Netzwerk für 10 User

Hi Leute,

habe mich neu auf der Seite angemeldet und schon viele Beiträge/Themen gelesen. Allerdings weiss ich immer noch nicht so recht weiter…

Mache gerade das Fachabi Wirtschaftsinformatik und unsere Aufgabe, die mit in die Prüfung einfließt, ist es nun ein Firmennetzwerk zu planen mit 10 Arbeitsplätzen.
Alle PCs sollen miteinander kommunizieren können, Drucken können, ins Internet gehen und eMails versenden können.
Außerdem soll ein Application-Server vorhanden sein.
Des Weiteren sollen wir angeben welche Kabel wir verwenden…

Die ganze Sache überfordert mich ziemlich, hat jemand von euch Tipps für mich?

Grüße aus Mannheim

Hallo!

Was soll das Netzwerk kosten ?
Sind weitere Server geplant?
In welchen Räumlichkeiten soll das Netzwerk installiert werden?
Ist für die Zukunft eine Erweiterung geplant?
Welcher Anschluß ins "Festnetz " ist vorgesehen?
Welches OS soll auf den Rechnern verwendet werden?
Das sind nur ein paar fragen die mir dazu einfallen.

Wenn du es bitte etwas genau definieren kannst dann kann ich dir vielleicht helfen.

MArc

Moien

Des Weiteren sollen wir angeben welche Kabel wir verwenden…

Nur nochmal um es klar zu stellen: ihr müsst nur angeben welche Kabel ihr benutzen wollt, oder ihr müsst alles andere (Rechner, Software, Switch, Einstellungen, Dosen, Stromversorgung/USV) auch angeben?

Bei den Kabeln gewinnt derzeit Cat5 haushoch …

cu

Wir müssen alles angeben, welche Switches, Router etc. und warum wir diese gewählt haben…

Alle PCs sollen miteinander kommunizieren können, Drucken
können, ins Internet gehen und eMails versenden können.
Außerdem soll ein Application-Server vorhanden sein.

1x Mac OS X Server + 10x Mac OS X Clients… ^^
Schon alles dabei bis auf die Drucker, ein Router/Firewall (würde ich einen alten PC mit IPCop nehmen) und der Verkabelung + Switch.

Des Weiteren sollen wir angeben welche Kabel wir verwenden…

Normales Ethernet-Verlegekabel CAT7 für die Wände und Patchkabel bis zu den Macs. Als Switch irgendwas mit 16 Ports (10 Clients, 1 Server, 1 Firewall, 1 Reserve, 3 Drucker), vorzugsweise 16x Gigabit oder 15x Fast Ethernet + 1x Gigabit für den Server.

Aber naja, die verblendeten Lehrer werden vermutlich nur Windows kennen…

Hallo Fragewurm,

Mache gerade das Fachabi Wirtschaftsinformatik und unsere
Aufgabe, die mit in die Prüfung einfließt, ist es nun ein
Firmennetzwerk zu planen mit 10 Arbeitsplätzen.
Alle PCs sollen miteinander kommunizieren können, Drucken
können, ins Internet gehen und eMails versenden können.

Was ist mit Datenschutz (Buchhaltung/Personalwesen) ?
Da gibt es noch ein paar gesetzliche Bestimmungen.

MfG Peter(TOO)

Hi!

Aber naja, die verblendeten Lehrer werden vermutlich nur
Windows kennen…

Naja, da sieht’s nicht wirklich anders aus:

  • 1 * Server 2003

  • 10 Workstations mit XP

  • n Drucker mit integriertem Printserver (mein Rat wären HP Laser mit dem HP Jetdirect Printserver, davon hab ich ein halbes Dutzend im Einsatz, und die mucken nie auf)

  • einen vernünftigen Router, idealerweise mit integriertem TrafficShaping (ich betreibe einen DLink DGL 4100 bzw. 4300, bin hochzufrieden)

Angesichts der derzeitigen Leistungsfähigkeit reichen 08/15-Rechner vom Computerhökerer um die Ecke. Server: Quadcore mit 4 Gigs und zwei gespiegelten 500 GB-Platten um die 650 Tacken, Workstations: Dualcore mit 2 Gigs und 120er Platte um die 300 Tacken, 10 Monitore a 150 Euro.
Hängt aber natürlich von den geplanten Arbeiten ab.

