Netzwerk-Druckaufträge protokollieren

Tag zusammen!

Ich habe einen XP-Druckserver eingerichtet und möchte gerne in regelmäßigen abständen einsehen können, von welcher IP aus wieviel gedruckt worden ist (optimal wäre natürlich zusätzlich eine Tintenverbrauchsangabe pro IP)

Gibt es da eine Möglichkeit, dies zu realisieren (am besten Freeware oder max.50€)?

Gruß!

Tag zusammen!

Ich habe einen XP-Druckserver eingerichtet und möchte gerne in
regelmäßigen abständen einsehen können, von welcher IP aus
wieviel gedruckt worden ist

Die gute Nachricht: Du hast bereits eine geeignete Software :smile: Das Print Subsystem verewigt(e) jeden Netzwerk-Druckauftrag im Ereignisprotokoll. In dem Info-Ereignis stehen: Druckername (Queue), Computername und Username des Senders, Anzahl der Bytes, Anzahl der Seiten, Druckzeit.

Ich habe schnell meine eigenen PCs gefilzt und bemerkt, dass die Events neuerdings nicht mehr geschrieben werden. Eventuell hat Microsoft das obligatorische Printqueue-Logging irgendwann mal per Default abgeschaltet, um 0,0005% mehr Performance aus Windows herauszukitzeln :smile:

Ich denke, dass Du hier die Lösung für das wieder einschalten findest:

http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc957008…

Danach das Eventlog filtern auf passende Ereignisquelle und ID, und Du hast alle Druckvorgänge mit den o.g. Angaben in einem bestimmten Zeitraum. Die Einträge lassen sich per Script oder Tool recht einfach auswerten. Siehe z.B. Beispiele für Zugriffe auf Eventlogs mit wsh Scripten in der Microsoft Scripting Library. Aber auch eine Excel Tabelle wäre möglich, wenn Du mit Programmierung nicht so viel am Hut hast, da man Eventlogs auch filtern und2 dann in Textformaten abspeichern kann. Geeignete Tools für Filter und Export verteilt Microsoft gratis in den Ressource-Kits.

(optimal wäre natürlich zusätzlich
eine Tintenverbrauchsangabe pro IP)

Das wird wohl nicht gehen, die Evens geben sowas nicht her, und Zugriff auf die Tintenstandsanzeige des Druckers gibt es a) nur mit herstellerspezifischen Tools für einige Drucker, und b) wäre die Füllstandsänderung durch das Drucken einer Seite wahrscheinlich zu gering um eine genaue Aussage zu bekommen. Es dürfte aber mit vertretbarem Aufwand möglich sein, eine Näherungslösung zu finden, wo man mit einer Mischmaschformel (siehe z.B. Heizkostenabrechnung - ähnliches Problem) eine vertretbare Näherungslösung findet.

Ideen dazu: Hauptunterschied werden vermutlich farbige contra Schwarzweissdrucke sein. Du könntest versuchen, zwei Netzwerkfreigaben für den Drucker zu erstellen, und mit den (berechtigungsgeschützten) Drucker-Einstellungen festlegen, dass auf der einen Queue nur schwarzweiß gedruckt wird. Drucke, die über diese Queue laufen sind dann entsprechend billiger abzurechnen, wenn Dein Drucker über eine eigene, billige Schwarzpatrone verfügt.
Auch aus der Druckzeit ließe sich eventuell wohl einbrauchbarer Abrechnungsfaktor ableiten, weil Drucke mit hohem Farbanteil im Foto-Modus idR länger brauchen als reine Schwarzweiß-Seiten.

Gibt es da eine Möglichkeit, dies zu realisieren (am besten
Freeware oder max.50€)?

Gruß!

0€, aber ein wenig Hirmschmalz :smile:

AL.

Hmmmm, erstmal danke für die schnelle Antwort!
Bin wohl doch eher ein Noob, was das angeht…ich hätte aber auch die Möglichkeit Microsoft Windows Server 2008 zu benutzen (legal!!!). Gibt es da evtl. entsprechende Features die Druckaufträge protokollieren, ohne dass ich da so viel dran herumbasteln muss?

Gruß!

Hmmmm, erstmal danke für die schnelle Antwort!
Bin wohl doch eher ein Noob, was das angeht…ich hätte aber
auch die Möglichkeit Microsoft Windows Server 2008 zu benutzen
(legal!!!). Gibt es da evtl. entsprechende Features die
Druckaufträge protokollieren, ohne dass ich da so viel dran
herumbasteln muss?

Nein, ich wüsste nicht dass sich bei 2008 da was geändert hätte.

Ich will Dich nicht in Deinen Entscheidungen beeinflussen, aber sooooo gewaltig kompliziert wäre das Erstellen von ein paar einfachen Scripten jetzt auch wieder nicht. Ich finde, ein Administrator sollte sich davor nicht scheuen, sonst muss er nämlich bei jedem Wunsch, der etwas neben dem Mainstream liegt, entweder ein exakt passendes Tool suchen, oder drauf warten und hoffen dass ihm Microsoft irgendwann ein exakt zu seinem Problem passendes Klickibunti liefert.

Wers vorher haben will lernt ein wenig Script Host oder eine einfache Programmiersprache wie Visual Basic (gibt es sogar für lau …), und „bastelt“ sich sein Tool selber.

AL.