilfe.

fuer einfache Windows-Netzwerke: Start->Hilfe

Das momentan
genutzte Netzwerk (Windows 98) wurde vor meiner Zeit
aufgebaut. Ich habe beispielsweise so banale Fragen wie: Wie
finden sich die Rechner im Netz? Jede Hilfe wäre willkommen.

Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber ohne ein entsprechendes Konzept(/Wissen), bin ich skeptisch, dass das dauerhaft gut Geht.
Und „learning by doing“, in einer Produktivumgebung? Würde ich nicht machen.

Gruß
Matthias