Was ein bischen reinhaut, ist eine ordentliche BackUp-Lösung. Quantum DLT4 mit 10 Bändern und passender SCSI-Karte an die 2000 Euronen. Ist halt keine Massenware.

Des Weiteren sollen wir angeben welche Kabel wir verwenden…

Normales Ethernet-Verlegekabel CAT7 für die Wände und
Patchkabel bis zu den Macs Windosen. Als Switch irgendwas mit 16 Ports (10 Clients, 1 Server, 1 Firewall, 1 Reserve, 3 Drucker), vorzugsweise 16x Gigabit oder 15x Fast Ethernet + 1x Gigabit für den Server.

Ich hab vor einem Jahr einen 24-Port GbE-Switch für 300 Öcken bekommen. Jetzt noch 100 MBit zu kaufen halte ich für wasted Money. In der Größenordnung braucht man ja auch keinen managed-Switch, Standard-Ware tut’s völlig.

Hinzukämen noch CAT6e-Dosen und -Patchpanel. Und natürlich eine Kiste Patchkabel.

Und’n Wochenende Arbeit.

lg, mabuse

PS: Gut gemeinter Rat: Verkabelung in der Wand doppelt legen. In jedes Büro/an jeden Arbeitsplatz mindestens ein Doppeldose. Braucht man früher oder später immer. Gleich ne Vierfach-Dose ist auch nicht verkehrt, Material ist billig, was teuer kommt, ist Arbeitszeit.

In jedes Büro/an jeden Arbeitsplatz mindestens ein
Doppeldose. Braucht man früher oder später immer. Gleich ne
Vierfach-Dose ist auch nicht verkehrt, Material ist billig,
was teuer kommt, ist Arbeitszeit.

Ich rechne - so fern es der Etat zuläßt - mit 4 Anschlüssen pro Arbeitsplatz. 1x PC resp. Mac, 1x Telefon (ISDN, analog oder VoIP), 1x lokaler Drucker, der aber dann doch noch von den Kollegen benutzt werden soll und ein Printserver besser ist, als den Rechner ständig anzulassen, und 1x Anschluss für Laptops/Dockingstation. Gut, der vierte wird zunehmend durch WLAN ersetzt und nicht jeder Arbeitsplatz hat überhaupt noch Platz für einen Drucker, aber wie du schon gesagt hast, die Kabel und die Dosen sind billig im Vergleich zu der einmal nötigen Arbeitszeit. Nachträglich Stippen ziehen ist ätzend und kleine Desktopswitches machen eh nur Ärger, dann lieber gleich von Anfang an genug Anschlüsse.
Bei größeren Büros wird es aber bei PIMF-Kabel schnell sehr eng in den Kanälen…

Bei der Switch: Naja, für Worddokumente und Co., einer einfachen Adressdatenbank/CRM und ähnlichem reicht auch heute noch 100MBit, nachträgliches Aufrüsten ist auch verhältnismäßig einfach, dauert keine 10 Minuten. Da kommt es dann auf die verlangte „Güte“ (und z.B. auch SLAs) der Geräte an, ein HP ProCurve oder Cisco 100er mit Gigabit Uplink kostet immer noch mehr als ein billiger Gigabitswitch (der aber eh nie die Last schaffen würde, aber das steht nur in den versteckten Specs) von Dlink oder Netgear.
Generell ist die Fragestellung eh viiiiel zu unkonkret, denn für ein Graphikbüro würde ich eher 'ne Sun mit Helios hinstellen (so der Etat das zuläßt), für 'ne kleine Versicherungsklitsche reichen PCs mit XP und 'nem *schauder* SBS. Die Sun bräuchte ein fettes RAID mit ein paar TB und 'ner Tapelibrary, der SBS grade mal 'nen internes Software-RAID und 'nen Billigserver von Dell.

