Netzwerk über steckdose ?

guten abend,

mittlerweile „darf“ man ja auch (bis zur sicherung) über das eigene stromnetz sein pc-netzwerk betreiben.

hierzu meine Fachfrage:

wie realisiert man das und auf welcher frequenz wird übertragen? wie haben die jungs dat wohl hingekriegt, das das geht? welche bedenken gibt es dabei?

danke

Schau mal nach
http://www.hardware-mag.de/hardware.php?id=190
unerwartet

Hi, dass kann ich dir alles genau erklären :smile:

ich hab darüber ein Referat in der Berufschule gehalten …

das ganze nennt sich D-LAN.

Du realisierst das am besten mit Devolo Geräten. Das ist so die meist verkaufende Firma auf dem Sektor.

Die Frequenz weis ich nicht auswendig, kann ich aber noch nachtragen wenn du Wert drauf legst, ich halte es jedoch für unnötig :smile:

Also die Übertragung ist schnell genug für normale Internet-Nutzung und sogar online Gaming, alles kein problem nur vielleicht hoher Daten verkehr ist nicht so der Bringer, da es auf 10 MBit begrenzt ist.
Für z.B. 1 Gigabyte brauchst du sehr lange um sie zu verschicken.
Für den normalen Gebrauch ist es jedoch ausreichend.

Die Übertragung an sich läuft nicht in der leitung wie im normalen RJ45 Lankabel. Du musst dir das so vorstellen, dass sich um die Stromleitung ein Magnetfeld bildet in welchen die Signale übertragen werden. Hört sich komisch an ist aber so :smile:
Jedoch ist die Strahlung in keinem Fall schädlich, sie ist zu gering.

Zum Betrieb brauchst du blos die Adapter für die Steckdose.
Wenn du blos 2 Rechner verbinden willst, benötigst du lediglich 2 D-LAN adapter. (kannst bei ebay bestellen 2er pack für ca 100 €)
willst du aber auch ins internet musst du deinen altern router wegnehmen und noch einen D-LAN router kaufen. Dies ist dann bissl teurer, aber das kennen wir ja schon von W-LAN.

Jeder Rechner braucht also einen Adapter. Nur im Falle von Internetnutzung brauchst du den router :smile:
sonst nicht.

Du nimmst also den Adapter (sieht aus wie ein ladegerät für elekrogeräte, dass tust du in die steckdose und dann unten ein RJ45 LAN kabel rein (ist bestimmt mitgeliefert) und dann ist der Rechner im Hausnetz. Wenn du jetzt irgedwo in der wohnung oder in deinem haus nochmal einen rechner ebenso in das netzwerk verbindest kannst du mit beiden rechnern daten austauschen. Du benötigst keine software oder so. Nur ein programm damit du kontrollieren kannst wer alles im lan ist.

Wenn einmal ein Signal im Hausnetz ist, endet es am Stromzähler. Dieser dämpft das signal so sehr, dass es hinter dem stromzähler nicht mehr lesbar ist. In einem Hochhaus ist das LAn also nur in deiner Wohnung :smile:

Du kannst quasi jede steckdose nehmen. Egal ob da noch was mit dran hängt oder nicht, alles kein problem.

Noch ein sicherheitsaspekt ist, dass du die Geräte Freischalten musst. Also die einzelnen adapter mein ich. Ist ähnlich wie beim handy, da musst du auch erst den transfair bestätigen. Dazu auch die mitgelieferte software. Dort nimmst du dann den code des Adapters in dein netzwerk auf. Sonst brauchst du wie gesagt keine andere software.

Und Fertig, mehr ist es nicht.

Wenn du noch Fragen hast, oder die etwas unklar erscheint, dann schreib einfach, ich helf dir gerne weiter.

Viele Grüße ich hoffe ich konnte helfen :smile:

~Flo~

Die Übertragung an sich läuft nicht in der leitung wie im
normalen RJ45 Lankabel. Du musst dir das so vorstellen, dass
sich um die Stromleitung ein Magnetfeld bildet in welchen die
Signale übertragen werden. Hört sich komisch an ist aber so :smile:
Jedoch ist die Strahlung in keinem Fall schädlich, sie ist zu
gering.

Für Menschen vielleicht nicht, allerdings wird das gesamte elektromagnetische Spektrum durch diesen Abfall verunreinigt. Amateurfunker haben vielleicht keinen Empfang mehr und auch andere Dienste werden in Mitleidenschaft gezogen.
Ungeschirmte Leitungen sind nunmal nichts für hohe Frequenzen - damnächst werden dann Daten auch noch über Druckstöße in Wasserleitungen übertragen, damit auch wirklich jeder ins Haus führende Kanal genutzt wird.
Was spricht gegen Ethernet oder Wlan - beides ist technisch ausgereift und recht günstig.

LG
Stuffi

Hi!

dass kann ich dir alles genau erklären :smile:

ich hab darüber ein Referat in der Berufschule gehalten …

das ganze nennt sich D-LAN.

Du realisierst das am besten mit Devolo Geräten. Das ist so
die meist verkaufende Firma auf dem Sektor.

Sowas sollte ins PC-Netzteil integriert werden, um den Kabelsalat zu verringern … :wink:)

Chris

Erfahrungsbericht

guten abend,

moin!

ich verwende seit längerem auch ein D-LAN. Nachteile zum normalen Lan habe ich bisher nicht gespürt. Ich krieg etwa die gleiche Transverrate (100MBit/s), surfen, online zocken und daten saugen ist alles kein problem.

Sogar Netzwerkdrucker, und Videokonferenzen macht das zeugs problemlos mit…

Was du abklären musst:
Wenn du irgendwo zwischen 2 Rechner einen Schaltschrank hast gehts nicht!
Die Geräte sollten nicht an Steckerschienen angehängt werden.
Die Geräte werden extrem heiss. --> nicht unter irgendwas „vergraben“
Bis zu 20m Distanz kriegst du noch brauchbarw Signalstärke
allfällige USVs, Fis oder ähnlöiches stellen einunüberbrückbares Hinderniss dar.

Manuel

Hallo Flo,

du schreibst das die Signal im ganzen Haus / Whg. vorhanden sind. Bis zum Zaehler. Was mir unklar ist. Was ist wenn die Whg. mit 3 Phasen eingespeisst wird. und Bsp. die Steckdose mit dem 1 Pc an L1 haengt, der 2 Pc an der 2 Steckdose mit L2 und der 3 PC an der Steckdose mit L3.
Eine indirekte Verbindung der 3 Aussenleiter befindet sich nur im Sternpunbkt der Herstellung, da diese dann indirekt ueber den Sternpunkt verbunden sind. Dieser befindet sich jedoch hinter dem Zaehler!
Wie verhaelt sich das denn da? Muss ich ggb. nicht einen Phasenkoppler in die UV einbauen? Ich bin mal davon ausgegangen das kein Drehstromverbraucher im Haushalt eingeschalten ist.
Wie geht es denn dann, wenn ich weiterhin mein DSL nutzen will?

VLG Alex

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