Der OP hat seine Frage eh in zig Foren (w-w-w, pcwelt, Netzwerkportal und vermutlich noch mehr) gestellt, versucht wohl, andere seine Hausaufgaben machen zu lassen. IMHO ziemlich peinlich, denn wenn ihn eine so unkonkrete Aufgabe schon überlastet, hat er den falschen Job. Entsprechnde Antwort:
http://www.pcwelt.de/forum/netzwerke/354527-firmenne…
^^

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Hi!

Ich rechne - so fern es der Etat zuläßt - mit 4 Anschlüssen
pro Arbeitsplatz.

Sofern es der Etat zulässt . . . nette Formulierung.
Mit hat mein Chef seinerzeit (2001) selbst die zweite Leitung gestrichen - hat den Preis für das komplette Netzwerk von 17.000 auf 16.500 runtergesetzt - suuuuper - und die zweite Leitung fehlt mir an allen Ecken und Enden

und kleine Desktopswitches machen eh nur Ärger,

Das kann ich so nicht bestätigen. Selbst der billgste Husten von Atelco läuft bei uns zickenfrei (wie gesagt, zweite Leitung gestrichen, also hab ich mittlerweile zehn Stück davon im Einsatz). Man muss sie nur durchlaufen lassen, das An- ubnd Abschalten über eine Master/Slave-Leiste, das mögen sie nicht.

ein billiger Gigabitswitch (der aber eh nie die Last schaffen würde, aber das steht nur in den versteckten Specs) von Dlink oder Netgear.

Ich hab sogar nur so ein chinesisches Billich-Teil.
Wuppt tadellos und mit affenartiger Geschwindigkeit. Zugegeben, es kommt eher selten vor, das mehr als zwei oder drei Man gleichzeitig Daten übers Netz schippen - aber dann würde eh unser Server schon in die Knie gehen, hat ja nur normale Festplatten und nur ein Raid1.
Wir sind halt ein normales Büro, Office, kleine Access-Datenbank, eine handvoll CAD-Dateien. Da ist das wahrscheinlich schon übertrieben, aber für den Preis?
Beim Starten (Laden des Serverprofils) merkt man den Umstieg von 100 MBit auf GB schon etwas.

Generell ist die Fragestellung eh viiiiel zu unkonkret, denn
für ein Graphikbüro würde ich eher 'ne Sun mit Helios
hinstellen (so der Etat das zuläßt), für 'ne kleine
Versicherungsklitsche reichen PCs mit XP und 'nem *schauder*
SBS. Die Sun bräuchte ein fettes RAID mit ein paar TB und 'ner
Tapelibrary, der SBS grade mal 'nen internes Software-RAID und
'nen Billigserver von Dell.

Da geb ich dir Recht.
Ohne konkrete Aufgabenstellung alles nur in den Wind gerufen . . .

Der OP hat seine Frage eh in zig Foren (w-w-w, pcwelt,
Netzwerkportal und vermutlich noch mehr) gestellt, versucht
wohl, andere seine Hausaufgaben machen zu lassen. IMHO
ziemlich peinlich, denn wenn ihn eine so unkonkrete Aufgabe
schon überlastet, hat er den falschen Job. Entsprechnde
Antwort:
http://www.pcwelt.de/forum/netzwerke/354527-firmenne…

lg, mabuse

und kleine Desktopswitches machen eh nur Ärger,

Das kann ich so nicht bestätigen. Selbst der billgste Husten
von Atelco läuft bei uns zickenfrei (wie gesagt, zweite
Leitung gestrichen, also hab ich mittlerweile zehn Stück davon
im Einsatz). Man muss sie nur durchlaufen lassen, das An- ubnd
Abschalten über eine Master/Slave-Leiste, das mögen sie nicht.

Die Probleme fangen spätestens dann an, wenn du VoIP einsetzen willst… Denn dann müßte auch jeder Desktopswitch Layer3-fähig sein. Da braucht nur Outlook ein PDF zu empfangen während zu telefonierst, und schon hast du nur noch Aussetzer. Außerdem sind die Netzteile von den Dingern meist Billigware und gehen oft und gerne kaputt, von mangelnder Verwaltbarkeit und ähnlichem mal ganz abgesehen.

Wuppt tadellos und mit affenartiger Geschwindigkeit.
Zugegeben, es kommt eher selten vor, das mehr als zwei oder
drei Man gleichzeitig Daten übers Netz schippen - aber dann
würde eh unser Server schon in die Knie gehen, hat ja nur
normale Festplatten und nur ein Raid1.

Der Backbone der Billigswitche schafft nicht mal ansatzweise den Durchsatz, den man so laut Aufkleber erwarten würde, die Werte für Pakete/s sind oft erschreckend niedrig. Sowas fällt aber meist erst auf, wenn man z.B. eben VoIP einsetzen will und so Dinge wie Latenz eine Rolle spielen. Kommt halt imemr auf die Planung und tatsächlichen Anforderungen an.

Hi,

nein weitere Server sind nicht geplant.
Auch spielen die Kosten keinerlei Rolle weil das Netzwerk nur rein theoretisch geplant werden soll.
Die Räumlichkeiten beschränken sich auf einen Raum von etwa 20 qm.
Betriebssystem sollte Windows XP oder VISTA sein.

Hi…

du hast das Problem schon erkannt: Wir sollen Windows verwenden…

Danke für die ausführliche Antwort! :smile:

Workstations: Dualcore mit 2 Gigs und 120er
Platte um die 300 Tacken, 10 Monitore a 150 Euro.

Was ist mit den Workstations gemeint?
Weil du vorher schon mal etwas sagtest mit gespiegelten 500 GB Festplatten.

Was ein bischen reinhaut, ist eine ordentliche BackUp-Lösung.
Quantum DLT4 mit 10 Bändern und passender SCSI-Karte an die
2000 Euronen. Ist halt keine Massenware.

Des Weiteren sollen wir angeben welche Kabel wir verwenden…

Normales Ethernet-Verlegekabel CAT7 für die Wände und

Kosten spielen keine Rolle, da nur rein theoretisch geplant werden soll.

Am besten Du fängst bei der Zeichnung oben an. Beispiel eine Firma mit Standleitung ins Internet und zu anderen Standorten, vielleicht ein Call Center. Bei Firmen ist immer eine Hochverfügbarkeit (Redundanz) wichtig. Daher alles folgende doppelt (2 Core Router, 2 Firewalls etc). Alles ist von oben nach unten mit Cat 5 Kabeln verbunden. Alle Netzwerkgeräte in einen 19" Schrank. Ganz unten 1 große USV (Unterbrechungsfreie Stomversorgung) über die auch die Server mit Strom versorgt werden.

Als erstes oben eine Wolke in der Internet steht. Darunter 2 Router recht und links, die das ganze interne Netz nach außen routen (statische Routen ohne das Routing Protokol OSPF), das sind dann die Router vom Provider (auch MPLS Router genannt - Multi-Protocol Label Switching) dem die IP Kreise aus dem internen Netz mitgeteilt werden und die es auch darauf programmieren. Jeweils an einer Standleitung mit je 34 Mbit angebunden (also 2 Standleitungen). Darunter fängt das interne Netz der Firma an.

Also unter den 2 Routern rechts und links je eine Firewall (z.B. Juniper ssg5, netscreen, so nennt sich auch die Programmierung der Firewalls). Die beiden sind untereinander 1 mal querverbunden mit LWL Kabeln (Lichtwellenleiter)(Geschwindigkeit 1 Gbit). Diese Übertragungsart (Kabel) ist unempfindlich gegen elektromagnetische Felder (Störungen) von außen. Ganz wichtig, weil über diese Leitung die Master Firewall von der Backup Firewall abgefragt wird ob die noch da ist. Die Master Firewall sendet in regelmäßigen Abständen ein „Hello“ über diese Leitung zum Backup, bleibt es aus (Ausfall der Master-Firewall), stuft sich die Backup automatisch zum Master hoch und es geht weiter. Ist der Master wieder da, stuft der sich wieder runter. Das Ganze wird programmiert, VRRP Protokoll nennt sich das (Virtual Router Redundancy Protocol). Es wird also jeweils eine IP für die beiden Firewalls vergeben um die einzeln ansprechen zu können und eine IP für das VRRP. Spricht man die VRRP IP an, meldet sich das Geraät, welches gerade aktiv ist und die wird auf den anderen Geräten (Router) als Gateway angegeben. Wenn eins ausfällt, ist das andere verfügbar über die gleiche VRRP IP. Wenn der Fall eintritt merkt man es nicht, es geht nahezu sofort weiter, liegt im Millisekunden Bereich die Umschaltung.

OK, darunter kommen 2 Core Router rechts und links. Wie geschrieben, zu den Firewalls darüber mit Cat 5 verbunden. Diese beiden Core Router sind untereinander mit 4 LWL´s (Lichtwellenleiter) verbunden (4x1Gbit), der Grund wie bei den Firwalls (VRRP). Auch hier je Router eine IP und eine für das VRRP, dieses Protokoll beherrschen auch diese Router/Switche. Diese Verbindung wird „Trunk“ genannt auch bei den Firewalls. Für so ein kleines Netzwerk nimmt man da 2x 24 Port z.B. Alcatel 6850 die sowohl als Router als auch als Switche programmiert werden können (Oder wie in diesem Fall beides) für 100 - 200 Mitarbeiter reicht das. Bei großen Netzwerken nimmt man die Alcatel 9000er Serie z.B. 2 OS9800. Die haben 16 Slots und je Slot ein 48 Port Interface möglich (diese Interface´s können 8er, 24er oder 48er sein). Also gute Erweiterbarkeit. Würde bedeuten, die Clients und Server dort anschließen, aber die Redundanz ist dann nicht gegeben. Fällt einer aus, sind alle die dort angeschlossen sind auch „tot“. Das Gateway für diese Router ist die VRRP Adresse der Firewalls. Wegen der Redundanz nimmt man einen oder mehrere, je nach Mitarbeiter und Drucker, Alcatel 6850 Switche. Bei dem kleinen Netz reicht ein 24 Port, gibt es auch mit 48 Ports. Dieser 6850 übernimmt keine Routing Funktionen, nur Switch. Das sind dann die Access Switche an denen alle Clients, Server und Drucker angeschlossen werden. Auch diese Switche haben 4 LWL Ports. Port 1 geht per LWL auf den Master Core links oben auf dem Plan. Port 2 per LWL auf den Backup Core oben rechts auf dem Plan. Als Gateway wird die VRRP Adresse der beiden Cores auf dem Switch angegeben. Die Geräte (Drucker,Clients, Server) werden per Cat5 an dem Switch angeschlossen. Die LWL-Ports haben 1 Gbit/s und die anderen 100Mbit/s, reicht vollkommen aus.

Ab ca. 50 Geräte würde ich dann Vlans einrichten (Virtuelle locale Netzwerke). Das ist auch ein Grund für diese Art Switche/Router/Firewalls, weil die auch mit Vlans umgehen können. Hat man ein großes Netzwerk, können sogenannte Broadcast-Stürme auftreten und die Bandbreite extrem belasten. Daher teilt man die in mehrere Vlans auf. Z.B. Ein Server Vlan, ein Drucker Vlan, ein User Vlan oder mehrere (User1, User2 u.s.w.), je Vlan 50 User. Ein weiterer Vorteil für die Vlan´s ist die Mobilität und das Management. Angenommen ein 48 Port Switch. 8 Ports für die Server, 4 für die Drucker, 16 für das User Vlan 1 und 16 für das User Vlan 2 (4 Ports sind LWL Ports zur Verbindung untereinander und / oder zu den Core Routern). Wenn ein Mitarbeiter umzieht, brauche ich nur per Remote (Telnet) auf den anderen Switch wo die Netzwerkdose seines neuen Büros angeschlossen ist, und das entsprechende Vlan auf diesen Port programmieren. User Vlan 2 könnte z.B. eine bestimmte Abteilung sein. Verschiedene Abteilungen haben auf den Servern ja verschiedene Rechte. Dieser User muss dann wieder in dieses Vlan. Da muss dann weder ein Kabel noch irgendwelche Änderungen auf den Servern gemacht werden sondern nur seinen Anschluss (Port) per Befehl / Programmierung ins richtige Vlan setzen. So ein Befehl sieht z.B. so aus: Vlan1 port default 1/36 ( 1 ist das Interface und 36 der Port an dem er hängt), speichern, das war es.

Also der Plan oben 2 MPLS Router (Provider) nebeneinander, darunter die 2 Firewalls jeweils rechts und links und untereinander verbunden mit LWL Kabeln (Trunk,VRRP), darunter die 2 Core Router rechts und links, links Master rechts Backup, untereinander verbunden mit LWL Kabeln (Trunk,VRRP). Darunter 1 oder mehrere Switche (Access Switche) die jeder mit Port 1 auf den Master per LWL gehen und mit Port 2 auf den Backup.

Das ist ein Beispiel für ein hochperformantes, hochverfügbares und leicht erweiterbares Netzwerk bei dem 1 Core Router und eine Firewall ausfallen können ohne Ausfälle. Achso, die Switche/Router können natürlich auch das VOIP (Voice over IP) weiterleiten. Was dann nach der Firewall per Uniphi Leitung auf eine z.B. Aspect Anlage geht. An die Core Router können dann noch je ein Proxy Server angeschlossen werden, auch 2 wegen der Redundanz. Diese Art Switche/Router werden bei uns auch von HP und Cisco eingesetzt, aber überwiegend Alcatel weil günstiger. Mittlerweile ist HP aber im gleichen Preissegment.

Etwas über die großen Alcatels hier:
http://www.stadler-fmt.de/Produkte/Data_Switch/OSW90…

Hoffe das kam einigermaßen verständlich rüber und habe nichts vergessen. Ansonsten fragen.

Hi hi :smile:

Danke schon mal für die super Antwort.
Beim lesen sind mir ein paar Fragen aufgekommen, ich stell sie einfach mal.

Also unter den 2 Routern rechts und links je eine Firewall
(z.B. Juniper ssg5, netscreen, so nennt sich auch die
Programmierung der Firewalls).

Das mit den €firwalls habe ich soweit gut verstanden.
Denkst du die hier wäre geeignet?
http://www.firewallshopping.de/pi61/pi17/pd36.htm

OK, darunter kommen 2 Core Router rechts und links.
(Lichtwellenleiter) verbunden (4x1Gbit), der Grund wie bei den
Firwalls (VRRP).

Leider habe ich per Google keine Core Router gefunden.
Also keine Produkte, immer nur eine Beschreibung was ein Core Router ist.
Und warum sind die Core Router 4-fach miteinander verbunden?

Wegen den Servern:
Soll ich für einen Drucker, den alle benutzen können einfach einen Netzwerkdrucker raussuchen?
Außerdem brauche ich noch einen Mail Server, denn jeder soll seine eigenen E-Mail-Adresse haben und einen Firmenhomepage muss irgendwo gelagert werden.
Des Weiteren soll ein Application-Server vorhanden sein um den Clients Programme zur Verfügung zu stellen und damit die Clients Daten austauschen können.

So und jetzt meine letzte Frage, wäre bei diesem Netz ein Intranet möglich, falls Bedarf aufkommen würde?

Sorry für die ganzen Fragen :wink:
Grüße

2009-04-24_Netzwerk lösungsansatz von peter
hallo peter, hier peter,
hatte auch mal kommunikationswissenschaftenn studiert.
nun bin ich schon seit über 25 jahren selbständiger kaufmann im edv-bereich.
wenn du willst, sende ich dir eine standardlösung für mehrere pcs im netzwerk zu.
habe diese aufgabe mal für kursteilnehmer zusammengestellt.
ist eine grafik eines hauses mit mehreren etagen und einigen räumen.
dann dazu die pcs mit den IP-adressen.
wenn bedarf, bitte melden.
peter stosch tel. 05583 1216 oder [email protected]
oder google edv-service oberharz
ich helfe gern
diese lösung läuft bei mir seit 10 jahren einwandfrei.

Hallo Auchfalls,

nun bin ich schon seit über 25 jahren selbständiger kaufmann
im edv-bereich.
wenn du willst, sende ich dir eine standardlösung für mehrere
pcs im netzwerk zu.

Ich habe damit ja keine Probleme :wink:

Aber bei der Konzeption eines Netzwerkes muss auch dieser Punkt berücksichtigt werden.

MfG Peter(TOO)